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Lara dee Witt

Dieses Thema im Forum "North Blue" wurde erstellt von Lara dee Witt, 9. Aug. 2010.

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  1. Lara dee Witt

    Lara dee Witt Pirat

    Beiträge:
    234
    Posten:
    Zimmerfrau
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    Kampfstil:
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    Charakterdatenblatt

    Persönliche Daten

    Name: dee Witt
    Vorname: Lara
    Spitzname: Lari

    Geburtstag: 16 Juni
    Alter: 23 Jahre
    Größe: 174 cm
    Gewicht: 61 Kilo

    Augenfarbe: Blau
    Haarfarbe: Schwarz

    Aussehen: Mit ihren 174 ist Lara nicht zu groß und nicht zu klein für eine junge Frau und fällt dadurch nicht sofort aus der Reihe. Sie hat einen wohlgeformten Körper, der trotz ihres Krafttrainings nicht an Natürlichkeit verloren hat. Ihre langen glatten schwarzen Haare reichen bis kurz vor ihre Hüften. Nur ein Haarreif ziert ihr langes Haar, was sie immer offen trägt, nur selten kann man sie mit Zöpfen oder hochgesteckten Haaren antreffen und dies meist nur, wenn sie sich handwerklich betätigt. Ihre blauen Augen sind wohl das auffälligste Merkmal in ihrem weiblichen Gesicht. Sie legt viel Wert auf ein gepflegtes Aussehen. Ihre Haare sind immer mit dem Haarreif gebändigt und ihre Kleidung wirkt meist wie frisch gebügelt. Flecken oder der gleichen, werden sofort versucht zu beseitigen oder geschickt kaschiert.

    Blutgruppe: O+

    Besondere Merkmale: Lara träg immer ihren weißen oder farblich zu ihrer Kleidung angepassten Haarreif. Einem guten Beobachter fällt schnell die Schwielen an ihren Händen auf, die durch ihre Jahre langes Training entstanden sind. Auch kann man auf ihren Fingern, vereinzelt einige kleinere Narben erkennen. Diese trägt sie mit stolz und verbirgt sie nicht unter Handschuhen oder Tüchern.

    Kleidung: Lara ist immer mit einem Kleid anzutreffen, das meisten in ihrer Lieblingsfarbe weiß gehalten ist. Häufig kleidet sie sich passen zur Umgebung, so dass man sie zum Beispiel auf einer tropischen Insel immer in einem Sommerkleid antrifft, das viel Haut zeigt und der farblichen Umgebung angepasst ist. Sie mag das Spiel mit Farben und den zur Region passenden Schnitten. Bei genaueren hinschauen, bemerkt man das ihre Kleidung von einem exquisiten Schnitt ist und meist an die typischen Schnitt der Northblue erinnert. Nur selten kann man Stile und Schnitte aus anderen Teilen der Welt bei ihr finden. Jeder der sich länger mit ihrer Kleidung auseinandersetzt wird erkennen, dass es sich bei den meisten Kleidungsstücken, um selbst genähte Kleidung handelt. Hier und da kann man kleine Nähfehler erkennen, die einem aber nicht sofort ins Auge stechen. Ihre Beine werden immer von fein gearbeiteten Seidenstrümpfen geziert und wirken so in Laras Augen um einiges ansehnlicher als ohne.



    Herkunft und Familie


    Verwandte:

    Mutter: Elena dee Witt
    Elena dee Witt stammt selber aus dem North Blue und ist die Anführerin der Dee Witt Piratenbande. Lara weiß nur sehr wenig über die Kindheit oder die Jugend ihrer Mutter. Sie hatte nicht viel mit ihrer Tochter über solche Themen geredet. Ihrer Tochter hatte sie nur erzählt, dass sie sich schon recht früh für ein Piratenleben entschieden hat und auf ihrem ersten Schiff ihren Vater kennengelernt hatte. Wie es dazu kam, das sie eine eigene Crew gegründet hatte, ist Lara bis heute unklar. Das letzte mal als Lara ihre Mutter gesehen hatte, war sie 14 Jahre alt gewesen. Elena dee Witt, war noch nie als die sanfte und liebende Mutter bekannt. Elena ist mit Leib und Seele eine Piratin. Sie trank viel, wurde auch schon mal handgreiflich, natürlich auch gegen ihre Tochter und das Leben andere Menschen, die ihr im Weg standen zählte nicht viel. Sie mochte zwar eine kalte Art haben, aber sie liebte Lara auf ihre eigene Art. Elena war keine Person, die sonderlich gut Zuneigung zeigen konnte. Nur Nino konnte irgendwie eine Beziehung zu ihr aufbauen. Ihm Gegenüber konnte sie sich öffnen und schaffte dies auch teilweise mit ihrer Tochter. Über den Verbleib ihrer Mutter ist Lara bis heute nichts bekannt. Kurz nach dem Lara 14 Jahre alt geworden war, hatte Elena dee Witt sich entschieden mit ihrer Crew auf die Grand Line aufzubrechen. Für ein kleines schwaches Kind, war auf der Grand Line kein Platz und so hatte sie Lara zurückgelassen. Wahrscheinlich war auch das Koma ihres Mannes ein Grund ihre alte Vergangenheit hinter sich zu lassen und eine Zukunft in der Grand Line aufzubauen. Da noch keiner ihren Tod vermeldet hat und ihr Kopfgeld auch mit der Zeit gestiegen ist, liegt die Vermutung nahe das Elena dee Witt noch lebt.

    Vater: Nino dee Witt
    Nino dee Witt stammte aus einer alten Handwerker Familie. Seine Familie hatte nie sonderlich viel Geld besessen und deshalb hatte er sich entschieden Pirat zu werden. Ein wichtiger Grund der ihn noch dazu bewegt hat, war es die Spuren seines Großvaters zu verfolgen. Dieser hatte es in seinem Leben sogar in die neue Welt geschafft. Was den jungen Nino immer sehr beeindruckt hatte und er diesem versuchte so gut es ging nachzueifern. Er studierte auch die Kampfkunst auf der Blumeninsel, bevor er in sein neues Leben aufgebrochen war.Die beste Beziehung hatte Lara zu ihrem Vater. Er war die Person die sie am meisten liebte. Nino war ehr ein ruhiger Zeitgenosse und bildete neben seiner Frau einen großen Ruhepol. Er hatte immer für seine Tochter ein freundliches Lächeln übrig oder nahm sie in die Arme, wenn sie traurig war. Er versuchte so viel Zeit wie es ihm möglich war mit Lara zu verbringen und ihr seine Leidenschaft, das Schneidern, näher zu bringen. Er zeigte ihr auch die ersten Griffe als Zimmermann, denn auf einem Piratenschiff ging recht schnell viel kaputt.Auch Lara Vater war mit Herz und Seele Pirat und hatte Elena in seinen Jugendjahren kennengelernt. Obwohl Elena und Nino von ihrer Art her, einen totalen Gegensatz bildeten, liebten sich die Beiden abgöttisch, man sag ja Gegensätze ziehen sich an. Er hatte Elena in seiner ersten Piratencrew kennengelernt und es mit der Zeit geschafft das sie sich ihm gegenüber öffnen konnte. Mit der Zeit hatte sich daraus eine Beziehung entwickelt die wirklich lange hielt. Leider wurde Laras Vater bei einem Zwischenfall mit anderen Piraten stark verletzt und fiel in ein Koma. Trotz guter Medizinischer Versorgung ist Nino dee Witt bis zum heutigen Tage nicht mehr aus seinem Koma aufgewacht.

    Bekannte:

    Meisterin Eri Mai
    Meisterin Mai führt eine kleine Kampfschule auf der Blumeninsel. Viele Jahre lebte und lernte Lara unter ihr die Kunst des Wing Chung. Eri Mai war noch nie eine besonders freundliche Person, obwohl man von einem Kung Fu Meister häufig ein anderes Bild hat. Sie war eine strenge Lehrerin und Anfangs war das Leben mit dieser Frau nicht einfach für Lara. Doch lernte sie mit der Zeit die Meisterin immer mehr zu schätzen und zu respektieren. Meisterin Mai hatte schon im frühen Alter angefangen Kampfsport zu trainieren. Sie umsegelte die 4 Weltmeere, um neue Gegner zu finden, damit sie ihre Fähigkeiten verbessern konnte, bis sie sich auf die Grand Line wagte. Hier erlebte sie ihre großen Abenteuer. Fast 20 Jahre später kehrte sie wieder zurück auf die North Blue, um sich auf der Blumeninsel niederzulassen. Von ihrem Geld errichtete sie eine kleine Kampfschule. Sie konnte sich schon lange Meisterin nennen und war es leid durch die Welt zu segeln. Eine Kampfschule war für sie genau das Richtige.

    Geburtsort: Auf dem Dee Witt Piratenschiff
    Geburtsinsel: Symetria
    Geburtsozean: North Blue

    Persönlichkeit

    Interessen: Einer ihrer größten Leidenschaften ist der Kampfsport, besonders das Wing Chung. Sie ist eine leidenschaftliche Kämpferin und liebt es mehr und mehr über ihre Fähigkeiten zu lernen und so auch stärker zu werden. So verbringt sie gerne Stunden damit zu trainieren und zu meditieren, denn ohne Fleiß kein Preis. Eine weitere große Interesse von Lara ist die Mode oder besser gesagt die Schneiderei. Sie liebt es in neuen Städten sich nach neuen Stoffen umzuschauen oder neue Schnittmuster und Techniken der Stoffverarbeitung kennenzulernen. Für sie gehört das Schneidern zu einem wichtigen Teil ihres Lebens. Fast jede Insel hat ihre eigenen Moden und Kleidungskulturen, die es zu erkunden gilt. Sie liebt es Leuten neue Kleidungen zu schneidern oder einfach nur alte Kleidung zu flicken und zu restaurieren. Sie übt sich häufig in der Kunst des Nähen und Schneidern, zum einem um natürlich besser in diesem Handwerk zu werden, zum anderen ist es immer eine Erinnerung an ihren Vater, der ihr all diese Fähigkeiten beigebracht hatte. Da Lara in den letzten Jahren ein sehr enthaltsames Leben geführt hatte, was zum größten Teil an Meisterin Mai lag, liebt sie in Maßen gutes Essen und Trinken. Ein gut zubereitetes Essen ist für Lara etwas sehr besonderes. Sie nimmt sich die Zeit das Essen zu genießen, fast schon jeden Bissen lässt sie sich auf der Zunge zergehen. Sie hat kein Problem mit scharfen oder sauren Essen, wenn die Kombination zu den anderen Zutaten stimmt. Mit einem guten Essen und einen dazu passenden Wein kann man ihr große Freude bereiten und ihre Laune erheblich bessern.

