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Leopolds Zoo Gruppe 8: Vater, Tochter und ein Zirkus

Dieses Thema im Forum "Event Archiv" wurde erstellt von Event, 22. Feb. 2017.

  1. Akataja

    Akataja Pirat

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    Taja war schon beeindruckt wie der massige Enrico mit der Ochst und dem Schert umging. Und kurz nachdem er mit den beiden fertig war, schien sich die ganze Situation auch schon auf zu lösen. Paul war tatsächlich hier am Museum und er hatte Begleitung. Bei ihm war tatsächlich Yukiko! Mit einer Eule auf der Schulter!? Er hätte nie gedacht hier jemanden aus seiner Crew zu treffen. Er hätte sie vermutlich höflicher begrüßen können, als gleich zu fragen, was sie hier macht und warum sie sich nicht um das Schiff kümmert, aber genau das waren seine ersten Gedanken. In seinem Kopf stauten sich noch viel mehr Fragen an die er aussprechen wollte, doch dann geschah gleich das nächste dicke Ding. Die Eule auf Yukikos Schulter verwandelte sich plötzlich! Und zwar in die junge Frau, der er bereits im Gefängnis begegnet war, Ebony.
    Taja entglitten die Gesichtszüge, sein Kiefer klappte herunter und die Augen gingen ihm über.

    „Wuaaaaah!?“

    /Beruhige dich Taja, du hast schon merkwürdigeres erlebt. Gegen den Quallenfischmenschen, die Spiralkräfte von Beubo und das Verfluchte Schwert ist das doch... na gut, es ist immer noch ein ganz schönes Ding. Also gut, noch ein klein wenig länger.../

    „Wuaaaaaaaaahhh!?“

    Taja wurde von Yukikos Kopfnuss unterbrochen. „Lass das!“

    Während Akataja sich die frisch entstandene Beule rieb hatte auch Ebony noch einiges zu sagen. Sie schien nicht gerade gut auf ihm zu sprechen zu sein,wollte wissen was nicht mit ihm stimmt. Hätte Akataja gewusst wie das alles verlaufen würde, hätte er sie vermutlich auch nicht allein gelassen, aber immerhin hatte er zusammen mit Odi die Hunde und ihren Meister abgelenkt um ihren Rückzug zu decken. /Na ja hat alles nicht so gut geklappt.../

    Taja hatte auch seinen Blick auf die kleine Elmyra und ihren Vater, er gönnte den beiden natürlich ihr Wiedersehen, aber noch war die Mission nicht vorüber. Er hatte Paul wiedergefunden, nun war die Frage wie ihn das half Kim zu finden. Kurz darauf warf Ebony die Frage ein, die schwer wie Bleib über ihnen lag.

    „Und wie geht es jetzt weiter?“

    Akataja war taktischen Denken gewohnt und hatte bereits einen Plan.

    „Ich nehme an, das wir immer noch verfolgt werden. Wenn wir von den ganzen Bestien absehen, sind da immer noch der Hundemeister und diese drei Figuren, die das Mädchen gejagt haben.“

    „Zwei“ Korrigierte Brody „Der mit der Peitsche sollte so schnell nicht mehr Probleme machen.“

    „Und die Hunde und ihren Anführer haben wir in einer Parfumfabrik aufgerieben.“ Warf Yukiko ein „Zumindest sollte uns das Zeit bringen.“

    „Ja, dieser Fußhupe haben wir es gezeigt.“ Ebony klang schon ein wenig stolz.

    Aber das bedeutete alles nur, dass ihre Gegner vermutlich nur kurzzeitig aufgehalten waren, sie mussten auf das schlimmste vorbereitet sein. Akataja wusste auf jeden Fall, dass Yukiko sehr stark war, Ebony hatte allen Anschein nach Teufelskräfte, Brody war schnell und Enrico hatten keine Probleme mit den bewaffneten Bestien. Tatsächlich schien der bärtige Enrico im Moment noch die Ruhe bewahren zu können und war für die kommende Schlacht vermutlich dringend benötigt.

    „Wir brauchen einen Ort, der leicht zu verteidigen ist.“ Taja nickte entschlossen.

    „Wie bitte?“

    „Diese Typen finden uns immer wieder und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie uns wieder aufspüren. Wir sollten uns irgendwo verbarrikadieren um uns einen Vorteil im nächsten Kampf zu verschaffen.“ Er sah herüber zu Paul „und dann wird es Zeit sich zu unterhalten!“
     
  2. Brody

    Brody Piratenkapitän

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    Endlich waren Sie auf dem Museumsplatz angekommen. Kaum war hatte Brody gestoppt, kletterte Elmyra leichtfüßig von seinem Rücken und lief auf einem Mann zu der bei einer jungen Frau stand die einen weißen Federbausch auf ihrer Schulter trug. Als sie Papa zu diesem Mann sagte und dieser jetzt ebenfalls in Richtung des Mädchens stürmte war Balthasar klar, dass er endlich Paul Hubbs gefunden hatte.

    Als dann auch noch Akatja Moji, so hatte sich Häuptling Silberlocke jedenfalls vorgestellt mit einem korpulenten Mann auf einem Pferd das mit verdammt vielen Schwertern ausgerüstet war ankam, wurde die Situation erst richtig interessant. Paul und seine Tochter umarmten sich immer noch innig, so als hätten Sie sich seit längere Zeit nicht mehr gesehen. Anscheinend schienen sich Akatja und die junge Frau zu kennen. So wie es sich für Balthasars Ohren anhörte, hätten sie fast ein Paar oder viel mehr ein getrenntes Paar sein können. Doch es wurde noch spektakulärer, plötzlich verwandelte sich der weiße Federknäul; welchen er als Schneeeule identifiziert hatte; in eine ebenfalls junge Frau mit lila Haaren und jeden Mengen Tattoos an ihrem leicht bekleideten hübschen Körper. Am Anfang der Verwandlung war dies schon fast widerlicher Anblick und ihm rutschte ein „Holy shit“ aus dem Mund. Doch nach und nach wurde der Anblick besser. Neben ihm tickte der Silberhaarige fast komplett aus. Dieser Ausraster wurde von einem kräftigen Schlag von der jungen Frau im roten Top unterbrochen. Da stand für Balthasar eine Sache schon fest. Nachdem diese Sache mit Paul Hubbs gegessen war und er die Informationen oder letztendlich den Schuldigen gefunden hatte, würde er auf jeden Fall nicht mit Yuki ein Date haben wollen. Diese kam ihm sehr temperamentvoll vor und solche Frauen warfen nach einer Trennung Tassen, Teller und anderes Geschirr nach einem. Bei Yuki war er sich sicher das auch andere Gegenstände nach einem fliegen konnten, wie Stühle oder sogar Tische. Also hatte er die Eulenfrau, als die Glückliche des Abends erkoren. Diese schien zwar auch sauer auf Akataja zu sein, wollte ihren Ärger aber nicht körperlich mit ihm klären. Der junge Brody nahm sich vor, dem Silberhaarigen später ein paar Tips im Umgang mit Frauen zu geben. Sehr schnell gingen die beiden Mädels und Akatja zur Tagesordnung über, die da hieß Paul und Elmyra aus der Gefahrenzone zu bringen. Der Schwertkämpfer schlug vor, an einen Ort zu gehen der leicht zu verteidigen war, bei dieser Frage schaute er Paul Hubbs an, da dieser sehr wahrscheinlich die beste Ortskenntnis von allen hier gerade versammelten Personen hatte. Der musste jedoch auch kurz überlegen. „Da hätten wir das Marinebüro“, Balthasars linke Augenbraue schob sich nach oben. „ Die noch nicht fertig gestellte Giraffenbrücke oder den Schiffsraum im Museum“ Da das Marinebüro aus Gründen seiner Abneigung gegenüber dieser Organisation herausfiel, blieben noch zwei Optionen übrig. Doch zu erst musste etwas nachgeholt werden. Natürlich mussten die beiden Frauen begrüßt werden, schließlich hatte er einen Ruf zu verlieren.

    „Meine Name ist Balthasar Brody, Käptn Balthasar Brody, es freut mich zwei so hübsche Frauen wie euch kennenzulernen“ Er nickte beiden Ladys zu und lächelte. „Aber wie mein Vater immer zu sagen pflegte: Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen“ Wie oft hatte er diesen Satz von seinem Vater gehört, einfach viel zu oft. „Ich denke wir haben auf der Brücke oder im Museum gute Chancen, oder weiß meint unser Reiter dazu. Wir sollten uns schnell entscheiden den die Garde strömt langsam auf den Platz.“
     
  3. Enrico

    Enrico Kopfgeldjäger

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    Ende gut, alles gut, dachte sich Enrico, nachdem Vater und Tochter sich in die Arme genommen hatte. Ja, die ganze Sache war sicher noch nicht zu Ende, es gab sicher noch einen ganzen Stall von ausgerüsteten Tieren die nur darauf warteten, von Akataja benannt zu werden, aber die zwei hatten zumindest ein paar Minuten Ruhe und Frieden miteinander verdient. Der Schwertkämpfer und Pauls Begleiterin schienen sich zu kennen, und es war von der Überraschung und Ton der zwei nicht das erfreulichste Aufeinandertreffen. Dass sich die vermeintliche Schneeeule als Frau entpuppte, kam dann auch nochmal überraschend. Zum Glück war er solche Teufelskräfte schon von seinem Kapitän gewohnt, ansonsten hätte der Musiker vermutlich den Unterkiefer verloren. Und auch hier schien die Wiedersehensfreude nicht all zu groß zu sein. So wie die zwei Damen auf ihn wütend waren, musste sich Enrico überlegen, ob er Akataja nicht doch falsch eingeschätzt hatte. Aber dafür war auch später noch Zeit, jetzt mussten sie sich einen Plan überlegen. Auch wenn er deutlich eine Augenbraue hochzog, als sich Balthasar noch die Zeit nahm um mit den Damen zu flirten.

    „Enrico. Der Name ist Enrico. Und schwer zu sagen. Am sichersten wäre natürlich das Marinebüro, aber wer weiß wie lange wir dorthin bräuchten und was uns alles auf dem Weg dorthin begegnet. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich habe den Zirkus, der da bis auf die Zähne bewaffnet die Stadt durchforstet satt. Die Brücke hat natürlich dasselbe Problem, dass wir uns erneut durch die Straßen wagen müssen. Von daher finde ich das Museum die noch klügere Wahl. Wir sind schon hier, und haben damit genug Zeit uns auf einen Angriff vorzubereiten. Wenn niemand irgendwelche Einwände dagegen hat, sollten wir uns schnellstmöglich hineinbegeben. Ich schwöre ich habe gerade einen Elefanten lautstark fluchend von der Straße dort kommend gehört.“ Der Musiker gab seinen Begleitern gerne Zeit, sich zu entscheiden, aber er wollte wirklich nicht wissen, was für Waffen diese Leute einem Elefanten geben würden. „Dann lasst uns mal keine Zeit verlieren“, meinte Balthasar, „Paul, du kennst dich im Museum deutlich besser aus als der Rest von uns, also werden wir dir folgen. Enrico, du und ich bilden die Nachhut und passen auf, dass uns keiner heimlich folgt, ok?“
     
