Aktuelles

Viel essen, viel feiern und viel kämpfen

L

Leon

Guest
Das arme kleine Mädchen, es war für den dunkelhaarigen keine große Kunst zu erkennen, dass sie einmal mehr kurz davor stand in dicke Krokodil tränen auszubrechen, und er hoffte wirklich das sein Freund und Nakama der Mönch es schaffte das alles irgendwie wieder gerade zu biegen. Doch anstatt, dass Akr dazu kam sein Missverständnis zu erklären bewegte sich Taiga auf einmal von der Gruppe weg und wie zu erwartet, tat dies auch Kira. Innerlich verfluchte der Mann seine kleine Gefährtin gerade, bedeutete es doch, dass sie sich in Gefahr begab und als sie gerade dem Mädchen nach kamen erklang ein Schall von weiter ferne. Für den Kopfgeldjäger war es klar, dass es sich nur um eines handeln konnte: Ein kleines Mädchen war in Gefahr und mit einem kurzen aber Stummen blick abtausch hatten die beiden Männer beschlossen sich zu trennen. Wehe dir Ark wenn Kira auch nur ein Haar gekrümmt wird…. Sendete er noch einen Gedanken an den anderen Kopfgeldjäger, ehe seine Hand in die Jacke Wanderte und die Waffe aus ihrem Halfter löste. Kugel? Drinnen. Entsichert? Gut. Nun konnte es los gehen, der Killer Instinkt war voll da und es gab nur noch eines für den Kopfgeldjäger: Finden und das übel zu vernichten.

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Die Gruppe war getrennt, nun, es war wirklich leicht gewesen diese drei Idioten von Kopfgeldjäger auseinander zu bringen. Ein freches schmunzeln wanderte über die Lippen der jungen Dame mit rotem Haar welches sich sobald in etwas sarkastisches verwandelte. In ihren Augen handelte es sich bei dem Mönch um einen kleinen Leckerbissen, und mit der richtigen Lotion würde sie auch ihn dazu bekommen nicht mehr dieser kleinen Plage nach zu laufen. Doch erst musste sie sehen, dass sie überhaupt mit dem Mönch mit halten konnte und folgte ihm so gut es ging.
 
J

Jashin

Guest
Kira schmollte noch immer. Sie war sechzehn Jahre alt, wieso war jeder der Meinung er müsste auf sie aufpassen und sie wie ein kleines Kind behandeln. Sechzehn Jahre! Da konnte man sogar schon Kinder kriegen und Kira wurde behandelt wie eine Fünfjährige. Und überhaupt welche andere sechzehnjährige war so verantwortungsbewusst und stark wie Kira? Arks versuche sie wieder zu beruhigen, stießen auf taube Ohren. Auch die Hand auf ihrer Schulter würdigte sie nur mit einem stinkigen Blick. In dem Moment als er sich wirklich erklären wollte, wurde Kira abgelenkt. Sie beobachtete wie Taiga begann mit dem Schwanz zu wedeln und die Nase rümpfte. So war die zahme Hündin doch sonst nicht? Nie würde sie etwas ohne Kiras Befehl tun! In dem Moment wo Kira darüber nachdachte, hechtete die Hündin schon los. „Taiga!“, kreischte die kindliche Stimme und setzte der Hündin schnell nach. So fix rannte Taiga selten… Kira schaffte es kaum hinter her zu kommen. Als sie an einer Weggablung angekommen war, wusste sie nicht wo lang sie musste… „Wo riechts nach Hund…“, murmelte sie leise und blickte sich in der Gegend um. Keiner da? Weder Luci noch Ark waren zu sehen, keine Taiga… wirklich Niemand! Kira bekam Angst. „Taiga?!“, rief sie aufgebracht und blickte nervös hin und her. Rechts oder Links? Wo war Lucius wenn man ihn brauchte? Oder Superhirn Ark wäre auch nicht schlecht… In dem Moment nahm sie ein Winseln wahr. „Taiga…“, hauchte das Kind entsetzt und sprintete ohne darüber nachzudenken in eine Richtung… Sie war zu besorgt um sich Gedanken über die Folgen zu machen. Also stand sie sehr schnell vorm Ende des Bootes…

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Kichernd stand die hübsche Dame angelehnt an einen Pfahl und versteckte sich dahinter. Zum Glück war sie recht schmal und zierlich, sodass man sie dahinter nicht erkennen konnte. Ihr Hilfeschrei schien wahrgenommen worden zu sein… Was für Stümper… Plötzlich hörte sie Schritte und begann jämmerlich zu weinen. Sie klang tatsächlich fast wie ein kleines Mädchen, da konnten diese Trottel sicher kaum widerstehen. Schließlich hatten sie selbst ein Kind an Board. Grinsend fuhr sie sich durchs Haar und winselte. Schnell fügte sie sich am Arm eine kleine Schnittwunde zu und wankte hinter dem Pfahl hervor. „Hilfe!“, quiekte sie mit Tränen in den Augen und einem völlig ängstlichen Gesichtsausdruck. Sie blickte den schlanken schwarzhaarigen Riesen direkt auf die Sonnenbrille. Auch wenn seine Augen nicht dahinter zu erkennen waren, fixierte sie diese und wimmerte dabei. Dann brach sie vor seinen Augen zusammen und bewegte sich keinen Meter mehr…
 