    Ihre anfängliches Desinteresse an dem Beruf des Zimmermanns hat sich mit den Jahren mehr und mehr in eine kleine Leidenschaft verwandelt. Anfangs sah sie den Beruf nur als ein Mittel an um Geld zu verdienen und sich in der rauen Welt zu behaupten, doch mit der Zeit lernte sie den Beruf zu schätzen. Die Bearbeitung von Holz hatte ihr Interesse mehr und mehr an dem Beruf geweckt. Es gibt kaum ein besseres Gefühl für sie, als irgendwann auf einem eigenen Schiff zu stehen, die Wellen zu spüren, wie sie an der Bordwand zerschellen und sagen zu können all das selbst vollbracht zu haben. Lara mag sehr gerne das Wasser. Sie liebt es schwimmen zu gehen oder an einem schönen Strand die Zeit zu genießen. Das Rauschen des Wassers zu hören und die Sonne auf der Haut zu spüren. Besonders gerne sucht sie Badehäuser auf. Sie liebt die warmem Bäder und die Entspannung die ein solcher Besuch mit sich bringt.

    Desinteressen: Es gibt viele Dinge die Lara nicht leiden kann und eines sind die selbsternannten Helden. Es gibt Sie überall auf der Welt, ob nun in der Marine, bei den Kopfgeldjägern oder einfach nur bei den Piraten. Natürlich braucht die Welt ihre Helden, aber solange diese weit weg von ihr sind, ist sie damit voll und ganz zufrieden. Es nervt sie, wenn Leute denken, sie müssten in die Welt hinaus segeln, um dort für Gerechtigkeit und Ordnung zu sorgen. In ihren Augen ist die Welt eine raue und gefährliche Welt und hat so keinen Platz für Helden, deshalb hat sie sich ja auch für ein Leben als Piratin entschieden. Wer auf den Weltmeeren überleben will, muss sich anpassen, denn sonst erlebt man schnell sein blaues Wunder oder liegt schon bald auf dem Meeresgrund.Für Lara gilt das Gesetz des Stärkeren und sie kann Feiglinge und Schwächlinge auf den Tod nicht ausstehen. Schon von klein auf wurde ihr von ihrer Mutter eingetrichtert, dass schwache und feige Leute nichts auf den Meeren zu suchen hatten, denn diese Leute werden nie etwas in ihrem Leben erreichen, sie haben einfach viel zu viel Angst sich einer neuen Aufgabe zustellen oder einem Kampf und dies zeugt von einer großen Schwäche. Meist versucht Lara solche Leute zu ignorieren oder sie mit ihrem abweisenden Verhalten zu vertreiben oder sie einzuschüchtern. Unordnung ist etwas was Lara in ihrem Leben versucht zu vermeiden. Unordnung schränkt sie in ihrer Tätigkeit als Handwerkerin ein. Sie hasst es, wenn sie zum Beispiel etwas nicht finden kann, weil eine totale Unordnung herrscht und sie erst Stunden suchen muss, bis sie etwas gefunden hat. Bei anderen Leuten kann sie es noch akzeptieren wenn sie in Unordnung leben, es ist ja nicht ihr Leben. Doch versucht sie Leuten die ihr nahe stehen ihre Philosophie näher ans Herz zu bringen. Schusswaffen waren noch nie von großer Interesse für Lara. Auf der einen Seite kann sie mit ihnen nicht sonderlich gut umgehen und ein wahrer Kämpfer nutzt entweder eine Handwaffe oder wie Sie die Hände.

    Mag: Whing Chung, Schneider, gutes Essen, ihren Beruf, das Wasser undvieles was damit zu tun hat
    Hasst: die Helden und Weltenverbesserer, Feiglinge und alles was damit zu tun hat, Unordnung, Schusswaffen

    Auftreten: Das Erste was einem an Lara auffällt ist ihr meist ernster Blick. Der sich schnell in einen finsteren schlecht gelaunten Blick wandeln kann, wenn man ihr zu sehr auf die Nerven geht. Wenn man sie dann doch noch weiter nervt, kann sie recht schnell laut werden. Handgreiflich wird sie dann aber nicht, sie versucht erst mal die Person einzuschüchtern, wenn diese zu aufdringlich wird. Lara zieht es vor in fremden Gegenden erst mal die Lage zu beobachten und schweigend zuzuschauen. Meist wirkt ihr Ausdruck dabei nachdenklich, doch scheint ihren Augen nicht viel zu entgehen. Lara ist keine Person, die gleich beim ersten Augenkontakt wegschaut.
    Wenn etwas ihr Interesse weckt, so kann sie auch mal ein freundliches Lächeln aufsetzen und sich höflich und gepflegt ausdrücken, so fällt es ihr auch nicht schwer diese Rolle aufrecht zu halten, solange man sie nicht reizt oder sehr unfreundlich zu ihr ist. Ein geübter Charmeur kann ihren ernsten Blick, doch zum Tauen bringen. Häufig wirkt ihr Blick dann um einiges freundlicher und auch ihre Körpersprache ist in solchen Augenblicken nicht mehr ganz so abweisend, auch Lara mag Komplimente. Sie hat einen aufrechten und selbstsicheren Gang. Ein geschultes Auge mag erkennen, das sie etwas mit Kampfsport zu tun hat. Ihre Art, wie sie die Füße bewegt oder ihre Körpersprache mag dem guten Beobachter ein Indiz sein, das sie sich schon länger mit dem Kampfsport und generell dem Kämpfen beschäftigt. Sie scheint fast schon stolz auf ihre Schwielen zu sein und schert sich nicht groß darum, das ihre Hand nicht mehr ganz so zart und sanft aussehen. Jede Person, die sich in der Nähe von Lara befindet, kann einen leichten Duft von blumigem Parfum wahrnehmen, der angenehm in der Nase liegt.

    Verhalten: Man kann Laras Verhalten grob in zwei Teile aufsplitten. Der erste Teil ist der, wie sie sich in der Öffentlichkeit zeigt und in ihr unbekannten Situationen. In solchen Situationen zeigt Lara eine große Selbstsicherheit und lässt sich nicht von der Umgebung oder den Personen einschüchtern. Sie versucht sich immer von ihrer starken Seite zu zeigen, was sie meisten mit ihrem eher grimmigen und kalten Blick unterstreicht. Ihre hochmütige Art bekommen häufig die Leute zu spüren, die für sie uninteressant oder schwächlich erscheinen. Dies äußert sich meistens durch ihre süffisanten Antworten und unterstreicht so mehr ihren Hochmut. Nur selten würde man erleben das Lara jemanden Fremden, ohne große Gegenleistung, helfen würde. Meist werden Hilferufe, wenn sie nicht lukrativ erscheinen oder zu ihrem Vorteil sind, einfach ignoriert. Eine andere Seite von Lara können nur ihre Freunde und ihre Crew miterleben. Besonders ihre Crew sieht sie als eine Art Familie an und ist dieser treu ergeben. Zu Leuten, denen sie vertraut, ist sie auch um einiges entspannter und freundlicher. Sie legt sehr viel Wert auf Zusammenhalt und nimmt ihre Aufgaben als Zimmermann sehr ernst. Da eine Mannschaft für sie wie eine Familie ist, ist Verrat für sie unakzeptabel und kann nur mit dem Tod betraft werden. Deshalb würde sie es vorziehen, lieber zu sterben als ihre eigene Crew zu verraten.

    Wesen: Lara ist eine Person, die vom Ehrgeiz zerfressen ist. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, so versucht sie dies mit allen Mitteln zu erreichen. Ihr ist, egal ob dabei Menschen ihr Leben lassen müssen oder nicht. Solange sie ihrem Ziel näher kommt, ist sie bereit Opfer einzugehen. In ihren Augen gilt immer das Gesetz des Stärkeren und Gerissenen. Bei diesem Gesetz ist Gewalt unvermeidbar. Ihr Ehrgeiz ist die treibende Kraft, die sie dazu beflügelt einer der besten Kämpferinnen zu werden. Lara legt als Kämpferin und Handwerkerin einen großen Perfektionismus und Leidenschaft an den Tag. So ist sie meistens sehr selbstkritisch und kann Stunden damit verbringen etwas zu verbessern, bis es in ihren Augen ein akzeptables Level erreicht hat. Wenn etwas dabei schief läuft oder nicht so ist, wie sie sich es vorstellt, wirkt sie das häufig recht schnell auf ihr Gemüt aus. Sie ist dann recht schnell schlecht gelaunt. Lara wird dann unnachgiebig versuchen eine Lösung für ihr Problem zu finden, denn an Aufgeben ist nicht zu denken.

    Lebensziel: Lara hat sich zwei Ziele vorgenommen, die sie in ihrem Leben erreichen will. Zum einen will sie selber den Status einer Meisterin im Wing Chung erreichen, doch kann sie dies nur durch viel Training und mit Kämpfen erreichen. Deshalb hat sie sich entschieden Piratin zu werden, denn auf den Weltmeeren wimmelt es nur so, von verschiedenen Kämpfern und Abenteuern die ihr helfen den Weg zur Meisterin zu schaffen. Das andere Ziel ist die Suche nach der Mondseide. Die Mondseide, so wie ihr Vater diese Art von Seide nannte, existiert nur in der Neuen Welt. Irgendwo auf einer Insel in der Neuen Welt, soll es spezielle Seidenraupen geben, die laut den Erzählungen ihres Vaters die feinste Seide auf der ganzen Welt liefert. Schon als Kind war sie von den Geschichten über diese Seiden Art sehr begeistert und teilte mit ihrem Vater den Traum, irgendwann einmal selber diese unbekannte Insel zu finden, um die schönsten Kleiderstücke fertigen zu können. Da ihr Vater dies wohl nie erleben wird, hat sich Lara es zur Aufgabe gemacht die Seide zu finden und ihrem Vater die schönste Kleidung auf der Welt zu schneidern.
    Außerdem würde sie sich freuen wieder ihre Mutter zu treffen, um ihr zu beweisen das Sie nicht zu schwach ist für die Grand Line.

    Stärken und Schwächen

    Stärken: Wohl eine der größten Stärken von Lara ist, dass sie Aufgaben immer zu Ende bringt. Wenn sie sich etwas vornimmt oder man ihr eine Aufgabe erteilt, dann wird sie versuchen diese auch zu beenden, wenn es ihr möglich ist. Ein Aufgeben wegen Faulheit oder Desinteresse wird es bei ihr nicht geben, dies macht sie in diesem Bereich zu einer sehr verlässlichen Person. Des Weiteren ist Lara eine sehr geschickte Handwerkerin, die mit großer Leidenschaft ans Werken geht. Egal ob es sich nun um das Reparieren des Schiffes geht oder das Schneidern eines neuen Kleidungsstücks. Sie macht diese Aufgaben sehr gern und freut sich umso mehr, wenn sie dafür auch noch Lob und Respekt entgegen gebracht bekommt. Ihr Künste als Kämpferin sind nicht zu unterschätzen. Lara nimmt sich sehr viel Zeit um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Sie nutzt viele Gelegenheiten um ihre Kampfkünste zu verbessern und so scheut sie sich auch nicht vor einem Kampf mit Anderen, auch wenn diese unausgeglichen sein sollte. Denn jeder Kampf bringt sie auch in ihren Fähigkeiten als Kämpferin weiter. Lara hat auch gelernt enthaltsam zu leben, wenn es sein muss. Meisterin Mai hatte ihr nicht nur die Kampfkünste beigebracht, sondern auch wie man in Situationen überlebt in den Ressourcen knapp sind. So kann sie auch mit relative wenig Essen und Trinken auskommen und auf andere Annehmlichkeiten verzichten. Sie nutzt dabei verschiedene Methoden der Meditation und andere körperliche Übungen, um ihren Geist gegen solche Situationen zu stärken.
    Über die Jahre hinweg hat Lara begonnen ihre Beobachtungsgabe zu schulen. Anfänglich nur für den Kampfsport, um bei einem Gegner Lücken in seiner Deckung zu finden. Mit der Zeit schulte sie aber immer mehr ihren Verstand auf Dinge zu achten, die andere Personen gerne beim ersten Beobachten übersehen. Die kleinen Details können einem häufig mehr über eine Person verraten, als man denken mag.

