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Leopolds Zoo Gruppe 12: The Zoolander

Dieses Thema im Forum "Event Archiv" wurde erstellt von Event, 11. Apr. 2017.

  1. Event

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    Mitglieder: Brody, Akataja, Victor
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    CharakterStärkeSchnelligkeitKampfgeschickFernkampfgeschickWiderstandWillenskraft
    AkatajaStarkGutStarkSchwachGutNormal
    BrodyGutStarkStarkSchwachNormalNormal
    VictorNormalStarkGutSchwachNormalGut
    Setting: Der große Versammlungsplatz ist in heller Panik, nicht nur wurde der Bürgermeister entführt, nein, man hat auch einen Löwenmenschen dabei gesichtet. Gruppen von Piraten versuchen den Platz einzunehmen und somit die Stadt lange genug zu halten, um sie vernünftig plündern zu können!

    NPC: Herzlichen Glückwunsch, hier wurde ein Leopold gezogen! Doch ist er nicht alleine, abgesehen von vielen Piraten gibt es auch noch die ominöse Chimäre...
    CharakterStärkeSchnelligkeitKampfgeschickFernkampfgeschickWiderstandWillenskraft
    King aka LeopoldPrächtigPrächtigStarkGutStarkStark
    Leopold nennt sich als Löwenmensch "King", da er der König aller Tiere ist und somit Zoo und alle die damit verbunden sind anführt. Er hat seine Zoankräfte sehr stark ausgeprägt und einen dadurch äußerst gestärkten Körper, schnelle wie geschmeidige Bewegungen und einen unausschöpflichen Vorrat an Ausdauer. Dazu ist er selbst ein kluger Kopf, der vielleicht hier und da zu sehr seine animalische Seite zeigt, aber was ihm in kognitiven Denken und Logik fehlt, das macht er durch Gerissenheit, Schläue und Instinkt wett.
    An seiner Seite hat er das Meisterschwert Shishiō und es ist dafür da, dass er durch die Handhabe eines Werkzeuges nicht zu sehr im Tier aufgeht, selbst wenn es bedeutet dass er seine urtümliche Kraft dann zurückhält.
    Zu seinen weiteren Waffen gehört sein Brüllen, was die instinktive Angst von Tieren und Menschen zugleich hervorruft und seine Krallen, die in ihrer Widerstandsfähigkeit und Schärfe eine harte Konkurrenz zu seiner Waffe sind.

    Vorgaben: Ich mache den Auftritt von Leopold, nachdem ihr mit den Piraten und Zoomitarbeitern etwas aufgemischt habt. Akataja hat das Sagen über wann die Chimäre auftritt, da diese auf seinen Wunsch eingegliedert wurde.

    Ziel: Verletzt Leopold genug, um ihn zur Flucht zu bewegen, sorgt für den Rückzug der Piraten und anderen Zoomitarbeiternm und besiegt die Chimäre.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Mai 2017
  2. Akataja

    Akataja Pirat

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    Akataja war aus ganz anderen Gründen nach Animapetrix gekommen und hätte nie gedacht, dass es auf das hinaus laufen sollte. Er hatte gehofft das ganze schnell und ohne viel Aufregens zu lösen, er war ja nur für einen einzigen Mann hierher gekommen, aber nun befand er sich mitten in einer Schlacht und hatte es sich zum Ziel gesetzt, diese Verbrecherorganisation namens Zoo zu stürzen. Warum sollte er das tun? Weil er der Held dieser Geschichte sein wollte, oder zumindest einer der Helden. Es war leicht immer nur darüber zu reden ein wagemutiger Pirat zu sein und ein Held der Weltmeere, aber es zu beweisen war schwierig und vor allem eine seltene Gelegenheit. Hier wurde ihm nun also eine dieser seltene Gelegenheiten gezeigt und er musste sie ergreifen. /Welchen Namen sollte dieses Abenteuer später tragen? Vielleicht „Der Monsterschlächter von Animapetrix?“ klingt ein wenig brutal, oder? Besser wäre „Der Strahlende Ritter gegen Zoo!“ Nein das klingt auch irgendwie falsch, so ein Name muss griffig sein. Oh ja „Der Held von Animapetrix!“ Ja das klingt gut… aber vom ehrlich zu sein habe ich ja nicht allein gekämpft, dann eben „Die Helden von Animapetrix.“ Ja das klingt gut, dass sollte ich aufschreiben. Aber im Moment kann ich meine Arme ja gar nicht bewegen/ „Moment mal!?“ Tatsächlich war Taja so mit seinen Gedanken beschäftigt als er durch die Straßen eilte, dass er es nicht mitbekam, wie drei Männer ihn mit gezielten Lassowürfen von den Dächern aus gefesselt hatten. Seine Arme waren so eng an seinen Körper gedrückt, dass er sein Schwert nicht benutzen konnte. /Ach verdammt, ja, ganz vergessen, Schlachtfeld./
    „Haltet ihn gut fest.“ Einer der drei hatte sein Seil festgebunden und war hinunter zu Taja gestiegen, er trug einen merkwürdigen Hut mit breiter Krämpe und gleich zwei Gürtel mit Halftern die er über Kreuz trug, zudem hatte er ein glühende Brenneisen in der Hand „Wird zeit diesen Bullen hier zu markieren.“
    „Mach keine Spielchen, schieß ihm einfach den Kopf weg!“ rief einer der anderen beiden von oben.
    „Lasst mir doch meinen Spaß, der Typ ist gefesselt und kann sich nicht wehren, oder?“
    „Richtig?“
    „Richtig!“
    „Richtig.“
    „Falsch.“ Taja brauchte nur einmal richtig die Muskeln an zu spannen und die Seile platzten gerade zu von seinem Körper ab. Er hatte den Mann mit dem Brenneisen am Kopf gepackt und so heftig auf den Boden geschmettert, dass der Straßenbelag etwas aufbrach. Blitzschnell hatte er sein Schwert gezückt und schwang es zwei mal, um eine beachtliche Ecke aus einem der beiden Häuser zu schneiden, die Wand gab dort sofort nach und der Lassomann auf dem Dach purzelte mit samt dem Mauerwerk auf die Straße.
    „Heilige Kuhscheiße!“ Rief der dritte aus und zog seine Pistole vom Gürtel, doch Taja war schon losgesprungen, er sprang gegen eine Wand, stieß sich von dieser weiter nach oben an die gegenüber liegende Wand und wieder zurück. So kam er langsam an dem Gebäude hoch und der Lassomann bekam ihn einfach nicht ins Schussfeld. Als Aka dann hoch genug war machte er zwei Schläge im Sprung und landete hinter seinem Feind. Als dieser sich umdrehen wollte um zu schießen rutschte auch schon das Mauerstück weg, auf dem er stand und das Aka abgeschnitten hatte.
    Oben auf dem Dach sah sich Taja dann auch schon dem nächsten Problem gegenüber, noch mehr Feinde, die auf die Hausdächer um ihn herum verteilt werden. Alles Männer in Gardeumhängen, er hörte einen von ihnen rufen.
    „Los jetzt, schickt die abgerichteten bewaffneten Primaten Attentäter!“
    Als Taja das Kreisen und das klirrende Metall hörte weiteten sich seine Augen „Affassinen.“
    „Was?“
    Ein ganzer Strom aus pelzigen Attentätern ergoss sich aus den Häusern um Akataja herum, hunderte von diesen Biestern. Akataja wirbelte seine Waffe um sich und schnitt durch die Lederrüstungen und das Fell seiner tierischen Feinde. Diesmal waren es jedoch nicht nur eichte Schimpansen Einheiten, auch schwere Gorilla Trupps mit schweren Waffen. Mit einem beherzten Sprung wich Taja einer Streitaxt aus, die das Dach unter ihm zerschmetterte, kaum hatte er wieder Boden unter den Füßen musste er sich herum drehen um einen Pfeil zu zerschlagen, der von hinten auf ihm zugeflogen war. Er hatte mehr als genug Zeit für dieses Kunststück, da er den Pfeil schon aus großer Entfernung auf ihn zufliegen hörte. Der gespaltete Pfeil traf hinter ihm zwei der Affasssinen, die ihn mit Dolchen in den Rücken stechen wollten. /Dolche, Bögen, Äxte, Morgensterne, Schwerter und noch mehr, eine ganze Armee aus Affen mit Waffen. Was hatten die nur mit so einer Armee vor?/
    Zum Glück war Akataja es aus seiner Zeit als Soldat gewohnt gegen viele Gegner auf einmal zu kämpfen, auch wenn er als Soldat teil einer ganzen Armee war und nicht allein gegen so eine Vielzahl von Feinden antreten musste. Wichtig war es den Überblick über das Schlachtfeld zu behalten um zu wissen von wo der nächste Angriff kommt. Andere Leute würden versuchen auf Entfernung zu gehen oder sich frei zu kämpfen, aber nicht Taja. Er wusste um so näher er seinem Feind war, um so schwerer würde es werden Bögen und Gewehre gegen ihn ein zu setzen, er zwang seinen Feind in den Nahkampf und hier war er dank der Masamune und dem One Winged Angel im Vorteil. /Wenn ich heute Abend in der Hölle speisen sollte, dann gut gewürztes Affenfleisch! … das… klingt irgendwie eklig… vielleicht nehme ich doch nur einen Salat./
    Ihm fiel schnell auf, dass nur die Primaten kämpften, die Menschen standen eher am Rand und gaben Kommandos, einige hatten aber auch Teleschnecken. „Ergib dich lieber!“ rief einer von ihnen nachdem Taja bereits das zweite Dutzend Affen niedergestreckt hatte „Wir sind die 105. Primaten Division! Auch bekannt als die Faust des Löwen und es ist Wahnsinn gegen uns zu kämpfen!“
    „Das ist Wahnsinn!?“
    Taja hatte für so etwas keine Geduld, er vergrub den Griff seiner Waffe im Magen eines Gorillas, sprang über diesen herüber, als er in gebeugter Stellung war und trat den Menschen einfach vom Dach. „Das ist-“
    "Sparta!" Unterbrach ein anderer Mitarbeiter
    "Was?"
    "Er hat einfach Mister Arthemis Sparta vom Dach getreten!? Das ist ein Irrer!!" Der nun sehr zornige ZooMitarbeiter bließ in seine Pfeife um erneut das Signal zum Angriff zu geben.