  4. Ebony Claves

    Ebony Claves Pirat

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    Als Yukiko ihrem silberhaarigen Kameraden eine saftige Kopfnuss verpasste um ihn zum schweigen zu bringen, warf ihm Ebony einen zynischen Blick zu.
    Entspann dich mal Akataja. Noch nie einen Formwandler gesehen?
    Dann aber wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder Brody zu, der sich nun den Damen der Runde vorstellte. Das er sich als Käptn outete, war für die junge Claves ein absoluter Glücksfall, denn zu einem Käptn gehörte ein Schiff- und mit diesem konnte man von dieser Insel verschwinden. Ebs erwiederte sein lächeln.
    Freut mich sehr, Käptn ~
    Dann legte sie ihre Hand vor ihre tätowierte Brust und neigte sich etwas nach vorn um eine Verbeugung anzudeuten. Immerhin ist ein guter Auftritt die halbe Miete und als Zirkuskind beherschte sie diese Kunst nur alzu gut.
    Ich heiße Ebony, Spross des Wahrsagergeschlechts Claves.
    Dabei ging sie einen Schritt auf Brody zu und Strich mit ihrer Hand über sein Tattoo . Bei Yuki hatte sich die violette Lady schon so zusammen reißen müssen, nicht direkt über ihr Schlangen Tattoo herzufallen. Aber nun, stand da ein attraktiver Kerl, der vermutlich ein Schiff besaß und dann auch noch den Arm modifiziert hatte- Wenn das keine Einladung war!
    Ich sehe du hast einen guten Geschmack bei Tattoo´s, die Geschichte zu diesem würde ich nur zu gerne hören.
    Die junge Wahrsagerin ließ von Brodys Arm ab, als die Debatte um den bestmöglichen Platz ausbrach. Nach kurzer Zeit, atmete sie erleichtert auf, als endlich die Brücke aus dem Rennen war. So viel Wasser behagte ihr als Nichtschwimmer so überhaupt nicht. Wobei sie nicht verleugnen konnte das sie Enrico, mitsamt seiner Elefanten Argumentation, ein wenig merkwürdig fand.
    Du hast einen Elefanten gehört, na wenn das so ist müssen wir natürlich hier bleiben...
    Als das Museum als Ort auserkoren wurde verschwanden sie auch wenig später vom Vorplatz. Die beiden Damen gingen mit Paul und Töchterchen Elmyra voraus , dicht gefolgt von Akataja , Brody und der Hüne Enrico bildeten die Nachhut. Yukiko´s argwöhnischer Blick den sie Ebony zuwarf, verriert direkt das sie Wahrsagerei nichts abgewinnen konnte.
    Ernsthaft...Wahrsagen?
    Mit einem zuversichtlichen nicken, deutete Ebs in Richtung Paul und Elmyra.
    Ja natürlich! alles ist vorherbestimmt- und es ist auch alles so gekommen wie ich vorhergesagt habe. Okay? Zum Beispiel?
    Unveränderter Argwohn, vielleicht spiegelte sich auch ein wenig Mitleid in Yukikos Blick, angesichts Ebonys fragwürdiger Weltsicht.
    Das wir alle hier zusammen gefunden haben, das Paul und Elmyra wieder zusammen sind und das Elmyra auf dem Weg beschützt wurde.
    Dabei grinste sie und holte sich Verstärkung dazu, um die ungläubige Amazone zu überzeugen.
    Hey Paul ! Hab ich vorhergesagt das wir Verstärkung bekommen?
    Ja.
    Das du deine Tochter wieder siehst?
    Das hast du gesagt.
    Dabei legte er den Arm beim laufen um sein kleines Mädchen.
    Und das Elmyra zwar in Gefahr, aber von jemandem beschützt wird?
    Auch das ist wahr.
    Paul seuftzte, denn er glaubte eigentlich auch nicht an sowas- aber es war eben genau so passiert wie sie gesagt hatte.



    Mit einem knarzenden Geräusch fiel die Tür wieder ins Schloss und als die Gruppe fast den ersten Ausstellungsraum erreicht hatte, blieb Paul stehen und begann zu erklären.
    Also, dieses Museum verfügt über 4 Räume im Erdgeschoss, die zusammen, wie ein Hufeisen angeordnet sind. Im ersten sind Größtenteils alte Schriftstücke und Skizzen von Schiffen ausgestellt. Im zweiten Raum sind Wachsfiguren großer Kapitäne der Marine und die Geschichten hingerichteter Piraten ausgestellt. Im dritten Raum befinden sich alte Steuerräder, Waffen etc, und ein paar Nachbauten von Schiffsräumen wie sie damals waren. Im vierten Raum ist eine Cafeteria mit einer kleinen Küche und Sitzgelegenheiten. Am Ende der Cafeteria, befindet sich eine große Treppe die hinunter ins Herzstück des Museums führt. Der Keller ist ein einziger, riesiger Raum in dem ein komplettes Schiffswrack zu sehen ist. Danach gehts über die Cafeteria wieder raus.
    Die Männer nickten und Balthasar fing offenbar schon an sich den Komplex einzuprägen.
    Gibt es noch irgendwelche Besonderheiten hier drin Paul ?
    Kurz überlegte der Familienvater und legte die Hand an sein Kinn. Während er überlegte, ließ Ebony ihre grauen Augen wandern. Die einzige Tür die sie auf Anhieb erkennen konnte, war die Eingangstür und viel Mobiliar sah sie nicht was helfen würde diese Tür zu Blockieren. Zig Gemälde mit dem Marinelogo und ein paar Spielzeug Schiffe in einem großen Fass direkt am Kassenhäusschen. Akataja schien auch schon eifrig zu überlegen wie man diesen Ort am besten verteidigen konnte, ähnlich wie Enrico.
    Na das kann was werden....Kämpfen yeah~...ich bin ja so begeistert.
    Hm.. die Lüftungsschächte ziehen sich durch jeden Raum in diesem Gebäude, auch in den Keller. Die Tür und die Fenster hier am Eingang sind anders als das Glas in der Ausstellung, nicht aus Sicherheitsglas.- Und ich weiß nicht ob das jetzt besonders ist aber die Tische in der gesamten Ausstellung sind nicht festgeschraubt worden. Der Besitzer ist davon ausgegangen das das nicht nötig sei, weil die Tische so schwer sind.
    Also könnten wir alles bewegen?
    Daraufhin nickte Paul.
    Theoretisch ja, aber ich denke kein normaler Mensch ist dafür stark genug.
    Mit einem grinsen stempte Yukiko die Hand an ihre Hüfte und auch Enrico schien wenig bedenken zu haben.
     
  5. Akataja

    Akataja Pirat

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    Nach einigem Hin und Her waren sie also in dem Museum. Hier waren sie relativ geschützt vor Scharfschützen und dem Gebähr, auch die Affassinen sollten hier nicht so leicht reinkommen. Paul hatte die Gruppe ganz gut über das Gebäude informiert und Yukiko und Enrico schienen schon sehr begehrt darüber mit den Tischen hier den Eingang zu verschließen. Akataja interessierte sich für etwas ganz anderes.

    „He Hubbs, ist das der einzige Ein und Ausgang?“

    „Was? Es gibt noch den Lieferanteneingang auf der Rückseite der Kantine.“

    „Gut, den werde ich sichern.“

    Als er gerade los wollte kam Ebony zu ihm „Warte, ich komme mit dir.“

    „Was!?“ das kam überraschenderweise nicht von Akataja, sondern von Balthazar Brody.

    Taja verdrehte nur kurz die Augen „Wieso?“ fragte er dann, Taja war, wenn es zum Kampf kam, lieber allein, außerdem hatte er einen schlechten Start mit der Eulenfrau gehabt.

    „In der Kantine gibt es Salz und ich habe keines mehr.“

    „Dann gehe ich mit ihr in die Kantine.“ brachte der blaumützige an.

    Akataja musterte Brody „Tut mirl eid, aber ich glaube nicht, dass ihr einen Herd und die Arbeitsplatte bewegen könnt um den Eingang effektiv zu verbarrikadieren. Außerdem seid ihr schnell und wendig, ihr werdet hier gebraucht, falls die Affassinen durch die Fenster kommen.“

    Damit war Akataja durch und ging los, Ebs kam kurz darauf als Eule hinterher geflogen, vielleicht hatte sie zuvor noch was mit Brody zu klären oder so? Er wusste es nicht auch wenn es irgendwie neugierig war. Aber mit Frauen kannte er sich ja noch nie aus /Bei allem was gut ist... Ich sehe bei Schlachtenplanung und auf dem Ozean viel besser durch als bei einer Frau, was ist nur deren Problem? Ich meine ja, sie sind hübsch und weich und... was hat sie gerade gesagt?/ Ebony war die ganze Zeit neben ihm als Mensch hergelaufen und hatte etwas gesagt.

    „wie bitte?“

    „Ich warte immernoch.“


    „Auf was?“

    „na auf meine Entschuldigung.“


    „Für was wollt ihr euch entschuldigen?“

    „Was!? Du sollst dich entschuldigen!“


    „Bei wem?“

    „Na bei mir!“


    „Wieso?“

    „Du wolltest mich umbringen?“


    „Ach das... das war doch nur ein Missverständnis.“


    Daraufhin wurde Aktaja mit einer furchtbaren Waffe gestraft, das eisige Schweigen. Das tat irgendwie noch mehr weh als Yukikos Kopfnüsse. Als sie schweigend in der Kantine ankamen und die Küche betraten hielt Taja es nicht mehr aus.

    „Okay! Ja! Es tut mir leid, in Ordnung?“ Er sah zu der Frau „Ich hätte das nicht tun dürfen.“ /natürlich hätte ich wissen müssen dass du die Eule bist und nicht zu diesen freakigen Tiermeistern gehörst! Der Gedanke war ja auch sooooo absurd!/ „Ich bin manchmal ein wenig hitzköpfig.“

    Ebony seufzte zufrieden „Okay... aber du schuldest mir was.“ Sie ging zu einem der Besteckästen, dieser war hinter Glas, weil darin das gute Silberzeug war. Sie holte sich eine große Silberkelle und als Taja sich der großen Tür zu gewendet hatte klopfte sie ihm mit der Kelle auf den Hinterkopf.

    „Hey, was zur...!?“

    „Komisch, das hätte ich jetzt nicht gedacht.“

    Taja streifte das von sich ab und kümmerte sich lieber wieder um die Tür während die Vogellady das Salz plünderte. Erstmal wollte Akataja sehen ob die Tür nach innen oder außen aufging und ob man sie verriegeln konnte. Er fasste die Klinke und drückte sie herunter und zog, es passierte nichts, vielleicht mal drücken? Immer noch nichts. Was war hier los? Er brauchte nur einen Blick aus dem kleinen Seitenfenster um zu erfahren was los war „Die haben den Hintereingang verschweißt und barrikadiert.“

    „Kommt uns das nicht entgegen.“

    „Nein...“ Taja musste durchatmen, ihm waren in diesem Moment zwei Dinge klar geworden „Die wissen schon das wir hier sind...“ und „das ist eine Falle!“

    Als die beiden zurück rannten fragte sich Akataja noch immer, wieso die Typen sie immer wieder finden konnten, wie ging das nur!?
    Als sie wieder bei den anderen angekommen waren, war die Tür bereits aufgebrochen und ein Teil der Wand drum herum fehlte auch. Da stand ein Elefant, ein riesiger Elefant, der sogar für einen großen Elefant sehr groß war und er trug eine merkwürdige Panzerung, sehr auffällig, mit Schläuchen und Tanks. So was hatte Akataja schon mal gesehen, im Labor seines Vaters.

    „oh nein...“

    „Was ist los!?“

    Als Akataja sah, wie ein Gardist mit einer Fackel angelaufen kam, da war es als würde alles in Zeitlupe passiere. Er wirbelte herum, packte Paul und seine Tochter und begann zu rennen.

    „ALLE RAUS HIER!“

    Eine einzelne Berührung der Fackel reichte aus und die Elefant ging in Flammen auf, eine Explosion aus Flammen hüllte den ganzen Raum in Feuer und mitten darin stand dieser brennende Riesenteufel, der sich auf zwei Beine aufstellte und trötete, als seine Beine den Boden berührten kam gleich eine zweite kleine Feuerwalze hinterher. Aktaja sah diesen in flammen gehüllte Elefanten und rief seinen ersten Gedanken aus.

    „Ein Elebrand!!“

    Akataja sah noch wie etwas rotes an ihm vorbei in den nächsten Raum rannte, war das Yukiko? So kannte er sie gar nicht, sie war doch immer so stark und mutig?

    „Aaaaaagh!“ Ebony kam über den brennenden Tisch gehechtete, hinter dem Taja die beiden Hubbs versteckt hatte „Hör auf mit dem blöden Witzen!" /Witze?/ "Wir müssen hier raus! Aber der Hintereingang ist versperrt!“

    „Hey ihr Turteltauben!“ Enrico hatte einen der schweren Tische auf den Elefanten geworfen um ihn etwas zurück zu drängen „Schiebt euren Ehestreit bei Seite! Wir brauchen einen Plan!“

    Ja! Ein Plan! Schnell! Feuer und Lärm, Kampfrufe und Schmerz! So wie auf dem Schlachtfeld, endlich! Hier fühlte sich Taja tatsächlich irgendwie wohl. Als ihm das klar wurde sah er irgendwie alles viel klarer. Was war los? Es brannte und es gab dieses Feuermonster /verdammter Elebrand.../ der Haupteingang war keine Option. Was stand noch auf dem Plan eines Soldaten? Zivilisten! Die Kleinfamilie Hubbs, das Mädchen war zu Tode erschrocken und der Vater hielt sie machtlos in den Armen, aber noch hatte sie keiner gesehen, sie mussten schnell hier raus. Wie weiter? Sie mussten weg aber weder Fliehen noch Verstecken hatte Sinn, denn irgendwie wurde er immer wieder gefunden. Ein Problem musste nach dem anderen gelöst werden, sonst würde klein Plan funktionieren.

