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Komori Island

Kasumi

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Komori (Komori Island)

Klima: Winterinsel, mit Schnee und Eis dem Rest der Insel, unter der Kuppel wird das Klima jedoch künstlich erschaffen und gesteuert
Technologiestand: futuristisch mit einem Hauch Steampunk
Lockport-Aufladezeit: fünf Tage

Landschaft: Die Insel Komori ist von Eis und Schnee bedeckt und dank des strengen Winters, der fast durchgehend herrscht, ändert sich die weiße Landschaft nur selten. Es gibt einen erloschenen Vulkan etwa im Zentrum der Insel und eine Gebirgskette die sich am nördlichen Rand erstreckt. Auch der Tannenwald im Osten der Insel ist durchgehend von weißem Schnee bedeckt und nur an wenigen Stellen kann man von außen ein wenig Grün sehen.
Die Landschaft ist durchgehend blau und weiß abgesehen von einer Stelle. Im Westen der Insel erhebt sich eine gewaltige Kuppel unter der die Stadt Komori liegt, es wirkt von außen wie eine gewaltige Schneekugel, in der eine Stadt aus Stahl und Glas gesteckt wurde.
Die Stadt selbst ist durchzogen von bis zu 230 Metern hohen Gebäude, aus Stahlbetong und Glas, es gibt viele Lichter an den verschiedenen Geschäften, Straßenlichter und Lichtdekoration die der jeweiligen Jahreszeit angepasst wird. Die prunkvollsten Gebäude sind wohl das Radhaus, der größte Wolkenkratzer der Stadt und das Amphoron Theater, das genügend Platz bietet dass sich bis zu 100.000 Menschen auf einmal darin aufhalten können. Was einem beim betrachten der Stadt meistens jedoch zuerst auffällt ist die Bahn, die durch die Stadt fährt und von Oben gesehen wie ein vierblättriges Kleeblatt Das Zentrum der Stadt mit den Außenbezirken verbindet.