    Die Affen waren natürlich keine ausgebildeten Soldaten, sie verbanden ihre wilde Kampfkraft einfach nur mit der Ausrüstung, die ihnen Gegeben wurde. Eine Schlagkräftige Armee aus Waffen, die über Jahre hinweg trainiert wurde und selbständig agieren konnte, wäre für Akataja noch zu viel gewesen, aber diese Affen hier waren eher Marionetten, die erst Befehle brauchten um zu handeln und ihre Taktik zu ändern, das machte sie langsam, das machte sie zu Opfern. Zumindest bis ein Pfeil mit einer Dynamitstange vor Akatajas Füßen im Dach steckte „nicht gut.“
    Mit einem beherzten Sprung vom Dach konnte er sich vor der Explosion retten. Er rammte die Masamune fest in das gegenüberliegende Gebäude und rutschte damit die Wand entlang herunter. Kaum hatte er den Boden berührt folgten ihm die Affen. Hier unten waren sie jedoch im Vorteil, die Gassen zwischen den Gebäuden, die Kletterstangen und die vielen Fenstern kamen ihrem angeborenen Kampfverhalten entgegen. Sie stürzten sich von oben auf Taja und immer wenn er um sich schlug spürte er, wie seine Klinge auch durch irgend eine Wand gehen musste, dass machte ihn langsam und schwächte seine Hiebe zudem war er nun ein viel besseres Ziel für die Schützen. Zudem war er nun umgeben von Geschrei und stinkendem Affenfell, seine Übersicht über das Kampffeld war entschieden geschrumpft /Ich muss hier weg!/ „AAAARGH!“ Mit einem lauten Kampfschrei und einem gewaltigen Hieb um sich herum schleuderte er die Affen von sich und rannte durch die erste Schneise die er sah. Ein leichter stechender Schmerz in der Schulter zeigte ihm, dass einer der Affendolche ihn getroffen hatte. Mit einem grunzen zog er ihn jedoch einfach heraus und warf ihn achtlos hinter sich.
    „Wir treiben ihn zum großen Hauptplatz.“ Sprach einer der Affenführer in die Teleschnecke „dort umzingeln wir ihn und machen ihn fertig.“
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Apr. 2017
  3. Victor

    Victor Pirat

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    Kaum hatte er in Triane jemanden gefunden dem man Vertrauen konnte und mit der man sogar noch mehr hätte machen können, wäre das nicht dieses blöde Fellkneuel gewesen. Schon waren sie wieder getrennt. Denn sein Weg hatte sich recht schnell geändert. Das Haus des Bürgermeisters wäre zwar ein gutes Ziel gewesen, aber er war wütend, seeehr Wütend und diese Wut musste er jetzt loswerden. Und dazu brauchte er Gegener viele Gegner, starkte Gegener. Wie sie auf dem Hauptplatz zu finden sein mussten. Netterweise war der Weg dorthin angeschrieben und schon bald stand er dessen Rand. Das Bild das sich vor ihm auftat war im Grossen und Ganzen einfach nur Bizarr. Es war zum einen Wunderschön, zum anderen war es einfach nur Grauenhaft, eine Armee von Affen strömten gerade von einer Seite auf den Platz auf diesem Kämpften Piraten, Mitglieder von Zoo, Leute der Stadtwache, überall schlugen Kanonen ein. Dort explodierte etwas, während auf dem ganzen Platz Befehle und noch vieles anderes geschrauen wurden. Doch es war viel bunter als die Schlachtfelder die er bis jetzt kannte. Wenn man auf der Mondinsel aufwuchs hatte man immer mal wieder eine Gelegenheit ein solches zu sehen, aus welchem Grund auch immer. Doch dort waren sie gnadenlos, düster, verbittert und ein Ort an dem keine Hoffnung zu finden war. Doch hier man konnte es den Emotionen der Menschen ansehen, wie sie für etwas kämpften an das sie glaubten, etwas für das es sich lohnte den Gegner zu töten und auch wenn nur um somit am leben zu bleiben. So viele Träume die auf dem Spiel standen, so etwas farbiges wie dieses Schlachtfeld hatte er noch nie gesehen. Und genau in diesem Kontrast lag die Schönheit dieses Ortes. Der perfekte Ort um sich ein wenig abzureagieren, mit einem lächeln auf den Lippen stürzte er sich in die Menge, wich den Schwerthieben aus und beförderte Menschen ins Jenseits, hier musste er sich keine Gedanken machen, denn auf diesem Platz waren alles Sünder, die nur darauf warteten erlöst zu werden. Mit lauter Stimme konnte man ihn rufen hören: "Der Tag ist gekommen, Asche zu Asche, Staub zu Staub. Aus der Erde sind wir gekommen, zu Erde werden wir werden." Was ein beliebtes Gebet war, das vor grossen Schlachen gesungen wurde. Damals als die Inquisition noch nicht versteckt lebte, sondern noch ein eigenes Land hatte, und dieses auch bis aufs Blut verteidigte. Mit eigenen Festungen und allem was dazugehörte.

    Doch dann kam etwas wie aus dem Nichts auf ihn zugeschossen, dem er nur knapp ausweichen konnte. Er hätte besser aufpassen sollen, wobei er zum Glück nichts abbekommen hatte, der Morgenstern hätte definitiv seine Spuren hinterlassen. Allerdings noch viel erstaunlicher war die Tatsache, dass dieser von einem Affen geschwungen wurde. Nicht sicher ob das jetzt verwandte von Chimp waren oder nicht zögerte er kurz und wich dem nächsten Schlag aus, auf dem Schlachtfeld war zwar viel los, aber vieles war deutlich zu langsam, was es einfach machte auszuweichen. Aus der Menge brach nun ein Typ mit langen weissen Haaren aus, der auch gegen die Affen zu kämpfen schein. Doch er schien nicht wie die übrigen zu sein, seine Haare waren viel zu lang und zu weiss für sein Alter. Allgemein sah er nicht wirklich so aus als würde er in dieses Gemälde der Grausamkeiten passen. Mit einem schnellen Streich seines Degen verpasste er dem Gorilla, der den Typen verfolgte und an erster Stelle war einen schnellen Tod, so dass die hinteren zum stocken kamen oder über den Körper stoplerten, was Victor ein wenig Zeit verschaffte um den Typen anszusprechen: "Ich wusste gar nicht das die Kirche hier eine Einsatztruppe hatte, wo ist denn der Rest deiner Einheit?" Ja die Kirche besass eigene Truppen wobei diese nicht mal schwach waren, man hörte nur selten etwas von ihnen. Denn wer würde schon glauben, dass so eine gütige Organisation eigenen Truppen hatte um mit ihren Feinden klar zu kommen. Wenn man es genau nahm, dann war auch die Inquisation in Dark eine Einheit der Kirche. Doch was sie hier genau machten das war eine gute Frage. Genau das wollte Victor jetzt herausfinden, und weshalb er von einer Armee von Affen verfolgt wurde, aber eines nach dem anderen.
     
  4. Brody

    Brody Piratenkapitän

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    Seine Taktik hatte hervorragend funktioniert, das Mehl hatte die Angreifer geblendet und so einen Weg freigemacht der vorher nicht vorhanden gewesen war. Ebony konnte mit den beiden Hubbs fliehen und dies war die Quintessenz des Plans gewesen.