    „Hey ihr da drin!“ Kam von draußen ein Ruf, Taja kannte diese Stimme, sie gehörte zu Woff, dem Hundemeister aus dem Gefängnis „Ihr habt eine Chance! Gebt uns die beiden Hubbs und wir lassen euch leben!“ Taja sah an dem lebende Inferno – auch bekannt als Elebrand – vorbei zu dem Loch in der Wand und sah den Mann, sein Gesicht war leicht bandagiert und nur zwei seine Hunde waren bei ihm. /Draußen sind noch die anderen... der dritte Hund und die anderen drei Verfolger... oder zwei... sie lecken ihre Wunden während wir hier gefangen sind, aber wie...? VERDAMMT!/

    Taja nahm auf möglichst wehende und heroische Art und Weise seinen Mantel ab und roch daran – dabei sah Ebony kurzzeitig verwundert auf seine Tätowierung - /dieser verdammte.../ Jetzt war alles klar und in Tajas Kopf formte sich ein Plan.

    „Wir brauchen zwei Teams.“ Taja schmiss einen großen Nachbau eines Marineschiffes um, um den Torbogen zu versperren, so das man sie nicht mehr sah. Die Flammen würden sich schnell darum kümmern, aber es schenkte ihnen etwas Zeit „Jemand muss die beiden hier raus bringen, ohne das es einer sieht, während sich der Rest um die Bestien kümmert. Es ist wichtig, dass keiner mitbekommt, wie wir die beiden hier raus schaffen! Wer auch immer sie rausbringt, der muss auch nach Yukiko sehen“ Akataja sah kurz zu brody, er war hier anscheinend von den Kämpfern der Schnellste, wenn man Ebony außen vor sah, sie war allerdings aufgrund ihrer Teufelskräfte genau so gut geeignet um die Zivilisten in Sicherheit zu bringen. Er ließ sein Genick knacken „Ich bleibe hier und kämpfe, dieser Typ hat mich markiert und die Hunde finden mich überall auf der Insel wieder.“

    „Du kannst diese Viecher unmöglich besiegen.“

    „Das muss ich auch nicht.“ Taja lächelte kühl und sicher, er hatte einen Plan, der würde ihn vermutlich töten, aber es gab da einen Schimmer Hoffnung.

    „Junge“ Das kam von Hubbs selber „Ich dachte sie suchen jemanden? Haben sie nicht von einer Mission gesprochen?“

    Taja zuckte mit den Schultern als erden Mantel wieder anzog „Unterschätzen sie mich nicht.“ /ich habe keine Ahnung wie ich das schaffen soll, aber irgendwie wird es schon./ „Wir haben nicht viel Zeit, wer versucht einen neuen Ausgang zu finden und wer kämpft hier mit mir?“
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. März 2017
  6. Brody

    Brody Piratenkapitän

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    Die Eulenfrau stellte sich ihm als Ebony Claves vor, sie schmiegte scih direkt an seinen Arm und bewunderte sein Tattoo an eben diesem. „Wenn wir das hier überstehen und wir einen ruhigen Ort finden, können wir uns gerne gegenseitig die Geschichten über unsere Tattoos erzählen.“ Ebony lächelte ihn geheimnissvoll an. Doch leider war die Zeit und der richtige Ort in diesem Moment nicht gekommen. Enrico warnte die Gruppe vor einem Elefanten, den er gerade gehört hatte. Daraufhin wurde sich als Zufluchtsort das Museum ausgesucht.


    Als sie beim Museum ankamen prägte er sich den Baustil, sowie die Ein- und Ausgänge sorgsam ein. Es war immer hilfreich sich möglichst viele Fluchtwege offen zu halten, wenn man einen Gegner nicht besiegen konnte.

    Sie teilten sich auf um die beste Verteidigungsposition im Museum zu finden, sehr zu seinem Leidwesen folgte Ebony dem Silberhaarigen in die Küche. Also blieb ihm nichts anderes übrig als mit Yukiko und Enrico eine Barrikade zu bauen. Für den dickeren Mann und die rauhbeinige Frau schien das relativ einfach zu gehen. Balthasar war selbst kein Schwächling, aber wie leicht diese beiden mit den schweren Gegenständen hantierte nötigigte ihm schon Respekt ab. Leider dauerte die Phase des Umräumens nicht sehr lange, den Akataja und Ebony kamen aus der Küche angerannt und riefen etwas von einer Falle. Fast im gleichen Augenblick durchbrach ein Elefant ihren mühsam Aufbau. Damit war es jedoch immer noch nicht genug, irgendein Freak hatte es mit einer Konstruktion geschafft, dass der Elefant Feuer speiend konnte. Diese Komination wurde von Akataja sogleich in Elebrand umgetauft. Und der junge Brody fragte sich, wie man nur auf so bescheuerte Namen kommen konnte.

    Hinter einem schweren Tisch versteckten sie sich um einen Plan zu schmieden. Alle bis auf Yukiko, diese war weiter ins Museum gerannt. Der Silberhaarige erläuterte seinen Plan, dass Paul und Elmyra Hubbs ohne Aufmerksamkeit zu eregen in Sicherheit gebracht werden sollten. Er wollte pathetisch wie ihn Balthasar kennen gelernt hatte gegen die Übermacht stellen. Weitere Details erläuterte er nicht. Also machte sich der junge Brody daran den Plan weiter zu entwickeln. „Also wenn wir davon ausgehen, das jede Tür nach draußen blockiert wurden, haben wir zwei Möglichkeiten hier rauszukommen.“

    „Hey ihr da drin! Ihr habt eine Chance! Gebt uns die beiden Hubbs und wir lassen euch leben!“ Noch so ein pathetischer Sprücheklopfer nur auf ihrer Gegenseite. Einfach ignoriren war da das Motto. „Möglichkeit eins Flucht durch die Lüftungsschächte, ist aber nicht für jeden hier unter uns geeignet.“ Seine Blick richtete scih auf Enrico. Dieser zog die Augenbraue hoch, was sicherlich als Warnung gedacht war, nicht weitere Witze auf Grund seiner Figur zu machen. „Ich bleib hier und decke den Rückzug“ „Möglichkeit zwei, wir springen durch ein Fenster. Beide Möglichkeiten sind riskant und brauchen dennoch ein gutes Ablenkungsmannöver, aber das haben sie uns ja mitgebracht.“ Dabei deutete er auf den Elefant. „Wir müssen ihn dazu bringen, dass er noch mehr anzündet. Die Flammen dienen uns dann als Sichtschutz und wir können unbermerkt entkommen. Ebony du kommst doch aus einer Zirkusfamilie ?. Mit was kann man einen Elefanten verrückt machen." „Mit Mäusen oder anderen Kleintieren“ Leider waren diese Tiere nicht anwesend, höchstens in ausgestopfter Form. „Okay oder wir schleudern, noch weiteres brennbares Material in Richtung des Vieh und bilden somit eine Feuerwand.“ Er sprintete ihn Richtung des Stuhls auf dem ein Museumswärter sonst Platz nahm und warf ihm nach dem Elefanten. Doch die Zielkünste von ihm waren so schlecht, das der Stuhl ncht den Elefanten traf, obwohl dieser fast den ganzen Eingang verdeckte sondern einen Gardisten der schräg hinter dem Tier gesstranden hatte. Dieser schrie auf als er von dem plötzlichen Schmerz getroffen wurde. Scheinbar war dies so unangenehm für das feuerspeiende Tier, das es nun völig austickte. Der Reiter konnte versuchte das wildgewordene Tier zu beherrschen, brachte es jedoch nur dazu, dass es sich im Kreis drehte und einen Ring aus Feuer ums sich verbreitete. Jeder Mensch bei klarem Verstand sprang in Sicherheits so auch Brody und seine Begleiter „Oder wir machen das so.“ Dabei schüttelte er grinsend sieinen Kopf, da hatte er mal wieder richtig Schwein gehabt.
     
  7. Event

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    Elmyra zog ihren Vater in eine Ecke des Zimmers, während sie wachsamen Auges auf die versammelten Leute hier schaute. „Hm...“ Dann seufzte sie schwer, zog Paul am Ärmel näher zu sich und begann ihm etwas ins Ohr zu flüstern.
    Diese Worte vernehmend, begann Pauls Gesicht kreidebleich zu werden, seine Augen weiteten sich, während die Iris nach oben wanderte, er schien kurz davor zu sein, zusammenzuklappen. Dann aber stemmte er betont die Beine gegen den Fußboden und begann erst ein wenig noch zu wanken, aber dann sein Gleichgewicht zu finden.
    „Hey, hast du sie dabei?“ Elmyra begann laut zu flehen, als ob sie es nicht mehr aushalten konnte.
    „Na klar, mein Schatz.“ Paul holte etwas aus seiner Gesäßtasche, bis gerade eben hatte er sich noch gefragt, was genau das da mache, aber er wusste innerlich, dass es wichtig war.
    Es war eine kleine Blechdose mit einer Klappe, die Elmyra dankend annahm, sie sah so aus, als hätte sie gerade eine Dose voller Bonbons bekommen. Was sie aber herausholte war eine Kippe, die sie sich in den Mund steckte und ein Feuerzeug, mit der sie diese anzündete. „Ahhh...“ Für sie war es eine Qual gewesen.
    Elmyras Gesicht schaute zwar nicht anders aus, aber es wirkte hier ein starker Kontrast zu dem, was bisher die versammelten Leute hier von ihr wahrgenommen haben, weswegen die Kleine die eine oder andere Reaktion abwartete, bevor sie dann noch einmal einen tiefen Zug nahm.
    „Wisst ihr, ich habe euch ziemlich übel belogen. Ich bin Elmyra Hubbs“, begann sie in einer etwas raueren Stimme, während sie Paul näherzog: „Und das ist nicht mein Vater, sondern-“ Und sie gab den mittelalten Mann einen dicken fetten Kuss auf die Lippen, inklusive Schmatzgeräusche: „...mein Ehemann. Ich bin 32 Jahre alt und nur eine Minderwüchsige.“ Minderwuchs, Kleinwüchsigkeit oder auch Hyposomie ist ein Begriff der benutzt wird, wenn jemand nicht ganz der Wachstumsnorm entspricht. In einigen seltenen Fällen wird der äußerliche Körperwachstum ganz eingestellt, sodass die Person weiterhin wie ein Kind ausschaut, während aber immer noch Pubertät stattfindet und die sekundären Geschlechtsmerkmale sich bilden. „Ach, und ich gehöre zu Cipherpol 3, den meisten nur als CP3 bekannt. Die wollen nicht meinen Mann, sondern mich, also: Vielen Dank, dass ihr zwischen uns steht! Mit einem Körper wie meinen, kann ich mich im Kampf leider nicht behaupten.“ Elmyra begann sich einmal zu verbeugen, während die Zigarette noch in ihrem Mund qualmte.
    Cipherpol ist der Geheimdienst der Weltregierung, sie sind auf der ganzen Welt verstreut und sammeln im geheimen Informationen um den Frieden der Mitgliedsstaaten zu gewährleisten. Und Elmyra ist ein Mitglied dieses Organs der Weltregierung.
    Dafür hatte Elmyra andere Talente. Wie Hypnose, mit der sie es schaffte, ihrem Mann eine Suggestion einzuprogrammieren, die dann zuschlägt, wenn er unverhofft gefangen genommen wird. Sie hatte ihm gerade das Wort ins Ohr geflüstert, die besagte Suggestion auch wieder auflöst.
    Doch nur damit und ihrem Schauspieltalent konnten sich Elmyra und Paul auch wiederfinden. Und da diese Leute, größtenteils wahrscheinlich Piraten, dabei eine wichtige Rolle gespielt haben, ist Elmyra nun das Risiko eingegangen, ihnen die Wahrheit zu sagen.
     
