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XII. Stille Nacht

Yukiko

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Die Shinin war bei Ihrer Eule, sie hatte sie beschützt, sie hat sie vor diesem Irgendwas gerettet und bekam einen Einlauf wie seit Jahren nicht mehr.
Sie kämpften gegen einen Crampus, was auch immer das sein sollte. Die Hälfte von dem was Ebony sagte verstand die Zimmerfrau nicht. Also nicht weil sie die Worte nicht verstand, sie war ja schließlich nicht bescheuert, aber dass es sich um etwas übernatürliches handeln sollte war für die durch und durch logisch denkende Zimmerfrau eine unbekannte Welt.
Ebony wäre nicht stark genug um auch noch auf eine Unwissende aufzupassen. Sie solle gehen, schließlich habe Ebony ihr ja auch schon gesagt sie solle gehen und die anderen suchen, dass sie sich nicht lange kennen würden und nach dem hier vermutlich auch nichts mehr miteinander zu tun hätten weil man sie für verrückt erkläre.
Doch trotz oder gerade wegen der Verwirrung, welche Yuki auch ins Gesicht geschrieben war, hörte sie konzentriert zu und ließ ihre Kampfgefährtin ausreden, einfach einmal alles raus lassen was der Eule durch den Kopf ging. Sie hatte das Gefühl, dass das zum einen nötig war und das Ebony ihr vorher auch nicht zuhören würde. Das schien auch für sie alles gerade sehr viel zu sein.
„Also bitte… - BITTE. Yukiko Shinin, Käptn der Red Carpie – Dreh dich jetzt um und geh zurück zu deinen Leuten.“
Auch wenn das Ebony vielleicht noch gar nicht bewusst war, aber Yuki hatte bereits vor dem Schiff von Don Peperoni entschieden, dass die Eule zu Ihren Leuten gehörte. Ebs mochte das noch nicht sehen, vielleicht weil sie es nicht kannte und bisher immer allein unterwegs war, aber selbst wenn sie der Zimmerfrau jetzt die Augen auskratzen würde, sie würde nicht von Ihrer Seite weichen und sich dem ‚Monster‘ gemeinsam stellen.
Yuki glaubte nicht an das übernatürliche und sie war sich sehr sicher dass es eine normale Erklärung für das Ding das da stand gab. Spontan hätte sie auf eine Teufelsfrucht getippt, aber sicher kein böser Geist oder Dämon. Aber Momentan war es auch völlig egal was die Shinin dachte.
Ebony war der festen Überzeugung es handle sich um einen Crampus, sie wusste auch wie man gegen ihn kämpfen musste und das es nur einen Weg gab ihn zu besiegen. Und selbst ein Blinder mit Krückstock hätte gesehen dass sie daran aus ganzem Herzen glaubte und es nicht vieles gab was ihr wichtiger war als diese Tatsache.
Das war genug, mehr brauchte die Shinin gar nicht zu verstehen um die Entscheidung zu treffen mit Ihrer Freundin zu kämpfen und zwar so wie es Ebony wollte.
„Was brauchen wir?“
„Wie bitte?“
„Du hast gesagt, du hast Sachen bei dir, mit denen du diesem Ding schaden zufügen kannst. Was ist es?“
Nach einem kurzen Augenblick der Verwirrung bekam der Käpt’n die Erklärung. Eisen, Eisen und ordentlich schmackes hinter dem Schlag.
Sie zog sich den Handschuh an die eine Hand und den Ring an die andere.
Ihre Augen fixierten die Richtung in der dieser Crampus war und als Vorbereitung auf den Kampf knackte die Zimmerfrau zweimal mit Ihrem Genick.
„Mit Masse oder Kraft ausgleichen klingt nach ordentlich Spaß“
Sie hatte schon lange keine ordentliche Schlägerei mehr bei der sie sich nicht zurück halten musste.
Da jedoch das Dämonenetwas ziemlich schnell nach dem letzten Angriff wieder stand, konnte sie hier Problemlos mal wieder ihre volle Stärke zum Einsatz bringen, ohne gleich jemanden Lebensbedrohlich zu verletzten.
Er kam auf die Frauen zu gerannt, schwang seinen Stab. Ebony wich dem Angriff aus, doch Yuki war nicht so fürs Ausweichen geschaffen… sind wir ehrlich …. Yuki ist und war und wird es immer sein…. Einfach zu langsam zum Ausweichen.
Sie versuchte den Gehörnten zu packen, doch mit einem Sprung wich Crampi der Shinin aus. Sprang über sie und schlug von hinten mit dem Stab gegen den Rücken der Frau.
Irritiert von der Tatsäche das die Shinin nicht von dem direkten Treffer ins Land der Träume geschickt wurde konnte er nicht mehr schnell genug reagieren zum ausweichen und musste den nächsten Schlag der Zimmerfrau blocken. Er rutschte einige Meter bevor er wieder zum stehen kam und seinen Kampfstab begutachten konnte. Er war nun nicht mehr gerade sondern leicht gebogen.
Die Shinin war einfach Stabiler als so ein Stab.
Mit einem frechen Grinsen im Gesicht hob Yuki die Hand und winkte den Crampus provokativ zu sich. Ein wütender Gegner war ein unkontrollierter Gegner und ein unkontrollierter Gegner machte mehr Fehler im Kampf.
Das stimmte durchaus auch, aber trotz seiner Fehler war er schnell. Zu schnell für die Shinin, sie konnte einfach keinen ordentlichen Treffer landen. Klar erwischte sie ihn das ein und das andere mal, jedoch konnte er sich immer so weg drehen das ihr Schlag entweder nicht richtig traf und seine Wirkung gar nicht voll entfalten konnte oder was sogar noch nerviger war, gelegentlich gelang es ihm auch vollständig auszuweichen… Dann schlug die Shinin meist versehentlich in eine Hauswand, welche unter der Kraft ihrer Fäuste nachgab.
Ebony hatte den Crampus gerade wieder abgelenkt, damit Yuki genug Zeit hatte um Ihren Arm (der mal wieder Schultertief in einer der Mauern steckte) aus dem Gestein heraus zu ziehen.
Wie in einem Western standen sich die Parteien gegenüber. Ebony und Yuki auf der einen Seite, der Crampus auf der anderen.
„Er ist zu schnell…. Ich treffe ihn nicht richtig… ich müsste vorher wissen wo er sein wird….“
Theoretisch gab es für Yuki momentan nur die Möglichkeit darauf zu warten dass er Müde wird oder einen grob fahrlässigen Fehler begeht und hierbei war nicht garantiert, dass dem Crampus zuerst die Ausdauer ausginge.
Kräftetechnisch war sich die Zimmerfrau sicher, in einem direkten Vergleich hätte sie genug Kraft um ihn auszuknocken, nur kam es nie zu diesem direkten Vergleich….
„das könnte klappen!“
 