    Einen Nachteil hatte jedoch der Plan in sich gehabt, er hatte nicht mit dem Gewicht gerechnet, welches der Bärenmensch auf die Waage gebracht hatte. Zweitens hatte Yukiko einen guten Schwung mit der Laterne drauf. So konnte er zwar mit seinem ersten Schwung den Bären zu seiner Ping Pong Partnerin zurück befördern, sein zweiten Schwung verzog er auf Grund der Schmerzen in seiner Schulter um ein paar Meter. Dennoch war der Bär nach diesem Schlag KO und dies war der Sinn des Ping Pong Spiel zwischen ihm und Yukiko gewesen. Jetzt stand er am Rand des Schlachtfeldes des Museums als ein Haus in dieses krachte, ein gottverdammtes Haus. Hier war es für ihn nicht mehr sicher, Häuser waren dann doch eine Nummer zu groß für Ihn. Er befand sich in einer Zwickmühle, entweder seinen Auftrag für seinen Vater erfüllen oder Ebony mit den beiden Hubbs begleiten. Am Ende siegte seine Loyalität zu seiner Familie, schließlich hatte man seinen Vater betrogen und warum sollte er der Cipher Pol Agentin weiterhelfen, nachdem sie ihm gesagt hatte wo der Kopf dieser Hydra zu finden war. Es tat ihm zwar leid um die hübsche Eulenfrau, doch er hoffte Sie nach diesem Chaos wieder zu finden. Sein Entschluss stand fest ab zum Hauptplatz der Stadt.


    Nach diesen Überlegungen lief er die ersten Schritte, bevor er bemerkte das seine Sonnenbrille, dank des Mehls fast blind geworden war. Überhaupt, seine ganze Kleidung war mit Mehl paniert, ein Fall für die Wäsche. Doch jetzt war kein guter Zeitpunkt für einen Kleiderwechsel, so wischte er seine Brillengläser sauber und klopfte dann grob das Mehl aus seiner Kleidung. Ein Fehler den er sogleich bereute, der Mehlstaub brachte ihn zum Husten und Niesen. So ließ er es schließlich nach dem ersten verunglückten Versuch bleiben und machte sich wieder auf den Weg zum Hauptplatz.


    Je weiter er zum Platz kam, desto voller wurden die Straßen und zu seinem Leidwesen auch die Dächer. Den scheinbar drängten alle möglichen Gruppierungen in die Richtung des Hauptplatzes. Gardisten, Mitarbeiter von Zoo, Affen-Assassinen, Piraten und sogar Mitglieder der Marine waren vertreten und jeder schlug sich mit jedem. Er versuchte den Kämpfen so gut wie es ging aus dem Weg zu gehen, weshalb er auch deutlich länger zum Platz brauchte als für ihn normal war. Doch kurz bevor er an seinem Ziel angekommen war , rammte ihn ein Marinesoldat über einen umgekippten Obststand in das Schaufenster des dazugehörigen Obstgeschäfts hinein. Seine schon angeschlagene linke Schulter hielt diesem Druck nicht stand und sprang raus. Die Schmerzen der ausgekugelten Schulter raubten ihm fast die Sinne und mehr aus Reflex rammte er seine rechte Faust so oft an den Kopf seines Gegners bis dieser bewusstlos war. Während er tierische Schmerzen litt, kamen Affen in das Geschäft, zum Glück für Ihn keine Kampfaffen. Diese nahmen die Gelegenheit war und fielen über die Auslage des Obstladens her.

    Mit der rechten Hand stieß Balthasar den Marinesoldaten von seinen Beinen, dann stand er auf. Durch seine harte Landung im Obst des Ladens, hatte sich das Mehl auf seiner Kleidung mit dem Saft der Früchte vermengt und lief nun in Richtung des Erdbodens. Der junge Brody stellte ernüchternd fest, das er seine Klamotten nach dieser Angelegenheit nun endgültig in die Mülltonne werfen konnte. Und dann lachte er auf Grund seines momentanes Aussehens, er sah aus wie der allerletzte Haderlump. Seine teuren Klamotten waren total ruiniert und er hatte noch einen schwierigen Kampf vor sich. Jeder der jetzt in kaputte Schaufenster guckte, musste denken Balthasar wäre verrückt, wahnsinnig oder beides zugleich. Doch seinen Lachanfall begann er fasst im gleichen Moment an zu bereuen, denn seine ausgekugelte Schulter machte sich mit fiesen Schmerzen bemerkbar. Zum Glück kannte er sich mit solchen Blessuren aus, schließlich passierte dies beim Parkourlaufen öfter als ihm lieb war, dass er Prellungen, Brüche oder ausgekugelte Extremitäten davon trug. Mit so etwas war er damals zum Arzt gegangen, doch jetzt war weit und breit kein Arzt zu sehen. Er stellte sich so, das sein linker fixiert war und drückte mit seinem rechten Arm in drei Versuchen den Arm in seine ursprüngliche Position. Es waren höllische Schmerzen, die er durchleiden musste, doch er hatte noch eine wichtige Aufgabe vor sich. Um den Arm ein wenig zu fixieren, schnappte er sich das Halstuch des Marinesoldaten und wickelte dieses mehr schlecht als recht um die linke Schulter. Nach dem Kampf musste er zu einem Doktor, aber jetzt musste es irgendwie so gehen. Den Laden verließ er auf dem normalen Weg in der durch die Tür ging. Er richtete seinen Blick auf den Platz und sah dort tatsächlich zwei bekannte Gesichter. Das eine gehörte Häuptling Silberlocke, der sich munter durch die Affenassassinen schnetzelte, das andere gehörte Victor seinem Rivalen um die Gunst von Triane und Lzzy. Warum zum Teufel war der hier, das letzte Mal hatte er in Goa gesehen. Aber eigentlich war die Frage egal, die Hauptsache war das Victor und Häuptling Silberlocke ihn bei diesem Kampf unterstützen konnten. Er zog seinen Säbel, knackte mit seinem Nacken; leichter Schmerz; und grinste. Seinem Rivalen gegenüber konnte er sich keine Schwäche leisten. Mit den Worten „Time to play the game“ stürzte er sich in Getümmel.
     
  5. Akataja

    Akataja Pirat

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    Ein Schlachtfeld voller Affen, für so was wurde Akataja nicht ausgebildet. Sie kreischen, sie stinken und sind haarig und vor allem sind es unheimlich viele. In den engen Gassen konnte Akataja mit seinem Odachi kaum kämpfen, es reichte zwar um sich die Biester vom Hals zu halten, aber er spürte wie sie ihn in die Richtung trieben, die sie beabsichtigt hatten. Aber in diesem einen Fall sollte der silberhaarige Schwertkämpfer aus Lohen mal ausnahmsweise vom Glück beschienen sein, denn die Affen trieben ihn auf einen großen freien Platz. „Na gut, ihr habt es so gewollt!“ Kaum hatte er die enge Gasse hinter sich gelassen machte er einen Drehsprung und schnitt aus den beiden Gebäuden hinter sich zwei Stücke heraus, welche unter sich einige Affen begruben und im kurz etwas zeit verschafften. Taja sprang mitten im seinem Sprint herum, schlidderte etwas und wehrte mit zwei gezielten Schwerthieben zwei weitere Pfeile ab. Es blieb keine Zeit zum Ausruhen, denn er musste gleich wieder los sprinten, dabei schlug er mit dem Schwert um sich. Als die Affenwelle und der Krieger aufeinander trafen wurde der Platz in Affenfell und Blut getaucht. Taja schlug einfach nur noch zu und reagierte automatisch, das waren alte Reflexen die er schon lange nicht mehr gebraucht hatte.
    Taja kämpfte sich quer über den Platz bis es plötzlich eine Lücke gab, eine kurze Pause, in der keine Affen auf ihn einstürzten, hatte er sie zurückgeschreckt? Mussten sie sich erst einmal sammeln? Verdammte Affassinen!

    "Ich wusste gar nicht das die Kirche hier eine Einsatztruppe hatte, wo ist denn der Rest deiner Einheit?"
    /Was!? Affe können nicht sprechen!?/
    Als Taja sich umdrehte sah er einen Mann, mit sehr blasser Haut und schwarzen Augen /Ach du Scheiße! Was ist denn mit dem!?!?/
    „Ich weiß nichts von irgend einer Kirche und die Einsatztruppe? Das bin ich. Und ihr? Ihr habt nicht die Gelegenheit genutzt um mich von hinten anzugreifen, also nehme ich an, ihr gehört auch nicht zu Zoo?“

    Die beiden senkten erst einmal ihre Waffen. Wenn sich zwei erfahrene Krieger gegenüber standen, in der Hitze des Kampfes, dann konnten sie an der Haltung des anderen mehr über ihn erfahren, als man es mit vielen Worten hätte beschreiben können. Dieser hier gegenüber von Akataja wusste wie man ein Schwert führt, einen Degen, eine sehr feine Waffe, zerbrechlich und schnell, sie effektiv zu führen erfordert viel Übung und zu dem Geduld und Wissen, zwei Eigenschaften die Taja bisher bei keinem Zookämpfer bemerkt hätte. Aber was war er denn dann? Ein gedungener Söldner vielleicht? Ja das war möglich, aber wenn er hier war um für Zoo zu töten, hätte er gerade die Möglichkeit gehabt. Also fürs erste Sollte Aka ihm vertrauen, dies war ein Tag voller neuer Bündnisse, aber vermutlich waren viele Bündnisse nötig,wenn man eine Organisation wie Zoo zerschlagen wollte.