  8. Yukiko

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    Sie hatten gerade eine Barrikade, dann krachte es schon und die Barrikade war wieder hinüber. Wer zur Hölle hatte den Elefanten mitgebracht und was sollte die komische Vorrichtung.
    Im Kopf der Zimmerfrau arbeitete es, ein Plan, ein Kampfplan, so ein Elefant war zwar ein harter Gegner aber nichts unmögliches. Doch dann änderte sich alles, in diesem einen Moment als die Fackel auftauchte weiteten sich die Augen der Zimmerfrau, dann war da Feuer und die Zimmerfrau selbst nahm nichts mehr bewusst war.
    Augenblicklich pumpten Unmengen an Adrenalin durch den Körper der Frau und sie rannte, ohne nachzudenken ohne Plan, sie rannte einfach in die entgegen gesetzte Richtung des Feuerspuckenden Elefanten. Es war ihr egal wer zurück blieb, es war ihr egal ob es intelligent war, eigentlich war ihr alles egal solange sie nur so viel Weg wie möglich zwischen sich und dem Feuer erreichen könnte.
    Durch die erste Tür, durch die zuvor Akataja und Ebony zurück kamen, war noch kein Problem die Tür stand auf, durch die zweite Tür war auch kein Problem, diese stand zwar nicht offen, hatte danach aber ein extrem großes Loch, die Zimmerfrau war in Ihrer Panik, begleitet von einem Krachen, einfach durch gerannt.
    Zwischen den Stühlen und Tischen der Kantine setzte sich der Weg fort, auf dem direkten Weg zu dem Lieferanteneingang, welcher zugeschweißt war, ohne langsamer zu werden ohne nachzudenken. Ihr Puls war bestimmt bei 200, ihre Augen starr, eine Mischung aus Panik, Angst, Trauer und absolutem Stursinn.
    Ein dumpfer Knall polterte durch das Gebäude als sich die Zimmerfrau mit der Schulter gegen die Tür warf, dann gab die Tür nach, nun ja die Tür an und für sich nicht, das Mistding war echt stabil, jedoch machte die Zimmerfrau es dem Elefanten nach und riss die herumliegende Mauer auf.
    Die Tür und die dahinter liegenden Barrikaden schossen weg, in eine Gruppe Affenkämpfern (wer hatte sich denn so was schon wieder ausgedacht) hinein und begrub diese unter sich ohne Rücksicht auf Verluste.
    Die Zimmerfrau rannte hinterher, Flucht war die einzige Option….
    Dann krachte ein Stuhl der Frau direkt in die Fresse und schlug Sie zurück, der Kopf dröhnte einige Momente und gerade so konnte sich Yuki noch zur Seite rollen, dann schlug auch schon eine XXL-Pfote in den Boden wo sie lag und hinterließ ein Loch.

    "Keiner kommt weg bevor wir haben was wir wollen!"

    Wieso zur Hölle hatte der Typ nen Stuhl dabei?! und was wollte der Bär, immerhin brannte keiner der Gegner und wo war Sie, draußen? Bis zu dem Zeitpunkt des Treffpunktes zwischen Stuhl und Ihrem Gesicht hatte die Shinin eine Art Blackout, sie wusste dass es brannte, sie konnte sich denken dass sie weg gerannt ist, doch alles zwischendrin war weg, der harte Schlag brachte wohl zumindest einen Teil ihres Verstandes zurück.
     
  9. Ebony Claves

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    Mit einem mal begann der Elefant zu toben und sich zu drehen. Mit einem Hechtsprung ging die Wahrsagerin hinter einem umgestürzten Tisch in Deckung, dicht gefolgt von Hubbs, Elmyra und Balthasar
    Oder wir machen das so.
    Als der junge Käptn allerdings begann zu grinsen, offenbar über seinen Erfolg, drehten sich beide um als Elmyra und ihr vermeindlicher Vater sich küssten.
    Okay?!
    Mit argwöhnischem Blick , starrte Ebony die beiden an, bis Elmyra mit der Sprache heraus kam.
    Eine Minderwüchsige?.. schon ewig nicht mehr gesehen, aber gut dann macht das ganze auch Sinn.
    Anders als Brody, der offenbar mit dem Begriff CP3 was anfangen konnte, schüttelte Ebony ihren Kopf. Erstmal mussten sie ihre Schützlinge aus der Schussbahn bekommen, und sich gleich mit! Als dann auch noch Yukiko völlig Geistesabwesend durch die Wand brach um von dem Feuer weg zu kommen, stand Ebony auf.
    Dann müssen wir jetzt los, solange die Flammen noch alles verdecken. Am besten durch den Lüftungsschacht, Enrico und Akataja kriegen das schon geregelt.
    Und selbst wenn nicht, sind wir wenigstens draußen.
    Seh ich auch so, dann los jetzt.
    Wenige Schritte hinter der Truppe befand sich auch schon der Lüftungsschacht, doch es lag ein Gitter davor und er war zu hoch um allein heran zu kommen.
    Wenn ich bitten darf?
    Mit einem neckischen grinsen bot Brody der gepiercten Lady seine Hände als Räuberleiter an. Behutsam setzte Ebony ihren Fuß auf seine Hand und da hob er sie auch schon hoch. Ohne irgendwelche Probleme stand das Zirkuskind auf seinen Handflächen und löste die Schrauben aus der Verankerung. Kurz darauf drückte sie das Gitter in den Schacht und verschwand auch wenig später in diesem. Elmyra und Paul folgten auch sogleich und Ebs zog sie so weit sie konnte in den Schacht hinein, da die beiden offenbar Schwierigkeiten damit hatten
    Hubbs, schau das du Balthasar noch hilf~
    Da hörte sie auch schon ein leises Klick und das Gitter war wieder im Rahmen.
    Von mir aus können wir.
    Wow....das war wirklich schnell. Ist er aus dem Stand hier hoch gesprungen? Bestimmt ist er ein Parkour Läufer, oder etwas ähnliches.
    Gemeinsam und so leise wie möglich krochen die 4 durch die Schächte , wobei eine Abzweigung nach der nächsten kam.
    Elmyra, was genau will Zoo überhaupt von dir? Ich möchte ja nicht unhöflich sein, aber wenn wir dich und deinen Mann verteidigen würde ich gerne genau Wissen wovor. Ihre Gedanken kreisten kurz um die vergangenen Tage. Nach einer Vorhersage auf dem Marktplatz hatte man ihr einen Sack über den Kopf gezogen und sie in den Knast geworfen. Daraufhin wurde das Gebäude beschossen und die Hatz ging weiter durch die Stadt,- und nun krochen sie durch einen Lüftungsschacht mit einem Vater/Tochter Duo, was keins war.


    Nach einer weiteren Biegung blieb die Gruppe kurz stehen.
    Wohin müssen wir Paul?
    Ich weiß es nicht, nicht alle Luftschächte sind von den Ausstellungsräumen ersichtlich.
    Irgendeine Idee?
    Kurzes Schweigen herrschte, bevor die violette Lady begann zu schrumpfen und wenig später als Eule aufrecht im Schacht stand.
    Wartet kurz.
    Da taperte sie auch schon in den linken Schacht hinein, schloss die gelben Augen und lauschte. Das gleiche Tat sie auch als sie ein paar Meter in den rechten Schacht getapselt war. Anschließend lief sie wieder zu den dreien zurück.
    Im rechten hab ich Geräusche gehört, der linke ist höchst Wahrscheinlich ne Sackgasse.
    Als die Truppe sich rechts in den Schacht begeben wollte, bemerkte Ebony das Elmyra sie immernoch wie Hypnotisiert anstarrte.
    Alles ok Elmyra?
    Entschuldige ich kann nicht widerstehen!
    Und da hob sie auch schon die Hand und begann das Gefieder der Teufelsfrau zu streicheln.
    Himmel bist du weich, wie ein Plüschtier!
    Danach nahm die Minderwüchsige ihre Hand wieder runter, und räusperte sich.
    Dann lasst uns keine Zeit verlieren und weiter gehen.


    Die weitere Strecke durch die Schächte verlief ohne größere Zwischenfälle und als sie das Ende erreicht hatten, stand nur noch ein letztes Gitter zwischen ihnen, und der Freiheit. Ohne große Lust ihren Schnabel in die Schlitze der Schrauben zu stecken, begab sich die Wahrsagerin wieder zurück in ihre Menschliche Gestalt und drehte die Schrauben mit schnellen Handgriffen heraus. Kurz darauf glitt sie auch schon aus dem Schacht und landete mit ihren Füßen auf dem kühlen Kopfsteinpflaster der Straße. Sie befanden sich am anderen Ende des Museums, wohl in der Nähe der Cafeteria, denn an ihrer Seite stapelten sich Lebensmittelkisten und große Wassertanks für Getränkespender. Grade als Brody und die beiden Hubbs aus dem Schacht geklettert waren, hörten die Gruppe auch schon ein Krachen, dicht gefolgt von einem Ruf nur wenige Meter von ihnen Entfernt.
    "Keiner kommt weg bevor wir haben was wir wollen!
     
  10. Akataja

    Akataja Pirat

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    Der Raum stand in Flammen, es war heiß und man konnte schwer atmen und ihr Feind war ein echter brennender Riese, der Elebrand. Die anderen waren weg, hoffenlich entkommen, Taja stellte sich diesem Ungetüm mit Enrico an seiner Seite. Der Elebrand trompetete und trampelte und ließ das ganze Museum erbeben. Aber Taja hatte einen Plan, er wusste nicht aus welchem Labor die Ausrüstung dieses Monsters stammte, aber er kannte solche Apparaturen dank seinem Vater.

    „Der macht uns platt und verbrennt uns gleichzeitig.“ meinte Enrico auf einer eher brummende weise, aber dennoch ohne Furcht in seiner Stimme „gegen so was großes musste ich noch nie kämpfen.“

    „Gibt immer ein erstes mal.“ Taja brauchte nicht lange um den Schwachpunkt des Konstruktes zu finden, aber „ich brauche Zeit.“ er sah zu seinem Kollegen während der Elebrand mit seinem gewaltigen Fuß das letzte Hindernis aus dem weg räumte „Kannst du das Ding ein paar sekunden beschäftigen?“

    „He“ ein kurzes Lachen von dem bärtigen Mann „ich frag ihn mal ob er tanzen will.“ Dann rannte er auf den Dickhäuter in der Flammenrüstung zu mit einem gewaltigen Tackle beförderte er das Ungetüm zurück in die Vorhalle, die Flammen loderten dadurch nur noch weiter auf und der wütende Elebrand schlug mit seinem Rüssel um sich, es fiel dem Reiter schwer das Tier zu kontrollieren, deswegen konnte Enrico diesen Angriffen leicht ausweichen.

    Taja war inzwischen auf eines der größeren Exponate geklettert, der Rumpf eines Schiffes. Von hier aus sprang er an eine der noch nicht brennenden Gardinen, die tatsächlich sein Gewicht hielt. Er hielt sich mit einer Hand an der Gardine fest und lief an dem Fenster und der Wand entlang, hin und her, um Schwung zu holen. Als er genug Schwung hatte ließ er los und machte einen großen Sprung auf den Elebrand zu. Taja hatte nur einen Versuch, nur einen Schlag mit der Masamune und der musste sitzen, aber was war sein Ziel? Vielleicht die Tanks mit dem Brennstoff? Nein, das Material war vermutlich zu hart um es zu schneiden zudem könnten die Tanks explodieren und das Museum und alles darin in einen rauchenden Krater verwandeln. Also war sein Ziel der Reiter? Auch negativ ! Das Tier ohne Reiter konnte immer noch kämpfen und wenn es abgerichtet war würde es auch kämpfen und Taja wusste nicht ob er und Enrico diesen Koloss in einem Kampf mit Muskelkraft besiegen konnten, nicht mit all dem Feuer. Nein Taja hatte sein Ziel klar im Blick als er, für ihn selbst wie in Zeitlupe, mit über dem Kopf erhobenem Schwert auf den Elebrand zuflog. Der Reiter hatte bereits die Arme vor das Gesicht gehoben und hoffte nicht das Ziel zu sein. Das wahre Ziel war Taja schnell aufgefallen, während er versuchte bei der Hitze und den ganzen Flammen normal zu atmen. Und so war es endlich zeit geworden, er war nahe genug und hatte nur den Bruchteil einer Sekunde um diesen Kampf hier und jetzt zu beenden.


    Zack!


    Taja landete knapp hinter dem Tier, auf einem Knie, einem Fuß und einer Hand, während er mit der zweiten Hand das Schwert noch über sich hielt.

    /Superheldenlandung!/

    „Ha! Da neben du Anfänger!“ Rief der Reiter noch.