Akataja

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Sebastian Kevar musste lernen dass im Leben alles anders kommt als man denkt!
Während sich Kyrie auf ihren nächsten großen Auftritt vor dem ganzen Königreich vorbereiteten und die Piraten, die seinen Plan durchkreuzt hatten, sich einen schönen Tag in den Einkaufsstraßen von Komori machten, wartete Sebastian auf den Richter, der seine neue trostlose Zukunft bringen sollte.
Bis ihm dann plötzlich ein Sack über den Kopf gezogen wurde und zwei große stark Männer ihn weg schliffen.
Sebastian fand sich wieder in einer Welt die er nur aus Gerüchten kannte und von der er überzeugt war, dass es sich gar nicht gab, die Unterwelt Hölle von Komori!
Der schöne Anzug des bekannten Herrenausstatters wurde Sebastian genommen und durch Arbeitskleidung getauscht, rau und schmutzig und farblos und wenigstens eine Nummer zu groß.
Sie ketteten Sebastian an eine Schubkarre, nachdem sie die arme Seele, die darüber zusammengebrochen war, in eine Lore geworfen hatten.
Solche Arbeit hatte Sebastian noch nie in seinem Leben gemacht, seine Hände schmerzten schon nach wenigen Minuten und es dauerte nicht lange bis all seine Muskeln schmerzten. Als Sebastian kurz stehen blieb um seine schmerzenden Händen zu reiben schrie die Wache ihn gleich an und schlug ihm mit dem Gewehrkolben in die Kniekehle.
Der Schmerz in Sebastians Bein wurde mit jedem Schritt schlimmer und die Schubkarre die er schieben musste immer schwerer, bis er einfach zusammen brachte, er spürte noch den dumpfen Schmerz als sein Kopf auf die Steine traf, die er eigentlich transportieren sollte.

„Die müssen aufhören uns solche Schlaffies zu schicken.“ War das letzte was er noch hörte.

Als Sebastian wieder zu sich kam war er in einer Zelle, eine Großraumzelle, gefertigt aus Metall mit vielen anderen jungen Männern ähnlicher Statur und ähnlichem Alters. Durch die Gitterstäbe konnte Sebastian noch mehr Zellen sehen und ein unterirdisches Hafenbecken.
Er hatte keine Ahnung warum er jetzt hier war, aber zumindest musste er diese verdammte schwere Schubkarre nicht mehr schieben. Auch die anderen jungen Männer hier wussten nicht was hier auf sie zukommen würde. Also setzte Sebastian sich einfach zu ihnen und würde warten, er dachte über seinen Wandel nach, vom musikalischen Wunderkind, zum Musiker mit Ruhm und Reichtum, zum Häftling.
Es kam erst wieder etwas Unruhe rein als die Wachen den nächsten Gefangenen brachten.

„Und damit haben wir das Dutzend voll!“ Meinte die eine Wache noch als sie den letzten jungen Mann in die Zelle warfen und hinter ihm die Tür schlossen. „Hey ihr da drin, ganz vorsichtig mit dem hier, das ist nämlich ein echter Pirat, n richtiger Killer!“ Fügte die Wache noch lachend hinzu, eindeutig ein sehr ironischer Kommentar.