    /Aber ja doch! Natürlich! Die anderen! Ebony, Odi, Erik, Yukiko, Enrico und Brody! Sie kämpfen auch jetzt gerade und wer weiß wie viele noch?/ Zoo hatte sich viele Feinde gemacht und Victor war auch einer von ihnen.
    „Der Feind meines Feindes ist mein Freund, nicht wahr?“
    „So sagt man.“

    Als mit einem Kreischen die nächste Affenwelle schwang Taja sein Schwert herum um die nächsten Pfeile zu zerschlagen und Victor stieß mit seinem Degen vor, geschickt wich er den ersten Angriffen aus und stieß seine Klinge durch die Schwachstelle der Lederrüstung tief ins Affenfleisch. Taja sprang über ihn hinweg und fegte mit einem weiteren gewaltigen Hieb seines Odachi drei Gorillas weg. Als ein weiterer Pfeil mit Sprengladung auf sie zuflog fing Taja ihn einfach in der Luft und schleuderte ihn fort. Weil Taja jedoch keinerlei Ahnung vom Zielen hatte landete der Affe nicht etwas zwischen seinen feinden sondern in einem frisch renoviertem Mehrfamilien Haus, es blieb nur zu hoffen, dass niemand mehr darin war, der verletzt werden würde. /Ouh... das wird teuer.../


    Taja drehte sich um als hinter ihnen Kampfgeräusche ertönten, eine Truppe von Affassinen hatte sich durch eine andere Gasse geschlichen und wollte von hinten auf sie zustürmen. Doch dazu kamen sie erst gar nicht, denn da war noch jemand. Akataja sah einen Kämpfer mit einem Säbel, der den ersten Affen einfach wegschlug bevor dieser ihn sehen konnte. Metall klirrte als Affensäbel auf Menschensäbel traf und der Affe plötzlich unbewaffnet und durchstochen war, zusammen mit dem Affen der direkt hinter ihm stand. Der Kämpfer mit der blauen Mütze zog gekonnt das Schwert aus beiden Affen wieder heraus, bevor er dem Morgenstern des Gorillas mit einer gekonnten Drehung auswich und ihm beide Hände mit einem Hieb abschlug und kurz danach auch noch den Kopf. Den Pfeilen der beiden bogenschießenden Affen wich er schon fast tanzend aus und näherte sich dabei mit jeder Bewegung ihrer Position. Die Affenwollten schon umdrehen und wegrennen, da waren allerdings schon Victor und Aka schlugen die Affen nieder.
    Brody ließ mit einem zufriedenen Lächeln seine Klinge langsam sinken und sah zu seinen Mitstreitern.

    „Silberlocke! Victor! So ein Zufall das wir uns hier begegnen!“
    „Brody, ihr hab euch also entschlossen mit uns zu kämpfen? Ich hätte geschworen ihr bleibt lieber bei den Frauen. Und ihr“ Taja sah zu Victor „Euer Name ist also Victor? Nun, der meine ist nicht Silberlocke, er lautet Akataja.“
    „Ja das ist er, aber ich kenne diesen Mann gar nicht.“
    „Blödsinn, wir haben doch diese Wette am laufen... wegen Lzzy und Triane?“
    „Er kennt Triane?“
    „Wer ist Triane?“
    „Ein Mädchen, mit blonden Haaren.“
    „Ja das ist sie, aber woher kennt er sie?“
    „Und woher kennt ihr sie?“


    Die drei wurden unterbrochen als die Affen wieder angriffen und alle drei erhoben wieder die Schwerter, bereit zum Kampf. Missverständnisse konnten auch noch später geklärt werden.
     
  6. Akataja

    Akataja Pirat

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    Die Primatenarmee war einer von Zoo's wertvollsten aktiv Posten, eine ganze Armee bewaffneter Killer, die man mit minimalen Aufwand gefechtsbereit halten konnte und die einen natürlichen Killerinstinkt besaß. Es hatte sehr lange gedauert genügend Affen aus der Affenpost zu schleusen und aus zu bilden, doch als es endlich vollbracht war, hatte Zoo eine schlagkräftige Armee die jede Stadt und jedes Fort einnehmen konnte. Doch an diesem Tag erfuhr die Primatenarmee eine herbe Backpfeife der Realität, denn es gelang ihnen nicht diese drei Krieger auf dem Hauptplatz der Stadt nieder zu strecken. Sie konnten Bögen und Armbrüste kaum einsetzen, denn bei so vielen Affen war die Gefahr für friendly fire viel zu hoch. Die drei waren zudem viel zu schnell um sie mit weniger Affen in Griff zu bekommen. Jede Angriffswelle schien an dem Trio aus Schwertkämpfern zu zerbersten und die Anführer der Primatenarmee sahen das. Sie hatten sich bereits in einer der Gassen in der Nähe ein kleines Lager eingerichtet, von dem aus sie den Angriff koordinierten. Die Männer zählten ihre Verluste zusammen.

    „Schon über 300 unserer besten Affen und 20 der Ausbilder, das hätte gereicht um eine Festung ein zu nehmen.“
    „Die Primatenarmee ist eher für Infiltration und Attentate gedacht, mir scheint im offenem Gefecht fehlt es ihnen einfach an Kampferfahrung?“
    „Kampferfahrung? Die werden da draußen abgeschlachtet!“
    „Na dann verkaufen wir das Fleisch an die Metzger, Affenfleisch ist sehr bekömmlich... wir müssen ja keinem sagen, dass es von Affen kommt.“
    „Schön das wir die Wirtschaft ankurbeln können... ABER WAS IST MIT DER SCHLACHT!?“
    „Das einzige was wir dem Boss präsentieren können, wenn er ankommt, sind jede menge tote Affen.“

    In dem Moment kam ein weiterer ZooAgent dazu, aber er war nicht allein. Bei ihm war ein dutzend weiterer Agenten, die mit Gewehren auf das zielten, was der erste Agent an einer Kette mit sich führte. Am anderen Ende der Kette war eine Gestalt zu sehen, die in eine große grobe Kutte gehüllt war und mindestens fünf Meter groß. An den Händen trug er ein schweres paar Handschellen, geschmiedet um Elefanten zu halten.

    „Ist das unsere Verstärkung? 14 Agenten?“
    „Nein... es geht nur um den hier.“ Der Agent zeigte auf den Riesen in der Kutte „Der Boss schickt ihn... wir sind nur hier um auf zu passen, dass er auch hier ankommt... wo ist denn noch mal der Schlüssel?“ Der Agent tastete seine Taschen durch um den Schlüssel für die Handschellen und Ketten zu finden.

    „Ist schon okay...“ Die brummende tiefe Stimme unter der Kapuze wurde von dem Geräusch begleitet, das ertönte als die Ketten und Fesseln durch bloße Muskelkraft gesprengt wurden. Die Agenten waren sofort auf der Hut und setzten ihre Gewehre an. „Nehmt die Dinger runter... Was soll ich hier?“
    „Die drei dahinten.“
    „Wer ist das?“
    „Ist das wichtig, wenn der Boss sie tot sehen will?“
    „humpf... nein...“

    Als der Ansturm der Affen nachließ konnten Victor, Brody und Taja ihre Waffen für kurze zeit ruhen lassen.

    „War es das schon?“ Brody stieß ein kurzes Lachen aus „Das war leichter als gedacht.“
    „Das glaube ich nicht, schaut da drüben.“ Taja deutete auf eine der Gassen, aus der jemand kam.
    „Ich hab da ein ganz mieses Gefühl.“ fügte Victor an.

    Als der hünenhafte Unbekannte langsam über den Platz ging ergriffen die restlichen Affen gleich die Flucht, das war allerdings in Ordnung, weil die Trainer sie zurückziehen ließen.

    „Was ist dies?“
    „Es ist groß, sehr groß. Ist das immer noch ein Mensch?“
    Akataja knurrte kurz „ich hab da so einen Verdacht.“

    Taja kannte nur sehr wenige Personen die so groß wie sein Onkel oder sogar noch größer waren. Einer von ihnen war ein Bergräuber, der im Königreich Lohen mit seiner Banditenbande unter den Reisenden für Angst und Schrecken sorgte und auf den Namen Kim Bongo hörte. Ein brutaler Mann der seine außergewöhnliche Körperkraft einsetzte um zusammen mit seinen Banditen Verbrechen zu begehen, unter anderen hatte er die Eltern von Tajas Blutsbruder getötet und als Onkel Vince losging um diese Banditen eigenhändig zu bekämpfen, war Kim der letzte der noch stand. Natürlich hatte Vince am Ende gewonnen und Kim mit seiner Axt erschlagen, aber die Verletzungen die er damals erlitten hatte beendeten seine Zeit als Seefahrer, Kopfgeldjäger und Krieger. Die Geschichte hatte Taja seit seiner Kindheit bestimmt hundert mal gehört, es war die letzte Schlacht die Vince geschlagen hatte und er hatte sie eindeutig gewonnen. Als Taja dann aber den Namen von Kim in der Zeitung las sah er die Ehre seines Onkels in Gefahr. Er hatte den Artikel über die Neueröffnung der Haftanstalt zig mal gelesen und das große Bild mit den neuen Gefangenen, zu denen auch ein ausgesprochener Riese gehörte brannte sich in sein Gedächtnis ein.