A

Ark

Guest
Da war sie also, so ganz alleine... Es war Zeit... noch immer war er in Deckung, der Auftritt musste perfekt sein. Er schaute in einen Handspiegel, sein schwarzes, zurückgekämmtes Haar war pechschwarz und reichte bis zum Nacken. Das Gesicht war ziemlich schön, ganz glatt, nur die Oberlippe hatte einen Bart, ansonsten war trotz der eigentlich schwarzen Barthaaren keine einzige Färbung im Gesicht zu erkennen.
Fingernägel... sorgfältig gefeilt, immerhin sollten sie nicht splittern, das würde dem Aussehen einen echten Abbruch tun. Zähne blendendweiß, sollte er seine Sonnenbrille aufsetzen? Hm... die braunen Augen sahen eigentlich ziemlich verführerisch aus, aber es wäre noch besser sie so einzusetzen, dass sie sich zeigen würden, wenn er die dunkle Sonnenbrille abnahm. Dazu sollte es der Erinnerungseffekt werden, eine Art der Vertrautheit.
Noch einmal Atemspray, ein leises Fauchen ertönte als er dieses bediente und schließlich die Kleidung richten, ein rotes Hemd, darüber ein schwarzes Sakko, die Hose war weiß und mit Hosenträgern versehen. Die Füße steckten in schwarzen Lackschuhen, die wenig Absatz hatten. In der rechten Hand hatte er seinen Koffer, das wichtigste aller Instrumente.
Damit schritt er gemütlich zur kleinen Prinzessin und legt ihr sanft von hinten die rechte Hand auf die rechte Schulter, die erste Berührung, er bewegte sanft die Finger, rieb ihre Muskeln, eine Massage, damit sie sich leicht entspannte. Er wartete, bis sie sich ihm zuwandte, seine Präsenz wahrnahm. Wichtig war es, nun möglichst freundlich zu klingen, er war darin ein Meister: "Was macht eine so schöne Frau denn hier alleine? Es ist ein Fest, solltest du nicht feiern?" Die Stimme schwang um in einen leicht entsetzten Tonfall: "Oder ist etwa etwas passiert?!"

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Ark hatte Kira aus den Augen verloren, die Buden verdeckten die Sicht schon ziemlich deutlich... Er war gerade auf eine dieser Buden und suchte von oben nach Kira, doch waren sehr viele Menschen hier... Und Löcher in den Menschenmengen schien es auch nicht zu geben. Keine guten Ausgangsbedingungen.
Wie sollte er nun verfahren... Kasumi nicht da, Kira nicht da und Lucius mochte sich gerade in Schwierigkeiten bringen. Jetzt muss ich ruhig bleiben. Als erstes gilt es, Kira zu finden. Ich weiß nicht, in welche Richtung sie gelaufen ist und die Leute zu befragen kann zwar etwas bringen,. doch würde es eine Ewigkeit brauchen, bis ich sie dann fände. Besser ist es, wenn ich die Bude wechsle... Damit sprang er auf die nächste bedachte Bude, ließ sein Gewicht beim Aufprall möglichst breit fächern, damit dieses Dach auch nicht einstürzte, doch es half nichts, es war zu instabil.
Eines der ersten Dinge die man im Kloster lernte war die Fallschule, immer und immer wieder fallen, immer und immer wieder den Aufprall üben, abschlagen, Kraft des Aufpralls verteilen...
Es tat weh, natürlich. Wo war Ark eigentlich gelandet? Ah... Zuckerwatte... Eine Süßigkeit, Ark hatte sie bisher nie probiert. Er stemmte sich hoch und schaute die erstaunte Menge an, Ark klopfte sich die Kleidung und den leichten Panzer sauber und verbeugte sich: "Ich bitte um Entschuldigung, doch habe ich es momentan eilig..." Diese Dächer waren wahrlich nicht sicher.
 
L

Leon

Guest
Mit Sinnen, schärfer wie Normal, drängte er sich durch die Massen, welche ihm teilweise mit Angst in den Augen auswichen, er würde sie nicht verletzten, nicht jetzt. Das Adrenalin trieb seinen Puls in die höhe und es Rauschte in seinen Ohren, so das er den schwachen Schrei nur verschwommen wahr nahm ehe er in die Augen einer Dame blickte. Ihre Lippen formten die Worte, welche er zuvor nur aus der Ferne vernommen hatte, doch nun war er da, nun konnte er helfen. Schnell erfassten die Adler Augen die Umgebung und erkannten, dass die Dame verletzt war, eine seiner Pistolen verstauend begab der junge Mann sich zu der Dame und ging in die Knie. Sie war total Leblos und bewegte sich nicht mehr, doch hatte sie wirklich schon so viel Blut verloren? Immerhin war es nur ein kleiner Schnitt am Unterarm, welcher nicht sonderlich Tief war. Irgendwie kam ihm das ganze doch etwas seltsam vor, doch eine Frau, ja eine Frau konnte so etwas doch nicht tun oder? Als erstes versuchte er den Körper der Dame in die stabile Seitenlage zu bekommen und die Wunde zumindest mit etwas sauberen Stoff zu verdecken, für alles andere war sicher Kira zuständig, wenn er doch bloß wüsste wo sie war.

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Krach. Das war alles was die junge Dame noch vernahm, ehe sie mit den Armen rudernd ein Dach weiter hinten zum Landen kam. Durch den Aufprall, dachte sie zuerst, es wäre ihres welches unter dem Gewicht und der Wucht des Aufpralles nach gegeben hätte, doch dann bemerkte sie wie etwas weiter vorne, die Menge unruhig wurde. Was war da wohl los? Schnell hechtete sie weiter und landete mit einer Rolle auf dem Boden, nun, gut es wirkte sicherlich nicht so elegant wie die Verneigung des jungen Mönches, dazu fehlte ihr eindeutig die Übung doch es brauchte nicht viel. Schnell erhob sie ihre Stimme: "So eine Unverschämtheit..", und wie sie es sich dachte, waren die Menschen des Baratíe ebenso leicht zu beeinflussen wie auch die anderen. Vor dem Mönch bildete sich eine Wand aus Männern, welche ihn sowohl mit tadelnden als auch erbosten Blicken straften. Die Frau welche sich von der Seite her durch schlängelte wurde von den Meisten gar nicht bemerkt, in der vorletzten Reihe blieb sie dann stehen, um zu sehen wo es womöglich einen Ausweg geben würde, ehe sie sich auf die Schultern von zwei anderen begab und danach knapp neben dem jungen Mönch landete. Mit einem hastigem: "Komm mit..", wollte sie ihn warnen, sich in diesem Moment nicht zu wehren, ehe das Mädchen dazu ansetzte den Mönch um die Hüfte herum zu schnappen und Seitlich durch die Menge in eine Seitengasse zu drängeln. Hier war niemand außer den beiden.
 