Natürlich konnte das kein richtiger Pirat sein, das erkannte Sebastian gleich, Piraten waren groß, rau, muskulös und ihr Anblick sollte jedem gleich klar machen, dass sie gefährlich sind. Naja, außer das eine mal als… nein!
Nein unmöglich!

Als der neue Sträfling sich wieder aufrichtete erkannte Sebastian ihn gleich wieder, das war dieser Bengel von dem Piratenschiff, der ihn an der Flucht gehindert und seinen ganzen Plan durchkreuzt hatte!

„Du!!“ Sebastian zeigte auf den Junen und stand wieder auf.

„Ich?“ Der junge Kazuma war noch immer etwas benommen als er sich wieder aufrichtete.

„DUUU!!“ Sebastian, das musikalische Wunderkind, schien in dieser Situation den breit gefächerten Wortschatz und das kreative Denken ganz zu vergessen.

„Warte, kennen wir uns?“ Was? Er erkannte ihn nicht mal wieder? Der Typ der Sebastians Plan und sein ganzes Leben zerstört hatte, erkannte ihn nicht mal???

Sebastian konnte sich nicht mehr beherrschen, zum ersten Mal in seinem Leben gab er seinen Emotionen einfach nach und sprang los! Er stürzte sich auf den Neuankömmling und fing an auf ihn einzuschlagen, er überzog ihn mit einem heftigen Schlaghagel. Eine brutale Abfolge von fatalen Tritten und Schlägen die auf die vitalen Schwachpunkte seines Feindes zielten… zumindest war das so aus der Sicht von Sebastian, für alle anderen sah es so aus wie zwei Kleinkinder die sich auf den Schulhof prügeln. Die beiden rollten über den Boden, wobei Kazuma noch immer nicht ganz klar war was eigentlich los war.

„Das ist alles nur deine Schuld! Deine! Deine! Deine! Deine!“ Das ganze half Sebastian nicht mit seiner Situation, aber es tat dennoch irgendwie gut.

Zum Glück waren die Schläge von Sebastian alles andere als heftig, Kazuma konnte sich bald wieder orientieren, er wusste noch immer nicht wo er war, aber er realisierte das er irgendwie in eine Schlägerei gekommen war. Warte… das kannte er doch, ja! Akataja hatte ihn von so einer Situation erzählt, während dieses folterartigen Vorganges, den er selber als Training bezeichnete. Sein Gegner hatte ihn nicht erstochen, hatte ihn nicht in einem Würgegriff oder irgend einem anderen paralysierenden Griff wie ihn Ringer anwenden, dennoch war er so nahe, es war eindeutig dass sein Angreifer nicht wusste was er tat! Jetzt war es nur wichtig ihn auf Abstand zu bekommen, bevor er einen Glückstreffer landen kann. Kazuma erinnerte sich an das was der Schwertkämpfer ihm beigebracht hatte, schützte mit seinen Armen und Händen seine Schwachstellen und winkelte die Beine an, es war nicht viel mehr nötig und plötzlich lag Sebastian auf den Füßen von Kazuma. Mit einem kräftigen Ruck konnte der junge Mann sich jetzt befreien und den Pianisten von sich stoßen.

Kazuma richtete sich wieder auf und sah zu seinem Angreifer, der beim zurückweichen über seine eigenen Füße gestolpert und auf den Hintern geplumpst war. Jetzt langsam erkannte er ihn auch wieder!

„Ich erinnere mich! Du bist dieser Typ vom Schiff der Diva, du hattest die Piraten angeheuert! Verdammt! Ich bin am selben Ort gelandet wie du? Warte... bin ich jetzt in einem Marinegefängnis?“ Das war zumindest der Ort an dem Sebastian kommen sollte, nicht wahr?

„Pah! Schön wäre es“ Sebastian stand langsam wieder auf während die anderen Gefangen von ihm wegrutschten „nein, ich sollte vor ein Marinegericht gebracht werden, wo mein Anwalt mir einen guten Deal ausarbeiten sollte. Stattdessen sind wir hier in der Hölle von Komori.“

„Die Hölle von Komori?“

„Ja, ein Ort den ich nur aus Gerüchten kenne, aus Reden von Verschwörungstheoretikern und Verrückten… naja, so sollte ich diese Typen wohl nicht mehr nennen, denn sie hatten anscheinend Recht. Also um es kurz zu machen, die Regierung steckt jeden den sie nicht mag, oder der irgendwie stört, in ein Arbeitslager unter der Erde, wo wir uns jetzt zu Tode schuften dürfen… oder verkauft werden, vermutlich als Sklaven… Aber nicht die Art von Sklaven an die du vielleicht denkst.“

„Was!?“ Kazuma schien mehr als nur geschockt „Okay, nein! Das wir bestimmt nicht passieren!“

„Davon geh ich auch aus.“ Das war eine neue Stimme die plötzlich von hinter Kazuma kam, und es war ein vertrautes Gesicht, Akataja!