    Taja richtete sich einfach wieder auf, und drehte sich nicht mal um, um eine optische Bestätigung zu finden. Er wusste das er getroffen hatte. Der dicke Lederriemen, der den Gesichtsschutzs des Elefanten hielt war in zwei die Apparatur verrutschte und setzte den Kopf des Elefanten wieder völlig frei.
    Taja war im Königreich Lohen aufgewachsen, er konnte reiten und kannte sich ein wenig mit Tieren aus und der wusste, dass so gut wie alle Tiere furchtbare Angst vor Feuer haben. Pferde auf dem Schlachtfeld bekommen deswegen Scheuklappen. Zudem erinnerte Taja sich auch an die Arbeit seines Vaters, als dieser mal einen ähnlichen Anzug mit sogenannten „Flammenwerfern“ erfand. Taja wunderte sich über die merkwürdigen Masken und Helme welche die Soldaten dafür tragen mussten, ein Mitarbeiter seines Vaters hatte mal gemeint, dass es ansonsten wegen der Hitze, dem Rauch und des Feuers zu schwer werden würde zu atmen und er hatte Recht. Kaum war die Maske ab konnte der Elebrand das Feuer sehen und fühlen und es kam wie es kommen musste. Er rastete aus und Taja und Enrico mussten rennen, währen der Elebrand tobte und einfach durch die nächste Wand nach draußen brach.


    Glücklicherweise konnte Benny, der Elefant, seinen Reiter und den Rest der Rüstung abschütteln ohne weitere Menschen zu schaden. Er entkam in die Wildniss und führte von da ab ein friedliches Leben voller Askese und Ruhe im Wald, noch Jahre später sollten die Leute über den Riese sprechen, der sehr tief im Wald lebt, scheu und fern von allen Menschen.


    Enrico und Akataja kamen hinter dem mittlerweile umgestürzten Schiffsrumpf hervor und bestaunten das große Loch, dass der Elebrand in der Wand hinterlassen hatte. Aber Schluss war deswegen noch lange nicht. Durch das Loch strömten neue Gegner hinein „Pappmännchen“ stellte Taja gelassen fest und zog sein Schwert einmal herum, als gut zwanzig Männer mit Schwertern und Gewehren auf sie zuliefen, zudem auch noch mit Hunden und Wölfen und Wildkatzen!

    „Diesmal hab ich einen Plan.“ Meinte Enrico ruhig und deute auf den umgestürzten Schiffsrumpf, der nun auf einer Seite Brannte.
    Die Horde von einfallenden ZooAgenten wusste was sie ohne den Thermisch abgesicherten Pyroelefanten zu tun hatten , ihre Feinde waren zwar stark, aber in der Unterzahl und durch die bisherigen Kämpfe geschwächt, sie würden sie einfach überrennen und dann die beiden Hubbs festnehmen. Und tatsächlich, die beiden großen Männer rannten davon, sie versuchten sich vermutlich hinter dem Schiffsrumpf zu verstecken, oder darin. Wie dumm waren die eigentlich!? Da drin würden sie eine viel leichtere Beute sein.
    Aber was war das? Plötzlich setzte der Rumpf sind in Bewegung und rollte los! Wie eine brennende Lavine, wer nicht fliehen konnte wurde einfach überrollt.

    Natürlich war es für die beiden starken Männer möglich gewesen den Schiffsrumpf in Bewegung zu setzen, auch wenn Taja zugeben musste ,dass er es allein nicht geschafft hätte und er sich immernoch sehr anstrengen musste, Enricos Kraft war beeindruckend und vermutlich stand er in diesem Bezug Akataja in nichts Nach. Die beiden Männer mussten erst mal durchatmen und sahen sich dann beide an, beide stützten sich mit den Händen auf ihre Knie.

    „Guter Plan.“

    „danke... und jetzt? Zu den anderen?“

    „Nein, nicht solange dieser Typ mit den Hunden hier ist. Der kann mich immer wieder finden. Ich locke ihn in eine Falle, ich hab einen Plan, ist aber trotzdem sehr gefährlich. Du solltest lieber abhauen.“ Taja grinste ihn dabei schief an.

    Enrico seufzte angestrengt „Ach verdammt... ich helfe dir.“

    Akataja musste kurz lächeln, dann sah er aber auf und rief laut „Schnell! Solange uns keiner sieht! Schnappt euch den Kerl und die Kleine und ab in den Keller!“

    Die Hunde von Moff waren vermutlich die besten Spürnasen der Insel. Der Hundemeister konnte es gar nicht fassen wie dämlich dieses Langhaar sein musste, er hatte ihm doch erzählt, dass er ihn markiert hatte, glaubte er das etwa nicht? Oder dachte er in dem feuchten Keller würden die Hunde ihn nicht finden? Töricht! Die Hunde brauchten doch nur direkt dem Geruch zu folgen und fanden den richtigen Raum. Moff sah den Mann mit dem schwarzen Mantel und den silbernen Haaren sofort und auch sein anderes Ziel, die beiden Hubbs waren dort und Moff musste jetzt schnell handeln. Natürlich war es dunkel, denn der Raum war nur von zwei Öllampen beleuchtet, aber er sah den Mann deutlich und das er nicht allein war, er kniete vor ihnen, eine große und eine kleine, die unter Tüchern versteckt waren. Der Raum war recht klein und es gab keinen anderen Fluchtweg, außer dem, den Moff im Rücken haben würde. Also los!

    „Haha!“ Moff und die beiden Hunde stürmten hinein „Das Spiel ist vorbei.“

    „Da hast du Recht.“ Taja stand auf und die Kartoffelsäcke, die er hier unten gefunden hatte und denen er schnell Decken übergeworfen hatte, damit sie menschlicher aussahen. „Jetzt Enrico!“

    Enrico hatte auf dieses Signal gewartet, er hatte sich wie abgesprochen in der Tür versteckt und nun schlug er sie zu und schob den Riegel vor. Er sollte auf das Zeichen warten bevor er sie wieder öffnet und solange zuhalten. „Hoffe du weißt, was du da machst.“

    „Was soll das?“ Die beiden Hunde liefen langsam los, umkreisten ihr Ziel „Die Tür zerlegen meine Babys schnell, noch schneller als dich. Aber ich mach es schnell und schmerzlos, wenn du mir sagst wo die beiden Hubbs sind... hey, vielleicht lass ich dich sogar davon kommen? Ist mir wirklich wichtig die beiden zu kriegen.“

    „Ist mir egal.“ meinte Taja trocken, er hielt das Schwert so, dass die Klinge nur knapp nicht den Boden berührte „Ist mir egal was ihr getan habt, welche Verbrechen oder welche Opfer... wenn die Cypher Pohl hinter euch her ist, habt ihr genug Dreck am stecken, dass Typen wie ich euch ausschalten sollen.“ Als Marinesoldat hatte Akataja es ein paar mal mit Cyphe Pohl Agenten zu tun, also zumindest hatte er sie gesehen und Geschichten gehört. „Ich bin kein Soldat mehr, die Befehle der Weltregierung und der Marine haben keinen Einfluss mehr auf mich. Das ich Typen wie euch ausschalte, ist jetzt also privat und nicht mehr geschäftlich... Einer von uns beiden, wird diesen Keller nicht mehr verlassen.“

    „Red keinen Mist, ich und meine Babys sind dir überlegen, Hanni! Nanni! Fass!“

    Die Bernhardiner sprang los, er wollte sein Ziel so wie immer einfach auf den Boden pinnen und der Dobermann würde den Kopf abbeißen, so wie immer, keine große Sache. Aber dieser Mensch hier sprang einfach hoch um auszuweichen, in der Luft drehte er sich herum und sein Schwert beschrieb einen Kreis. Dank der Immensen Reichweite der Masamune löschte er beide Öllampen und es war dunkel.

    „Was!?“ Blitzschnell hatte Moff ein Streichholz angezündet und versuchte etwas zu sehen. Aber er sah nichts, das verdammte Streichholz machte nicht genug Licht! Für die Hunde war das aber egal, sie konnten ihr Ziel riechen, selbst nachdem sie in der Parfum Fabrik so geschwächt wurden, die Markierung war zu deutlich.

    Hätte Moff sich einmal mehr umgedreht, hätte er den großen Schwertkämpfer hinter sich gesehen, der aus irgend einem Grund mit freiem Oberkörper da stand. „Ihr seid ziemlich gut.“Mit einem gezielten Griff löschte er das Zündholz zwischen Daumen und Zeigefinger. Hanni und Nanni konnten nicht sehen was los war, es war leicht den Geruch des Fremden zu verfolgen, aber nun war er viel zu nahe an ihrem Meister. Es gab ein Gerangel und die beiden warteten auf das Zeichen und den richtigen Moment. Dann gab es einen kleinen Stoße und die beiden entfernten sich wieder voneinander.

    „Jetzt!“

    Es lief so wie immer, der schwereren Bernhardiner sprang vor und pinnte das Ziel auf den Boden und noch in der selben halben Sekunde riss der Dobermann den Hals auf und Blut schoss in die Luft, aber irgendwass stimmte nicht. Plötzlich schnitt sich etwas scharfes von unten in die beiden Bäuche der Hunde und schleuderte die nach oben gegen die Decke, so heftig, dass einige stücke heraus brauchen und schwach das Licht in den Kellerraum fiel. Als die beiden Hunde im Hundeblut lagen, sahen sie den Mann mit den langen Haaren, aber er trug die Jacke des Meisters! Und der Mann mit der offenen Kehle, war ihr Meister, der in den Mantel des anderen gehüllt war.

    Akataja war zufrieden mit sich, sein Plan war aufgegangen, vermutlich hatte er einfach nur viel Glück, dass Yukiko und Ebony Meister und Hunde bereits bearbeitet hatten, aber es war vorbei. Er hatte seinen Geruch mit dem Geruch getarnt, der an der Jacke von Moff klebte, der vertraute Geruch ihres Meisters, während sie blind der Markierung folgen mussten, die nun an Moff klebte. Dennoch zeigte sich langsam die Erschöpfung. Taja schmiss die Jacke bei Seite, sie landete vor den am Boden liegenden Hunden, die er unvorbereitet mit seinem Schwert gegen die Decke geschlagen hatte, mit einem Schlag, der stark an seinen Kräften gezerrt hatte. „Alles okay, die Bestie ist besiegt.“ Das war das Zeichen von Enrico, dass die Tür wieder entriegelt werden konnte. Taja stöhnte leise als er seinen Mantel wieder anzog, sein rechter Arm tat weh,vielleicht hatte er sich etwas übernommen als er den letzten Schlag ausführte? Der Schmerz lenkte ihn zu sehr ab um die kleinen Kügelchen zu sehen, die aus der Jacke rollten, nachdem er sie achtlos weggeworfen hatte. Er bekam deswegen auch nicht mit, wie Hanni sich wieder bewegte und die Kügelchen fraß. Als Taja gerade die Tür öffnete hörte er es jedoch hinter sich jaulen und knurren. Die Bernhardiner Hündin war auf das doppelte ihrer ursprünglichen Größe gewachsen und ihr Fell stand wild ab, als bestünde es aus Stacheln. /Verdammt, mein Schlag hat für dieses Ungetüm nicht ausgereicht?/ Die Hündin schien tatsächlich nur eine kleine Wunde davon getragen zu haben. Das war das letzte was Taja mitbekam, bevor der Kopfstoß des Tieres ihn durch die massive Tür und in die nächste Wand dahinter beförderte.
     