    Schwächen: Eine ihrer größten Schwächen ist ihr Perfektionismus, in der Kombination mit ihrem großen Ehrgeiz. Lara kann sich nur schwer von einer Aufgabe trennen. Sie versucht immer eine perfekte Lösung zu finden für ein Problem und kümmert sich dann meistens auch nur um diese eine Aufgabe. Es kann gut vorkommen, dass sie dann andere Aufgaben erst mal nicht nachgeht, bis sie ihre derzeitige Aufgabe beendet hat. Je mehr Aufgaben ins Spiel kommen desto schlechter kann nur das Ergebnis werden, da man sich nun auf zwei oder mehr Dinge konzentrieren muss, so sieht sie das jedenfalls. Lieber teil sie sich die Aufgaben auf und erledigt sie nacheinander als sie gleichzeitig zu lösen. Lara mag zwar eine starke Nahkämpferin sein, aber dafür mangelt es ihr an Skills im Fernkampf. Sie ist keine besonders gute Schützin. Ihr Wissen mag zwar reichen die Waffe auf etwas zu richten und abzudrücken, aber ob sie dabei trifft, ist eine ganz andere Geschichte. Sie überlässt solche Aufgaben gerne anderen Leuten und interessiert sich auch nicht wirklich dafür ihre Fähigkeiten in diesem Bereich zu verbessern.
    Leider lässt Laras Bildung etwas zu wünschen übrig. Ihre Mutter hatte nie sonderlich viel Wert darauf gelegt das Lara zu einer Schule ging. Laras Eltern und Meisterin Mai haben ihr das Wichtigste beigebracht, was sie zum Leben braucht. Lesen und Schreiben ist zwar kein Problem, aber es fehlt ihr viel an Wissen über die Welt. Sie ist vertraut mit der Geschichte der North Blue, aber das war es auch schon.
    Durch Ihr streben nach Perfektion in vielen Bereichen, hat sich bei Lara ein Ordnungszwang entwickelt. Sie versucht die Dinge in ihrem Leben immer in perfekte Bahnen zu zwingen oder zu ordnen. Ordnung und eine gewisse Symmetrie gehören einfach in ihren Alltag. So muss sie meistens erst mal für Ordnung sorgen, bevor sie sich anderen Aufgaben widmen kann. Ihr Ordnungszwang wirkt sich meist nur auf die Umgebungen aus die ihr vertraut sind, so würde sie nicht in eine Bar gehen, um dort gleich aufzuräumen. Ungepflegte und unordentliche Orte kann sie deswegen auch nicht sonderlich leiden. Sie versucht meistens gleich der Unordnung aus dem Weg zu gehen oder so gut es geht zu ignorieren.
    Eine große Schwäche ist ihre Ignoranz. Dinge oder Ereignisse, die nicht mit ihrer Crew oder ihren eigenen Interessen zu tun haben, werden grundsätzlich ignoriert. So versucht Lara Probleme im Keim zu ersticken, bevor diese überhaupt zu welchen werden können. Besonders in ihren Augen schwächere Leute bekommen dies zu spüren.


    Klassen


    Kampfklasse: Schläger
    Jobklasse: Zimmermann

    Biographie

    Die Geburt

    Es war ein klarer Sonntagmorgen als Lara das Licht der Welt entdeckte. Elena dee Witt hatte ihrer Mannschaft befohlen die Insel Symetria anzusteuern. Eigentlich hatte sie mit der Idee gespielt, ihr Kind auf dem Schiff zu bekommen, wie es sich für eine zukünftige Piratin passen würde. Doch da der Seegang in den letzten Tagen doch etwas rauer geworden war. Hatte sie sich dazu entschlossen die nächste Insel anzusteuern und dies war einfach Symetria. Lara Vater Nino dee Witt wich der ganzen Zeit nicht von der Seite seiner Frau. Er kümmerte sich ausgiebig um sie, bis der Arzt der Dee Witt Piratenbande ihn kurzerhand aus dem Zimmer schickte. Er war einfach zu nervös und stand dem Mann im Weg und so etwas konnte er nicht gebrauchen. Wahrscheinlich wollte er auch nicht den Ärger von Elena auf sich ziehen, die in den letzten Monaten immer launischer und reizbarer geworden war. Doch nach vielen Stunden war Lara geboren worden. Die Dee Witt Piratenbande blieb noch ein paar Monate auf Symetria. Sie besuchten die Dörfer und füllten ihre Vorräte auf. Ein paar hatten sich sogar daran gemacht den Berg in der Mitte der Insel zu besteigen, nur Elena und Nino blieben zurück bei dem Schiff, denn die jungen Eltern hatte noch einiges zu klären und Elena wollte sich noch etwas von der Geburt erholen. Die größte Frage, die zwischen den Beiden stand, war wie sie nun weiter vorgehen sollten. Laras Mutter war natürlich dafür wieder aufzubrechen, denn sie war fest davon überzeugt, dass ihre Tochter einmal selber Piratin werden würde und wenn es gut laufen, würde sogar irgendwann einmal selber die Dee Witt Piratenbande anzuführen. Doch Nino war dagegen. Er wollte seine Tochter erst mal auf dem Festland aufziehen, dort wo nicht ganz so viele Gefahren bestanden für seine junge Tochter. Die Diskussion ging Tage lang, bis sie sich irgendwann einigen konnten. Dass Lara die ersten Jahre hier auf Symetria leben würde. Die Insel war nicht sonderlich gefährlich und nur selten schauten hier Piraten oder gar die Marine vorbei. Auch wenn Elena der Vorschlag anfänglich missfiel, so freundete sie sich doch recht schnell mit dem Gedanken an. Nino der von den Beiden der fürsorglichere Elternteil war, übernahm die Auszeit von der Crew.

    Natürlich musste er sich erst mal die Witze der Crew über sich ergehen lassen und wurde Mama dee Witt von vielen daraufhin getauft. Nino suchte sich eine kleine Hütte in Dorf 3. Geld Probleme hatte er in dieser Zeit nie, denn Elena kam immer regelmäßig vorbei, um nach den Beiden zu schauen und brachte natürlich immer Geld mit. Sie konnte ja nicht einfach ihre Crew aufgeben, nur weil sie eine kleine Tochter hatte. Sie war mit Leib und Seele Piratin und hielt es nicht sehr lange auf dem Festland aus. So vergingen auch die ersten Jahre schnell ins Land. Lara lernte langsam laufen und bewunderte mit ihrem Vater und auch manchmal mit ihrer Mutter, die fremden Fische und andere Phänomene die es nur auf dieser Insel gab. Im Dorf 3 machte sich Nino als Schneider und Zimmermann nützlich. Er reparierte die kleinen Fischerboote oder schneiderte im Sommer Kleider für die Frauen und Männer. Es war ein ruhiges Leben auf Symetria, nur die Besuche von Laras Mutter und der Crew sorgen für große Abwechslung. Erst als Lara 4 Jahre alt wurde, änderte sich ihr Leben sehr.

    Die frühen Jugendjahre

    Als Lara 4 Jahre alt wurde, hatten sich ihre Eltern dazu entschlossen, sie nun mit auf das Boot der Bande mit zunehmen. Auch Nino hatte sich in seiner Zeit auf Symetria, nach dem Meer und seiner Crew gesehnt und so war er überglücklich wieder auf dem Meer zu sein. Für die noch recht junge Lara war dies ein großes Abenteuer. Es gab viel zu entdecken und auch neue Freunde zu finden. Anfänglich bekam sie nicht viel, mit was auf dem Schiff so passierte. Sie war einfach zu jung, um zu verstehen, was einen Piraten wirklich ausmachte. Sie sah das alles als ein großes Spiel an. Nino war immer rücksichtsvoll, wenn es mal brutaler auf dem Schiff wurde, dann nahm er sie bei der Hand und führte sie unter Deck, wo sie meist zusammen etwas spielten. Lara lernte auch in nächsten Jahren die andere Seite ihrer Mutter kennen. Sie trank sehr gerne, wenn ihre Crew einen erfolgreichen Beutezug hinter sich hatte oder wenn sie der Marine entkommen waren und wenn ihre Mutter trank wurde, sie auch etwas grober und lauter. Anfangs hatte sie noch sehr viel Angst davor, wenn ihre Mutter mal wieder zu trinken begann. Das kleine Mädchen suchte dann immer Schutz bei ihrem Vater und heulte sich an seiner kleinen Wampe aus. Mit der Zeit aber gewöhnte sie sich an die Wutausbrüche ihrer Mutter und nur noch selten musste sie sich bei ihrem Vater ausweinen. Elena sagte immer, nur schwache Menschen würden weinen und eine dee Witt gehört nicht zu den schwachen Menschen. Natürlich nahm sich Lara das zu Herzen. Sie kämpfte immer gegen die Tränen an, falls es mal zu schlimm werden sollte, denn sie wollte ja eine Richtige dee Witt sein und bestimmt nicht ihre Mutter enttäuschen.

    Kurz nach ihrem 6 Geburtstag beschloss ihre Mutter ihr das Schwimmen beizubringen. Ihr Vater hatte sich bei dem letzten Landurlaub etwas Stoff gekauft, um so seiner Tochter den ersten Schwimmanzug zu nähen. Es waren mit die schönsten Erinnerungen, die sie mit ihrer Mutter hatte. Elena zeigte außergewöhnliche Geduld, was man ihr gar nicht zugetraut hatte. Spielerisch brachte sie ihrer Tochter das Schwimmen bei, etwas was sie auch von ihren Eltern gelernt hatte. Immer wieder, wenn das Schiff irgendwo festlegte, nutzten sie die Zeit, um zusammen schwimmen zu gehen. Das Wasser hatte anscheinend schon immer eine beruhigende Wirkung auf Elena und so wirkte sie für die paar Stunden am Tag wie ausgewechselt. Elena wurde ruhiger und schimpfte kaum und auch kam es vor das Sie ihre Tochter mal ab und an drückte, wenn sie die Aufgabe gut gemacht hatte. Lara fand so viel Gefallen an dem Schwimmen, das daraus eine kleine Tradition zwischen Mutter und Tochter wurde. Immer wenn das Wetter mitspielte oder sie mal Zeit hatten. Gingen die Beiden zusammen schwimmen. Es war eigentlich nicht direkt das Schwimmen, was Lara so gut gefiel. Nein, es war viel mehr der Grund das in dieser Zeit ihre Mutter, so ruhig und freundlich war. Sie konnte mit ihr meistens dann auch normal reden.