J

Jashin

Guest
Am Ende des Bootes stand Kira irritiert da. Was sollte sie nun tun? Wo konnte Taiga nur hin sein? Kira zitterte vor Angst um ihre Freundin. Es schüttelte den kleinen zierlichen Körper. Sie war so allein, ganz allein… Kein Lucius in der Nähe… Kein Ark, keine Kasumi und ja nicht einmal Taiga war noch bei ihr. Ängstlich blickte sie nervös umher. Die großen Türkisfarbenen Augen wurden langsam von großen Tränen ertränkt und Kira hatte nur noch Angst. Dies spiegelte sich auch in einem unruhigen Atem wieder…
Plötzlich zuckte der kleine zitternde Körper zusammen, als Kira Hände an ihren Schultern spürte. Ihr stockte der Atem als sie diese Berührung fühlte. Große, starke Hände… Lucius? Hoffentlich war er es… Jetzt wo sie ihn so sehr brauchte, musste er es einfach sein. Panisch drehte sie sich zu ihm um und blickte in eine Sonnenbrille. Der Mann war groß und Lucius zum Teil sehr ähnlich, doch schon am Geruch konnte sie erkennen dass er es nicht war. Kiras Hände zitterten wie wahnsinnig. Sie schaute den großen Mann an der noch immer seine Hände auf ihren Schultern hatte und starrte erschrocken in sein Gesicht ohne ein Wort rauszukriegen. Schöne Frau? Allein okay, da hatte er Recht aber Kira war doch keine schöne Frau… Plötzlich schien er entsetzt und Kira wischte sich die Tränen weg. Die Hände schienen sie noch immer fest zu halten… Ängstlich murmelte sie vor sich hin: „A…aber ja… Meine Hündin ist weggelaufen…“ In dem Moment fielen ihr Ark und Lucius Worte wieder ein. Wenn ein fremder Mann sie anfasste, sollte sie schnell ablenken und weglaufen. „S…Sie ist sehr bissig und gefährlich wenn ich nicht bei ihr bin. Meine Hündin ist eine Killermaschine ich muss sie unbedingt finden.“ Vielleicht schaffte sie es so dem Kerl Angst zu machen und ihn los zu werden. Plötzlich riss sich Kira von ihm los. „Tut mir Leid keine Zeit zu verlieren.“, sagte sie mit einem leicht ängstlichen Unterton und rannte davon. „Lucius.. wo steckst du nur…“

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Alles verlief wie nach Plan. Als sie vor Angst zitternd am Boden lag, kam er auf sie zu. Schon bei der ersten Berührung zuckte ihr Körper und das Zittern wurde viel stärker. Der zierliche Frauenkörper wurde von dem jungen Mann in die stabile Seitenlage versetzt, doch immer wieder krümmte sie sich zusammen. „Sie werden kommen… Sie werden mich angreifen und mir wehtun…“, wimmerte sie ängstlich und hielt den Arm des jungen Mannes fest. „Bitte… Helfen sie mir doch…“ Mit all ihrer Kraft versuchte sie das Mitleid des Mannes auf sich zu ziehen. Nichts war hilfreicher als Mitleid. Wenn ein Mann erst einmal sein Herz für eine schöne Frau erweicht hatte, blieb ihm kaum noch was anderes übrig als ihr zu helfen. Doch ihre Kraft war teilweise spürbar, denn sie hielt Lucius Arm sehr fest, ehe sie wieder abrutschte und so tat als wäre sie am Ende. „Ich bin vor ihnen weggelaufen… Diese Männer… aus Son Bleeds Bande! Sie wollten mich unsittlich berühren!“, erklärte sie ängstlich während sich Tränen in ihren Augen sammelten. Bis sie plötzlich zurückschrak und ihn schräg anschaute. „Oder bist du… Einer von seinen Männern? Willst du mir auch wehtun?!“, sagte sie panisch und rappelte sich auf.
Im nächsten Moment, ein Blinzeln war vergangen, da stand sie hinter Lucius und tippte ihm auf die Schulter, während er immer noch dort kniete. „Du bist… böse.“, sagte sie grinsend und trat Lucius mit voller Wucht in den Nacken.
 