„Hey, wie lange stehst du schon da?“

„Ein paar Sekunden, wollte euch nicht unterbrechen. Aber jetzt hol ich dich erst mal hier heraus.“ Taja sah sich das ganze genauer an, die Zelle war aus dickem Stahl, einfach durchschneiden ging nicht /naja, noch nicht…/ und er sah nicht mal ein Schloss, also würde es auch nichts bringen sich eine Wache zu suchen und ihr den Schlüssel abzunehmen. Er sah jedoch etwas, dass er auch aus dem Labor seiner Vaters kannte, ein Tastenfeld mit Nummern darauf. /Ah ja, so was wie ein Kombinationsschloss, nur nicht zum Drehen, sondern zum Drücken? Ob sich das in Zukunft durchsetzt?/ „Okay, wir brauchen hier eine Kombination von Zahlen und… ich suche mir eine Wache um diese Zahlen zu bekommen.“

„Ich hab die Kombination.“ Sagte dann plötzlich Sebastian. „Wenn ihr verspricht mich mitzunehmen, dann geb ich sie euch.“

„Das ist Quatsch mit Soße!“ Stieß Kazuma da aus „Du bist hier doch genauso gefangen wie wir, woher willst du die Kombination haben?“

„Weil ich was hab, was ihr Tö- eh, Typen nicht habt. Man nennt es das absolute Gehör. Jede der Tasten macht ein einzigartiges Geräusch, ich weiß also wie die Kombination klingt.“ Sebastian erklärte das mit einem selbstgefälligen Grinsen, es war diese Eigenschaft die ihn damals zu einem Wunderkind machte und ihm alle Türen öffnete und jetzt hoffentlich auch diese Zellentür.
Taja drückte einfach mal ein paar der Tasten, die machten tatsächlich ein kleines Geräusch! Aber der Schwertkämpfer konnte die nicht wirklich auseinander halten.
„Also, du könntest jetzt hundertmillionen Zahlenkombinationen durchprobieren oder losgehen und hoffen dass du eine Wache findest, die nicht nur in Besitz der Kombination ist sondern auch willig ist sie dir zu geben… oder ihr nehmt mich einfach mit.“

Kazuma dachte nach, das war eigentlich ein guter Deal. Soweit er Taja kannte, war dieser bestimmt nicht still und leise hier hinein gekommen und es war nur eine Frage der Zeit bis sie umstellt waren, also sollten sie die Hilfe von Sebastian doch annehmen, oder?

„Nein.“ Antwortete Taja sehr kühl.

„Was!?“ Fragte Sebastian und Kazuma gleichzeitig.

„Ihr wart der Verräter, der die Diva ermorden lassen wollte. Selbst wenn ich euch soweit trauen würde, wenn ich euch zur Flucht verhelfen, dann bringe ich doch nur sie in Gefahr.“ Erklärte Taja, er konnte Kyrie nicht in Gefahr bringen, nicht nachdem sie der Crew geholfen hatte. Da würde er es lieber riskieren gegen noch mehr Wachen zu kämpfen.

„Darum geht es dir? Wegen Kyrie?“ Sebastian klang fassungslos, der Schatten dieses Mädchens lies ihn einfach nicht los! „Okay, okay, okay… pass auf… Muskel-Schwert…Typ. Meine Karriere ist doch sowieso vorbei, ich wollte Kyrie doch nie aus persönlichen Gründen was anhaben, es ging immer nur um meine Karriere… aber das ist vorbei, jetzt geht es nur noch um mein Leben! Ihr bringt mich hier raus und ich bin ohne Umwege auf den nächsten Schiff Richtung East Blue!“ Sebastian erschauderte es bei dem Gedanken, für den Rest seines Lebens die Orgel in der Kirche von Noträdamm, aber es war besser als ein Leben als ein kurzes schmerzhaftes Leben als Sklave, gefolgt von einem noch schmerzhafteren Tot.

Taja schien nicht überzeugt zu sein, das konnte Kazuma in seinem Gesicht ablesen. War es jetzt wirklich diese verbohrte falsche Ritterlichkeit eines anderen die das Leben von Kazuma besiegeln würde? „Komm schon Taja! Ich meine wir haben ihm ja auch übel mitgespielt und guck wo wir stecken…? Das hat doch keiner verdient!“

Der Schwertkämpfer seufzte und nickte kurz „keine Tricks.“ Fügte er noch an.

Sebastian konnte ihm dann tatsächlich die Kombination geben. Taja gab die nummern auf dem Tastenfeld ein, dass zu weit von der Zelle entfernt war um es von dort zu erreichen, und die Tür öffnete sich. Nachdem Sebastian und Kazuma die Zelle verlassen hatten, hätte Taja die Tür wieder schließen können, er wusste nicht was mit den anderen Männern darin war, ob sie Verbrechen wie Sebastian begangen hatten oder unschuldig hier waren.