    Das folgende Jahr lernte Lara auch immer mehr das Leben auf einem Piratenschiff kennen. Mit der Zeit lernte sie zu Fluchen wie die Anderen auf dem Schiff oder die gängigen Kartenspiele. Wenn sie längere Zeit in einer Stadt blieben, kam es sehr häufig vor das Lara mit einem blauen Auge oder größeren Kratzern auf das Schiff kam. Meisten hatte sie sich mit den Jungen in der Stadt angelegt. Diese waren einfach zu vorlaut gewesen oder hatten sie bei einem Spiel nicht mitspielen lassen, weil sie ein Mädchen war. Das konnte sich Lara nicht gefallen lassen und hatte sich meistens mit den Jungen geprügelt. Danach dürfte sie auch immer mitspielen und wurde akzeptiert. Ihre Mutter war immer stolz auf sie wenn sie mit einem blauen Auge oder mal wieder mit zerrissenen Kleidern nach Hause kam.
    Ihr Vater musste dann immer die Kleidung flicken, bis er sich entschloss, Lara das Handwerk der Schneider beizubringen. Irgendwann sollte auch sie es lernen ihre Kleidung selber zu flicken und er konnte auch eine helfende Hand auf dem Schiff gebrauchen. So nahm er jeden Tag Lara zur Seite und brachte ihr Schritt für Schritt das Handwerk bei. Mit 12 erlebte Lara zum ersten Mal, wie ihre Mutter jemanden ermordete.

    Ein einschneidendes Erlebnis

    Wie immer hatte ihr Vater sie mit unter Deck genommen. Natürlich hatte sie schon vorher in der Crew Schlägereien mitbekommen oder auch mal erlebt wie sich mache einen Arm gebrochen hatten oder mal eine Wunde zugezogen hatten. Diesmal aber schien es anders als sonst zu laufen. Ihr Vater konnte sie auch nicht mit neuen Übungen ablenken, denn es war viel Lärm oben auf dem Deck zu hören. Sie hatte kurz bevor sie ihr Vater mit nach Unten genommen hatte, ein kleines Schiff auf dem Ozean gesehen, aber leider mehr nicht. Es war die Neugier die Lara plagte, denn sie wollte endlich wissen was dort Oben passierte. Sie konnte Lärm hören, der anscheinend zu einer Schlägerei oder etwas der gleichen gehörte. Als ihr Vater dann doch aufstand, um selber nach Oben zu gehen. Nutzte sie die Chance.
    Natürlich hatte er ihr strengstens Verboten nach Oben zu gehen, aber die Neugier war größer. So schlich sie sich nur ein paar Sekunden später nach Oben. Durch die Tür konnte sie erkennen das Draußen sich der Kampf dem Ende zuneigte. Der Lärm von dem Kampf dran an ihr Ohr, etwas was sie schon gewöhnt war, denn Lara hatte sich schon des Öfteren Gedanken darüber gemacht, was wohl Oben passierte, wenn ihr Vater sie in die unteren Decks mitnahm. Vorsichtig schaute sie hinter der Tür hervor, um ihren Vater in dem Getümmel zu erkennen, doch wen sie fand, war ihre Mutter. Sie stand auf dem Deck und kämpfte mit einer ihr unbekannten Person. Ihre Augen waren nur noch auf ihre Mutter gerichtet. Sie hatte ein Schwert und eine Pistole in der Hand. Sie schwang das Schwert und verletzte einen Mann, der vom Treffer auf den Boden sank. Lara bekam es langsam mit der Angst zu tun, doch konnte sie nicht die Augen von ihrer Mutter wenden. Immer weiter kämpfte ihre Mutter. Lara sah wie sie langsam die Waffe hob und auf einen Mann schoss der gerade dabei war zu Flüchten. Die Kugel schlug in seinem Rücken ein und warf ihn zu Boden, wo er langsam anfing zu bluten. All das war Zuviel für das junge Mädchen, was noch nie einen Mord vor ihren Augen gesehen hatte. Verängstigt zog sie sich wieder zurück in das Schiff und wartete ab, bis hoffentlich alles vorbei war. Auch ihr Vater konnte sie nicht an diesem Tag mehr aufheitern, als er wieder nach ihr schaute. Sie saß alleine auf einem Stuhl und weinte, bis irgendwann keine Tränen mehr flossen und nur noch leises Schluchzen von ihr kam. Natürlich entging die ganze Sache nicht den noch jungen Eltern und so beschloss Elena ein Wort mit ihrer Tochter zu sprechen.
    Sie hatten an einer Insel haltgemacht irgendwo in der North Blue. Die Insel mochte nicht viel bieten, doch sie hatte wunderschöne heiße Quellen. Ein perfekter Ort für ein Gespräch. Auch Lara war von den Quellen begeistert, sie hatte noch nie einen solchen Ort besucht und es half ihr etwas ihre Ängste zu vergessen. Ihre Mutter nutze diese Situation und nahm auch zum ersten Mal seit langen ihre Tochter in die Arme. Sie erzählte ihr, dass sie keine Angst vor solchen Menschen zu haben brauchte, da Diese nichts weiter waren als Schwächlinge und Feiglinge. Solche Leute mussten sich den Stärkeren unterordnen und das sie als Kapitänin zu den Starken gehörte, hatten Diese sich auch unterzuordnen oder auch manchmal mit ihrem Leben zu bezahlen. Das waren die Aussage die Lara verstanden hatte. Sie brauchte natürlich noch ein paar Tage, um die ganzen Dinge zu verarbeiten und noch viel mehr Zeit, um das Ganze voll und ganz zu verarbeiten. Noch häufig hatte sie Nachts von diesen Ereignissen geträumt, war vor Schreck aufgewacht und hatte heimlich geweint. Das Gespräch mit ihrer Mutter hatte ihr die Augen geöffnet. Nein, sie Lara dee Witt würde nie zu den Schwachen gehören. Dieses Ziel entwickelte sich langsam in Lara Kopf. Jedes mal wenn ihre Mutter mit ihr schimpfte, sie als schwach bezeichnete oder anders läuterte, nahm sie sich vor das Ganze zu ändern, sie würde stark werden. Sie würde nicht zu einem Feigling oder Schwächling werden. Sie strengte sich mehr an und auch ihr Vater bemerkte ihre neuen Züge.
    Zum einen begrüßte er ihren neu geweckten Ehrgeiz, zum anderen betrachtete er es etwas mit Sorge. Er wusste das ein gesunder Ehrgeiz einem Menschen helfen konnte Aufgaben zu bestehen und Lösungen zu finden. Doch alles was darüber hinausging, konnte nicht immer gut enden. So fing er an, Lara das Handwerk des Zimmermanns zu lernen. Natürlich erstmal nur die Grundlegenden Dinge, wie man am besten Holz zurecht sägt oder wie man Holz bearbeitet. Lara fand das Ganze nicht so aufregend wie das Schneidern. Es war viel zu anstrengend für sie, aber da ihr Vater sich so viel Mühe gab, ließ sie sich nichts anmerken. An ihrem 13 Geburtstag hatte sich Nino ein ganz besonderes Geschenk für seine Tochter ausgedacht. Es war ein Geschenk das schon über einer Generation schon im Besitz der Familie dee Witt war. Lara erinnert sich noch heute genau an diesem Tag.

    Das wertvollste Geschenk

    Ihr Vater hatte sie zur Seite genommen und ihr ein kleines Paket überreicht. Mit großer Vorfreude öffnete sie das Geschenk und sah nur zu ihrer Enttäuschung einen Bilderrahmen und eine kleine Kiste. Vorsichtig nahm sie den alten Rahmen in die Hand. Der Staub kitzelte leicht in ihrer Nase, als sie die Objekte hinter dem Glas betrachteten. Es war ein alter Anschauungskasten, in dem eine präparierte Raupe und ein Schmetterling zu sehen war. Daneben waren in einer schönen männlichen Handschrift Zeichnung von Pflanzen und verschiedenen Stadien der Raupe zum Schmetterling abgebildet. Lara verstand nicht sofort und nahm die kleine Kiste aus dem Geschenk und öffnete sie. Die Kiste war mit Samt ausgekleidet und in der Mitte lag ein Fetzen Stoff, so groß wie eine Hand. „Das ist Mondseide.“ sagte ihr Vater. Fast schon zärtlich nahm er die Seide aus der Kiste und legte sie in ihre Hand. Sie war weich und sehr zart, nicht so, wie die Seide die sie bis jetzt kennengelernt hatte. Die weiße Farbe erinnerte sie etwas an den Mond oder an Gänseblümchen. Nach dem Sie den Stoff lange untersucht hatte legte sie ihn auch wieder in kleine Kiste und dann erzählte Nino ihr die Geschichte zu der Mondseide. Er erzählte ihr von seinem Großvater, der vor etwa 100 Jahren aufgebrochen war, um die Grand Line und sogar die neue Welt zu entdecken und erforschen. Er war ein junger Mann als er im Noth Blue aufgebrochen war und kam als ein Mann mittleren Alterns wieder zurück. Seine Reisen hatten ihn gezeichnet, denn er hatte viele Narben und sein Gesicht war von der Sonne faltig geworden. Auf der anderen Seite aber war er ein starker Mann geworden, der ein großes Wissen angesammelt hatte. Nino war etwas älter gewesen als Lara, als ihn sein Großvater dasselbe Geschenk gemacht hatte. Er hatte bei seinem Enkel gesehen wie talentiert er war im Umgang mit Stoffen und Fäden und ihm deshalb dieses Geschenk gemacht. Stunden lang hörte sie den Geschichten von ihrem Vater zu und danke ihm sehr für dieses Geschenk. Es mochte zwar nicht unbedingt von großen Materiellen Wert sein, aber für Lara war er nun schon fast unbezahlbar.

    Ninos langer Schlaf

    Ihr 13 Geburtstag war leider auch der letzte Geburtstag, an dem ihr Vater aktiv teilnahm. Es war kurz nach dem Sommer als das Schiff der Dee Witt Bande auf ein anderes Piratenschiff traf. Leider entbrannte ein Streit zwischen Elena und dem Kapitän des anderen Schiffes. Wirklich verwunderlich war es ja nicht. In dem darauf folgenden Kampf wurde leider ihr Vater schwer verletzt. Er war für einen kurzen Moment unachtsam gewesen und hatte einen schweren Schlag auf dem Kopf erlitten. Der Sieg wurde mit großer Mühe erkämpft, doch ihr Vater wachte nicht mehr auf. Tage später brachten sie ihn zur Insel 1, wo er bei einem Arzt untergebracht wurde. Leider konnte dieser nicht viel für ihn machen. So besorgte Lara mit ihrer Mutter eine kleine Wohnung, wo sie ihn unterbringen konnten. Der Arzt versprach immer nach ihm zu sehen und Ninos alte Freunde aus Insel 1 kümmerten sich um den Vater von Lara. Bis heute ist Nino nicht mehr aufgewacht.