A

Ark

Guest
Sie wollte wegrennen, dass war aber nicht so schön, doch war er jemand, der sehr viel Vertrauen in seine Laufgeschwindigkeit und so schnell war dieses Zauberwesen nicht, mit Leichtigkeit sprintete er wieder vor ihr und verbeugte sich tief, als ob er Applaus erwarten würde. Dann versuchte er das Gespräch so weiterzuführen als ob es nicht unterbrochen wurde.
„Oh, sie beißt auch? Dann brauchst du erst Recht Hilfe, denn was passiert denn, wenn sie aus Versehen, so verschreckt wie sie sein muss, so alleine, denn einen Menschen beißt? Keine Sorge um mich, ich bin ziemlich zäh, denn ich jage Piraten. Wenn du sie mir beschreibst, dann kann ich dir helfen sie zu finden.“ Stimmte, auch wenn er sich selbst der Piraterie verschrieben hatte, als einer von Son Bleeds engsten Männern war er natürlich auch darauf aus, etwaige Konkurrenz zu beseitigen. Sanft legte er diesmal auf jede ihrer Schultern eine Hand, eine sanfte Berührung. Er ließ mit einer kleinen Bewegung des Kopfes die Sonnenbrille tiefer rutschen, sodass sie direkt in seine Augen sehen konnte, den warmen, herzlichen und dennoch bewundernden Blick grüner Augen: „Und an deiner Waffe sehe ich, dass du dem Gewerbe auch nicht ganz abgeneigt bist, meine wunderschöne Dame.“ Er lächelte sie an und setzte leicht spielerisch nach: „Könnte ich sogar von dir gehört haben?“
Er kramte ein wenig in einer Tasche und holte etwas heraus: „Aber zuerst solltest du dich beruhigen. Und zum beruhigen… eignet sich nichts Besseres als ein wenig Schokolade.“ Er zeigte ihr eine ungeöffnete Tafel Schokolade, Vollmilch. Er nahm wieder ein wenig Abstand, öffnete die Tafel und brach eine Reihe ab, steckte die Packung zurück in die Packung und teilte die Reihe durch zwei. „Magst du?“ Er selbst steckte die eine Hälfte der Reihe in den Mund, kaute sie und schluckte, während die andere Hand dem Mädchen die zweite Hälfte der Reihe zeigte.


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Eine wütende Menge war zu sehen, doch jemand ergriff die Hand von Ark und rief, er solle mitkommen, eigentlich wollte er sich gegen den Griff wehren, doch andererseits würde dies ihn immer noch nicht hier weg führen und er wusste sowieso nicht, wo nun Kira war und wie er von hier am besten wegkäme. Doch der Arm um die Hüfte, das war schon als würde sie ihn mit einem Hüftwurf auf die Bretter der Flosse schicken wollen. Aber dazu müsste sie noch einen zweiten Punkt zum Ansetzen haben und…
Schon war es vorbei, dass war etwas, was einer Seitengasse glich, so zwischen einigen Buden, wo nur ein paar Werkzeuge und Kisten herumlagen, für den Fall dass etwas gerichtet werden müsste oder vielleicht auch zum Aufbau der Buden. „Was willst du von mir?“ Wieso hatte sie ihn hierher gebracht? „Ich bin gerade auf der Suche nach jemand, weswegen ich nicht lange verweilen kann.“ Er versuchte ihr so fest wie möglich in die Augen zu sehen, um seine Entschlossenheit zu zeigen und setzte ein leichtes Lächeln auf, um sie nicht so abrupt aufzufordern.
 
L

Leon

Guest
Irgendwie hätte der große sonst so skrupellose Mann doch wissen sollen, dass so etwas nie wirklich gut ausgehen kann, immerhin war die Dame nicht einmal wirklich verletzt! Doch konnte sie gut schau Spielen, weswegen der Mann immer noch keinen Verdacht hegte als jene sich hastig erhob und auf einmal begann ihn zu beschuldigen. Der Mann konnte nicht einmal darauf antworten, ehe ihm all seine Sinne signalisierten das hier etwas nicht stimmte, ganz und gar nicht sogar. Noch ehe er sich erheben konnte, wurde ihm auf die Schulter getippt und ein Fuß saußte auf den Mann herunter. Ohne wirklich nach zu denken hob jener seinen Arm um die Hacke des Mädchens mit dem Unterarm abzufangen, welches ihm auch gelang, ehe er mit der anderen Hand seine Pistole aus dem Halfter zog.

Eigentlich war Lucius niemand welcher gerne sich damit beschäftigte anderen Frauen weh zu tun, doch in diesem Fall war es eine völlig andere Situation und es war ihm egal welches Geschlecht sein Gegner hatte als er den Abzug seiner Waffe betätigte und auf den Oberschenkel seiner Gegnerin dabei Zielte. In der Hoffnung sie würde zurück weichen, senkte er dabei seinen anderen Arm, welcher den schlag abgefangen hatte und nun Pochte als wäre ein Ziegelstein oder ähnliches auf jenen Gefallen. Somit war einer seiner Arme fast zu nichts zu gebrauchen und er stöberte mit jenem in seinem Munitions beutel. "Verlogene Schlange..", zischte er noch ehe er mit Taubenfingern seine Pistole nach Lud und mit jener auf das Mädchen zielte. "Was willst du?", erkundigte er sich noch ehe sein Finger sich wieder um den Abzug jener Waffe legte.

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Mit einer lässigen, ja schon fast lockeren Haltung lehnte die rothaarige Dame an einer Wand welche aus mehr oder weniger nicht zusammen Passender Bretter und lächelte den jungen Mönch verzückt an. Das war wohl doch um einiges besser als sie es sich vorgestellt hatte, immerhin hatte sie dieses Schnuckelchen für sich alleine, zumindest im Moment. Wie es zu erwarten war, schien jener weder Unhöflich zu werden, noch schien er der Dame zu Misstrauen sondern fragte erstaunlich höflich, was sie denn von ihm wollte. Es wäre ja schon fast soweit, dass sie vor Verwunderung ihm eine Antwort einfach Schuldig geblieben wäre, doch fand sie im letzten Moment ihre Fassung wieder und stieß sich von der Wand ab. Mit einer leichten Bewegung nach vorne bahnte sich ihre Hand den Weg an ihre Wange und die blauen Augen blickten direkt in jene des Mönches, sofern jener nicht den Blick abwandte kam sie ihm mit ihren Lippen immer näher.Kurz vor seinen Gesicht hielt sie jedoch an und erwiederte mit einer möglichst zweideutigen Stimme lediglich: "Ich wollte dir helfen.. Du suchst jemanden?". Natürlich suchte er jemanden, doch sie sollte ja nicht gleich ihre Tarnung aufgeben und hoffen, dass dieses Spiel noch lange genug gut gehen würde.