    Jetzt und hier auf dem Hauptplatz ging er diesem verhüllten Riesen entgegen „Treffe ich euch also doch noch... Kim Bongo nehme ich?“
    „Wer will das wissen?“
    „Ihr kennt mich nicht, aber ich kenne euch.“ Taja richtete seine Waffe mit einer Hand, so dass die Klinge beinahe an die Kapuze seines Gegenüber stieß „Ich kann es nicht zulassen, dass ihr gleichzeitig lebendig und auf freien Fuß sein. Also dürft ihr euch aussuchen, entweder von meinem Schwert gerichtet zu werden, oder euch der Marine zu stellen.“
    „Guter Scherz, aber ich werde dich und deine beiden Freunde da drüben jetzt töten.“
    „Das klingt fair, aber bevor wir anfangen uns gegenseitig zu töten würde ich gerne noch eines wissen.“
    „Ein letzter Wunsch ist wohl erlaubt, soviel Stil besitze ich noch.“
    „Vince hat euch damals mit drei Treffern seiner Axt niedergestreckt und euch in einer Lache eures eigenen Blutes sterben lassen und dennoch seid ihr hier?“
    „Du weißt aber sehr gut bescheid.“
    „Ich hab die Geschichte schon hundert mal gehört. Vince Ovaseid ist mein Onkel.“

    „So, so... sein Neffe also? Das ist wohl das beste an das ich von hier aus heran komme. Ja dein Onkel hat mich damals sterbend zurück gelassen, aber er hätte sich noch einmal umdrehen sollen oder warten bis ich ausgeblutet war. Die Leute von Zoo haben mich aufgelesen, offensichtlich haben sie jemanden für wie mich gesucht“ Als Kim näher trat schob die Spitze der Masamune seine Kapuze nach hinten und zeigte sein Gesicht. Es war tatsächlich noch ein klein wenig als menschlich zu erkennen, doch seine Gesichtsbehaarung war wild gewachsen und einer der Axthiebe damals hatte ihm den Kopf gespalten, die Narbe davon war immer noch sehr deutlich zu sehen. Was aber am meisten auffiel waren die grotesken Reißzähne die über die rissigen Lippen hinaus gewachsen waren und die schlitzförmigen Katzenpupillen, zudem zierten seine Stirn zwei mächtige Hörner, wie bei einem Ziegenbock. Er brüllte laut und seine Stimme hallte laut über den Platz „GESUCHT FÜR IHRE EXPERIMENTE!“ etwas traf Taja von der Seite, aber er wusste nicht was, er hatte die Arme und Beine von Kim doch im Auge behalten? Als er durch die Luft flog sah wie sich etwas unter die Kutte zurück zog, dass aussah wie der Schwanz einer Klapperschlange. Taja konnte sich in der Luft drehen und landete wieder auf seinen Füßen.

    Als Victor und Brody mit ihren Schwertern angriffen riss Kimm seine Kutte von seinem Leib und das schwere Stück Stoff hätte die beiden wohl auch bei Seite geschlagen, doch die gezielten schnellen Schwerthiebe zerschnitten ihn schnell. Darunter kam eine dämonische Gestalt zum Vorschein, die sogar diese beiden Kämpfer zurück schrecken ließ. Es lief auf zwei starken Pferdebeinen mit kräftigen Hufen. Die Brust war die eines Gorillas, ein Arm war der eines Bären, der andere der einer Echse mit langen krallen bewehrten Fingern und dazu kam dann noch dieser lange dicke Schlangenschwanz. „Wegen Vince bin ich jetzt ein Monster, Zoo hat aus mir eine Chimäre gemacht, die Kimmäre.“
     
  7. Victor

    Victor Pirat

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    Scheinbar war er nicht von der Kirche, aber woher war er dann? Victor hätte schwören können das sein Aussehen dazu gepasst hätte und von den Umständen her wäre es sehr gut möglich gewesen, dass die Kirche hier ihre Finger im Spiel gehabt hätte. Sie hatte immer irgendwie ihre Finger im Spiel, nur war dabei nie wirklich klar auf welcher Seite und zu welchem Zweck. Aber das Ganze wurde noch wesentlich Skuriler, denn jetzt tauchte auch noch ein weiterer Typ auf, der behauptete ihn zu kennen und sogar eine Wette mit ihm am laufen zu haben. Sein Gesicht hingegen kam ihm nicht sehr bekannt vor, hatte das vielleicht mit der vergessenen Zeit zu tun? Vor einiger Zeit war er nämlich erleuchtet worden, wenn man dem so sagen wollte. In wahrheit hatte er einfach einen Schlag auf den Hinterkopf bekommen und dadurch einen Gedächtnisverlust von einer gewissen Zeit gehabt. Nichtsdestotrotz musst der junge Inquisitor darauf achten, das er nicht von den Affen erwischt wurde. An sich keine allzuschwere Aufgabe, dennoch ein wenig Konzentrieren musste er sich schon andernfalls würde es ihre Menge wieder gut machen und die drei würden einfach überrant werden. Auf die Frage, woher er Triane kannte, musste er leicht lachen und antwortete darauf als er den nächsten Affen erlegt hatte mit: "Wir sind unds vor ein paar Stunden näher gekommen." Wie man das interpretieren wollte konnte jeder für sich entscheiden.

    Einige Zeit später liess der Ansturm der Affen plötzlich nach, ob das jetzt ein gutes Zeichen war oder nicht, da war sich Victor noch nicht so sicher. Denn die Pause war recht schnell zu Ende. Und auf den Regen folgte die Taufe. Der Typ war sogar grösser als Papiertütenmann. Doch scheinbar schien er eine gemeinsame Geschichte mit Atakaja zu haben. Das war nicht gut, gar nicht gut. Gerade als Victor angreiffen wollte, zog er seine Kutte ab und was der junge Inquisitor zu sehen bekam war nichts das er erwartet hatte. So sah er doch eher aus wie der Teufel in Person. Ohne gross zu überlegen stach er sein Schwert in den Boden und liess sich auf ein Knie fallen. Denn das war kein Kampf den er alleine bestreiten würde. Diese Kreatur wie auch immer man sie nennen wollte war nicht mehr Menschlich. Und der Sünde die man ihr angetan hatte war unbeschreiblich. Dafür musste man sie von ihrem Leiden befreien, erlösen von dem bösen. Mit der rechten Hand fasste er sich an die Stirn und formte dann ein Kreuz über seinen Schultern. Es war wie Victor angenommen hatte, er hatte hier auf dieser Insel eine Bestimmung und diese hatte er nun gefunden. Das Ding musste im Namen der Kirche erlegt werden. Schnell stand er wieder auf und zog sein Schwert aus dem Boden, liess seine Hand ausschwingen und machte sich bereit anzugreiffen. Doch so einfach würde das nicht werden. Mit einem schnellen Blick zu den anderen vergewisserte er sich, dass diese auch bereit waren. Dann rief er ihnen zu: "Könnt ihr den Schwanz und die Arme übernehmen, ich nehme mir dann die Beine vor. Und beeilt euch, ich denke nicht, dass er der letzte Gegener ist dem wir heute begegnen werden. Wobei ich gerne bis zum Abendessen fertig wäre mit der Arbeit." Ein wenig lockerheit konnte jetzt nicht schaden. Das Ziel waren die Knie, denn dass man noch gut stehen konnte mit einer durchlöcherten Kniescheibe, bezweifelte er doch recht stark und wenn der Riese nicht mehr beweglich wäre, dann würde das recht viele Mühen ersparen. Ob seine Idee aufgehen würde, wusste er noch nicht aber genau das würde er gleich herausfinden, als er nach vorne preschte mit dem Ziel eines der Beine zu erwischen.
     
  8. Brody

    Brody Piratenkapitän

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    Offentsichtlich erinnerte sich Victor nicht an ihn, was Balthasar zwar ein wenig irritierte aber auch nicht viel ausmachte. Schließlich hatten sie gerade andere Probleme, als ihre Wette. Dennoch war ihm die Bemerkung nicht entgangen, das sich Victor und Triane näher gekommen waren. Aber auch diese Frage stellte er hinten an, nach einem Kampf konnte man besser reden als darinnen.