Kultur: Was alle wissen: Komori ist ein wichtiges Mitglied der Weltregierung und wird von allen geliebt. Die Ureinwohner von Komori müssen harte Brocken gewesen sein, rau und unerbittlich, damit sie in dieser Umgebung überleben konnten. Von deren Kultur ist aber nicht mehr übrig als ein paar herunter gekommen Baumhütten im vereisten Wald. Das heutige Komori ist eine Metropole der Moderne und seine Bewohner haben sich zum größten Teil der Kultur, der Kunst und der Wissenschaft verschrieben. Sie teilen eine große Leidenschaft für die Vermeidung harter Arbeit, Mußestunden und generell Faul zu sein und im Luxus zu leben. Die Maschinen im Untergrund versorgen die Stadt mit Wärme und Elektrizität und die Maschinen in der Stadt übernehmen in den Fabriken alle harten Arbeiten und alle was große Muskelkraft erfordert. Die weit entwickelte Medizin sorgt dafür, dass alle Menschen lange leben und nur selten krank werden. Die einzigen arbeiten, die man als hart bezeichnen könnte, sind die der Sicherheitskräfte und des „Komitee für soziale Arbeit“, die sich um die alten, die kranken und die Resozialisierung verurteilter Krimineller kümmern. Natürlich kümmern sich nur Fachkräfte um die alten und schwachen und alle Individuen die auf die schiefe Bahn geraten sind. Kriminelle werden in den Umerziehungsheimen pädagogisch versorgt, sie lernen einen neuen Beruf und werden als wertvolle Mitglieder der Gesellschaft in die Welt entlassen. Die meisten Berufe die in Komori ausgeführt werden sind die von Händlern, Künstler, Wissenschaftler, Lehrer und so weiter. Es gibt zwar auch einige Handwerker, aber die meisten von denen würden ihre Arbeit auch eher als Kunst bezeichnen.
Generell gilt für alle Berufstätigen in Komori eins, jeder liebt das was er tut! Keiner muss Arbeiten nur um Geld zu verdienen, da alle registrierten Bewohner ein Mindesteinkommen erhalten und so die Möglichkeit haben nur der Arbeit nachzugehen, die sie wirklich mögen. Wer nicht gleich den Arbeitsplatz seiner Träume findet kann sich alle Zeit der Welt nehmen um ihn zu finden, während er Unterstützung dafür in den lokalen Ausbildungszentren finden.
Die Technologie nimmt Einfluss auf alle Bereiche des Lebens. Musik ertönt aus den Radios der Häusern, die von der Sendestation ausgestrahlt wird. In den Lichtspielhäusern kann sich jeder das Wunder der bewegten Bilder in Form von Zeichentrick und Kamera Aufnahmen ansehen! Alle erwarten mit Spannung den nächsten Film mit jedermanns lieblings- Schauspieler und Monarch, König Heffer! Die Straßen werden von künstlichem Licht auch in der Nacht erhellt. alle Bewohner können gratis mit der Bahn fahren, die Außenbezirke und das Stadtzentrum verbindet. Am meisten beeindruckt jedoch die Kuppel an sich. Sie besteht aus hunderten von beweglichen Panzerglasplatten verschiedener Größe, die im Zusammenspiel mit den Heizanlagen und dem wachen verstand des Bürgermeisters und seiner Ingenieure das Wetter innerhalb der Kuppel bestimmen. Der Wetterbericht gibt auf die Minute genau Informationen über Regen und Schnee und auch die Temperaturen werden durch Menschenhand geschaffen. Unter der Kuppel von Koromi gibt es immer genau das richtige Wetter zu genau der richtigen Zeit.
Alle können sich auf die weisen Entscheidungen des Bürgermeisters und des Stadtrates verlassen, welche die Verbindung zwischen dem gemeinen Volk und dem König darstellen. Der König wird von allen geliebt, er ist das freundliche und wertgeschätzte Gesicht der Stadt. Ein gütiger Herrscher, dessen Familie seit Generationen für Wohlstand, Frieden, Freiheit und Unabhängigkeit sorgt und zudem ein begnadeter und wunderschöner Star dessen Antlitz aus dem Lichtspielhaus nicht wegzudenken ist und dessen samtweiche Stimme sehnsüchtig aus dem Radio erwartet wird.
Der Bürgermeister wird vom Stadtrat gewählt und auch wieder abgewählt wenn die Zeiten und Umstände es verlangen. Der Stadtrat besteht aus den einflussreichsten und intelligentesten Bewohnern der Stadt und jedes Mitglied kann jederzeit durch eine offene Wahl abgesetzt oder ernannt werden, wenn die Mehrheit des Volkes es wünscht oder bei den Wahlen die alle fünf Jahre statt finden.