"Vielleicht habe ich die gesuchte Person gesehen?", hackte sie nach um ihm einen deutlichen Hinweis zu geben, dass er sie danach fragen sollte. Dabei hatte sie sich mehr Absichtlich als Unabsichtlich so nach vorne gebäugt, dass der junge Mann einen deutlichen Ausblick in ihren Auschnitt hatte, welcher nicht gerade klein war. Schon im nächsten Moment, in der Hoffnung ihre weiblichen Reize würden auch bei diesem Kaliber von Mann wirken, machte sie einen schnellen Schritt nach hinten und versuchte dabei den Nacken des Mönches mit beiden Händen zu Umklammern um den Oberkörper jenes mit voller wucht in die Richtung ihres angezogenes Bein zu bewegen um damit mit ihrem Knie zu kolledieren.
 
J

Jashin

Guest
Mehr und mehr machte es sich bemerkbar, dass hinter der ach so großen Kira wirklich ein kleines Mädchen steckte. Sie versuchte zu fliehen, so schnell sie ihre kurzen Beine trugen. Das pinkfarbene Haar wehte hinter ihr her und sie kniff die Augen zusammen um die Angst zu verdrängen. Als sie diese wieder öffnete, riss sie die Augen förmlich auf. Ihr Mund stand vor Schock offen… Wie hatte er das gemacht? Wie zur Hölle konnte ein Mann dieses Alters so viel schneller sein als Kira. Erschrocken wich sie etwas zurück, während er sich verbeugte. Was war das für ein merkwürdiger Kerl?
Er sprach einfach so weiter als wäre nichts gewesen, als hätte er nicht bemerkt dass sie panisch davon gerannt war. Er jagt Piraten? Dann war er also sozusagen einer von ihnen? Wieder fielen ihr Lucius Worte ein. Fremde Männer können auch lügen… Er war unheimlich, also log er sicher! Kira zuckte zusammen als er seine Hände wieder auf ihre Schultern legte und wich wieder ein kleiner Stück zurück. Was sollte das denn? Man fasste doch keine fremden Mädchen an! So nett seine Augen auch wirkten, so warm und freundlich… Kira konnte ihm nicht trauen. Sie hatte ihre großen Brüder schon viel zu oft enttäuscht und musste nun wirklich auf sie hören. Könnte er von ihr gehört haben? Das hätte er wohl gern! Kira schüttelte ängstlich den Kopf. „Nein! Ich bin nur mit meinen drei großen Geschwistern unterwegs, sonst nichts.“
Dieser Mistkerl! Nun griff er auf unfaire Waffen zurück… Schokolade… Kira sprach in Gedanken zu sich selbst um sich davon abzuhalten: „Du darfst es nicht annehmen… Das macht man nicht… Da könnte Gift drin sein, oder sowas… Nicht nehmen!“ Dann steckte sich der Mann selbst Schokolade in den Mund. Er aß sie tatsächlich und schluckte sie runter… Wenn also etwas drin wäre, dann hätte er das nicht gegessen… Sollte sie also? Die mahnenden Worte von ihren großen Brüdern hallten in ihrem Kopf. Sie sollte lieber einfach gehen und Lucius finden. Dann würde sie sowieso Süßigkeiten kriegen. „Tut mir Leid, ich muss aber nun wirklich gehen. Meine großen Brüder suchen mich sicher auch schon.“, versuchte sie so gelassen wie möglich zu sagen, dann löste sie sich von seinem Griff, drehte sie sich um und wollte wieder davon laufen.

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Uiuiui! Das konnte ja richtig lustig werden. Der Kerl war besser als sie erwartet hatte. Grinsend blickte sie den Mann an der es tatsächlich schaffte ihren Tritt abzufangen. Na ob das so überlegt war für einen Schützen? Nachdem er mit zittrigen Fingern seine Waffe geladen hatte, stand die junge Frau noch immer an derselben Stelle und grinste immer breiter und breiter. „Ach Schätzchen… Du solltest deine Waffe nicht gegen mich erheben…“, hauchte sie leise. Sie bewegte sich keinen Meter obwohl sie genau wusste, dass der fremde Mann auf ihren Oberschenkel zielte. Immerhin konnte sie seinen Schüssen ja ausweichen, falls er es sich wirklich wagen würde jetzt zu schießen. Es war keine Kunst auszuweichen, wenn man einen Schuss sowieso erwartete…
Stattdessen grinste sie weiter vor sich hin und spielte mit einer Hand in ihren Haaren. Plötzlich begann sie zu kichern und schaute ihn fröhlich an. „Wenn du auf mich schießt, verrate ich dir sicher nicht mehr was ich mit deiner kleinen Begleiterin und ihren großen Plüschtier passiert…“ Sie wartete gar nicht erst darauf, dass er reagierte sondern setzte noch einen drauf. „Ich weiß wo sie ist… Aber du wirst sie ohne mich sicher nicht finden… Die kleine Süße in Händen eines Mannes der sich die Finger nach ihrem Körper leckt… Machst du dir keine Sorgen um sie? Wenn du wissen willst wo sie ist, verlange ich etwas von dir…“
 