  11. Event

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    Auf Ebonys Frage antwortet Elmyra erst einmal mit einem tiefen Zug von der Zigarette: „Wie gesagt, ich bin von der CP3, mein Job ist es, Informationen zu sammeln. Ich bin eine echte Geheimagentin.“, erklärte die Frau, die nicht nur älter als ihre Gesprächspartnerin war, sondern auch jünger aussah. „Mein Männlein hatte ein paar Ungereimtheiten bei den Zahlen von Animapetrix entdeckt, ich langweile nicht mit Details, aber das ist für den Austausch von Geldern in der Weltregierung wichtig, man könnte von Mitgliedsbeiträgen oder Steuern sprechen. Da Paul hier in der Gegend eingesetzt ist als Bürohengst, hat er sich erst an mich gewandt, ich an meine Vorgesetzten, am Ende habe ich den Auftrag bekommen, mich hier umzuschauen.“ Sie verzog das Gesicht zu einem schiefen Grinsen: „Wärst überrascht, wie viel man als Kind so herausfinden kann.“
    Sie räusperte sich danach und machte sich bereit, mögliche Nachfragen über das „Warum sie hier ist“ zu klären, aber im Grunde war es klar: Etwas war hier los, Elmyra musste herausfinden was genau.
    „Ich habe etwas geschnüffelt, ein paar Botschaften abgefangen, dann bin ich auf eine Organisation namens „Zoo“ aufmerksam geworden, die es erstaunlicherweise geschafft hat, sich diese Insel Untertan zu machen, ohne dass es einer merkte. Natürlich hatte es mein Interesse geweckt, weswegen ich da etwas tiefer grub, und ich habe herausgefunden, wie sie das Meisterwerk vollbracht haben. Euch alle Details zu erklären würde zu lange dauern, aber ich fasse die unmittelbar wichtigsten Erkenntnisse zusammen: Erst einmal, der Anführer von Zoo...“

    Im Büro des Bürgermeisters. Leopold saß auf seinen wohlgelehnten Stuhl und zerzauste sich die Haare, während er die Berichte hörte, die ihm seine Angestellten vom Rathaus gaben. Überall Chaos, Piraten und Wächter vermischt, ein groß akribisch geplanter Angriff mit verheerenden Folgen, man sprach schon von einer Invasion eines Piratendons oder Ähnliches.
    Die Anzahl der Toten war beängstigend, insbesondere die Anzahl der Tieropfer war niederschmetternd, nicht nur wegen der Verbliebenen, sondern auch wegen der Moral und der künftigen Wirtschaftlichkeit, Animapetrix war auf ihre Tiere angewiesen.
    „Lasst mich alleine, nur für ein paar Minuten.“, befahl der Bürgermeister und durfte in seiner Amtsstube trotz des Chaos einen kleinen Ort der Ruhe schaffen. Ein weiteres Mal zerzauste er sich die Haare, dann schaute er in einem Spiegel, schaute sein kantiges Gesicht, seine goldblonden Haare und den stattlichen und scharf geschnittenen Bart an.
    Er holte eine Teleschnecke von unter dem Schreibtisch hervor und sprach in sie hinein. „Dürfte ich Sie einmal sprechen?“ Mit diesen Worten öffnete sich eine Bodenplatte und wurde zur Seite geschoben, ein geheimer Eingang. Heraus traten drei Wesen.
    Einmal ging ein Ruck durch Leopolds Körper hindurch und es begann aus seiner Haut fell zu sprießen, orangeblond und strahlend, seine Augen wurden grün und bekamen eine schlitzartige Iris, sein gesamter Körper wuchs einmal und aus seiner Hose drang ein Schwanz mit einem Pinselende heraus, doch viel beeindruckender war, wie seine Haarpracht zu einer zotteligen und starken Mähne wurde.
    Der König der Tiere, der Löwe. Der Anführer von Zoo, der gleichzeitig auch der Bürgermeister der Stadt ist. Nur aus diesem Amt heraus konnte Leopold seine Karten so spielen, dass eine eigentlich sehr stabile Aufbauphase hätte stattfinden sollen.
    Doch gab es drei störende Faktoren: Der erste war das Auftauchen von Hubbs, der Frau die wie ein Mädchen aussah. Sie hatte seine Geheimnisse ergründet und sobald sie von der Insel käme, würde es das Ende von Leopolds Ambitionen sein, den South Blue zu kontrollieren. Dafür hatte er ihren Ehemann in seine Gewalt gebracht, von seinem Sitz drei Inseln weiter gekidnappt und ihr ein Ultimatum gestellt. Doch am Ende wurde sie befreit und sie konnte zumindest bisher fliehen. Aber solange sie auf der Insel verblieb, war alles im Lot.
    Der zweite störende Faktor sind die Bewohner. Er versuchte sein Bestes, die Bürger schnell zu evakuieren, da er für den Wiederaufbau und seine weiteren Pläne weiterhin seine Arbeiter und Geiseln brauchte. Doch zum Glück ist dieser eine Schritt nun endlich bald abgeschlossen.
    Der letzte störende Faktor war die Anzahl an wehrhaften Individuen hier. Animapetrix sollte kein so interessanter Ort sein, wo sich viele auf einem so hohen Level zusammenfinden würde, aber hier sind sie, die waren diejenigen die Hubbs und ihren Mann befreit haben und jene, die bisher die Strategie einen Großangriff zu simulieren im Weg standen. Jedoch war Zoo zahlreich und hatte immer noch eine handvoll an herausstechenden Kämpfern, wie Leopold selbst und sein Führungsstab.
    Und genau deswegen hatte er diesen auch gerufen, auch wenn er selbst jetzt sicherging, dass kein Abhörversuch der Teleschnecke etwas Brauchbares hinterließ: „Die Evakuierung ist fast vollbracht, der Rest muss wohl unter die Todesopfer gehen. Jetzt ist aber die Frage, wie wir genau weitermachen.“
    „Keine Ahnung. Soll ich gegen die Menschen kämpfen?“, sprach der Erste des Führungsstabs, während er sich etwas die Kiemen strich.
    „Gagack!“ Kam von der Zweiten des Führungsstabs, jemand der den Weg der Tiere besser verstanden hat als alle anderen.
    Das letzte Mitglied verblieb stumm, aber schritt zu der großen Karte, die die Stadt zeigte. Geschickt nahm es ein paar vorbereitete Zettelchen, schrieb ein paar Namen darauf, stach Pinnnadeln hindurch und heftete diese wie schon andere an die Karte.

    „Also ist das alles hier wahrscheinlich nur etwas, um uns aufzuhalten, bis Leopold und sein Stab endlich bereit sind. Wenn Paul und ich von der Insel kommen, haben wir gewonnen, aber wir werden es bestimmt nicht schaffen, wenn nicht uns jemand irgendwie hilft. Und sei es, dass ihr uns etwas Zeit kauft.“, erklärte Elmyra zu Ende.
    Wenn man etwas Gutes für die Bewohner von Animapetrix und dem South Blue tun wollte, dann musste man definitiv Zoo irgendwie aufhalten, und Elmyra und Paul von der Insel zu lassen wäre eines der Dinge, die das bewerkstelligen würden. Da Zoo auch den Fokus nicht auf etwaige Helfer haben würden, könnten diese sich theoretisch dann verpieseln, wenn die beiden fort wären.
    Jedoch wusste Elmyra sehr wohl, dass hier einige Leute andere Interessen hatten, aber sie selbst hatte nichts anzubieten, außer ihre besten Absichten und ein paar ihrer Kippen.
     
  12. Brody

    Brody Piratenkapitän

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    Also die Lüftungsschächte, er hatte nichts dagegen. Hatte er diesen Weg doch selbst vorgeschlagen. Zuerst verschwand Ebony in ihrer Eulenform in den Schacht, dann wurde Elmyra die Frau von Hubbs in den Schacht befördert. Dass diese kein Kind war hatte ihn ernsthaft überrascht. Es war für ihn das erste Mal, dass er einen minderwüchsigen Menschen sah. Er hatte zwar schon davon gehört, aber dies mal in Natura zu sehen, war schon etwas anderes. Doch die größere und unangenehmere Überraschung war für ihn, dass Sie eine Agentin der Weltregierung war. Die Weltregierung mochte er einfach nicht und jetzt arbeitete er mit einer ihrer Agentinnen zusammen um sie in Sicherheit zu bringen. Nur eine gute Sache hatte diese Zusammenarbeit, vielleicht erfuhr durch sie, wer seinen Vater reingelegt hatte.

    Als nächste quetschte sich Paul in den Lüftungsschacht und als letztes war Balthasar selbst an der Reihe. Ohne Probleme kam er in den Schacht. So bewegten sie sich alle auf allen vieren durch den engen Gang. Als es um eine Ecke ging, sah Balthasar kurz wie die Minderwüchsige die Eule Ebony berührte und blickte daraufhin etwas neidisch drein. Gerne würde er auch Berührungen mit der Eulenfrau austauschen, doch dafür sollte sie wieder in menschlicher Form sein. Zwar war sie als Eule bestimmt sehr flauschig, doch da er aus dem Kindesalter draußen war, bevorzugte anstatt Plüschtieren die nackte Haut einer schönen Frau.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit in der sie sich durch den Schacht schlängelten, öffnete die Eule endlich das Gitter zur Freiheit. Sie kamen auf der Rückseite des Museum wieder an die frische Luft und prompt auch wieder in neue Schwierigkeiten. Auf dieser Seite des Gebäude standen ihnen nämlich neben Affen-Assassinen, einem Bär mit menschlicher Kleidung und der Typ mit dem Stuhl gegenüber, den er bei der Befreiung Elmyras zusammen mit dem Peitschenheini und einem großen Mann gesehen hatte. Aber wo dieser nun war erschließ sich ihm erst auf den zweiten Blick. Die Kleidung des Bären erkannte er als die Kleidung des großen Mannes. Dieser schlug mit kräftigen Schlägen, nach Yukiko die scheinbar mit ihrem Kopf durch die verschweißte Tür der Küche gerannt war. Denn diese zeigte eine exakte Nachbildung von ihrer Körperform. Dennoch hatte sie gerade Probleme, denn vor ihr stand auch noch der Typ mit dem Stuhl. Eine schwierige Situation für die kleine Gruppe, der Gegner war durch die Affen-Assassinen deutlich in der Überzahl und hatte dann auch noch zwei starke Kämpfer hier am Start. Und die Gruppe hatte neben ihm noch Yukiko als starke Kämpferin, mit den beiden Hubbs zwei Nichtkämpfer und bei Ebony konnte er die Kampfkraft nicht einschätzen. Obwohl ihre besondere Kraft, bestimmt gut war um Überraschungsmomente zu schaffen. Jetzt hieß es erst einmal sich ein schnellen Überblick über den Platz zu schaffen an dem sich der kommende Kampf stattfinden würde. Auf dem Platz waren mehrere Laternenpfähle zu finden, sowie einige Sitzgelegenheiten. Weiterhin säumten Bäume den Weg zum Lieferanteneingang der Museumsküche. In allem in allem ein hervorragendes Kampfgebiet für Balthasar und ein Gebiet mit vielen Versteckmöglichkeiten, durch das man Personen schmuggeln konnte. Am Kücheneingang lagen noch die Lebensmittel die am heutigen Morgen angeliefert worden waren. Auch dies war eine glückliche Fügung für Balthasar. Er hatte einen Sack Mehl in den ganzen Lebensmitteln ausgemacht. Es machte Klick und sein Plan stand. Währenddessen hielt sich Yukiko wacker gegen Bär und Stuhlmann. Zwar teilte der Bär kräftige Schläge aus, aber auch die Schläge der jungen Frau konnten sich sehen lassen.

    „Also Elmyra, normalerweise halte ich nix von der Weltregierung und den Leuten die für sie arbeiten. Doch heute denke ich wäscht eine Hand, die Andere.“ Etwas entsetzt das Balthasar jetzt gerade mit seiner Abneigung die Weltregierung daherkam, blickte sie ihn an. „Ich brauche nur die Info, wer meinen Vater herein gelegt hat und ihm Gegenzug liefere ich euch nicht an diese Typen aus.“ In diesem Moment verfluchte Elmyra ihre körperliche Beeinträchtigung, denn am liebsten hätte sie dem jungen Brody einen Schlag ins Gesicht versetzt. Doch leider war sie im Moment auf seine Hilfe angewiesen. „Wie sieht es aus?“ „Es war Zoo. Alle schmutzigen Geschäfte die hier zusammenlaufen, enden bei Zoo, Pirat“ Beim letzten Wort grinste er nur breit und nickte. „Folgender Plan“ Yukiko schaffte es sich etwas Luft zu verschaffen in dem sie ihre derzeitigen Gegner mehrere Schritte nach hinten warf. „Ich werde mit dem Mehl die Affen und wenn möglich auch Meister Petz und den Stuhljungen blenden. Diese Ablenkung nutzen Ebony, Paul und Elmyra um sich zwischen die Bäume zu schlagen und abzuhauen. „Yukiko, siehst du die Lampe am in der Nähe der Allee.“ Sie nickte „Wenn ich dort fast angekommen bin versuche Meister Petz dorthin zu werfen, dann werden wir mit Ihm ein bisschen Ping Pong spielen! Bereit?“ Alle nickten. „Dann mal los“ Er schnappte sich den Mehlsack, ritzte ihn mit seinem Säbel an und schleuderte ihn mit einem Flickflackhieb in die Richtung ihrer Feinde. Wie erwartet riss der Sack weiter auf und das Mehl verteilte sich in einer Wolke über die gegnerische Horde. Er grinste setzte seine Sonnenbrille auf und lief in Richtung der Laterne.
     