    Welle um Welle an Affen hatten die drei Kämpfer nun schon überwunden, doch leider wurde der Ansturm auf sie nicht kleiner. Langsam wurde Balthasar müde, ein harter Tag steckte ihm in den Knochen. Die Kämpfe und das Weglaufen forderten langsam aber sicher ihren Tribut, sein Atem ging stossweise und seine Schulter brachte sich pochen in Erinnerung. Der Schweiss stand ihm auf der Stirn, sein Shirt hing nur noch in Fetzen an ihm herab, dies war heute eindeutig nicht sein Tag. Zwei Dinge hielten ihn noch aufrecht, die Gedanken, das er endlich den Auftrag seines Vaters abschliessen konnte und er somit wieder ins East Blue zurückehren konnte. Das Zweite war der Gedanke an eine gemeinsame Nacht mit Ebony. Er hieb gerade mit dem Korb seines Säbels gegen die Schläfe eines angreifenden Schimpansen, so dass dieser mit verdrehten Augen bewusstlos zu Boden fiel, als der Ansturm der restlichen Affen plötzlich aufhörte. Schnell hatte er den Grund dafür gefunden, ein sehr großer Gegner lief durch die Reihen der Affen, die sich gerade zurückzogen. Balthasar nahm sich den kurzen Augenblick, um durchzuschnaufen und um neue Kraft zu tanken. Akataja schien dieses Vieh zu kennen, denn er sprach es an. Und das fantastische daran war, das Vieh antwortete ihm. Als das Gespräch zu Ende war, rieß sich Kim Bongo oder wie er sich jetzt nannte Kimäre seinen Umhang von seinem Körper. Was zum Vorschein kam, war an Perversion eigentlich nicht zu überbieten. Eine Mischung aus Pferd, Schlange, Affe, Mensch, Bär und Echse, eine Zusammenstellung die nur einem kranken Geist entsprungen sein konnte. Wer zum Teufel machte dies nur.


    Victor stimmte die Gruppe auf den Kampf ein, Akataja wollte die Arbeit seines Onkels zu Ende bringen und Balthasar hatte genug Luft und Kraft sammeln können für eine neue Runde. Da sein Shirt nur noch ei Fetzen Stoff war, riss er es sich vom Leib und sein muskelöser Körper kam zum Vorschein. „Ich nehm den Schwanz, von der häßlichen Fresse wird mir nämlich schlecht. Bringen wir es hinter uns, ich habe heute noch andere Termine.“ Die lockeren Sprüche waren sein Spezialgebiet, die wollte er sich von Victor nicht nehmen lassen. Außerdem halfen ihm diese Sprüche im Kampf und manchmal konnte man den Gegner damit provozieren. „Zeigen wir es Kimiboy !“

    Er lief einen Bogen um in den Rücken des Ungetüms zu kommen, sollten die anderen Beiden das Vieh von vorne angreifen.
     
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  9. Akataja

    Akataja Pirat

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    Akatajas Mitstreiter schienen sich durch die monströse Erscheinung nicht einschüchtern zu lassen, auch wenn Victor anscheinend sein Heil in einem kurzen Gebet suchte, das konnte Taja respektieren. Brody entschied sich gleich dazu auf den Schweif der Kreatur los zu gehen und Victor wollte auf die Beine. Die anfängliche Kampfstrategie musste aber schnell noch einmal überdacht werden, als die Kimmäre auf alle Viere runter ging. Dabei schlugen die Bärenpranke und die Echsenkralle so hart auf den Boden, dass dieser kurz erschütterte und Taja zurück springen musste. Kaum hatte Taja wieder Kontakt zum Boden sprang er auf sein Ziel zu und schlug mit dem Schwert zu, doch die eisenharten Hörner wehrten den Schlag funkensprühend ab und stießen den Mann in dem schwarzen Mantel weg wie ein Stoffpüppchen.

    Die Kimmäre war schneller als man es ihr ansah, auf allen Vieren war sie sehr wendig und konnte sich immer wieder wegdrehen, wenn Victor und Brody angriffen und gleichzeitig mit dem Schweif zuschlagen. Zudem war das Fell der Bärentatze so dick, dass Balthasars Säbel, Joker, kaum hindurch schneiden konnte. Victor war sehr schnell, aber er kam kaum an die Kimmäre heran, nicht nur wegen dem Schweif, der gelenkig wie ein Schlange und stark wie ein Elefant zuschlug, sondern auch wegen dem Echsenarm, der voll ausgestreckt mit seinen langen Fingern und Krallen um einiges länger war als Victors Schwert, Uriels Licht. /Kimm war schon vorher eine grausame Kampfmaschine, aber diese Typen von Zoo haben jetzt eine echtes Monster aus ihm gemacht. Sein Körper ist eine Waffe./

    Taja versuchte es erneut. Während Victor und Brody von zwei Seiten angriffen und die Bestie in Bewegung hielte hatte Taja einen neuen Plan gefasst. Er erinnerte sich an die Geschichte, wie sein Onkel Vince gegen einen riesigen Stier gekämpft hat /Mindestens zehn Tonnen schwer und groß wie ein Haus hatte er gesagt./ Um den Sieg zu erringen musste Vince damals nur eines schaffen /Ich dreh das Ding auf den Rücken!/

    Taja nahm Anlauf und machte einen großen Sprung, er sprang über die Bestie und stieß mit der Masamune zu, doch so wie Joker konnte auch die Masamune 1.1.B nichts gegen das Fell der Bärenpranke machen, das Schwert vergrub sich im Boden anstatt im Arm, aber der war auch gar nicht sein Ziel. Sein Hieb konnte den Arm nicht abtrennen, aber er unterbrach den Angriffskreis der Kimmäre. Taja hatte sich ein kleines Zeitfenster geschaffen, dass er nutzen musste. Er zog das versiegelte Schwert Shiberuken von seinem Rücken und benutze es wie einen Stab als er das untere Ende der Scheide in die Brust der Bestie rammte. Er brauchte beide Arme um mit einem Stöhnen die Bestie aus zu hebeln. Als er Kim auf den Rücken drehen wollte, blieb dieser einfach auf seinen beiden Hufen stehen /verdammt, stimmt, er kann auf zwei Hufen stehen.../

    Aber Tajas Bemühung war nicht umsonst, jetzt konnte Victor endlich seinen Angriff durchführen und mit seinem schnellen Vorpreschen auf die Beine der Bestie losgehen. Der Hieb von Uriels licht kam schnell und war scharf, doch war die Kimmäre schnell und die Knochen und Muskeln waren hart, es floss zwar Blut und das Monster brüllte zornig, doch es fiel nicht.
    Balthasar Brody konnte jetzt seinen Move machen. Er wich dem nächsten Schwanzhieb mit einem gekonnten Sprung aus, stieß sich mich den Füßen am Rücken der Kimmäre ab, machte in der Luft drei Schrauben und einen Salto, an dessen Ende er mit dem Säbel herunter stürzte und den Schwanz der Bestie abtrennte wie mit einer Guillotine „Ha! Echsenschwanzsuppe!“

    Mit einem lauten Brüllen, laut genug, das sich die drei Schwertkämpfer die Ohren zuhalten und zurück weichen mussten, quittierte die Kimmäre den schmerzhaften Verlust des Schweifes. „Endlich ein Vorteil.“ Taja war zufrieden, bis plötzlich ein neuer Schwanz aus dem Stummel stieß, ganz schleimig und mit weichen Schuppen „Zur Hölle!?“
     
  10. Brody

    Brody Piratenkapitän

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    Er konnte es nicht fassen, das Vieh konnte seinen Schwanz nachwachsen lassen. Aller Aufwand den die drei Schwertkämpfer auf sich genommen hatten, war umsonst gewesen. Eigentlich hatten Sie ihren Gegner aus dem Gleichgewicht bringen wollen, in dem sie Ihm den Schwanz abschnitten, doch dies war nun mit dem nachwachsen des Selben hinfällig. Es musste ein neuer Plan her um den Gegner zu fällen

    Kaum hatte sich das neue Körperteil des Gegners neu ausgebildet, schwang es schon in die Richtung von Balthasar um ihn zu treffen. Nur seine schnelle Reaktion und ein Sprung nach hinten bewahrte ihn vor einem Treffer. Doch dieser Angriff von der Kimäre brachte ihn auf eine neue Idee. Warum benutzte man nicht die Waffen des Gegners gegen ihn selbst. Der alte Schwanz lag noch genau an dem Ort, an dem er abgeschnitten wurde. Bei einem erneuten Schwanzschlag des Gegners musste er sich schnell ducken um nicht getroffen zu werden. „He Silberlocke kannst du Vicky und mir ein bisschen Zeit verschaffen.“ „Ich versuche es“ rief Akatja zurück, der sich den wilden Hieben der beiden Armen des Monsters ausgesetzt war. „Ihr werdet alle sterben, wie Fliegen“ Victor sah Balthasar fragend an, er fragte sich was dieser vorhatte. Der junge Brody zeigte auf den abgeschlagenen Schwanz und zeigte mit seinem Finger eine Kreisbewegung an. Victor nickte, er hatte den Plan verstanden. Beide liefen nun auf ihr neues Ziel zu, dabei mussten sie mehreren Schwanzhieben ausweichen, was dank ihres Kampfgeschick und ihrer Schnelligkeit jedoch kein Problem darstellte. Beim alten Schwanz angekommen nahmen sie ihn an der Rassel der Klapperschlange, am Schnitt entwich schließlich noch das restliche Blut. Außerdem konnte man das Schwanzende besser greifen, da es nicht ganz so dick war, wie beim Ansatz. Nach einem kleinen Zeichen begannen die beiden Männer im Kreis zu drehen um dem Schwanz genug Schwung zu verleihen. Am Anfang schliff dieser noch am Boden, doch mit jeder Umdrehung die von den Beiden vollführt wurde entfernte sich der Schwanz vom Erdboden.