A

Ark

Guest
Sie wollte wieder weglaufen? Er griff schnell, aber sanft ihre Schulter von hinten: „Meine schöne Dame, wohin willst du denn gehen und was ist mit der Schokolade?“ Ein breites Grinsen breitete sich über sein Gesicht: „Oh, ich habe mich noch nicht vorgestellt, ich bin Expercio, der Meister der Liebe und gleichzeitig auch einer von Son Bleeds Offizieren. Doch wenn du meinst, meine bescheidenen Talente wären schon zu Ende, dann habe ich noch einen Trick parat.“ Expercio ließ die kleine Schönheit los und schlug beide Innenflächen der Arme an den Handgelenken zusammen. Plötzlich schoss ein weißer Nebel aus den Ärmeln: „Ich habe außerdem von der Kiri-Kiri no Mi gegessen, ich bin ein Nebelmensch.“ Schnell füllte sich die Gegend in einem geruchsneutralen Nebel, der die Sicht behinderte.
Natürlich hatte Expercio selbst nie von einer Teufelsfrucht gegessen, er war bloß etwas, was einige einen begnadeten Zauberkünstler nennen würden. Er trug unter seinen Anzug eine Menge dieser Nebelbomben und setzte die Unwissenheit der Gegner mit dieser Lüge wie eine Waffe ein. Dazu hatte er den einen oder anderen… Trick.
Erst einmal brauchte er wieder etwas Abstand, denn der Nebel brachte nichts, wenn man seine Position so offenkundig zeigte. Um im Nebel vernünftig zu agieren, bedeutete Schnelligkeit und Heimlichkeit eine Menge, weswegen Expercio sich schnell von seiner Stelle bewegte und eine Ladung Knallfrösche in die entgegengesetzte Richtung warf, dies sollte seine Schritte verdecken.
Nun müsste er nur warten, bis das Mädchen sich bewegt hatte, der Nebel würde bei einer guten Windbrise wieder weg sein, doch er hatte genug.


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Die Frau drückte ihren Oberkörper mit den großen… Argumenten weiter nach vorne, es war deutlich, dass sie ihn verführen wollte, es war mehr als deutlich, dass sie… nun, nicht geziemende Dinge mit Ark anstellen wollte.
Doch im Mönch selbst schnappte etwas ein. Ein reger Erinnerungsstrom schnellte durch seinen Kopf. Zuerst war da diese Badeszene mit Kasumi, eine nicht gerade angenehme Erinnerung, es war hart da Selbstdisziplin zu bewahren, dann war da die Mädchengruppe von gestern, die auch nichts unversucht gelassen hatten und nun das!
Als sich die Fremde gerade versuchte seinen Nacken zu umfassen, stieß er sie grob von sich, auch wenn sie schon etwas Abstand genommen hatte, Arks Gesichtsausdruck war sehr genervt, passend zu seiner momentanen Stimmung: „Wieso müssen Frauen außerhalb des Klosters immer so sein? Ich lebe zwar nicht nach Richtlinien des Zölibates, doch sind solche Dinge einfach noch viel zu früh für mich!“ Er schaute die Frau an: „Und wie kannst du dich nur so aufführen, hast du keinen Stolz? Was würden denn deine Eltern sagen wenn sie dich so sehen? Meinst du, sie wären stolz auf dich? Und bist du selbst stolz auf dich? Du solltest dein Leben noch einmal überdenken, denn du kannst auch ohne solches Verhalten dein Leben vernünftig leben, sogar um ein vielfaches glücklicher. Finde etwas, was dir gefällt, und arbeite daran, arbeite daran um immer besser und besser zu werden. Aber was mich angeht: Lass mich in Ruhe!!! Das musste einmal gesagt werden.
Nun drehte sich Ark um, damit er weiter nach Kira suchen konnte, das hier war reine Zeitverschwendung.
 
L

Leon

Guest
Was sollte man sagen, immerhin hatte sie mit viel gerechnet, ja damit das er Nasenbluten bekommt, sie ihm das Genick bricht oder er einfach sabbernd den Verstand verliert. Was dies anging hatte sie sich eine weite Palette an Möglichkeiten zusammen gelegt, das Mädchen hatte auch nicht damit gerechnet das so etwas kam als er sie Weg stoß, denn sie setzte schon zu einem Konter an, als da auf einmal völlig unerwartete Worte aus dem Jungen heraus quillten.

Einen Moment hielt sie inne und hörte ihm zu, er hatte nicht so unrecht, doch sie wollte es so und so setzte sie sich ein schiefes Lächeln auf und setzte zu einem schnellen Fuß kick an. "Spar dir deine Worte für andere Frauen.. ich will es so, und ich überdenke gar nichts...", erklärte sie ihm noch ehe sie auch schon dazu ansetzte ihm nach dem Schlag noch die Faust in den Körper zu rammen. Sie hatte nicht den Auftrag bekommen, ihn in Ruhe zu lassen und sie war Wütend auf den jungen Mönch, was eventuelle Beobachter an dem funkeln in den Augen der Rothaarigen erkennen könnten.

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Dieses Miststück, verhöhnte ihn nicht nur, sondern wich seinem Schuss auch einfach noch aus, natürlich war das klar, er war einfach zu benommen gewesen von dem Schlag der kleinen, doch er ließ sich nicht verhöhnen. Er nahm nur noch Teilweise die Worte der Dame mit, als es bei ihm auch schon Klick machte. Lucius war normal kein Killer, doch es gab so Momente, wo sich in seinem Kopf einfach etwas Umlegte und er zur Maschine wurde und wenn jemand Kira etwas antun wollte, dann war dies so ein Moment, natürlich galt dies auch bei Ark wohl wissentlich, dass es jener schaffte sich bestens selbst zu Verteidigen. Ja, selbst bei Kasumi würde dieser Hebel bei solchen Worten einfach umgelegt werden und sich bei ihm alle Sicherungen durch brennen, mit Raffinesse und in einer rasenden Schnelligkeit zog er seine zweite Waffe und erwiderte nicht einmal etwas ehe er Abfeuerte, erst als er seine erste Waffe wieder nach Lud begann er zu Reden. "Du hättest dich besser zurück halten sollen, Weib!", und ehe er seinen Satz beendet hatte, raste schon die nächste Kugel auf die Piratin zu.
 