  13. Enrico

    Enrico Kopfgeldjäger

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    Enrico grummelte missmutig während er vor der Tür des Kellerraums wartete. Akataja hatte ihm nicht genau erklärt was nun eigentlich sein Plan war und ihn guten Gewissens alleine mit dem Dompteur und seinen drei Hunden zu lassen war ihm mehr als unrecht. Durch die dicke Tür und Wand kam auch nur jedes Geräusch stark gemuffelt hindurch, es war also auch schwer wahrzunehmen welche Seite da drinnen die Oberhand hatte. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte er schließlich doch von Akataja schwach das abgemachte Zeichen hören, und er entfernte den Riegel von der Tür. „Ist ja doch noch mal alles gut gegangen. Hatte schon Angst die Hunde würden dich über-“ Bevor Enrico den Satz beenden konnte, wurde der Silberhaarige an ihm vorbei in die nächste Wand geschleudert. Scheiße. Der Musiker konnte nur einen Blick auf die wilde Bestie, in die Hanni mutiert war werfen, bevor er die Tür erneut zudrückte und den Riegel vorwarf. Für einen kurzen Moment fühlte er sich wieder sicher, aber Hanni warf sich mit all seiner Kraft gegen die Tür, dass sie wild zu wackeln begann. Es war nur eine Frage von Minuten, bis es die Bernadinerin schaffen würde, die Tür aufzubrechen. Akataja war fürs erste bewusstlos, der würde nicht so schnell wieder aufstehen können, zurücklassen konnte er ich nicht, und mit ihm auf dem Rücken wären sie zu langsam, als dass sie Chancen hätten der Hündin zu entkommen. Enrico seufzte genervt. Für die Situation könnte er jetzt ein kühles Bier brauchen. Er besah sich kurz dem Schwertkämpfer, ob er keine Platzwunden von dem Aufprall abbekommen hatte, aber nein, er sah noch gut aus. Dann gab es jetzt wohl nur eine Möglichkeit. „Wünsch mir Glück, dass wird interessant.“

    Hanni setzte erneut zu einem Stoß an. Viel länger konnte die Tür nicht mehr durchhalten, und dieser verdammte Schwertkämpfer war dahinter, sie konnte es riechen. Oh, er würde dafür bezahlen, Nanni und ihr Meister waren beide tot, und er allein war schuld. Sie würde ihre Rache bekommen, und sein Blut würde köstlich auf ihrer Zunge liegen. Sie begann loszulaufen, aber ein Geräusch ließ sie innehalten. Der Riegel, er wurde entfernt. Die Tür ging auf und der dicke Mann, der den Silberhaarigen begleitet hatte trat ein. Wollte er sich ihr ausliefern?

    Enrico besah sich der Situation in dem schlecht beleuchteten Raum, während er Hanni im Blick behielt. Der Dompteur tot, dass hatte er sich schon gedacht. Enrico hasste es Leute umzubringen, aber hier hatte Akataja wohl nicht viel Auswahl. Er würde für den Kerl später zu den Loa betten. Falls es sie wirklich gab hatten sie vielleicht Mitleid mit der Armen Seele, auch wenn er sich hier nicht mit Ruhm bekleckert hatte. Die Dogge neben der Leiche aber…. „So, wie wollen wir das ganze jetzt anstellen?“ Der Musiker näherte sich dem Toten, während er zu Hanni sprach. „Ich möchte ehrlich sein, ich möchte dir wirklich nicht wehtun. Hunde sind da eine gewisse Schwäche von mir.“ Hanni bellte ihn nur wütend an „Dass ich nicht lache, du bist Mitschuld am Tod meiner Familie, du wirst dafür genauso bezahlen wie der Schwertkämpfer“ „Ihr habt uns aber keine andere Möglichkeit gegeben. Entweder sterben oder die die wir beschützen einfach so ausliefern? Da hättest du auch keine andere Entscheidung getroffen.“ Hanni wollte schon zum Sprung ansetzen, doch der Schock, dass der Musiker sie verstand und antworten konnte ließ sie innehalten. „Zudem, noch kannst du einen Teil deiner Familie retten“ Enrico kniete neben der Dogge nieder. Hanni verstand zuerst nicht worauf der Dicke hinauswollte, aber bei einem genaueren Blick wurde ihr klar was er meinte. Nanni lebte noch, sie atmete, wenn auch nur schwach. Die Wunde die sie erlitten hatte war schwer, aber nicht tödlich gewesen. Sie musste das in ihrer Wut übersehen haben. Aber die Wunde blutete schwer. „Wir können jetzt kämpfen, und wer von uns zwei gewinnt wissen die Loa am Ende. Aber bis dahin wird deine Freundin hier verblutet sein. Oder Wir können hier getrennte Wege gehen. Eurer Meister ist tot, euch hält nichts mehr an Zoo. Ich bin kein Tierarzt, aber ich kann ihre Wunde verbinden, dass sie sofort verblutet, und es sollte dir genug Zeit schaffen um sie zu einem Arzt zu bringen, der sich um euch kümmern kann. Also, was ist dir wichtiger? Ein Leben zu retten, oder Rache um jeden Preis?“

    Enrico und Hanni starten sich für gut eine Minute lang. Er wusste nicht, wie viel die Bernadinerin für die Dogge machen würde, und sollte sie sein Angebot abschlagen, dann musste er sofort bereit sein, den ersten Angriff abzuwehren. Hanni überlegte derweil was die beste Option war. Vielleicht konnte sie den Dicken überwältigen und Nanni noch retten, aber er sah zäh aus, es würde zu lange dauern. Ihr Meister, was hätte ihr Meister in dieser Situation getan? Sie wollte ihn so sehr rächen, aber es stimmte, es band sie nichts mehr an Zoo…

    „Mach was du kannst, und dann schau zu, dass weder du noch der Schwertkämpfer uns jemals wieder unter die Augen kommen…“ Hanni setzte sich neben Nanni und begann ihr vorsichtig über das Gesicht zu lecken, um ihr zu zeigen, dass sie nicht alleine war. Enrico lächelte leicht, und nahm die Jacke, die wohl dem Dompteur gehört hatte. Zwar nicht das beste Material, aber es würde reichen müssen. Der Musiker verband die Wunde so gut es ihm möglich war, und half dabei Nanni sorgfältig auf Hannis Rücken zu platzieren. „Ich wünsche euch beiden alles Gute. Sie wird durchkommen, ich bin mir sicher“ Die Bernadinerin leckte die Hand des Musikers kurz als Zeichen des Dankes, bevor sie schnellen Schrittes durch die Tür ging. Als sie dabei an Akataja vorbeiging sah sie ihn für mehrere Sekunden an, und man merkte sie war am Überlegen ihn doch noch anzufallen. Dennoch ging sie weiter, ohne dieser Blutlust zu folgen. Der Dicke hatte Nanni geholfen, damit waren sie wieder gleich. Und auch wenn weder Enrico oder Akataja so konnten Hanni, Nanni und Manfred, den sie in der Wohnung ihres Meisters aufgesammelt hatten nach diesem Tag noch ein langes und glückliches Leben auf Animapetrix führen.

    Enrico sah den zwei Hündinnen nach. Das war ja doch nochmal gut ausgegangen. Nun aber zu Akataja. Ihre beste Option war es wohl zu den anderen aufzustoßen, wo immer sie es geschafft hatten. Vermutlich mussten sie dabei nur einer Spur der Zerstörung folgen, dann würden sie sie früher oder später finden. „Dann mal auf Kollege“ Er warf sich den Schwertkämpfer über die Schulter. Bis er wieder zu Bewusstsein kam konnte er ihn wohl tragen. Es dauerte auch nicht lange nachdem sie aus dem Keller waren, dass Enrico Kampfgeräusche ausmachen konnte. Etwas entfernt, aber die Tiere waren ja laut genug um sie noch zu hören. Durch das Loch das der Elefant gemacht hatte konnte er schnell nach draußen und begann um das Museum herum zu wandern, immer den Kampfgeräuschen näher.
     
  14. Event

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    Gebäude sind fein. Sie schützen vor Wind und Wetter, sie geben Wärme einen Ort zu bleiben, sie bieten Tieren Raum zum herumstehen (insbesondere Pferden), Menschen einen Raum zum Arbeiten, Essen einen Raum aufbewahrt zu werden (generell Speisekammer genannt, auch wenn man diese selbst nicht verspeisen sollte), sie sind der Grundbaustein für Siedlungen und Städte, der Grund weswegen Immobilienmakler überhaupt eine Profession ausüben können, sie können von Gemeinden und Staaten versteuert werden und manche Leute wohnen sogar darin.
    Zusammengefasst kann man an Gebäuden nicht wirklich etwas aussetzen, wenn man vom Aussehen von manchen anbelangt und vom Platz, den sie einnehmen. Aber insgesamt sind Gebäude super.
    Das schloss natürlich auch das Museum mit ein. Es war nicht nur ein Platz um Ausstellungsstücke zu beherbergen und anzustarren, sondern es diente auch als Schutz gegen das Kanonenfeuer, welches hin und wieder noch wütete.
    Jedoch musste das Museum nun etwas einsehen, denn so gut es sich gegen Kanonen auch eignete, gab es dann doch ein Wurfgeschoss, welches einfach zu viel dafür war. Besagtes Geschoss war natürlich nicht so etwas einfaches wie ein Ball oder eine Wurfaxt, es gehörte zu der Art Objekt die fein und super waren: Es war ein Gebäude. Genauer gesagt ein zweistöckiges Einfamilienhaus minus der Familie, die darin lebte, aber inklusive der ganzen Einrichtung.
    Die gute Nachricht war, dass das Gebäude niemanden das Leben gekostet hatte, da die meisten bei den Ausgängen waren, auch wenn der Schaden sich bis zu diesen erstreckte. Die schlechte Nachricht dagegen war, dass es genügend andere Gebäude in der Straße gab, die man hinterherwerfen konnte. Und genau deswegen hat Leopold auch die Bürger evakuieren lassen... vielleicht.

    Nur wenige Minuten zuvor. „Ehrlich? Den willst du da einsetzen?“ Leopolds Fragen hatten einen sehr skeptischen Unterton, doch der Stratege seines Befehlsstabes nickte und erwiderte den Blick mit schwarzen, schillernden Augen. „So viel Vertrauen. Nun gut, dann werde ich darauf setzen.“
    Zoo ist in letzter Zeit sehr massiv gewachsen und mit dem Strategen hatte er auch dessen Partner gewonnen. Aber wegen dieses Wachstums wusste selbst Leopold nicht um sein gesamtes Kampfpotenzial, auch wenn er sich sicher war, dass er immer noch der König der Tiere hier war.
    „Zeit es schnell zu beenden. Wir rücken selbst aus! Ich nehme die Chimäre mit, der Rest soll versuchen das was noch steht einzuziehen!“ Endlich war die Zeit gekommen, Hubbs und sämtliche Störenfriede zu beseitigen.
     
  15. Ebony Claves

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    Vom Regen in die Traufe- so konnte man ihre Situation am besten beschreiben und die Wahrsagerin fuhr sich mit der Hand über ihren gepiercten Nasenrücken. Es musste schnell ein neuer Plan her! Einen Haufen Affassinen und zwei Starke Kämpfer , waren nämlich nicht das was sie am Ende des Schachtes erwartet hatten.
    Ich hasse diesen Tag...
    Grummelte sie in sich hinein, bevor auch sie wie Balthasar anfing sich das Gelände einzuprägen und dementsprechend Fluchtwege plante. Der junge Käptn schnappte sich den großen Sack Mehl und ritzte ihn auch sogleich an, als er seinen Plan erklärte. Als alle bereitwillig nickten , beeugte Ebs nochmal Elmyra und Hubbs. Beide waren keine Kämpfer und wirklich sportlich waren sie auch nicht.
    Mit den kurzen Beinchen ist sie viel zu langsam, ich fürchte ich muss Elmyra auf den Rücken nehmen. Hoffentllich ist sie nicht allzu schwer.