„Lass sie einfach.“ Meinte Kazuma dann zu ihm. Vermutlich hatte der Junge Recht, ob sie hier blieben oder gehen konnte Taja egal sein, er kannte sie nicht und konnte unmöglich wissen, was sie tun würden.

Taja, Kazuma und Sebastian liefen dann zu dritt los. Sebastian humpelte noch immer ziemlich und Taja überlegt kurz ihn eifnach zurückzulassen, er belastete sie ja jetzt nurnoch, aber er hatte ihm sein Wort gegeben.

„Also gut, was ist der Plan?“ Fragte Sebastian Akataja „Es gibt doch einen Plan, oder? Irgendwie bist du doch hier herein gekommen, also geht’s da auch wieder heraus?“

„Auf meinem Weg gab es jede Menge Tote und ich bin mir sicher, dass sie dort bereits die nächsten Spezialeinheiten positioniert haben, aber keine Sorge, solange ihr hinter mir bleibt, ist alles in Ordnung.“ Sagte Taja, trocken, davon überzeugt dass alles was nach den gepanzerten Flammenwerfern kam, ihm nichts mehr anhaben könne.

„Das ist der Plan? Du willst dich mit deinem Schwert einfach durch die Wachen hindurch schlagen?“

„Das ist der Plan.“

„Das ist nicht- ich meine, das ist nicht mal.. .das… das ist einfach nur dumm!“

„Hast du denn einen besseren Plan?“ Fragte Kazuma jetzt an Sebastian.

„Wartet… ja! Bevor sie mich an diese Schubkarre gebunden hatten brachten sie mich an einer Werkhalle vorbei, da sah ich eine Treppe nach oben… und nach oben ist gut.“

„Kannst du dich an den Weg erinnern?“ Taja blieb jetzt stehen, an sich hatte er kein Problem damit sich wieter durch zu kämpfen, aber er musste auch gleichzeitig auf Kazuma und Sebastian aufpassen, oder zumindest auf Kazuma.

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In der Zwischenzeit, in der Waffenkammer des unterirdischen Komplex, hatten sich die Spezialtruppen gesammelt.

„Wir kriegen immer mehr Schadensmeldungen, der den sie Tanith nennen killt ziemlich viele unserer Leute!“ Rief die Wache die gerade den Raum betrat „Wir sollten die Spezialtruppen zu ihm schicken!“

„Wir haben andere Befehle.“
Erklärte der Hauptmann, der gerade die Teleschnecke laut stellte.

„Sie haben die Richtung geändert, sind auf dem Weg zu Fertigungshalle 12.“ Sagte die Stimme aus der Schnecke „Rüstet die Spezialtruppen mit der Gaswaffe aus und schickt sie sofort da hin.“

„Jawohl, Sir, Wir beginnen gleich mit der Evakuierung der Arbeiter und“

„Ich sagte sofort! Verschwendet keine Zeit!“
 

Ebony Claves

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Die Teufelsfrau sah sich das Schauspiel von oben an, welches sich Ihr bot- doch war Sie sich nicht sicher, wie Sie es deuten sollte. Yukiko hatte Ihr ohne weiteres scheinbar geglaubt und ging nun wie von Ebony prophezeit mit vollem Körpereinsatz gegen das Ungetüm vor. Der Crampus jedoch war einfach zu wendig, also waren die Frauen, genau wie Ihr Widersacher in einer Pat-Situation.
Na toll, und jetzt?! Ich bin kein Fernkämpfer wie Tanith oder so stark wie Akataja. Wie soll ich das Vieh also bitte an Ort und Stelle halten, damit Yuki Ihn eine verpassen kann?! Ach Fuwak! Wenn mir nicht schnell etwas einfällt, wird die Sache hier solange gehen, bis einem von uns der Atem ausgeht. Und so viel Zeit haben wir nicht. Die Jungs sind noch nicht mit Wavami und Zuma nach oben zurück gekehrt, das bedeutet, die sind immer noch in diesem Unterirdischen Gefängnis. Komm schon Ebony, wir brauchen eine Strategie, jetzt!
Er ist zu schnell…. Ich treffe ihn nicht richtig… ich müsste vorher wissen wo er sein wird….
Mit ein paar Flügelschlägen hatte sich die Teufelsfrau wieder an das Monster geheftet und warf Ihm das nächstbeste an den Hinterkopf, was Sie in die Krallen bekam, bevor Sie sich in der Luft drehte und sich in Ihrer kleinen Form aus dem Staub machte. So schuf Sie sich zumindest ein paar mehr Flucht-Sekunden, da er Ihr mit den Augen nicht komplett folgen konnte bei dem Flugmanöver.
Erstmal werde ich Ihn weiter beschäftigen, vielleicht gibt er sich ja eine Blöße, die wir gegen Ihn verwenden können.
Als die Wahrsagerin sah, das er sich wieder in Bewegung setzte, begann eine Verfolgungsjagd durch die schmalen Gassen Komoris. Ebony nahm die Kurven indem Sie Ihre Flügelspannweite anpasste um möglichst wenig Schwung zu verlieren. Der Crampus stieß sich mit den Händen oder Füßen von den Wänden ab, da sein massiver Körper in den engen Straßen scheinbar etwas von seiner bisherigen Wendigkeit einbüßte. Nach einer Weile sauste Sie direkt an Yukiko vorbei, dicht gefolgt vom Crampus, welcher zu dem erstaunen beider Frauen, Yukiko aber völlig ignorierte. Oder hatte er Sie überhaupt nicht wahrgenommen in seinem Eifer?!
Hat er Yukiko jetzt wirklich nicht bemerkt?! Sie stand quasi vor seiner Nase.Oder konnte er Sie jetzt nicht angreifen, weil er seinen Körper nicht rechtzeitig von Verfolgung auf Angriff switchen konnte? Vielleicht zeigt das Salz auch endlich Wirklung. Das würde uns unglaublich helfen!
Ein kalter Luftzug holte Ebony aus Ihren Gedanken. Grade noch rechtzeitig rauschte der fedrige Körper reflexartig durch ein Fenster um der vollen Wucht des Stabes auszuweichen. Glas splitterte und viel überall zu Boden, doch die Eule blieb auf Kurs und flatterte durch eins von Yukikos geschlagenen Löchern direkt wieder in die Freiheit. Was das Monster nur noch wütender machte.
Gleich hab ich dich du gefiedertes Mistvieh! WARTS NUR AB. Der nächste Schlag trifft, verlass dich drauf! Und dann stell ich dich scn ausgestopft auf meinen Tisch! - Und Ebony wusste, das er damit höchst wahrscheinlich recht hatte. Also musste schnell ein Plan her. Ein Plan der Yuki einen freien Schlag auf den Crampus ermöglichte.