J

Jashin

Guest
Kiras Atem ging verdammt schnell, da sie vor Angst total aufgeregt war. Sicher konnte sie sich bestimmt auch allein gegen diesen Mann wehren, aber wenn keiner in der Nähe war, hatte sie einfach Angst. Besonders war es ein Mann und keiner wusste was er mit ihr vor hatte… Ja was er wohl vorhatte? Sie wollte einfach weg und versuchte zu rennen, doch in dem Moment hielt er sie wieder an der Schulter fest. Kira zitterte total und wollte sich losreißen, doch da lenkte er das Kind ab. Er erzählte davon dass er ein Mann von Son Bleed wäre und sofort klingelten ihr die Ohren. Das war doch der böse Kerl von dem Nee-sama immer wieder erzählte! Dann kam noch Nebel aus einem Ärmel und er erzählte noch irgendwas von einer Teufelsfrucht. Dinge die ihre Brüder als eine Art böses Omen erklärten. Also sollte das Ganze hier doch ein Angriff werden! Und er hatte gelogen! Kira zog einen riesigen Schmollmund und fuhr den Mann sofort an.
„Was fällt dir denn ein mir zu erzählen du wärst einer von uns? Du bist böse komm mir nicht mehr zu nahe, oder ich tue dir weh!“ Es war wohl ehr ein Fehler von ihm das Kind zu belügen, denn das brachte sie in Rage, was bedeutete dass ihre Angst nachließ. Sofort zog sie ihre Sense und schaute die Silhouette des Mannes durch den Nebel an. „Wenn du mir weh tun willst, dann tue ich dir weh. Aber nun kann ich dich sowieso nicht mehr laufen lassen, das hast du jetzt von deinem losen Mundwerk.“ Und nun bewies Kira mal wieder dass sie nur halb so blöd war wie sie wirkte. „Deine bescheuerte Frucht kann mir gar nichts!“, rief das Kind und stemmte die Sense über ihren Kopf. Dann begann sie diese wie eine Art Propeller rotieren zu lassen. Durch ihre enorme Kraft ging dies so schnell, dass der Nebel durch den Windzug sich klärte. Sie hörte zwar nebenbei die Knallfrösche, ließ aber erst einmal den Nebel verschwinden. Als dieser weg war, schaute sie sich um. Wo war dieser miese Sack?!

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Lächelnd stand die junge Dame da und wartete auf die Reaktion ihres Gegenübers. Sie konnte richtig beobachten wie die Adern auf seiner Stirn immer dicker und pulsierender wurden. Ihr Lächeln wurde immer breiter, denn nun begann es erst Spaß zu machen. Ein Gegner in Rage war unachtsam und gab alles an Kraft die er hatte, deswegen war es einfach nur amüsant. Während der junge Mann immer aggressiver wurde, stand sie nur da und pfiff vor sich hin. „Nun komm mal wieder runter Süßer, kein Grund sich so aufzuregen.“ Aber, aber… Sie wurde ja nicht um sonst ‚Die Schnelle’ genannt. Schon als er seine Waffe zog, machte sie sich bereit auszuweichen. Er schoss ohne etwas zu sagen? Scheinbar war er echt wütend. Sofort sprang sie zur Seite und grinste. „Alter Mann, du bist mir etwas zu langsam…“ Dann hörte sie aus seiner bebenden Stimme heraus wie wütend er war, doch wieder lachte sie nur lautstark über ihn. „Hihi… Du bist viel zu langsam alter Mann… Du solltest wirklich nicht so toben…“ Dann rannte sie auf ihn zu und stand plötzlich direkt vor ihm. „Außerdem… Nenn mich nicht Weib!“, schnauzte sie ihn aufgebracht an und ihre Faust bahnte sich den Weg mitten in sein Gesicht.
 
A

Ark

Guest
Da scheint der Wind günstig gewesen zu sein, denn es war selbst mit einem Fächer nicht möglich, den Nebel einfach so zur Seite zu schieben, immerhin konnte nur weiterer Nebel den Platz einnehmen ab einer bestimmten Größe, da das Loch im Nebel ja von der umgebenden (nebelhaltigen) Luft nur gefüllt werden konnte. Doch das war erst einmal drittrangig. Wenn die kleine Schönheit den Wind auf ihrer Seite hatte, dann wäre es doch ein passendes Handicap.
Eine sehr direkte Dame war es und sie warf dem armen, armen Expercio die eine oder andere Lüge vor. Dabei war kein unwahres Wort aus seinen Lippen gekommen, er jagte so wie Kopfgeldjäger Piraten, aber er jagte halt auch Kopfgeldjäger, es war ein einfach etwas unschöner Zusammenhang da, aber noch lange nichts, was eine Lüge wäre, er war beleidigt und er war enttäuscht.
Er legte auf seine momentane Position, unter der Theke eines Standes, eine Nebelbombe mit Lunte, eine die also auf Zeit losging, diese zündete er an, es würde 28 Sekunden dauern, bis sie losfeuerte, er rief Richtung der kleinen Dame: „Ich bin weder ein Lügner, noch hast du einen Ansatz der Kräfte gesehen, die mir die Kiri-Kiri no Mi verleiht!“ Inzwischen sind die Passanten schon weg, würden wenig Ärger machen.
Es war nur eine Sache des Winkels, Expercio krabbelte unter der Thekenhöhe neben den Stand, wo das Mädchen ihn von ihrer momentanen Lage nicht sehen konnte und da sie wahrscheinlich direkt Richtung Nebel gingen würde, würde sie ihn auch auf ihrem Weg dorthin nicht entdecken. Und was den Nebel anging… Nun, diese Nebelbombe hatte einen etwas schwereren Nebel, würde zu Hustenreiz führen und das wäre seine Chance.