    Währenddessen beschäftige Akatja alten Familienfeind, in dem er diesen mit kurzen Angriffen aus dem Rhythmus bringen wollte. Die Kimäre sah einen Weg zur späten Rache an seinem alten Feind, in dem er dessen Enkel tötete. Daher vergaß er auch, das noch zwei weitere Gegner auf dem Schlachtfeld gegen ihn kämpften. Balthasar und Victor hatten sich, während sie sich um ihre eigene Achse drehten, wieder langsam an den Gegner herangearbeitet. Ihr Ziel war es dem Giganten, mindestens ein Bein wegzuschlagen um einen Vorteil zu erlangen. Auch Akatja erkannte den Plan und versuchte nun den Gegner auf der Stelle zu halten. „Drei ... zwei“ mit jeder Zahl wurde der Schwung von Piratenkapitän und Inquisitor schneller und bei „Eins“ krachte das Schwanzende auf das Standbein der Bestie. Als Menschen konnte man Kim schließlich nicht mehr bezeichnen. Die Überraschung stand diesem jedoch ins Gesicht geschrieben, als sein Bein unter seinem Körper wegknickte. Der Gigant fiel, dies war der Sinn und Zweck dieses Angriffs gewesen, es kam dem jungen Brody jedoch vor als würde ihr Gegner in Zeitlupe fallen. Als würde sich der Geist des Wesen weigern zu begreifen, dass er zu fallen hatte. Doch er fiel, Balthasar und Victor mussten zur Seite springen um nicht unter dem Körper von Kim begraben zu werden. Als er schließlich auf den Boden aufschlug, gab es eine kleine Druckwelle, die schwächere Männer locker von den Füßen gerissen hätte. Doch die drei Schwertkämpfer konnte die Druckwelle nicht umwerfen. Nun war der Weg für Akatja frei um einen vorentscheidenen Treffer zu landen.


    Am Rande des Schlachtfeldes, starrten die restlichen Tierausbilder mit offenen Mündern auf das Geschehen. Sie konnten es nicht fassen, das Kim von diesen Drei auf den Boden geworfen wurde, dies hatte noch niemand nach dessen Umbau geschafft. Doch auch eine neue Person war am Rand des Kampfplatzes aufgetaucht. Diese verzog etwas angewidert, das Gesicht. Mit einer Stimme wie ein Löwenbrüllen rief er den drei Schwertkämpfern auf dem Platz zu „Ihr habt nach mir gerufen ? Das wird euch noch leid tun!“
     
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  11. Akataja

    Akataja Pirat

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    „He Silberlocke kannst du Vicky und mir ein bisschen Zeit verschaffen.“

    Brody, der selbsternannte Piratenkapitän, schien einen Plan zu haben und das war mehr als Taja im Moment hatte.

    „Ich versuche es“

    Taja zog die Masamune wieder aus dem Steinboden /Naja, Pläne und Taktik haben bisher nicht geholfen... dann versuchen wir es eben mit der guten alten Gewalt./

    „Ihr werdet alle sterben, wie Fliegen!“ brüllte das Monster und Taja sprang der Gefahr entgegen.

    Der ausgestreckte Echsenarm hatte sogar noch mehr Reichweite als Akatajas Masamune, aber dafür konnte der silberhaarige Schwertkämpfer die Bärenpranke auf Abstand halten und die Kimmäre schien sich ihren neuen Schwanz noch nich einsetzen zu wollen. Taja schlug mit der Masamune immer schneller und härter zu, schon fast wie von Sinnen. Die meisten Schläge wurde von der Bärenpranke abgewehrt. Taja hatte natürlich Bedenken, dass er dieses Tempo nicht halten konnte, außerdem musste er immer wieder seine Attacken abbreche und zurück weichen, wenn die Kimmäre mit der Echsenkralle angriff. /Vielleicht sollte ich endlich „ES“ einsetzen... nein! Zu gefährlich... und nicht nötig!/ Taja konnte hinter seinem Feind bereits sehen dass seine beiden neuen Verbündeten zur nächsten Attacke ausholten. /Natürlich! Der Schwanz der Bestie! Er ist sogar ein wenig länger als der neue und sollte hart genug sein/ Im Normalfall müsste Taja über die Worte „Schwanz“ und „hart“ ein wenig schmunzeln, aber dafür war jetzt keine Zeit. Taja setzte auf seine Kampfgefährt. Er packte die Masamune mit der linke Hand direkt an der Klinge und nutzte sie um die Bärenpranke bei Seite zu Stemmen. Er setzte seinen Stiefel auf den GorillaKörper und kickte ihn ein Stück nach hinten. Dadurch war Tajas Verteidigung offen wie eine Bordelltür am Hafen nach 22:00 uhr, den nächsten Angriff mit der Echsenkralle konnte er nicht abwehren. Aber da traf die Kimmäre auch schon ihr eigener Schweif und sie verlor das Gleichgewicht und stürzte nach hinten. Taja hatte keine Zeit zu verlieren, kaum hatte er wieder Bodenkontakt sprang er zurück und holte mit der Masamune aus. Aber Kimmäre reagierte schnell, er packte die Klinge mit beiden Händen. Er keuchte als Tajas sein Knie in die Gorillabrust bohrte und die Spitze der Masamune so nahe zu seinem Gesicht kam, dass er das Maul öffnen und das Metall schmecken konnte. Kim musste die Klinge so hart packen, dass sein Pranke und die Kralle bluteten und das Blut langsam an der Klinge hinab tropften.

    Taja want all seine Kraft auf um das Schwert tiefer zu drücken /Scheiße! Es sind doch nur ein paar Zentimeter!/

    Kim konnte das Schwert jedoch langsam zurück drängen, nur ein paar Sekunden, dann hätte er wieder genug Kontrolle um mit dem Schweif zuzuschlagen, den Feind zu entwaffnen und einfach zu zu beißen! Aber dann drehte Taja einfach den kleinen Knopf am Griff der Masamune. Die Klinge zerfiel sofort in ihre Einzelteile. Die spitze fiel eifnach zu Boden, die zwei Teile in der Mitte hatte Kimmäre plötzlich einzeln in Kralle und Pranke .Taja hatte noch den Griff mit der kurzen Klinge und er wusste was zu tun war. Er rutschte von der Brust der Kimmäre und zog die Klinge durch den Hals des Ungetüms. Taja konnte sich noch die Spitze der Masamune greifen bevor ein harter Schwanzhieb ihn traf und zu Boden schleuderte.

    Das Blut spritzte aus dem Hals der Kimmäre wie aus einem Springbrunnen. Kim drückte die Wunde schnell mit seiner Bärentatze ab, aber er hatte schon viel Blut verloren. Er spürte bereits wie ihm durch den massiven Blutverlust schwindelig wurde und musste auf ein Knie runter „Sch-scheiße...“


    „Ihr habt nach mir gerufen ? Das wird euch noch leid tun!“ ertönte irgendwo für Taja kaum hörbar im Hintergrund.


    „Jetzt bringen wir es zu ende.“ Nach dem letzten Hieb schmerzte Tajas ganzer Körper, aber konnte sich noch genug konzentrieren um die Spitze der Masamune wieder auf den Griff zu setzen, die dadurch entstandene Waffe war höchstens so lang wie ein gewöhnliches Katana. Er hatte keinen Vorteil durch Reichweite mehr und war angeschlagen, aber wenn er es jetzt nicht beenden würde und Kim sich zurück zog, gab es so eine Gelegenheit vielleicht nie wieder.

    „Bring it! Punk!“ Kim spie Blut als er Taja entgegen rief. Er stützte sich auf das andere Bein und holte mit der Echsenkralle aus.