    Bereit?
    Der Plan war Ebony nur recht, sie wollte nicht Kämpfen. Immer schon war sie eher der Trickser und Täuscher gewesen. Verdammt sie war ursprünglich wegen einer Übernatürlichen Geschichte hier, und nicht, für ihren Persönlichen Splatter Film! Sie konnte sich zwar wehren aber wollte wenn es ging auf rohre Gewalt verzichten- Was in bei diesen Gegnern definitiv keine Option gewesen wäre.
    Elmyra komm auf meinen Rücken und halt dich gut fest, ich muss mich drauf verlassen können das du nicht runter fällst!
    Entschlossen nickte die Minderwüchsige und kletterte auf Ebonys Rücken.
    Ich lass auf keinen Fall los!
    Mit einem entschlossenen nicken, klammerte sich Elmyra mit allem was sie hatte an der jungen Claves fest.
    Na dann los.
    Mit einem neckischen grinsen sah die gepiercte Lady nochmal zu Brody.
    Kratz jah nicht ab junger Käptn, das wäre eine Schande ~ Wir sehen uns am Hafen meine Lieben.
    Und da war sie auch schon mit den Hubbs´s im Mehlnebel verschwunden. Im Schutz des Nebels machte Ebony mit ihren Schützlingen schnell Meter, doch ein paar Affassinen versperrten ihr den Weg, als sie grade die letzte Baumreihe passieren wollte. Die Wahrsagerin rannte aber unbeirrt weiter und grinste nur als sie realisierte, das der Affassine sie nicht als ''Feind'' ausgemacht hatte. Kurzerhand setzte sie zum Sprung an, um dem armen Tier mit den Knien direkt ins Gesicht zu springen. Ein dumpfes Geräusch war zu hören als dieser zu Boden geht, und Ebs Füße wieder auf dem Kopfsteinpflaster aufkommen. Einen letzten Harken geschlagen um aus dem Sichtfeld der andren beiden zu gelangen, und schon waren sie vom Museumsplatz verschwunden.
     
  16. Yukiko

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    Aus irgendeiner verlassenen Ecke waren Ebony, Brody und die zwei Hubbs wieder aufgetaucht und schon war ein neuer Plan entstanden. Ebony trat den Rückzug mit den beiden flüchtenden an und Yuki beschäftigte sich wieder aufs neue mit ihrem Bär.
    Hauptsächlich ging es ihr darum den Bären nicht nahe genug an sich selbst heran zu lassen, als das sie selbst verletzt werden könnte, anderer seits musste sie nah genug dran bleiben um eben diesen im richtigen Moment zu Brody zu befördern.
    Ein hoch auf die nicht vorhandene Geschwindigkeit des Bären.
    Durch die Mehl-Nebel-Schwaden hindurch war es beinahe anstrengend den passenden Moment abzuwarten, doch dann war er da, sie krallte Ihre Hände in das Fell des bären, ging weit nach hinten ins Hohlkreuz und pfefferte ihren Gegner durch schlagartiges Zusammenziehen beinahe sämtlicher Muskeln zu Brody.
    "Aufschlag!"
    Während der Bär bereits flog und alles was ihm in die Quere kam von den Füßen riss, ermächtigte sich Yuki, für das laufende Ping Pong Spiel, die Verfügungsgewalt über einen brauchbaren Schläger.
    Einfacher ausgedrückt, sie stemmte eine der Straßenlaternen aus dem Pflasterstein und schwang diese beherzt weit nach hinten über Ihre Schulter, bereit für den nächsten Schlag. Es sah bei der Zimmerfrau zwar mehr aus wie Baseball, aber da man Ping Pong eigentlich mit einem kleineren Schläger spielte und einen kleineren Ball hatte war es nur Regelkonform die Größe des Schlägers an die Größe des Balles anzupassen.
    Da kam der Bär auch schon wieder zurück geflogen, der Schwung der Zimmerin kam vorbildlich aus der Hüfte, nach auftreffen des Balles auf dem Schläger wurde der Schläger Bilderbuchmäßig über die andere Schulter Ausgeschwungen und mit einem zufriedenen Nicken der Schlag beurteilt.
    Der fliegende Bär zog feine Lufströme durch den Mehlnebel bevor er in den weißen Schatten kurz nur zu flüchtigen umrissen wurde und schon wieder zurückflog, langsam tatsächlich mitgenommen und nicht mehr ganz bei Sinnen.
    Dieses mal musste die Frau einige Schritte laufen, holte dabei aber schon für den nächsten Schlag aus, doch der Bär änderte seine Flugbahn, er prallte an einer anderen Straßenlaterne ab und die Flugbahn verfälschte sich. Yuki konnte ihren Weg nicht rechtzeitig abbremsen so flog der Bär hinter der Frau durch und krachte zuerst durch Holzkisten und dann gegen eines der Häuser an dem er regungslos liegen blieb.
    "Das war ein Punkt für mich! über Bande spielen zählt nicht!" lachte die Zimmerin in Richtung des Piraten, doch das Lachen sollte ihr bald vergehen.
    Gerade als Ihr Mitspieler antworten wollte krachte wenige Meter neben Ihnen ein Haus in das Museum?!
    Ach du heilige Scheiße was zur Hölle hatte das geworfen?
    Was war so stark? und hatte eigentlich irgendein Schwein daran gedacht dass da noch Menschen hätten drin sein können?
    Außerdem war es schon beinahe eine Art. persönlicher Angriff ein Haus nach ihr zu werfen und was immer es war, es würde alles und jeden platt machen auf seinem weg wenn es nicht von jemandem aufgehalten wurde.
    Ego, Ehrgeiz und ein allgemeiner Beschützerinstinkt gegenüber schwächeren Menschen veranlassten die Zimmerfrau somit dazu sich dem 'etwas' in den Weg zu stellen, wenn sie Glück hatte würde sie es vielleicht etwas aufhalten können?
    "Fuck…"
    selbst die bisher übrig gebliebenen Gegnern nahmen die Beine in die Hand und rannten….
    "wie wäre es wenn du die Leute vor fliegenden Häusern bewahrst oder rettest und ich versuche dass keine Häuser mehr fliegen…?"
     
  17. Akataja

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    Das letzte woran Akataja sich erinnerte, war dass er durch etwas durchbrach, danach bekam er alles nur noch sehr verschwommen mit. Er hörte Enrico sprechen, aber mit wem? Und worüber? Sollte er sich nicht um das kümmern, was Taja so fertig gemacht hatte? Aber es schien keinen Kampf zu geben, dafür trug Enrico Taja dann weg, er fand noch einen anderen Weg hinauf, durch eine eingestürzte Wand, das war ein wesentlich sicherer Weg nach draußen. Langsam kam der silberhaarige Schwertkämpfer wieder zu Sinnen und sah sich um.

    „Gut... du kannst mich jetzt runter lassen...“

    „Schon wieder wach?“

    „Meditation hilft mir mich schneller zu erholen.“

    „Muss ich das verstehen?“

    „Nicht unbedingt. Was ist mit den Hunden?“

    „Die machen uns keinen Ärger mehr.“

    „Na gut, dann muss ich jetzt weiter.“

    „Und was ist mit den anderen?“

    „Keine Sorge, Yukiko ist bei ihnen, die sind sicher.“

    „Wir haben keine Ahnung was da noch auf uns zukommt.“

    „Wenn dieser Herr es ihr nicht zutraut, dann geht doch zu Yukiko und helft ihr.“

    „und du?“

    „Ich hab genug davon mich ausspielen zu lassen und durch die Gegend gejagt zu werden, ich beende das ganze und ziele auf den Kopf der Schlange. Ich zerschmettere Zoo, dann hat sich das alles erledigt.“

    „Das klingt bei dir erstaunlich leicht.“

    „Ha! Ja wir werden sehen.“

    Akataja verließ sich darauf dass Yukiko sich um den Rest am Museum kümmern konnte, immerhin waren die Hunde kein Problem mehr und auch der Elebrand war aus dem Weg. Was sollte da noch kommen? Vor allem wenn Aktaja nun unterwegs war um den Anführer direkt an zu gehen, er hatte ja erfahren, dass es sich dabei um niemand anderen als den Bürgermeister handelte. Also lief er los, er hatte die Karte der Stadt noch ganz gut im Kopf und als Navigator konnte er sich super orientieren. Er ging davon aus den Bürgermeister beim Rathaus zu finden und lief in diese Richtung, aber der Bürgermeister wäre dumm wenn er genau da wäre, wo man ihn jetzt erwarten würde? Die Wahrscheinlichkeit, dass er an einen sicheren Ort gebracht wurde, war sehr hoch. Aber Taja hatte Glück.

    /Alles klar, er hat alle Fäden in der Hand, also brauch ich nur einem der Fäden zu folgen um das hier zu beenden./ Er brauchte ein loses Ende und er fand es schnell, eine Gruppe von Stadtgardisten die gerade die Straßen durchsuchten. Akataja kletterte auf eine der Feuertreppen und sprang einfach von oben in ihre Mitte, ohne dass sie es mitbekommen konnte. „Also gut machen wir ein Spiel daraus, wer mir als erstes erzählt, wo ich den Bürgermeister finde, verdient sich eine sanfte, an zärtlichkeit grenzende Behandlung.“
    Die Wachen drehten sich sofort herum, zogen Schwerter und Gewehre und richteten sie auf den unbekannten Mann in Schwarz. Taja behielt ein gelassenes Lächeln auf seinen Lippen als er merkte wie langsam die Bewegungen dieser einfachen Miliz auf ihn wirkten /Diese Reise hat mich bereits viel stärker gemacht, als ich es je war./ Er konnte schnell abschätzen wo seine Feinde waren und brauchte nur eine Attacke.

    „Stahlflug!“

    Als er die Klinge wieder gegen den Boden richtete zerfielen die Waffen seiner Feinde an ihren Schwachpunkten und die Stadtgardisten fielen auf ihr Gesäß. Taja verlor nun sein gelassenes Lächeln und tauschte es gegen den eiskalten Blick, den man sich nur erwerben konnte, wenn man bereit war über Leichen zu gehen und es schon tun musste. „Also? Der Bürgermeister?“ Er legte die Spitze der Masamune an das Kinn eines Gardisten.

    „D-der Bürgermeister? Ja der wurde entführt! Von einem Löwenmonster! Wart das nicht ihr Piraten?“

    /Ein Löwenmonster? Warte... Kim war eingesperrt mit einer Bestie. Ergibt das irgendwie Sinn?/

    „Die Bestie wurde hier in der Nähe irgendwo gesehen... angeblich...“

    „Also wird das eine Monsterjagd?“
     
  18. Enrico

    Enrico Kopfgeldjäger

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    Der Schwertkämpfer hatte sich schneller wieder erholt, als Enrico gedacht hatte, und bevor sie noch viel sagen konnten, hatte sich Akataja schon davongeeilt, um Zoo den gar auszumachen. Naja, er würde ihm vermutlich später nachlaufen, zuerst wollte er sicherstellen, dass es die Hubbs, Ebony, Yukiko und Balthasar sicher aus dem Museum geschafft hatten. Dass er in der Ferne einen durch die Luft fliegenden Bären sah, war dabei schon mal ein gutes Zeichen. Auch Yukiko und Balthasar wurden nach einigen weiteren Schritten erkenntlich. Er hob die Hand und wollte ihnen etwas zurufen, als plötzlich ein Gebäude wenige Meter hinter ihm in das Museum krachte. Gerade noch konnte sich Enrico abrollen, um einigen großen Trümmern, die in alle Richtungen flogen auszuweichen.

    Was zur Hölle?!“ Schnell stand er wieder auf und machte sich ein Bild von der Verwüstung. Scheiße, was auch immer ein Gebäude so einfach werfen konnte, damit war sicher nicht zu spaßen. Sie sollten am besten alle weglaufen, bevor noch mehr Trümmer in die Luft flogen. Und genau deshalb stellte sich fest in die Richtung blickend auf aus der das Haus geflogen kam. Sie hatte anscheinend vor sich dem etwas, das Häuser werfen konnte zu stellen. Zuerst wollte Enrico weiter seinem Instinkt folgen wegzulaufen, schaffte aber keinen weiteren Schritt vorwärts. Seufzend stellte er sich neben Yukiko auf. Er konnte niemanden alleine gegen was auch immer das war kämpfen lassen. „Hey Balthasar, Ebony, bringt die Hubbs in Sicherheit, wir decken euch den Rücken!“ Der Musiker streckte sich nochmal und lächelte. „Was auch immer da auf uns zukommt, wir kriegen das schon irgendwie gebacken. Und danach gönnen wir uns ein kühles Bier, ok?“
     
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