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Ark war überrascht, als er den Schlag gegen den Körper bekam, er ließ sich instinktiv mitreißen, versuchte nicht dagegen anzukämpfen, sondern mitzufließen um damit die Kraft des Schlages möglich zu negieren, landete einmal auf dem Boden, wo er mit einer Rückwärtsrolle sich wieder auf die Beinen beförderte.
Gut dass er die Rüstung trug, gegen die meisten Faustschläge sollte sie gute Dienste leisten, doch sie war kein Ersatz dafür, dass man sich am besten nicht treffen ließ. „Was ist hier los?“, fragte er streng. Seine Hand wanderte Richtung Rücken und er zog den Terraspeer, welchen er Richtung der Frau aufsetzte. In seiner Kampfhaltung machte er sich bereit, einmal dem Terraspeer zustoßen zu können oder einen Satz zur Seite oder nach hinten zu machen, noch war er nicht wirklich bereit zu kämpfen. „Wer bist du und warum hast du mich angegriffen, rede!“ Die Augen und das Gesicht, welches sonst eher neckisch freundlich zu sein schien wurden konzentriert. „Gehörst du zu einer Piratenbande? Oder verwechselst du mich?“ Er war sich sicher, das Gesicht noch auf keinem Steckbrief gesehen zu haben, doch das sagte nicht viel aus. „Ich bin Ark von Yon Shokin Kasegi und wenn du den Kampf suchst, dann hast du ihn gefunden, doch ich warne dich: Wenn ich anfange, dann werde ich es auch bis zum Ende durchführen!“
 
L

Leon

Guest
Wütend? Wütend war eine Untertreibung er würde am liebsten alles um sich herum zerreißen, doch dazu hatte er einfach nicht die Zeit und auch wenn er schon längstens vergessen hatte warum er so Wütend war, wusste er doch, dass er es hier nicht mit einer einfachen Göre zu tun hatte. Der große starke Mann lies sich jedoch sicherlich nicht von einer Frau einbuttern, das würde wohl mehr als sein Stolz nicht verkraften, doch ehe er sich zur Wehr setzten konnte, hörte er wie Knochenknackten und bemerkte das aus seiner Naseblut strömte und das nicht gerade wenig. Immer wütender und durch das Adrenalin noch schneller, schnellte seine Hand nach oben und wechselte vom Griff auf den Lauf seiner Waffen und prügelte mit jenen auf die Frau ein. An zwei, drei Schlägen versuchte er ehe er eine Drehung vollführte und dazu ansetzte der Dame einen saftigen Tritt in die Rippen zu versetzen und dann versuchte so schnell es mit seinem verletztem Bein möglich war Land zu gewinnen, es war einfach keine gute Idee für ihn sich einem Nahkampf auszusetzen. Mit schlittern kam er um die Ecke eines Gebäudes und konnte so erst einmal, das Blut seiner Nase aus dem Gesicht wischen. Verfluchtes Weib... Damit schüttelte er das Blut von seinem Handrücken und setzte dazu an erneut auf sie zu schießen, diesmal jedoch gleich dreimal und dass sehr knapp hinter einander.

Der erste Schuss aus Juliet war auf ihren Oberkörper gerichtet, genau in die Mitte der Brust, der zweite etwas nach Links versetzt und kam aus Jack erst dann kam Bounty zum einsatz, diesmal war der Schuss etwas später als die beiden anderen und nach rechts versetzt worden. Danach tauchte er wieder hinter die Ecke und lud seine Waffen nach, immerhin hatte er pro Waffe nur einen Schuss zu Verfügung ehe er wieder nachladen musste. Seine Nase war eindeutig Gebrochen, denn nicht nur das Blut begann die Atemwege zu Verschliesen und er bekam schlechter Luft, doch hielt ihn das nicht auf um sich erneut auf einen Angriff gefasst zu machen.

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Die Unreine, wie sie innerhalb ihrer Kreise genannt wird, hatte sich irgendwie etwas anderes erwartet, einen richtigen Mann nicht jemand welcher von einem einfachem Schlag zurück weicht, weswegen sie auch nicht wirklich damit gerechnet hatte und einen Augenblick lange darum kämpfen musste ihr Gleichgewicht zu halten. Leise seufzend streifte sie ihr Haar zurück und stellte sich locker hin, nur wenige konnten erkennen, dass jeder ihrer Muskeln gespannt war und sie nur darauf wartete das der Mönch sie Angriff, doch ehe sie ihm die Antwort gab welche sie ihn Schuldete, erklärte sie mit leicht tadelnder Stimme, dass er ihre Frisur ruiniert hatte. "Ach Süßer..", säuselste sie lieblich und fasste sich etwas unter das zerrissene Top welches sie trug und umschloss mit ihren Händen die kleinen Kugeln und begann zu grinsen, ehe ihre Finger langsam den Weg in die Ringe welche mit einer Kette befestigt sind fanden. "Ich stehe nicht so auf längere Geschichten, also lassen wir doch endlich dieses elende Vorspiel und beginnen nun endlich mit dem richtigem Zeug..", damit lies sie die beiden Metallkugeln zu Boden fallen und offenbarte somit ihre Waffen, zwei Metallkugeln welche etwa die Größe einer Marille hatten und an dünnen metallenen Ketten befestigt waren.

Wieviel konnte sie ihm also erzählen? Sie beschloss es etwas Spannender zu machen und erst einmal nicht zu erwähnen, dass sie von Son Bleeds Piratenbande Stammte, doch wollte sie auch nicht unhöflich sein und verriet ihm sogar ihren Namen: "Ich bin Rukia... sehr erfreut..", schmunzelte sie lieblich und begann damit die Kugeln an ihrem Körper entlang Rotieren zu lassen.
 
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