    Nach dem ihr Vater im Koma lag hatte sich alles auf dem Schiff geändert. Mit den Tagen und Monaten wurde Elena immer verbitterter. Sie trank mehr und wurde auch immer Handgreiflicher. Lara Verhältnis zu ihrer Mutter wurde mit Tag zu Tag schlechter. Die Beiden stritten nur und nur noch selten konnten sie sich normal unterhalten. Jedes Mal wenn sie eine Insel besuchten, endete Lara in einer Schlägerei oder in irgendwelche anderen Probleme. Es fehlte einfach der Ruhepol in der Familie. Lara fehlte ihr Vater. Ihr wurde nicht bewusst das Sie immer mehr, wie ihre Mutter wurde. Sie wurde mürrisch und war ständig schlecht gelaunt, wenn jemand Streit suchte, dann fand er mit ihr die richtige Person. Das Ganze ging noch ein Jahr so. Das Schiff der Dee Witt Bande segelte noch einmal durch die North Blue, um dann einen Stopp in Casino Town zu machen. Ein letztes mal besuchte Elena mit Lara ein Badehaus. Sie hatte sich dazu entschlossen nun endlich auf die Grand Line zu fahren. Sie wollte ihr altes Leben hinter sich lassen und dazugehörte leider auch Lara. Elena dee Witt mochte zwar nie die perfekte Mutter gewesen sein, aber es tat ihr doch in ihrem Herzen leid das Sie ihre Tochter zurück lassen musste. Sie erinnerte sie zu sehr an Nino und sie hatte Angst, dass auch Lara auf der Grand Line sterben würde. Sie war zu jung, um schon ihre Abenteuer auf der Grand Line zu erleben. All diese Gedanken behielt sie für sich und sagte nur das Lara zu schwach für die Grand Line sei und ihr auf den Geist ginge. Sie konnte einfach kein kleines Kind mit auf ihre Reisen nehmen. Egal welche Worte Lara auch brachte, sie konnte ihre Mutter nicht umstimmen. Sie wurde immer wütender. Wütend auf ihre Mutter. Wütend auf sich, dass sie nicht stark genug war. Es war alles zu viel für sie. Wutentbrannt verließ sie das Schwimmbad. Sie ließ ihre Mutter zurück. Diese brauchte sie nicht mehr, wenn sie sie nicht wollte. Sie brauchte niemanden. Noch am selben Tag schnappte sie sich ihre Sachen von dem Boot. Räumte alles zusammen und verschwand von dem Schiff. Sie würde sich alleine durch das Leben schlagen. Sie würde ihrer Mutter zeigen wie stark sie sein konnte. Sie würde selber eine Piratin werden und dann auch auf die Grand Line fahren. Die Worte ihrer Mutter hatten sie gekränkt und stark verletzt. Sie würde ihr schon irgendwann in der Zukunft zeigen, wie stark sie ist. Sie würde sich irgendwann eine Crew suchen und die Welt würde vor ihr in Angst und Schrecken niederknien und dann musste ihre Mutter zugeben dass sie die Bessere war. Das sie Lara dee Witt kein Schwächling war.

    Ein neues Leben

    Lara musste aber schnell feststellen, dass jeder Anfang schwer ist. Sie arbeitete als Kellnerin in einer Bar, die hauptsächlich von Piraten heimgesucht wurden. Eine Arbeit in dem sie die Berrys verdienen konnte, die sie zum Leben brauchte. Hier konnte sie lernen sich durchzusetzen und verdiente sich noch ab und an etwas Geld dazu, wenn sie Möbel und Tische reparierte, die in einem Kampf zerstört wurden. Nur durch einen Zufall sollte sich ihr Leben wieder ändern. Es war wieder ein anstrengender Tag als Kellnerin. Ein Gruppe Piraten hatten sich in der Bar breitgemacht und pöbelten und schrien. Nicht Besonderes unter betrunkenen Piraten, aber etwas das Lara verdammt nervte war, dass sie ihre Kollegin dumm anmachten. Sie gehörte zwar schon damals nicht zu den Leuten, die gleich zur Hilfe eilte, aber dieses Verhalten nervte auch sie. Es dauerte auch nicht lang, da platze ihr der Kragen. Sie schnappte sich eine Flasche, die auf dem Tisch der Piraten standen und schlug sie mit voller Wucht dem Ersten über den Kopf. Sie keifte sie an. Brüllte auf sie ein und wollte den Nächsten einen Schlag verpassen, als die Piraten ihre Überraschung überwunden hatten. Bevor auch noch Lara irgendetwas anderes machen konnte, hatte sie eine Faust im Gesicht erwischt. Die Männer waren einfach zu stark und das bekam Lara sehr schnell zu spüren. Unter einem starken Tritt sank sie zu Boden, nach Luft japsend wie ein Fisch am Land. Sie spürte, wie sie immer wieder getroffen wurde, bis plötzlich die Schläge nachließen. Entkräftet blickte sie auf und konnte verschwommen eine Frau erkennen die anscheinend die Männer ohne große Probleme bekämpfte. Innerhalb von ein paar Sekunden war der Kampf beendet. Keuchend lag sie noch immer auf dem Boden, als sich die Frau zu ihr Runter beugte und sich als Mai vorstellte. Besser gesagt Meisterin Mai. Mai war eine Frau mittleren Alters, aber es war schwer einzuschätzen, wie alt sie wirklich war, aber das empfanden Beide nicht so wichtig. Mai half Lara wieder auf und setzte sich mit ihr an einem Tisch. Sie hatte ein grimmiges Gesicht, doch schwang etwas wie Erleichterung in ihr mit. Worüber das konnte, sich Lara nicht vorstellen, aber sie war froh gewesen, dass diese Frau sie gerettet hatte. Meisterin Mai brauchte nicht wirklich lange um Lara zu überzeugen mit ihr zu kommen.

    Die Blumeninsel

    Sie hatte ihr gesagt, dass sie ein Jobangebot für sie hätte, der bei weiten besser war als eine Kellnerin in Casino Town und das sie ihr, wenn sie wollte, das Kämpfen beibringen konnte. Ohne lang zu zögern, nahm sie das Angebot an. Mai war genau die richtige Person die sie brauchte. Jemand der ihr zeigen konnte wie man kämpft, um ihr zu verhelfen endlich auf die Grand Line zu kommen. Sie blieben noch ein paar Tage in Casino Town, dann machten sie sich auf den Weg zu der Blumeninsel. Lara war noch nie auf der Blumeninsel gewesen und sie lernte schnell die Insel zu schätzen. Sie mochte den frischen Geruch von Blumen, der jeden Tag von den Feldern über die Insel getragen wurde. Sogar im Winter lag ein angenehmer Duft über der Insel und genau hier würde sie die nächsten Jahre verbringen. Meisterin Mai besaß eine kleine Kampfschule auf der Blumeninsel. Zu der Kampfschule gehörte eine große Trainingshalle mit einem dazugehörigen Garten und dem großen Haupthaus. Die ganze Anlage lag weiter innen in der Blumeninsel ein paar Stunden zu Fuß entfernt von den Dörfern an der Küste, denn so hatte Mai und ihre Schüler die Ruhe, die sie brauchten. Zu Laras Enttäuschung begann das Kampfsport Training nicht sofort. Meisterin Mai sagte ihr immer sie sei noch nicht bereit, um richtig Kampfsport zu lernen. Sie sei zu aufbrausend und würde nicht ihren Kopf benutzten, etwas was Lara aufregte und zornig machte. Sie hatte doch schon Jahre auf einem Piratenschiff verbracht, warum sollte sie dann nicht bereit sein für einen Unterricht im Kampfsport. Mai hatte ihr stattdessen einen Ausbildungsplatz bei einem örtlichen Zimmermann besorgt. Was Lara noch mehr ärgerte. Sie war hier her gekommen Kämpfen zu lernen und nicht weitere ihre Fähigkeiten als Zimmermann zu vertiefen. Sie war wirklich kurz davor zu gehen. Sie wollte einfach das Angebot hinschmeißen und irgendwie wieder versuchen sich selber durchs Leben zu schlagen. Doch bevor sie ihren Plan in die Tat umsetzen konnte, nahm sie ihre Meisterin zur Seite. Ihr war es nicht entgangen, was Lara vorhatte, und suchte nun deshalb mit ihr das Gespräch. Ihr grimmiges Gesicht war an diesem Abend sogar etwas freundlicher als sonst, sie lächelte sogar. Lara war nicht die erste Schülerin von Mai gewesen und zu ihrer Überraschung hatte sie auch, ihren Vater gekannt oder besser gesagt Unterrichtet.
    Lara hatte nicht gewusst, dass ihr Vater so ein großer Kämpfer gewesen war. Doch das Interessanteste was sie ihr erzählte war, das ihr Vater sie beauftragt, hatte sie zu finden. Lara tat dies als eine Lüge ab, aber Mai reichte ihr ein großes Bündel an Briefen und lächelte dabei vielsagend. Lara nahm nur ungläubig die Briefe und las langsam jeden Brief. Es waren Briefe von ihrem Vater an seine alte Meisterin. Er schrieb von ihrer Geburt und das er sich Sorgen machte um sie, wenn er irgendwann einmal nicht mehr da war. Pirat zu sein war doch ein gefährliches Leben und so hatte er vor Jahren mit Mai ausgemacht, dass er ihr immer 4 Briefe im Jahr schrieb und falls irgendwann keine Briefe mehr kamen, sie nach Lara suchen sollte. Eine weitere Überraschung war für Lara, dass sogar ihre Mutter Elena der Meisterin Bescheid gegeben hatte, wo Lara über Bord gegangen war und so war es einfach gewesen für Mai sie zu finden. Als sie fertig war mit den Briefen, gab ihr Mai noch einen Tag Bedenkzeit, dann musste sie ihre Entscheidung fällen. Den ganzen Abend und noch bis spät in die Nacht lag sie wach. Sie dachte über die ganzen Dinge nach, bis sie irgendwann vor Müdigkeit einschlief. Gleich am frühen Morgen nach dem Aufstehen teilte sie ihre Meisterin mit das sie sich entschieden hatte hier zu bleiben, denn sie wollte ihren Vater nicht enttäuschen und so konnte ein neuer Teil in ihrem Leben starten.