Für die Durchsetzung der Gesetze und allgemeine Sicherheit sorgen die Sicherheitstruppen, sie agieren als Polizei in der Stadt. Je höher der Rang der Sicherheitstruppen ist, umso besser ist ihre Ausrüstung. Die schwer bewaffneten Truppen müssen nur selten ausrücken. Sie werden aber auch eingesetzt zum Beispiel die Rattenplage in der Kanalisation einzudämmen.
Die Leitung der Sicherheitstruppen obliegt dem Sicherheitschef, dieser ist automatisch Mitglied im Stadtrat sobald er in sein Amt eingesetzt wurde.
Und jetzt die Wahrheit: Das liebgewonnene leichte Leben der Bewohner von Komori hat einen hohen Preis, den die meisten gar nicht kennen. Unter der Stadt erstreckt sich ein riesiges alptraumhaftes Netzwerk von Tunneln, das geheime Fabriken, Werksanlagen und Mienen miteinander verbindet. Das luxuriöse Leben in Komori ist nur möglich, weil im Untergrund Menschen versklavt und zur Arbeit gezwungen werden. Der Bürgemeister und der Stadtrat sorgen dafür das Menschen, die sie als „nicht gut für Komori“ einstufen verschwinden und unter die Stadt gebracht werden. Was vor mehreren Generation mit Mördern und Vergewaltigern anfing, breitete sich schnell auf alle Arten von Straftätern und Langzeitarbeitslose aus und alle Menschen, die dem Bürgermeister nicht gefallen oder sich ihm in den Weg stellen. Die pädagogischen Umerziehungsheime sind nichts anderes Zwischenlager, die das Gewissen der Städter beruhigen soll und in denen die neuen Arbeiter aufgelistet und untersucht werden. Auch die Ausbildungszentren sind anders als sie nach außen Erscheinen, wer nicht nach einem Jahr seine Arbeit hat, der wird in den Untergrund geschickt. Die Familien werden dann meistens mit Geschichten von „Auslandspraktika“ oder „Arbeit bei der Marine“ oder ähnlichem vertröstet, ihnen werden gefälschte Nachrichten und Geldgeschenke im Namen der verschollen zugeschickt, bis es sie nicht mehr interessiert oder der Tot oder die Trennung von der Familie inszeniert wird. Zur Not wird der Tot oder das Verschwinden irgendwelchen Piraten oder dubiosen Einwohnern in die Schuhe geschoben, die sich dann auch als Zwangsarbeiter wiederfinden. Manchmal, wenn die Familie des neuen Zwangsarbeiters sich als besonders hartnäckig erweist, verschwindet auch die gesamte Familie im labyrinthartigen Untergrund von Komori.
Der Tag der Zwangsarbeiter im Untergrund besteht nur aus Arbeit, kurzen Essenspausen, ein wenig Schlaf und dann noch mehr Arbeit. Wer sich als besonders fähig herausstellt bekommt größere Rationen und mehr Schlaf oder sogar leichtere Arbeit. Aber egal wie sehr sie sich anstrengen, keiner von ihnen soll das Tageslicht wiedersehen. Die Hackordnung ist sehr simpel, ganz oben ist der Vorarbeiter, dann die bewaffneten Wachen und dann die Arbeiter. Solange die Arbeiter ihren Soll erfüllen und nicht versuchen zu fliehen, ist es den Wachen und dem Vorarbeiter egal, was sie tun.
Der König ist nicht mehr als ein Aushängeschild, er ist so naiv und unwissend wie der Rest der Bevölkerung. Auch wenn er theoretisch die Macht dazu hätte, alle Entscheidungen auf Komori allein zu treffen, ist er in der Praxis doch ziemlich machtlos. Der Bürgermeister und der Stadtrat haben die Kontrolle und sagen ihm was er tun muss. Im Stadtrad finden sich immer wieder die gleichen Gesichter auch wenn sie sich von Zeit zu Zeit abwechseln um dem Volk die Illusion von Entscheidungsfreiheit zu geben, sie sind einfach die reichsten Menschen der Insel, Fabrikbesitzer, Bänker, Händler und so weiter.
Komori ist auch nicht so unabhängig wie die Bewohner glauben. Der Handel mit Kunst und Kultur macht nur einen Bruchteil des Landesverdienst aus, das meiste verdienen sie durch den Verkauft der letzten Komori Vulkanit Reserven von Waffen, die in den Unterirdischen Werken gebaut wurden. Auch werden in den unterirdischen Lagerhallen und Fabriken Dinge für andere Länder und Organisationen gelagert und hergestellt, die in den jeweiligen Heimatländern Illegal sind. So können zum Beispiel Waffen und Kriegsmaschinen im großen Stil hergestellt werden, ohne dass das Nachbarland eines Kundens es mitbekommt.