Durch die unfreiwillige Ablürzung führte die Hatz direkt wieder an Yukiko vorbei, welche an ein paar gestapelten Kisten auf eine passende Gelegenheit wartete.. Und Plötzlich viel es der jungen Claves wie Schuppen von den Augen, als auch diesmal Ihr Verfolger nicht anhielt, um sich mit der Shinin anzulegen.
Ja, Ja genau das ist es! Ich wette er kann bei dem Tempo seine Umgebung einfach nicht mehr wirklich beachten. Außerdem muss er um die Kontrolle des Körpers Kämpfen, weil er geschwächt ist von dem Salz in seinem inneren.
Das könnte klappen rief sie bewusst lauter, in der Hoffnung Yukiko würde Sie hören.
Sie hatten nur diesen Versuch, wenn Ebony das nächste Mal mit dem Ungetüm auf den Versen bei Yukiko aufschlug. Dann würde die Shinin Ihn mit dem Eisen bewaffnet, mit voller wucht erwischen. Da war sich die Wahragerin sicher. Stoppen oder gar den Plan erläutern konnte Sie nicht. Es blieb nur die Hoffnung, das die Verbindung, die die beiden Frauen bislang auf ihrem gemeinsamen Weg hatten, Ihnen auch hier zum Sieg verhalf.
 