    Das Training beginnt

    Das erste Jahr auf der Blumeninsel war nicht unbedingt leicht. Lara hatte noch nicht gelernt, wie man Kämpfen konnte, aber hatte dafür immer mehr in dem Handwerk des Zimmermanns gelernt. Meisterin Mai erklärte ihr, das sie erst mal einen gescheiten Beruf brauchte und des weiteren war die harte Arbeit eine gute Übung für sie körperlich fit zu werden. Jeden Morgen wanderte Lara fast zwei Stunden in das Dorf, um dort weiter das Handwerk des Zimmermanns zu lernen, am Abend musste sie weitere Übungen mit Mai absolvieren. Sie lernte zu meditieren und mehr und mehr lernte sie ihren Körper kennen. Mai weckte auch wieder das Interesse an dem Schneidern. Nach dem ihr Vater nicht mehr für sie dar sein konnte, hatte sie auch das Schneidern fast vollkommen vergessen, nur ab und an hatte sie mal eine Nadel in die Hand genommen. Meisterin Mai hatte schon früh erkannt das in Lara eine gute Handwerkerin schlummerte. Das Handwerk war eine gute Übung für den noch jungen Geist. Sie zeigte ihr verschiedenen Übungen, die sie machen konnte, um ihre Fähigkeiten im Schneidern zu verbessern. Meisterin Mai brachte ihr sogar bei, wie man gut schnitzen konnte, was sie als Zimmermann bestimmt gut gebrauchen konnte. An einem Tag musste sie ihr eine Statur schnitzen, und wenn sie damit fertig war, musste sie eine passende Kleidung dazu schneidern. Es konnte auch mal vorkommen, das Meisterin Mai mit den ganzen Sachen unzufrieden war und kurzerhand alles kurz und klein schlug, dann musste sie wieder von Neuen anfangen. Leider passierte dies recht häufig und so fing Lara langsam an alles „Perfekt“ zu machen, damit ihre Produkte nicht sofort wieder zerschlagen wurden.

    In ihrem zweiten Jahr bei Meisterin Mai lernte sie sich zu Bewegen. Es war an einem Morgen, als die Meisterin sie weckte und sie zu einem See in der Nähe der Schule führte. Der See war nicht sonderlich groß, doch das, was viel interessanter war, war ein altes Boot, was an dem Ufer lag. Es war von den Jahren zerfressen und mitgenommen. Lara überkam sofort ein ungutes Gefühl, das sie dieses Boot reparieren musste und dies war auch so. Meisterin Mai erklärte ihr, damit man weiter in den Übungen machen konnte, musste das Boot repariert werden. Also machte sich Lara daran das Boot zu reparieren. Es dauerte etwas länger als gewöhnlich, denn die Meisterin nahm immer Kontrollen vor an dem Boot, und wenn es nicht passte, musste sie von Vorne anfangen. Doch irgendwann hatte sie es geschafft und das kleine Ruderboot konnte in den See stechen. Es schaukelte grauenvoll, doch genau dafür brauchte es ja auch Meisterin Mai. Jeden Tag musste Lara Bewegungensabläufe auf dem Boot vollführen. Am Anfang viel sie häufig in das Wasser. Doch sie wurde immer besser und flüssiger in ihren Bewegungen. Doch nicht nur auf dem Boot, sondern auch auf dem Land wurden ihr die Abläufe des Wing Chung näher gebracht.

    Als sie dann ihr drittes Lehrjahr bei Meisterin Mai antrat, wurde sie endlich in die Geheimnisse des Wing Chung eingeführt und es verging noch viel Zeit bis Lara alle Übungen und Aufgaben gemeistert hatte. Anfangs brachte Mai ihr nur bei, wie man zu schlagen hatte. Anfangs noch waren ihre Hände geschützt, dann wurde mit der Zeit der Schutz weggenommen, bis sie irgendwann die Schläge beherrschte. Es waren lange und harte Übungen, doch Lara wollte nicht aufgeben, sie hatte beschlossen dies durchzustehen und das würde sie auch schaffen. Doch die Meisterin brachte ihr nicht nur die Schläge bei, sondern auch die Prinzipien der Kraft an dies sie sich halten sollte. Es war etwas wie eine Regel für den Wing Chung Kämpfer, wenn man sich nicht an diese Regeln halten konnte, so würde auch die Attacken und Angriffe nicht klappen. Das erste Prinzip der Kraft hieß für Lara. „Mache dich frei von deiner eigenen Kraft.“ Sie lernte sich vor dem Kampf „locker“ zu machen, nicht zu sehr auf die eigene Kraft zu vertrauen, sondern viel mehr auf die Beweglichkeit des eigenen Körpers, denn reine Muskelkraft hindert dich häufig an deiner Bewegungsfreiheit. Meisterin Mai hatte ihr dies häufig unter Beweis gestellt in vielen Übungen. Wo sie mal mit reiner Kraft zuschlagen sollte und dann nur mit der reinen Bewegung des Körpers.
    Das zweite Kraft Prinzip was ihr beigebracht wurde hieß. „Mach dich frei von der Kraft des Gegners.“ Zuerst war Lara davon ausgegangen, dass sie den Gegner schwächen musste, um ihm dann die Kraft zu stehlen, aber da hatte sie sich etwas getäuscht. Es war viel mehr damit gemeint, das sie sich nicht von der Kraft des Gegner beeindrucken lassen sollte. Egal ob er nun Bäume ausreißen konnte oder nicht. Man sollte immer einen kühlen Kopf bewahren und sich nicht von der Stärke des Gegners einschüchtern lassen.
    Eine wichtige Regel war diese: „Nutze die gegnerische Kraft aus und nutze sie gegen deinen Gegner.“ Mai hatte ihr gezeigt das hinter jeden Schlag der mit viel Kraft ausgeführt wird, immer eine Schwäche lag. Kraft konnte man immer für sich nutzen und diese dann gegen den Gegner benutzen. Jahre lang hatte sie das mit ihrer Meisterin in der Übung „klebende Hände“ trainiert.
    „Füge zur gegnerischen Kraft deine eigene hinzu.“ Erst wenn man gelernt hatte die Kraft des Gegner für sich zu nutzen, konnte man auch seine Kraft nutzen, um einen umgeleitet Schlag mehr stärke zu geben. Es dauerte länger bis Lara all die Regeln verstanden hatte und sie ihr in Fleisch und Blut übergegangen waren und so vergingen auch die Jahre. Lara lernte immer mehr über das Wing Chung, sie lernte, wie man kämpfen konnte und sie lernte mehr über ihren Körper und Geist kennen, auch lernte sie etwas ihr Zorn im Zaum zu halten. Aber nicht nur im Kampfsport Bereich hatte sie sich verbessert, auch Handwerklich hatte sie viel dazu gelernt. Sie half auf der Blumeninsel aus, wenn ein Boot Reparaturen benötigte oder verdiente sich manchmal etwas Geld dazu in dem sie eigene geschneiderte Kleider verkaufte oder ein paar Schnitzarbeiten, die sie in ihrer Freizeit anfertigte.
    Fast acht Jahre arbeitete und lernte sie auf der Blumeninsel, bis sie Meisterin Mai für würdig erachtete weiter ihr Leben zu leben. Aus der einst aufbrausenden und unkontrollierbaren Lara war eine junge Kriegerin geworden. Es war eine sehr lange Zeit gewesen, die sie mit ihrer Meisterin verbracht hatte, eine Zeit, in der sie die mürrische Frau immer mehr zu schätzen gelernt hatte und deshalb war es für sie, um so schwerer sich wieder von ihr zu trennen. Die letzte gemeinsame Aktion die die Beiden unternahmen, war eine Reise zu ihrem Vater. Dieser lag noch immer im Koma. Es war für Lara ein Abschied, ein Abschied von ihrem alten Leben. Ein Abschied von ihren Eltern und ein Abschied von ihrer Meisterin, es war Zeit seine eigenen Abenteuer zu bestehen und zu bestreiten.

    Charakterbild

    [​IMG][​IMG]

    Schreibprobe


    Unbekannter Mann
    Lara denkt
    Lara redet

    Es war später Nachmittag und die Bar war einigermaßen besucht. Einige der Tische waren noch recht leer und es hatte sich noch kein erstickender Rauchgeruch in der Bar gebildet, nur an manchen Stellen kräuselte sich der Rauch an der Decke, um nach Ritzen und Löchern zu suchen, wo er entweichen konnte. Der Lärm war noch auf einem ertragbaren Level. Hier und da konnte man Wortfetzen von einem Gespräch vernehmen. An einem Tisch etwas weiter hinten in der Bar saß alleine Lara. Ihr Blick wanderte über die Anwesenden Leute. Hier und da blieb sie mal länger haften, aber nichts schien wirklich ihre Aufmerksamkeit zu wecken. Kurz hob sie ihre Hand, um der Kellnerin zu zeigen, dass sie noch ein Glas von dem Wein wollte. Das Glas was vor ihr stand, war schon vor einer geraumen Weile zu Ende gegangen. Aus dem Augenwinkel beobachtet sie weiter die Kellnerin, wie sie ihr den Rotwein einschenkt und dann langsam mit dem Glas bewaffnet zu ihrem Tisch kam und mit einem kurzen Lächeln abstellte. Lara lächelte nicht, sie nickte nur knapp und blickte dann weiter durch die Bar.
    Sie war heute nicht in der Stimmung nach großen Gesprächen und die Kellnerin wusste, wann sie zu schweigen hatte. Auf einfachen simplen Small Talk hatte sie keinen Bock, was sollte sie schon mit dieser Frau bereden? Nichts von Belangen. Gerade als sie den ersten Schluck von ihrem neuen Getränk nehmen wollte, kamen auch schon ein paar Neuankömmlinge in die Bar. Langsam führte sie das Glas zum Mund, als auch schon einer aus der Gruppe auf sie aufmerksam geworden ist. In nur wenigen Sekunden änderte sich auch schon ihr Gesichtsausdruck. Der noch recht neutrale nachdenkliche Blick wandelte sich in einem grimmigen und missmutigen Blick. Der Kerl sollte erst gar nicht auf den Gedanken kommen, dass er bei ihr am Tisch willkommen war. Doch anscheinend war der Kerl blind oder sehr von sich überzeugt, denn trotz der Widerrufe seiner Freunde steuerte er zielstrebig auf sie zu.
    Mit einem selbstgefälligen Lächeln setzte er sich an ihren Tisch, ohne auch nur zu fragen, ob er sich setzen konnte. Lara ignorierte ihn und schenkte ihm nur einen abwertenden Blick. „So ganz alleine hier?“ „Oh, man konnte ihm kein besserer Spruch einfallen als ganz alleine hier.“ Lara konnte nicht anders als nur leicht ihre Augenbrauen zu heben, dann nahm sie wieder ihr Glas in die Hand und nahm einen großen Schluck vom ihren Wein, der langsam ihre Kehle runter floss. „Hey, ich und meine Kumpels würden uns um etwas Gesellschaft freuen. Na wie wärs die Getränke gehen auf uns.“ Er bekam wieder nur ein Schweigen von ihr zu hören. „Warum kann dieser Kerl nicht verstehen, dass ich keinen Bock auf ihn oder seine Kumpels habe.“Langsam aber sicher wurde ihr Blick immer schlechter gelaunter. Ihre Augen zogen sich zusammen und ihre Stirn lag leicht in Falten, doch der Mann ließ nicht locker. „Ich beiße auch nicht.“ Sagte er mit einem breiten Lächeln und deutet zu den anderen Tisch, wo seine Kumpels gerade Platz genommen hatten. Das reichte nun Lara vollkommen. Mit einem lauten Knall stellte sie ihr Glas wieder auf den Tisch. Von einer auf die andere Sekunde schnellte Lara auf und packte den Mann fest an seinem Kragen und zog ihn leicht zu sich ran. Ihre Augen hatten sich zu Schlitzen verformt und sie funkelten ihn wütend an. „Verdammte Fresse was verstehst du nicht? Ich habe keinen Bock mit dir an den anderen Tisch zu gehen. Was wird es wohl heißen wenn du ignoriert von mir wirst? Hä? Bestimmt nicht das ich mich mit dir abgeben möchte! HAST DU DAS JETZT VERSTANDEN? GEH ZU DEINEM FREUNDEN UND LASS MICH EINFACH IN RUHE!“ Dann ließ sie den Kragen los und nahm wieder auf ihren Stuhl Platz. Manche Leute waren einfach schwer von Begriff. Sie mochte zwar Komplimente, aber nicht von der stumpfen Art.
     