Wichtige Fauna&Flora:


Eistanne

Typ:
Pflanze
Fundort: Gefrorener Wald
Größe: 90 bis 110 Meter
Seltenheit: Selten
Preis: 1500 Berry/m³

Beschreibung:
Die Eistanne ist die einzige Art von Baum, die auf Komori Island von Natur aus wächst. Diese riesigen Nadelbäume schützen den Wald vor dem starken Schneefall und den schneidenden eiskalten Winden. Sie sind so stabil, dass sie in der Vergangenheit von Komori Baumhäuser tragen konnten, die über 100 Tonnen wogen. Das Holz ist sehr begehrt, doch um die Eistanne zu fällen ist schweres Gerät nötig und die Umwelt ist so feindlich, dass sich nur wenige sehr erfahrene und hartgesottene Baumfäller zutrauen diese Aufgabe zu erfüllen. Die Eistannenzapfen reichen in ihrer Größe von Bowlingkugeln bis menschengroß. Wenn man sie erhitzt sind sie essbar und können einen durch die kalten Nächte bringen, sie schmecken jedoch nicht wirklich.



Platinwolf

Typ:
Tier
Fundort: Gefrorener Wald (wild), Stadt (domestiziert)
Größe: Schulterhöhe: bis zu fünf Meter, Länge: bis zu zehn Meter
Seltenheit: Selten
Preis: 10.000 Berry

Beschreibung:
Platinwölfe sind sehr große Hundeartige Tiere, ihren Namen haben sie aufgrund ihres weißen und sehr widerstandsfähigen Fell. Von ihrem Knochenbau und Muskelstruktur aus kann man darauf schließen, dass sie direkte verwand mit den Silber- und Eisenwölfen des North-Blue sind. Ihr dickes Fell hilft ihnen dabei die Kälte von Komori zu überleben. Sie sind sehr geschickt darin im Rudel zu jagen, aber auch einzeln sind sie sehr gefährlich. Ihr Hauptnahrungsmittel sind die Schneehörnchen und Eisratten die auf Komori heimisch sind. In der Stadt unter der Kuppel findet man einige domestizierte Tiere, die ihr Heim vor dem Befall von Eisratten schützen sollen.


Komori Schneehörnchen

Typ:
Tier
Fundort: Gefrorener Wald
Größe: ca. 30 Zentimeter
Seltenheit: Häufig
Preis: 75 Berry

Beschreibung:
Schneeweiße Flughörnchen die im einzigen Wald auf Komori leben. Sie ernähren sich größtenteils von den Tannenzapfen der Eistanne. Sie leben in den Eistannen und den verlassenen Baumhäusern der ehemaligen menschlichen Bewohner des Waldes. Sie sind dafür bekannt sehr harte Zähne und Krallen zu haben, hart genug um sich durch die Eisenharten Bäume zu beißen oder im gefrorenen Boden zu Graben.



Eisratte

Typ:
Tier
Fundort: so gut wie überall
Größe: 30 – 75 Zentimeter
Seltenheit: (sehr) Häufig
Preis: ~5 Berry

Beschreibung:
Die Eisratte gehört zu den hartnäckigsten Schädling der bekannten Welt. Sie überleben die große Kälte von Komori Island und können durch die glühend heißen Rohre der Heizwerke kriechen. Ihr Verdauungssystem kann fast jede Nahrung verarbeiten und sogar die meisten Gifte sind wirkungslos, ihr einziger natürlicher Feind auf Komori sind die Platinwölfe. Da diese jedoch nur im gefrorenen Wald leben und die Eisratten sich überall hin ausgebreitet haben, wächst ihre Anzahl in der Stadt zusehens! Glücklicherweise, sind es recht scheue Wesen, sie würden nichts angreifen, das größer ist als sie, solange sie genügend zu Essen haben. In der Stadt gibt es zum Glück immer reichlich Futter.



Komori-Vulkanit

Typ:
Mineral
Fundort: Im Untergrund
Größe: 2 Kg/m³
Seltenheit: sehr Selten
Preis: 1.500 Berry/g

Beschreibung:
Komori-Vulkanit ist der Grund für die sprunghafte Entwicklung der Bewohner von Komori. Der einzige Ausbruch des Vulkan förderte eine große Menge des Minerals an die Oberfläche und pumpte dicke Adern in die Erde. Komori-Vulkanit brennt hervorragend und ist eine sehr gute Quelle für Energie. Da der Vulkan jedoch nie wieder ausbrach, waren die Vorräte nach einigen Jahrzehnten des Schürfens erschöpft, das wissen jedoch nur wenige. Inzwischen ist das Mineral sehr selten geworden, Vorkommen die noch gefunden werden, werden häufig ins Ausland verkauft, denn die Bevölkerung soll glauben, dass noch reichlich Komori-Vulkanit vorhanden ist und sich darauf der Reichtum und der luxuriöse Lebensstil unter der Kuppel begründet.