Yukiko

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Ebony lenkte den Crampus ab. Die kleine Verschnaufpause tat Yuki auch tatsächlich gut. Einatmen, ausatmen und dabei immer schön im Blick behalten wo die Eule und der Crampus gerade entlang rannten. Wobei im Blick wohl eher nicht stimmte, aber im Gehör. Dieses Dämonenetwas war nicht gerade der größte Held darin leise zu sein.
Es rummste und krachte und der lärm kam wieder näher. Eigentlich war die Shinin der festen Überzeugung gewesen, dass Ebs eine Runde drehte und dann wechselten die Frauen wieder. Sie war bereit, sie hob die Fäuste, fixierte die Straße aus der die zwei angesaust kamen. Fokusiert, im Tunnel, zuerst flog Ebs an Ihr vorbei, dann rannte 2 Sekunden später der Crampus an ihr vorbei und die Zimmerfrau stand da wie bestellt und nicht abgeholt.
Was war gerade passiert? Sie konnte sich nicht vorstellen dass ihr Gegner sie einfach links liegen gelassen hätte, oder?
Der Lärm entfernte sich wieder, sie hörte die wütenden Schreie des Crampus, dass er Ihren Vogel ausstopfen wollte….. das sollte sich das Mistvieh besser nicht erlauben …. Wieder schlugen sie eine Kurve ein. Der Lärm kam diesmal aus einer der anderen Gassen, Yuki positionierte sich besser. Etwas mittiger. Wieder rauschte Ebs an Ihr vorbei, Yuki war bereit den Kampf wieder aufzunehmen, doch auch der Crampus schoss wieder an der Shinin vorbei und ließ sie links liegen.
„Das könnte klappen“
Der ruf von Ebony war zwar nur kaum zu verstehen, da diese schon wieder eine neue Runde einschlug mit dem Crampus, doch die Zimmerfrau verstand.
Anscheinend konnte Ihr Gegner, sobald er Ebony verfolgte, seine Umgebung nicht mehr bewusst wahrnehmen. Er hatte Yuki nicht absichtlich verschont, sondern schlicht und ergreifend nicht gesehen.
Das war Ihre Chance, die Chance auf die die beiden so lange gewartet haben. Zudem war sich Yuki nicht sicher wie lange die Teufelsfruchtnutzerin dieses Tempo weiter halten konnte ohne dass ihr irgendwann einmal ein Fehler unterlief. Sie hatte nicht so das Gefühl, dass die Wahrsagerin so stabil war wie die Zimmerfrau.
Der Lärm näherte sich der Zimmerfrau wieder, sie stand halb im Weg, die Augen fixierten die Gasse aus der die beiden gleich kommen würden. Die Muskulatur in ihrem rechten Arm sowie in der rechten Schulter spannte sich an. Sie holte aus, ihre Rechte war jederzeit bereit zuzuschlagen. Zudem hatte sie sich an eine solch enge stelle gestellt, dass ihr Gegner nicht ausversehen außerhalb ihrer Schlagdistanz durch kommen könnte.
Die Eule rauschte an Ihr vorbei, innerlich begann sie zu zählen …. Einundzwanzig…. Zweiundzwanzig… dann schlug sie zu und erwischte das Widderungetüm mitten im Gesicht. Die Tatsache dass dieser mit einer unglaublichen Geschwindigkeit angeschossen kam, machte den Schlag nur noch effektiver.
Ein Knall durchschlug die Gassen, ebenso wie eine kleine Druckwelle die die Fenster, welche bis zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch heile waren, leicht vibrieren ließ.
Der Crampus lag in den Trümmern der Gegenüberliegenden Wand und war nur noch ein normal sterblicher Mensch. Nichts war mehr zu sehen von dem großen bösen Ungetüm. Nur ein halb nackter Kerl, der bewusstlos in Steinen lag. Yuki wischte sich das Blut von ihrem Handrücken an der Hose ab und blickte sich um, wo war denn jetzt ihre Eule? Dann hörte sie Ebs lachen. Sie saß da einfach neben Ihrem Gegner auf dem Boden im Schneidersitz und lachte aus vollem Hals. Die Shinin war sich nicht ganz sicher ob es ihr gut ginge, das Lachen hatte doch etwas Psychopatisches an sich. Aber immerhin waren noch alle Gliedmaßen dort wo sie sein sollten, das reichte dem Käpt’n fürs erste.
Jetzt müssten nur Aka und Tanith noch auftauchen, dann wäre die Welt zumindest wieder in Ordnung.
 
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Tanith hatte nicht mal den Anflug einer Ahnung was Wavami da auch ihrem Rucksack gewühlt und sich dann gespritzt hatte, aber die Wirkung war irgendwo zwischen beeindruckend und beängstigend. Das hätte sicherlich auch der arme Kerl bestätigt dessen Schädel sie mit der gleichen Leichtigkeit knackte mit der andere Leute eine Weintraube zerquetschten.
Auf die Anmerkung hin, dass der Kerl ohnehin nutzlos gewesen wäre, blitzschnell gefolgt von der Frage, ob es ihm selbst gut ging, zuckte Tanith nur kurz mit den Schultern. „Ich denke wir wissen alles, was wir wissen müssen und brauchen uns mit dem Personal nicht mehr befassen und was ich betrifft, danke der Nachfrage, aber mir geht’s eigentlich bestens. Ich bin schlimmstenfalls verschwitzt und dreckig, aber unverletzt.“
Der Schütze deutete über seine Schulter Richtung Ausgang. „Aber wenn du dein Gepäck hast, sollten wir langsam gehen. Es ist schon seit einiger Zeit verdächtig ruhig und ich wär hier wirklich gern raus eh die angekündigte Verstärkung eintrifft. Folge mir!“

Während Tanith und Wavami sich durch die Gänge der Anlage arbeiteten, blieb es noch immer verdächtig still. Er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Anderen derart viel Aufmerksamkeit gebunden, dass Schüsse und Detonationen im Zellenbereich unbemerkt blieben, selbst wenn man bedachte, wie destruktiv Yuki sein konnte und wie sehr Akataja dazu sich selbst zum Mittelpunkt eines Kampes zu machen. *Irgendwas stimmt hier nicht.*
Als die Beiden die Treppe im Zentrum der Anlage nach oben stiegen und bereits ein Stockwerk weiter oben vor einer massiven eisernen Wand standen konnte Tanith nicht anders als laut zu fluchen. „Verdammte Scheiße!“
Er schlug leicht mit dem Gewehrkolben gegen die Wand und musste feststellen, dass das Metall so dick war, dass es anstatt dem normalen hohen klirren von Eisen nur das dumpfe, fast unhörbare, klopfen von massivem Stein von sich gab. Er schüttelte den Kopf und drehte sich zu Wavami um. „Wir müssen einen anderen Weg finden. Ich weiß nich was in deiner Spritze war, aber ich bezweifle, dass selbst Yuki damit durch diese Wand käme bevor wir alt und grau sind.“

Er wollte gerade überlegen in welcher Richtung es wohl eine Ersatztreppe geben würde als etwas sehr Beunruhigendes zu hören war.