  2. Lara dee Witt

    Lara dee Witt Pirat

    Beiträge:
    234
    Posten:
    Zimmerfrau
    Steckbrief:
    Link
    Kampfstil:
    Link
    Technikdatenblatt

    Attribute:

    Stärke:4
    Schnelligkeit: 6
    Kampfgeschick: 7
    Fernkampfgeschick:1
    Widerstand: 5
    Willenskraft:5

    Attributssteigerung:

    [Klasse bzw. ZoanTeufelsfrucht]:

    Stärke: 2
    Schnelligkeit:1
    Kampfgeschick: 1
    Fernkampfgeschick: 3
    Widerstand:1
    Willenskraft:2


    Kampf-Klasse:

    [Klasse]

    [TABLE="class: cms_table_grid"]

    Stufe
    Bonus

    1
    Man erlernt mit dieser Stufe die erste Stufe seinesKampfstils.

    2
    Das Geschick beim Ausweichen von Angriffen nimmt spürbar zu..

    3
    Inzwischen ist man so erfahren, dass man mit nur wenigem festem Grund einen Kampf in der Luft führen kann. Außerdem nimmt die Intuition zu..
    [/TABLE]



    Ausrüstung:

    Gegenstände:
    -einen Werkzeugkoffer
    -einenKoffer mit ihren Schneiderwerkzeug
    -das Geschenk ihresVaters
    -etwas Stoff zum Schneidern
    -ein Buch mit Schnittmustern

    Geld: 20.000Berry


    Job:

    Zimmermann

    [TABLE="class: cms_table_grid"]

    Jobstufe
    Beschreibung

    1
    Du hast deine Gesellenprüfung hinter dich gebracht und bist nun ein vollständig ausgebildeter Zimmermann und könntest bei jedem Unternehmen als solcher eine Anstellung finden. Du kannst nicht nur Möbel oder andere Dinge herstellen, auch kleinere Reparaturen am Schiff werden schnell zur Routine.

    2
    Jetzt kannst du dein bisheriges Wissen um weitere Gebiete erweitern, wie Beispielsweise der Metallverarbeitung. Größere Reparaturen an Gebäuden und Schiffen sind für dich durchaus denkbar, auch wenn eine hilfreiche Hand da weiterhin nicht zu verachten ist. Bei vielen Problemen kannst du dir eine technische Lösung vorstellen, wobei die Umsetzung immer noch von der Art des Problems abhängt.
    [/TABLE]


    Jobtechniken


    Holzschutz


    Jobstufe: 1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Zimmermann


    Beschreibung: Welcher Zimmermann kenntdas Problem nicht: Holzwürmer und andere Schädlinge machen es sichnur zu gerne in unseren Projekten gemütlich und auch Wind und Wettergehen nicht immer sanft mit dem Holz um. Aber dagegen kann man etwastun und der Zimmermann, der diese Technik gelernt hat, kennt diegrundlegenden Techniken, um seine hölzernen Bauprojekte beständigzu machen. Immerhin gibt es Methoden das Holz so zu beschichten, dassdas Wasser einfach abperlt und die kleinen lästigen Holzwürmerschon vom ersten Bissen eines so behandelten Holzstückes genughaben, weil es einfach widerlich schmeckt.


    Effekt: Mit dieser Technik könnenHolzgegenstände einige einfachere Effekte zugeschrieben werden, sowie Wasserabweisung, klebrige Oberfläche und andere Dinge. Je nachEffekt mögen weitere Jobtechniken nötig sein.


    Klebstoffe herstellen


    Jobstufe: 1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Zimmermann


    Beschreibung: Viele Pflanzenbeherbergen einen natürlichen Klebstoff, welcher im Handwerk oftmalsbenutzt werden kann. Mit dieser Technik kennt der Zimmermann auch dieVerfahren, um solche Klebstoffe herzustellen und kann diese auch inseinem Handwerk einsetzen, selbst wenn sie aus verschiedenen Gründenals sehr gefährlich gelten.


    Effekt: Der Zimmermann kann Klebstoffeherstellen und benutzen, die nach nur kurzem Kontakt stark kleben.Sie brauchen nicht als Gegenstand vorgestelltwerden.


    Notfallreparaturen

    Jobstufe: 1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Zimmermann

    Beschreibung: Um ein schwimmendes Schiff ohne große Vorbereitung zu reparieren braucht es ein wenig mehr Können, als eine normale Zimmermannausbildung je hergeben könnte. Denn das Wichtige dabei ist es, dass das Schiff weiter seetauglich bleibt, dafür braucht es grundlegendes Verständnis über den Schiffsbau und der Charakter hat sich dieses Verständnis zu Eigen gemacht und kann Reparaturen am Schiff problemlos vollführen und auch einige Notfallreparaturen, die bis zum nächsten Hafen halten sollten.

    Effekt: Solange das Schiff noch schwimmen kann, kann es so weit gerichtet werden, dass es mindestens den nächsten Hafen ansteuern kann. Dazu vermindert die Anwendung bei Seeschlachten den Schaden auf Schiffen.

    Stufe 2

    Holzhärtung

    Jobstufe: 2
    Erfahrungspunktosten: 200
    Voraussetzungen: Zimmermann

    Beschreibung: Zwar ist weiches Holz oft leichter zu bearbeiten, aber es hält nicht allzu lang. Daher hat der Zimmermann nun verschiedene Grundtechniken erlangt, um Holzstücke zu härten und sie widerstandfähiger und belastbarer zu machen. Vielleicht verbindet er aber auch verschiedene Hölzer, um aus der Struktur mehr Kraft zu ziehen, auf jeden Fall werden die Werkstücke des Zimmermanns deutlich robuster.

    Effekt: Dem Zimmermann ist es mit dieser Technik gestattet Holzwaffen herzustellen, die eine Härte von 6 und eine Schärfe von bis zu 2 besitzen.


    Metallbau

    Jobstufe: 2
    Erfahrungspunktosten: 250
    Voraussetzungen: Zimmermann

    Beschreibung: Neben dem Arbeiten mit Holz hat der Zimmermann eine neue Werkstoffgruppe für sich entdeckt, die Metalle. Denn oft reicht einfaches Holz nicht aus, um gewisse Reparaturen oder Verbesserung auszuführen. Ähnlich wie ein Waffenmeister hat er gelernt Metalle zu schmelzen und in vorbereitete Formen zu gießen, sodass er Nägel, Nieten oder aber auch ein Geschützrohr für eine einfache Schiffskanone selbst herstellen kannst.

    Effekt: Der Zimmermann ist in der Lage einfache Metallgegenstände zu bauen. Die maximale Härte die du damit erreichen kannst liegt bei 6 und die maximale Schärfe bei 2.

    Teufelsfrucht:


    [Teufelsfrucht]

    ---Techniken der Teufelsfrucht---


    Kampf-/Schießstil:


    Wing Tsun (Schöner Frühling)


    Kampfart: Kampf ohne Waffen / mitleichten Waffen
    Kampftechnik: Wing Tsun
    Klassen: Schläger, Gauner
    Verfügbarkeit: Öffentlich


    Beschreibung: Wing Tsun ist eine alteKampfkunst. Sie wurde vor rund 400 Jahren von einer Frau auf derInsel Ren, der Blumeninsel, im North Blue entwickelt und nach ihrerersten Schülerin benannt: Ihr Name, Wing Tsun, bedeutet „schönerFrühling“. Ziel war es, Zivilisten, die damals wie heute gefährdetsind, da sie im Kampf schon mal gerne ohne Grund über den Haufengerannt werden, obwohl sie nicht am Krieg beteiligt sind, einewirkungsvolle Verteidigungsmöglichkeit an die Hand zu geben. WTsteht in der Tradition des Taoismus. „Tao“ ist in der altenPhilosophie der „Weg“. Er bezeichnet die ständige Bewegung, dasWachsen, Blühen und Vergehen. Um die Vereinigung mit dem Tao zuerreichen, muss der Mensch wie das Tao selbst sein: spontan undoffen, einfach und biegsam; nicht stark und hart, nicht hoch undüberheblich. Verteidigung durch Wing Tsun ist wie ein Fluss, der insMeer fließt. Kommt ihm ein Fels in die Quere, lässt er sich von ihmnicht aufhalten. Allen Hindernissen zum Trotz erreicht er sein Ziel.Gerade Frauen greifen zu dieser Art des Kämpfens, denn sie sind oftnicht in der Lage schwere Waffen zu benutzen, weshalb sie auf ihrebloßen Fäuste zurückgreifen. Beim Wing Tsun gibt es eine Mengeverschiedener Formen, die gelehrt werden. Nach und nach lernt manjede einzelne Form, um sich in jeder Situation verteidigen zukönnen.

    Stufe 1:
    Der Schüler verwendet für seine Verteidigung hauptsächlich die stärkere, meist die rechte, Hand und versteht sich gerade so darauf den Faustschlägen seiner Gegner auszuweichen. Seine Körperkraft reicht für Gegenangriffe kaum aus. Der Schüler kann Kämpfe auf Brusthöhe austragen, darunter und darüber wird es jedoch schwieriger. Angriffe von der Seite, von oben oder von unten kann er noch absolut nicht einschätzen. Dennoch kann er einen durchschnittlichen, untrainierten Menschen bereits erfolgreich besiegen. Die verschiedenen Standformen sind zwar bekannt, werden jedoch noch nicht exakt ausgeführt.

    Stufe 2:
    Der Schüler verwendet nun auch die andere, meist die linke, Hand, wehrt Angriffe seiner Gegner ab und lernt die erste Form: Siu Leem Tau. Das Abwehren von Angriffen auf Brust- und Bauchhöhe geschieht nun aus den verschiedenen Standformen heraus, jedoch gehen diese noch nicht flüssig ineinander über. Ausweichen ist nun keine Schwierigkeit mehr, doch weicht der Schüler dabei nach wie vor eher zurück als standhaft zu bleiben, so wie es sein eigentliches Ziel ist. Tritte bis auf Kniehöhe blockt der Schüler mit genug Konzentration nun ebenfalls ab. Er lernt präzise Konzentration und die Fähigkeit, in verzwickten Situationen nicht aus der Fassung zu geraten. Der Schüler lernt die Form, Siu Leem Tau.

