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XI. Flieh langsam

Beiträge
665
Crew
Beubos Bande
Posten
Waffenmeister
Alter
22 Jahre
Größe
1,87 Meter
Steckbrief
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Kampfstil
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Tanith stand vor dem zweiten fetten Mann des Tages der seine Nerven beanspruchte und wünschte sich einfach nur ein Bier, einen Stuhl an Deck der Capri und natürlich ein wenig Sonne und Wind. Er überlegte kurz ob er versuchen sollte den Fetten bastard mit dem Kuchenstaub den er von der Bingorunde übrig hatte in die Luft jagen sollte. Dass der Fette und vermutlich nahezu wehrlose Kerl einfach so seelenruhig in seinem sessel saß war allerdings ein ziemlich eindeutiges Anzeichen dafür, dass er sich Sicher fühlte und vermutlich nicht ohne Grund. Aber sie waren bisher ganz gut durchgekommen und das jetzt aufs Spiel zu setzen wäre dumm gewesen.

Da es sich aber um eine dumme Idee handelte ließen sich nacheinander weder Akataja noch Yukiko lange bitten und versuchten ihr Glück mit einem Sessel bzw. dem eigenen Kopf. Beides mit vergleichbarem Erfolg.
Tanith selbst hatte nach dem Tag beim besten Willen keine Lust mehr irgendjemandes Kindermädchen zu spielen und ließ die Anderen einfach machen. Außerdem schien des den Fetten Typen eher zu amüsieren als zu beängstigen und von daher konnten sie sich ja ruhig an der vermeintlichen Glasscheibe abreagieren wenn sie das beruhigte.

Tanith überlegte eine Weile was er sich wünsche konnte, aber wirklich viel kam ihm nicht in den Sinn. Auch als nacheinander Akataja, Kazuma, Ebony und Wavami sich alle etwas wünschten, dass Tanith mental unter der Kategorie Spielzeug zusammenfasste half ihm das aber auch nicht wirklich weiter. Ein Gewehr wäre eine Möglichkeit gewesen aber würde niemals einer waffe sein Leben anvertrauen die er nicht mindestens selbst gebaut, besser noch selbst entwickelt, hatte. Viel geld wäre zwar nützlich für Material und Werkzeug, aber wenn er die Schatzkamemr der Capri schon befüllt hatte war noch mehr Geld ziemlich unnütz. Die Idee mit dem Kart hatte zwar einen gewissen Reiz und er hätte sicher auch seinen Spaß damit, aber ihnen fehlte auf der Capri leider der Platz und außerdem konnte er auch versuchen selbst eins zu bauen, eine Vorlage hatte Wavami ja schon organisiert.

Einige Augenblicke grübelte er und beschloss dann sich einfach mal einen Spaß zu machen und seine Neugier zu befriedigen. "Ich würde mir gern drei Dinge wünschen." Peperoni gab ihm einen skeptischen Blick. "Drei wünsche sind ein wenig viel und nicht gerade üblich." Tanith zuckte einfach nur mit den Schultern. "Ja, drei Wünsche sind etwas mehr als ein Wunsch, aber dafür sind meine drei Wünsche einfach und kostengünstig." Nach einem kurzen zögern nickte Peperoni zögerlich und gab ihm mit einer Geste zu verstehe, dass er weitersprechen sollte. "Es kann ja nicht Schaden es mir anzuhören, wenn es zu viel wird kann ich ja immernoch ablehnen."
Mit einem leichten lächeln nickte Tanith und deutete auf Akataja. "Mein erster Wunsch ist ein Eimer Eiswasser für Akataja um sein Gemüt ein wenig runterzukühlen." Mit seiner nächsten Geste zeigte er auf Ebony. "Mein zweiter Wunsch ist ebenfalls ein Eimer Eiswasser, aber für Ebony damit sie aufhört zu versuchen die Hormone unseren Navigators in Brand zu setzen."
Schließlich deutete Tanith auf sich selbst "Und für mich selber hätte ich gerne in Bild von der Gewinnerin des Miss Grandline Wettbewerbes, im Posterformat wenn möglich bitte."

Peperoni, der selbsternannten Don von was auch immer, schaute den Schützen einige Augenblicke verdutzt an und fing dann an aus vollem Hals zu lachen. Tanith musste selbst ein wenig grinsen, aber eher weil der wackelnde Schmerbauch des Dons etwas hypnotisch lustiges an sich hatte wenn er lachte. Als er sich beruhigt hatte wischte peperonit sich eine kleine Träne aus dem Augenwinkel und deutete auf Tanith. "Das ist wirklich alles ziemlich billig, aber wenn das dein Wunsch ist soll es eben so sein. Brignt zwei Eimer Eiswasser und schaut ob wir noch ein Poster von unserer bezaubernden Siegerin haben. Durckt meinetwegen schnell eins wenns sein muss!"

Tanith selbst grinste zufrieden, schaute zu Wavami und Yukiko, warum letztere Ihm einen Blick zuwarf der mit Sicherheit dazu gedacht war ihn umzubringen wusste er jetzt nicht so ganz.
Ohne den Blick von Yukiko zu nehmen wandte er sich an ihre Ärtzin. "Im Moment gehts mir gut, ich bräuchte höchstens was gegen Sodbrennen ... hoffe ich."
 
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