Dörfer, Städte und wichtige Orte:

Der Gefrorene Wald:

Der einzige Wald auf Komori Island. Er liegt im Osten der Insel und erstreckt sich über ungefähr 80m².
Vor sehr langer Zeit lebten hier die Vorfahren der heutigen Bewohner von Komori. Die Dörfer, die aus Baumhäusern bestanden, sind heute noch zu sehen. Die Turmhohen Nadelbäume sind extrem stabil und bilden einen natürlichen Schutz gegen die beißenden Winterwinde. Von Zeit zu Zeit gibt es noch Expeditionen in den Wald, zum Beispiel um den riesigen Weihnachtsbaum für den Versammlungsplatz einmal im Jahr zu holen, doch davon abgesehen gibt es hier keine Menschen mehr. Es kommen aber immer mal wieder Gerüchte auf, dass da doch noch jemand in den alten Baumdorf leben soll.

Der Vulkan, Midas Hauch

Der Vulkan liegt etwa im Zentrum der Insel und ist etwa 1.000 Meter hoch. Sein erster und bisher einziger aufgezeichneter Ausbruch brachte großen Wohlstand über die Insel, da er das später sehr begehrte Komori-Vulkanit hervorbrachte. Um den Krater herum wurden hohe Türme mit Kanonen erbaut, die offiziell zum Schutz da sind, denn es wird damit gerechnet, dass der Vulkan jederzeit wieder ausbrechen kann, außerdem wird immer mal wieder von kleinen Ausbrüchen berichtet, die in kleinen Mengen Vulkanit zu Tage fördern.
In Wahrheit gibt es im Krater jedoch eine große Baustelle die von den Kanonentürmen geschützt wird. Viele Könige und Bürgermeister von Komori hatten die Hoffnung wenn sie dort graben und Sprengungen verursachen, mehr Vulkanit oder sogar einen neuen Ausbruch zu verursachen. Es stellte sich jedoch jedes Mal heraus, dass der Vulkan eiskalt ist, wie der Rest der Insel. Zur Zeit sollen die Wachen dort nur aufpassen, dass niemand unbefugtes den Vulkan betritt und die Nachricht, von dessen endgültigem Erlöschen, sich verbreitet. Die Miene im Inneren führt hinunter bis in das Netzwerk im Untergrund.



Komori Stadt, die Stadt unter der Kuppel

Die riesige Kuppel erstreckt sich über einen Radius von etwa 400 Kilometer im Osten der Insel. Darunter findet man die Großstadt Komori. Die Stadt besteht aus fünf Teilen.
Der Hafen ist im Westen und ist gleichzeitig das Handelszentrum. Hier legen jeden Tag hunderte Schiffe an und bringen neue Wahren. Da es auf der Insel mittlerweile viel mehr Menschen gibt, als die Insel an Nahrungsmittel hergibt, sind die Bewohner von Komori auf den Hafen und die Ressourcen von außen angewiesen. Um den Hafen zu sichern wurden dort vier Kanonentürme gebaut, die im Notfall innerhalb weniger Minuten das ganze Becken mit einem Bombenteppich eindecken können.
Im Osten ist der Königsplatz, dort wurde ein künstlicher Park angelegt, mit Tieren und exotischen Pflanzen. Hier wurde der Königspalast erbaut, zusammen mit den Unterkünften für die Bediensteten, den Gebäuden zum Unterhalten der exotischen Tiere und die Villen für die reichsten Bürger der Stadt und der Familie des Königshauses, also Brüder, Schwester, Onkel, Tanten usw.
Im Norden ist das Kulturviertel, hier findet sich das gewaltige Theater von Komori und die kleineren Theatergebäude, aber auch die Lichtspielhäuser, die Radiostation und alle Arten von Bildungseinrichtungen und ähnlichem.
Im Süden findet man das Wohnviertel, hier leben die meisten Menschen auf Komori. Es gibt sehr viele Mehrfamilienhäuser, Neubauten und Hochhäuser um Wohnraum für alle zu Bieten. Hier pulsiert das Leben, verschiedene Kulturen treffen aufeinander und wirken zusammen. In den vielen Gassen braucht sich niemand zu fürchten, denn es gibt überall Licht und Sicherheitstruppen.
Das Zentrum ist wohl am meisten beeindruckend. Hier ist das Komori Mega Tower zu sehen, das höchste Gebäude der Stadt, in dem das Verwaltungszentrum der Stadt zu finden, hier leben und arbeiten der Bürgermeister und einige Mitglieder des Stadtrates. Im Erdgeschoss findet man das Besucherzentrum, eine Art Museum dass die Geschichte von Komori zeigt und gleichzeitig eine Technikausstellung, die die Zukunft erahnen lassen soll. Ansonsten gibt es im Zentrum viele Hotels, Kaufhäuser, Marktplätze und natürlich den Versammlungsplatz, auf dem alle großen Feste gefeiert werden.