Stiefel.
Schwere Stiefel aus Metall.
Schwere Stiefel aus Metall die näher kamen.

„Was zum?“ fragte er ohne eine Antwort zu erwarten und streckte den Kopf in den Gang aus dem die Geräusche zu kommen schienen.
Ein Motor heulte plötzlich auf, wurde für etwa eine halbe Sekunde immer schneller und plötzlich brach ein Gewitter auf Metall los, wie Tanith es noch nie erlebt hatte. Nur der Tatsache, dass der hochlaufende Motor ihm eine halbe Sekunde gegeben hatte, die er brauchte um aus dem Gedanken *Oh Verdammt!* eine Bewegung zu machen war es zu verdanken, dass sein Kopf immer noch fest auf seinen Schultern saß und nicht als Roter Nebel im Gang verteilt war.
Es dauerte noch zwei weitere Sekunden bis der Sturm aus Metall abrupt endete und als Tanith zu Wavami blickte um sich mit ihr abzusprechen was sie jetzt machen sollten stellte er fest, dass der Gang nach unten, aus dem sie gekommen waren, jetzt ebenfalls von einer absurd dicken Metallwand verschlossen war. „Wann zur Hölle ist denn das passiert?“

Eine irgendwie verstärkte Männerstimme mit einem unnatürlichen, metallischen hall donnerte durch den Gang „Ihr solltet lieber freiwillig rauskommen. Der General ist schon sauer genug, dass diese seltsame Hexe entwischt ist, da wäre er sicherlich alles andere als nachsichtig zu uns allen, wenn mir auch noch ihre Freunde entkommen. Ich verspreche auch es tut kaum weh.“
Tanith deutete Wavami an zu warten und warf einen kurzen Blick in den Gang durch den der Kerl auf sie zu kam. Während der halben Sekunde in der der Motor seiner Waffe hochlief konnte er wenigstens einen kurzen Eindruck von ihrem Angreifer und seiner Waffe erhalten.
Der Kerl steckte in einer klobigen Eisenrüstung, die fast den kompletten Gang ausfüllte und hielt eine seltsame Art Gewehr, dass sieben Läufe hatte die kreisförmig angeordnet waren und sich mit dem Geräusch des Motors drehten.
Nachdem die nächste Salve vorbei war musste Tanith feststellen, dass die Ecke hinter der sie sich versteckten von den hunderten Kugeln regelrecht aufgefressen wurde.

Er drehte sich blitzschnell um die Ecke, riss das Gewehr hoch und schoss direkt auf die Stirn des Helms. Es gab ein lautes metallisches Klingeln und dann passierte eine halbe Sekunde lang nichts. Tanith war mehr als nur ein wenig überrascht, dass jemand eine Rüstung tragen konnte die dick genug war, dass ein Kopfschuss ihn nicht mal ins Straucheln brachte, das Ding musste mehrere hundert Kilo wiegen.
Plötzlich schüttelte der Blechriese sich, der Motor der Waffe die er trug drehte erneut hoch und Tanith entfleuchte ein überraschtes „Oh?“
Aus purem Reflex schaffte er es noch sich wieder hinter die Ecke zu ducken, aber diesmal war er ein wenig zu langsam und der Schmerz von mindestens einer Kugel explodierte regelrecht in seinem linken Bein, knapp unterhalb des Knies. Außerdem wurde sein Gesicht von Splittern und Dreck, die durch den Beschuss von der Wandecke abplatzten, getroffen und schon ein paar Augenblicke später blutete es aus unzähligen kleinen Schnitten und Wunden.
Wavami war, auch wenn sie gerade auf weiß der Himmel für Zeug lief, immer noch Ärztin und wollte sich die Wunde sofort ansehen. Tanith aber schob sie mit einer Hand weg, wischte sich das Blut aus dem Gesicht und fluchte. „Argh … Scheiße!“ Er atmete einmal kurz tief durch. „Alles halb so wild, erstmal muss der Kerl weg, dann kannst du immer noch nachsehen was passiert is.“
Er deutete in den Gang. „Pass auf, ich komm mit dem Gewehr nie im Leben durch seine Rüstung und der Gang ist zu Ende und lang, als dass ich an ihm vorbeikomme. Ich werd immer wieder auf seinen Kopf schießen, dass sollte für ihn dann klingen als würde man ständig auf einen Kochtopf dreschen den er auf dem Kopf trägt. Wenn du schnell genug bist, kommst du an ihn ran, solange er davon durcheinander is und dann kannst du ihn auseinandernehmen.“
 
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