    Siu Leem Tau (Kleine Idee)
    Beschreibung: Siu Leem Tauoder "Kleine Idee" ist die Erste Form Wing Tsun Systems. Mit dieser Form ist man in der Lage, einfache Gegner zu besiegen. Aneinander gereihte Bewegungsabläufe sind einfach und schlicht gehalten, sodass ein Anfänger im Wing Tsun sie mit Leichtigkeit erlernen kann. Auch als Konzentrationsübung wird sie genutzt, sogar von den Meistern des Wing Tsun.
    Mit dieser Form hat der Schüler die einfachsten Prinzipien verstanden. Das Abblocken von Schlägen wird gelehrt und vertieft. Vor allem aber wird die wichtigste Regel im Wing Tsun gelehrt: Niemals grundlos angreifen!
    Die Abwehr erfolgt mit der einen Hand, die den Schlag des Gegners abwehrt. Die andere setzt einen Faustschlag, um den Gegner zu verletzen bzw. einen erneuten Angriff zu vermeiden.

    Stufe 3:
    Auf dieser Stufe fließen die Standformen des Schülers problemlos ineinander über. Zudem ist das Abblocken der Angriffe von Gegner mit beiden Händen kein Problem mehr und es treten nur noch vermindert Konzentrationsschwächen im Kampf auf. Auf dieser Stufe lernt der Schüler erste Gegenangriffe in Kopf-, Brust- und Bauchhöhe, die er mithilfe der zweiten Form „Chum Kiu“ problemlos perfektionieren kann. Auf dieser Stufe nutzt der Schüler nun vermehrt eine Kombination aus blocken und ausweichen, gefolgt von einem folgenden Kettenfauststoß. Außerdem lernt der Schüler nun den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen, indem er viel über den Gleichgewichtssinn des Menschen lernt und dieses Wissen schließlich im Kampf nutzt.

    Chum Kiu (Die Brücke suchen)
    Beschreibung: Hat der Schüler/die Schülerin erfolgreich den Siu Leem Tau Level durchlaufen, dann hat er oder sie die Befähigung sich mit der zweiten Handform des Wing Tsun Systems zu beschäftigen. Die Form heißt Chum Kiu, was "die Brücke suchen" bedeutet. Die "Brücke" meint hier den Kontakt zwischen zwei Personen, besonders aber deren vorderer Arme. In der Chum Kiu Form wird der/die SchülerIn formal in das Konzept des Drehens des Standes (Wendung) und eine Vielzahl von Kombinationen von Stand-Übungen basierend auf den "beweglichen Ständen", wie sie im Siu Leem Tau Level gelehrt wurden, eingewiesen. Die Augen werden in Chum Kiu darauf trainiert, sich schnell auf ein Ziel zu fokussieren. Es wird mehr Wert auf die Entwicklung von Kraft, innerer wie äußerer, gelegt.
    Es wird gezeigt wie man eine Brücke schlägt um von einer ungünstigen Position in eine bessere Position zu wechseln und einen erneuten Angriff zu starten.
    Nach dem Erlernen dieser Form darf der Schüler mit dem „Wooden Dummy“ lernen und kämpfen.
    Tritte werden nun ebenfalls problemlos abgewehrt.

    --- Techniken des Stils ---

    Stufe 1:

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    Wing Tsun: Steh gerade

    Typ: Kampf
    Klassen Stufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 100
    Voraussetzung: Wing Tsun-Stil

    Beschreibung: Die Fußspitzen sind etwa eine Fußlänge voneinander entfernt, die Fersen etwa doppelt so weit, sie sind also nach außen gedreht und garantieren so festen Stand. Wichtig ist es, dabei in die Knie zu gehen, sodass niemand einem zwischen die Beine treten kann. So hat der WT’ler einen sicheren Stand und einen Meister kann nichts aus dieser Position bringen. Macht er nun einen Schritt nach vorne, verstärkt dies seine Kraft ungemein und er kann den Gegner mit größerer Kraft irgendwohin schlagen.

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    Wing Tsun: Handschlag

    Typ: Kampf
    Klassen Stufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 150
    Voraussetzung: Wing Tsun-Stil; Stärke 3, Kampfgeschick 3

    Beschreibung: Sobald der Gegner eine gerade Stoßtechnik mit einem Arm macht (bewaffnet oder nicht), schlägt der WT’ler den Arm des Gegners nach unten und zieht ihn zu Boden. Dieser landet auf dem Bauch oder Kopf.

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    Wing Tsun: Alles im Griff

    Typ: Kampf
    Klassen Stufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 200
    Voraussetzung: Wing Tsun-Stil; Stärke 4, Kampfgeschick 3

    Beschreibung: Dieser spezielle Griff wird dann angewendet, wenn der Gegner einem den Rücken zugedreht hat. Der eine Arm wird auf den Rücken gedreht, der andere am Ellbogen festgehalten, sodass der Gegner mit eben jenem nicht mehr angreifen kann. Auch wenn der Gegner auf dem Bauch am Boden liegt kann dieser Griff ihn unschädlich machen.

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    Stufe 2:

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    Wing Tsun: Bye, bye

    Typ: Kampf
    Klassen Stufe: 2
    Benötigte Erfahrungspunkte: 200
    Voraussetzung: Wing Tsun-Stil; Stärke 3, Kampfgeschick 4

    Beschreibung: Sobald der Gegner auf Hüft- oder Bauchhöhe treten möchte, greift sich der Verteidiger das Bein des Angreifers, zieht es nach oben und bringt ihn aus dem Gleichgewicht und lässt ihn so taumeln oder sogar zu Boden fallen. Ab Klassen Stufe 4 lässt sich der Gegner sogar „wegschleudern“, sodass er einen Salto in der Luft macht und unsanft am Boden landet.

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    Wing Tsun: Backpfeife

    Typ: Kampf
    Klassen Stufe: 2
    Benötigte Erfahrungspunkte: 200
    Voraussetzung: Wing Tsun-Stil; Schnelligkeit 4, Kampfgeschick 4, Stärke 3

    Beschreibung: Ist der Gegner unvorsichtig und sein Gesicht nicht gedeckt, so kann der WT’ler flache Handflächenstöße ins Gesicht des Gegners landen und ihm mit genügend Kraft die Nase brechen oder ihm die Zähne ausschlagen. Folge ist, dass der Gegner die Arme vors Gesicht hebt und so andere Teile seines Körpers ungeschützt sind.
    Achtung: Nicht mit der Faust schlagen – sonst sind die Hand- und Fingerknochen hinüber.
     
  3. Lara dee Witt

    Lara dee Witt Pirat

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    Fragen über den Charakter und den Spieler


    Warum hast du gerade diesen Charakter erstellt und was gefällt dir an ihm?

    Mir gefällt die Idee mal einen Char zuspielen der nicht in das typische Helden Schema passt. Es ist interessant mal eine Person zu spielen die sehr Ehrgeizig und Launisch ist. Es macht ein Spiel erst interessant, wenn ein Charakter nicht immer so reagiert wie man es erwarten würde. Da sie auch etwas griesgrämige Züge hat, ist es spannend zu sehen wie andere auf solche Leute reagieren. Versuchen sie ihnen aus den Weg zu gehen oder nicht?

    Was soll dein Charakter auf dem Höhepunkt seiner Karriere werden?

    Sie soll auf dem Höhepunkt ihrer Karriere natürlich Meisterin in ihrem Kampfsport sein und dadurch auch Geistig gereift sein. So lernt sie möglicherweise mehr und mehr ihren Ehrgeiz oder ihren Perfektionismus etwas zu zügeln und sich nicht immer von ihren Launen übermannen lassen, sonder mehr ihre Innereruhe finden.
    Auch sollte sie als Handerwerkerin ihre Skills verbessert haben und wenn es klappt sogar die „Mondseide“ zu finden, um mit ihrer Vergangenheit endlich komplett Frieden zu schließen.

    Welche Crew ist in Aussicht?

    Die Bloody Devils stehen zur Zeit in Aussicht


    Was war der Anreiz, diese Crew zu wählen?

    Der Anreiz war der einfach in einer Crew zu spielen die mich mehr an die typischen Piraten erinnern, wie man sie sich aus den alten Büchern und Filmen kennt. Da eine böse Crew, wenn man sie so nennen will, häufig auf Ärger trifft wird es bestimmt nie so langweilig werden. Außerdem geht man total anders an eine Lösung eines Problems ran, wenn man nicht zu den Helden gehört.


    Wie stellst du dir das Sein in dieser Crew vor?

    Lara wird versuchen ein unverzichtbares Mitglied in der Crew zu werden. Sie wird wahrscheinlich mit ihren Stimmungsschwankungen bestimmt häufiger für Abwechslung sorgen oder ab und an auch mal für einen kleinen Streit. Doch wird sie ihre Aufgaben als Zimmermann auf dem Schiff nicht aus den Augen lassen, denn das das Schiff etwas abbekommt ist schon vorprogrammiert.
    Auch wenn es in der Crew mal auf und ab gehen sollte, wird diese bald zu einer Familie für Lara werden.


    Umschreibe kurz die Eindrücke von dir über die bereits vorhandenen Crewmember, sowohl über deren Charaktere als auch über die Personen selbst und beweise damit, dass du dich ausführlich mit den Steckbriefe und den Spielern beschäftigt hast!

    Der Kapitän der aus dem tiefen Urwald von Insel 1 stammt und schon mehre Persönlichkeiten in seinem Leben hatte. Er liebt den Tanz, da er dadurch mehr ausdrücken kann, als nur durch Worte. Er hat ein arrogantes Auftreten gegenüber Schwächere und kann charmanter zu Frauen sein. Durch einen alten Piraten hat er die Liebe zum Quälen von Anderer entdeckt.

    Unser Arzt ist ein etwas fauler Mensch, der es vorzieht ein Nickerchen zu machen, als sich in die Arbeit zu stürzen. Sein vernarbtes Gesicht täuscht über seinen höflichen Charakter hinweg. Ursprünglich stammt er nicht aus dem North Blue und wurde auf der Insel Cosa Nostra geboren und war lange Zeit im Gefängnis wo er sich seine Narben zugezogen hat und auch einen alten Piraten kennengelernt hat der ihm seinen Schatz vermacht hat.

    Unser Koch ist eine Person mit zwei Persönlichkeiten. Die eine Person ist mehr die freundliche und gute Seite von Kidd und die andere stellt die mehr die negativen Eigenschaften von ihm da. Kidd ist häufig im Zwiespalt der beiden Persönlichkeiten. Charles sehnt sich mehr nach einem ruhigen Leben im Gegensatz zu William der der beste Schwertkämpfer der Welt werden will.


    Wodurch bist du auf das Forum aufmerksam geworden?

    Durch das CSB bin ich auf dieses Forum gestoßen. Habe mir ein paar der Gesuche durchgelesen und bin dann hier gelandet.
     
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