Bedeutende Personen:

König Heffer von Komori, der fünfte. 28, männlich.

Der amtierende König von Komori. König Heffer ist in Riechtum und Überfluss aufgewachsen, genoss aber auch eine gute Ausbildung und nimmt seine Aufgabe als König sehr ernst. Jedoch ist er davon überzeugt, dass seine Aufgabe als König in erster Linie darin besteht seinen Untertanen ein gutes Beispiel zu sein, darum wendet er sich jeder neuen Mode zu, studiert die modernen Künste, liebt das Radio und Theater und ist begeistert von der Musik. Er überlässt alle Staatsgeschäfte und Entscheidungen dem Bürgermeister und seinem Stadtrad.
Der König ist ein gebildeter Mann, den man durchaus als klug bezeichnen könnte, jedoch ist er auch sehr naiv und gutgläubig. Das Volk meint, er hätte das gute Herz seiner Mutter Virginia geerbt, die sich immer sehr um das Volk kümmerte und sich häufig mit dem Stadtrat und dem Bürgermeister anlegte.
Der König mag im Überfluss aufgewachsen sein, sehr viel Zeit und Geld für seine Leidenschaft investieren und mehr Wert auf Bildung legen als auf andere Talente, aber dennoch sieht er nicht so aus wie die typischen gelehrten. Heffer möchte immer im Trent liegen, deswegen achtet er sehr auf seine Ernährung, macht Sport, hält sich fit, und trägt immer moderne und gepflegte Kleidung, damit er aussieht wie ein Model oder Filmstar. Nachdem er in seiner Jugend von dem Film „Steinig“ so sehr beeindruckt war absolvierte er auch ein intensives Boxtraining, hat aber noch nie in seinem Leben wirklich gekämpft.



Oliver Candlehole, 42, Männlich

Der amtierende Bürgermeister von Komori Stadt. Er wird von der ganzen Stadt als galanter und sehr kluger Mann angesehen. Er ist ein studierter Ingenieur und hat selber einige Patente auf dem Markt. Da die Königsfamilie schon seit Generationen die meisten ihrer königlichen Aufgaben als Regenten an den Bürgermeister und den Stadtrat abgetreten hat, ist Oliver praktisch der mächtigste und wichtigste Mann der Stadt. Er ist seit über 20 Jahren im Amt und hat seinen Wert mehrfach bewiesen.
Die wenigsten wissen jedoch, dass er nur deswegen solange im Amt ist, weil er den Stadtrat kontrolliert. Jeder Mann und jede Frau die etwas in der Stadt zu sagen hat, hat irgendwo irgend ein dunkles Geheimnis und Bürgermeister Candlehole kennt sie alle! Aus seiner Sicht kann nur ein kaltblütiger und zu allem entschlossener Mensch eine Insel wie Komori leiten. Er ist entschlossen alles zu tun, was nötig ist um seine Herrschaft zu sichern und seinem Volk ihren Wunsch nach Luxus und ein leichtes Leben zu erfüllen und dafür ist ihm kein Mittel zu schmutzig.
In seiner Jugend und in seiner Studienzeit hat er sich sehr für Schusswaffen interessiert, hat selber einige erfunden und gebaut und ist heute ein ansehnlicher Schütze. Er ist nicht nur Mitglied im Komori Schützenverein, sondern wird jedes Jahr zum Schützenkönig ernannt, vemrutlich sogar verdient.



Klara Piercingsky, 25, weiblich.

Die jüngste Leiterin der Sicherheitskräfte seit dem Bau der Kuppel und das neuste Mitglied im Stadtrat. Klara hatte immer davon geträumt zu den Sicherheitskräften zu gehören und Sicherheit und Schutz für ihre Stadt zu verkörpern, so wie ihr Großvater vor ihr. Gleich nach der Schule trat sie den Truppen bei und beendete alle Prüfungen mit Bestnoten. Ihre Eltern hatte sie nie kennen gelernt, da ihre Mutter kurz nach ihrer Geburt verschwand – von Piraten entführt!- und ihr Vater gänzlich unbekannt war. Ihr Großvater, der damalige Leiter der Sicherheitskräfte, zog sie auf und lehrte sie nach dem Grundsatz, dass sie noch viel mehr erreichen könnte als er. Nachdem ihr Großvater unter ähnlich mysteriösen Umständen verschwand wie ihr Mutter, nahm sie sein Amt ein, wie es in den von ihrem Großvater verabschiedeten Notfallplänen festgehalten wurde. Klaras Amt ist erst einmal nur kurzfristig, bis zur nächsten Wahl. Als junge Frau mit Ambitionen und einem starken Gerechtigkeitssinn bringt sie frischen Wind in den alten Stadtrat. Das Volk schätzt sie sehr, aber die Sicherheitstruppen scheinen eher dem Bürgermeister zu folgen als ihr, zumindest zur zeit.
Klara wurde mit den selben Waffen ausgebildet wie alle Sicherheitskräfte von Komori, Pistole, Gewehr, Bayonet, Schwert und Messer, zudem hat sie auch den schwarzen Gürtel in mehreren Nahkampf Sportarten und hat ein verblüffendes Talent für Wurfwaffen. Weil sie nie beim Dart, Frisbee oder ähnlichem verliert hat sie auch den Spitznamen „Volltreffer Königin“.


Vergangene Ereignisse:
-/-


Momentane Situation: Als der alte Leiter der Stadtsicherheit zum ersten mal in 30 Jahren nicht pünktlich zur Arbeit kam wurde gleich ein Trupp zu seiner Wohnung entsendet. Leider kamen sie zu spät, das Haus des Mannes war bereits ein Schlachtfeld, es hatte eindeutig ein Kampf statt gefunden. Piercingsky musste wie ein Bär gegen die zahlenmäßig überlegene Streitmacht gekämpft haben, schien aber unterlegen. Aufgrund der gefundenen Spuren, wurde erklärt dass Piraten den Angriff ausgeführt hatten, die sich am Tag zuvor mit gefälschten Einreisepapieren Zugang verschafft hatten. Weder die Piraten noch der Sicherheitschef konnten danach aufgespürt werden. Glücklicherweise hatte der alte Piercingsky für genau so einen Fall bereits Notfallprotokolle verfasst, damit im Falle eines plötzlichen Ausfalls die Ordnung innerhalb der Stadt erhalten bleibt. Im Falle seines plötzlichen Verscheidens und Verschwindens sollte seine Enkeltochter, die damals bereits zum Bereichsleiter aufgestiegen war, bis zur nächsten Wahl seinen Posten übernehmen. Selbst der Bürgermeister konnte seine überraschte Freude über dieses Sicherheitsmaßnahme kaum verbergen.

Unter der Kuppel von Komori herrscht helle Aufregung aufgrund der anstehenden Festlichkeiten. Wie vor jedem großen Fest ist ein hohes Aufgebot an Sicherheitskräften überall in der Stadt präsent und besonders der Hafen wird streng überwacht. Die einzigen die anscheinend nicht in Festtagsstimmung sind, sind die vielen Ratten in der Stadt, die sich in der Kanalisation, den Gassen und sogar den Wohnungen und Häusern herum treiben.
Der Bürgermeister hat bereits Maßnahmen zur Eindämmung eingeleitet, wie schwer bewaffnete Truppen in den Kanälen des Abwassersystems die mit Flammenwerfern und ähnlichem schweren gerät die Population der Ratten eindämmen sollen.

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