    „GENUG!“


    Ein unheimliche Kraft schleuderte Taja zurück und ließ ihn über den Boden schlittern. Staub wurde aufgewirbelt wie bei einem Kanoneneinschlag. Als der Staub sich langsam legte konnte Taja erst einen großen Schatten sehen und dann einen ebenso großen Löwen, ein großes Tier, größer als ein Stier oder ein Pferd, mit goldenem Fell, mit einem Ohrring und einer Narbe über dem linken Auge. Das Tier stand zwischen ihm und Kim und um die Situation noch merkwürdiger zu machen, begann es auch noch sprechen. „Wenn man nicht alles selber macht... ihr habt genug meiner Zeit und meiner Ressourcen geraubt! Ich lasse mich doch nicht als dumm verkaufen von einem Haufen Tagedieben und Hungerleidern! Was denkt ihr wer ich bin! Ich bin King! Und ich hab jetzt Lust aufs töten!“
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Mai 2017
  12. Brody

    Brody Piratenkapitän

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    Wenn man nicht alles selber macht... ihr habt genug meiner Zeit und meiner Ressourcen geraubt! Ich lasse mich doch nicht als dumm verkaufen von einem Haufen Tagedieben und Hungerleidern! Was denkt ihr wer ich bin! Ich bin King! Und ich hab jetzt Lust aufs töten!“ Mit dieser Ansage hatte ein neuer Gegner den Platz betreten. Der Körper des Sprechers war von goldgelben Fell bedeckt, der muskulöse Brustkorb war von Narben verziert, ein buschiger Schwanz zuckte vor Aufregung und das Raubtiergesicht war von einer Mähne umgeben. Für Balthasar bestand kein Zweifel, dass Sie endlich den Chef von Zoo vor sich hatten, ihm war aber auch klar das Sie drei vor einem großen Problem standen. Um diesen Gegner besiegen zu können, brauchte es ein verdammt gute Taktik. Ansonsten konnte man ihre Überreste von den Pflastersteinen aufklauben.

    Zum Glück hatte Häuptling Silberlocke der Kimäre den Bauch aufgeschlitzt, und diese verlor viel Blut. Der junge Brody hoffte, das dies eine weitere Teilnahme der Kimäre verhinderte. Denn dann konnten die drei Schwertkämpfer gleich ihre Koffer packen und nach Hause gehen. Beiden Gegner auf einmal wären Sie nie im Leben gewachsen.

    Für Balthasar zählte ab jetzt nur noch ein Ziel, den Obermacker von Zoo zu besiegen, auf welche Art auch immer. Schritt Nummer eins war nun erst einmal rauszufinden was der Gegner konnte. Seinen Säbel ließ er sinken, so dass die Spitze auf dem Boden des Platzes ruhte, dann lief er los und startete seine erste Attacke. „Soil Blow“. Der Gegenstand den er in Richtung Leopolds schleuderte flog ins Leere. Der Löwenmensch stand nicht mehr an seiner ursprünglichen Platz und so bekam die Kimäre diesen Ablenkungsangriff ab. So unerwartet wie Leopold plötzlich verschwunden war, so unerwartet tauchte er wieder vor Balthasar auf und schlug diesen mit flacher Hand gegen den Bauch. „Zu langsam“ Von der Kraft dieses Schlages flog der junge Piratenkapitän eine Meter nach hinten und wurde erst von einer Leiche eines Affen-Assassinen gebremst. Zusammengesackt saß er erst einmal da. Währenddessen griff der Anführer von Zoo seine beiden Begleiter an, diese hatten die gleichen Probleme und mussten beide einen kräftigen Schlag einstecken. „Mehr habt ihr nicht drauf, ist ja echt erbärmlich was sich zur Zeit alles Pirat nennen darf“ Viele einfach gestrickte Piraten wären wahrscheinlich auf diesen Psychotrick von King wie er sich ja nannte, reingefallen und hätten ihn voller Wut angegriffen. Was in den meisten Fällen der sichere Untergang darstellte. Doch Balthasar ließ sich nicht reizen, auch wenn ihm jetzt der Chef der Bande gegenüberstand, die seinen Vater reingelegt hatten. Vielmehr brachte ihm diese Beleidigung auf eine Idee. Früher hatte er mit Petyr sich öfter im Beleidigungsfechten geübt. Eine Kampfart die einen Piraten vor vielen Jahren weltberühmt gemacht hatte. Dabei musste man seinem Duellgegner Beleidigungen an den Kopf werfen, dessen Beleidigungen gekonnt kontern. Wer es schaffte des Gegners Beleidigung mit einer gereimten Erwiderung zu kontern, bekam sehr viel Applaus von den anwesenden Zuschauern. Wer keine guten Erwiderungen fand, oder ausrastete hatte das Spiel verloren. Vielleicht konnte man Leopold dadurch zu Fehlern zwingen. Ein oder zwei Versuche war es auf jeden Fall wert. Er richtete sich aus und sah seinem Gegner ins Gesicht „Hey du übergroßer Stubentiger.“ Keine Erwiderung, nur wieder ein blitzschneller Angriff, denn der junge Brody gerade so ausweichen konnte. Dafür traf ihn der zweite Schlag der Kombination, welcher ihn wieder einige Meter davon schleuderte und für Balthasar an einer Hauswand endete. Kurzes Durchatmen, die Schmerzen so gut es ging verbergen und dann der nächste Anlauf. „Mehr hast du nicht drauf, da kenne ich Omas die können fester zuschlagen.“ Mit einem mörderischen Grinsen sprang Leopold auf ihn zu, Balthasar sprang durch das Fenster und wich dem Angriff aus, der Schwung ließ ihn zum Kamin des Hauses rollen wo er liegen blieb. Der Angriff des Löwenmenschen traf die Hauswand. Da diese tragende Funktion hatte, stürzte das Haus in sich zusammen und für Außenstehende musste es so aussehen, als wäre Balthasar unter den Trümmer begraben. Doch dieser lag beim stabilen Kamin und war nur von kleineren Brocken Geröll getroffen worden. Er hoffte dass die Anderen Leopold beschäftigen konnten, er musste sich etwas überlegen.
     
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  13. Victor

    Victor Pirat

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    Victor hatte es echt geschafft in etwas hineinzurutschen, das noch schlimmer war als dieses Riesenviech das sie gerade so halbwegs besiegt hatten. Der Löwe war echt etwas das man nicht so oft sah, vorallem mit der Geschwindigkeit. Seiner Erfahrung nach müsste so eine Masse wesentlich langsamer sein, oder weniger Flink. Der King, wie er sich selbst nannte, schien da eine ganz andere Meinung zu haben und liess seine Muskeln spielen. Wobei sich recht schnell herausstellte, das er den Grösseren hatte. Spätestens als sich Victor zum wiederholtesten Male in der Luft wiederfand wurde es langsam langweilig, wobei es den anderen auch nicht anders ging. Mit einem leichten strecken seines Kopfes auf die Seite erklang ein knackendes Geräusch während in der Zwischenzeit Brody in einem Haus verschwand oder was auch immer er da machen wollte. Der junge Inquisitor würde wohl weiter die Rolle des Ablenkungsmanöver übernehmen müssen bis die Silberlocke wieder ein wenig bei Kräften war, dann hätten sie vielleicht eine Chance. Was allerdings durchaus ein Spiel mit dem Feuer war, aber wer spielte nicht ab und zu gerne mit der Versuchung des Teufel's? Dieses Motto in Gedanken legte er ein lächeln auf, es wurde Zeit für seinen Auftritt. "Hey ich dachte vielleicht sollte ich ein wenig mit dem Kätzchen spielen, was meinst du sollen wir eine Runde machen?" In der Zwischenzeit hatte er ein Seil vom Boden aufgesammelt und mit einem Stein über einen Dachbalcken gehängt. so das es schön von diesem herunterhängte und ein schönes Katzenspielzeug in einer vergrösserten Form ergab. "Was ist, ich dachte darauf stehst du doch...." Der angeschlagene Tonfall war dabei eine Mischung aus Sarkassmus und ernst gemeinter guter Laune, kurz gefolgt von einem enttäuschten ausatmen, als ob er schon wusste was kommen würde. Schnell machte er sich für den Aufprall bereit, dessen dazugehöriger Schlag nur ein paar Sekundenbruchteile später folgte. Hart, sehr hart wurde Victor getroffen und es fiehl ihm schwer danach zu atmen. Das Seil liess er jedoch nicht los, so einfach wollte er es den anderen auch nicht machen. "Ach komm schon, ich habe das doch extra für dich gebaut jetzt sei nicht so launisch kleines Kätzchen." Brachte er mit einem gespielt enttäuschten Tonfall zwischen zwei Schlägen hervor. Hoffentlich hatten die anderen beiden bald etwas geplant, das helfen würde, Ewig würde er das hier defintiv nicht aushalten.
     
  14. Akataja

    Akataja Pirat

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    Kaum hatte der Kampf gegen den sprechenden Löwen, der sich selber „King“ nannte begonnen, war klar, dass dieser Feind wesentlich stärker war, als ihre vorher gegangenen Feinde. Mit einem einzigen Hieb war er dazu in der Lage alle drei Schwertkämpfer weg zu wischen wie Papierpuppen. Brody mit der blauen Mütze wurde in eines der umliegenden Häuser gezwungen, welches kurz darauf einstürzte und King griff danach gleich Victor an, der ihn in ein anderes Gebäude lockte. Taja konnte schon nach diesen kurzen Kämpfen einschätzen, dass ihr Feind über überlegenden Kräfte verfügte, er war verdammt schnell, mindestens so schnell wie diese Kampfratte die der Hundemeister bei sich hatte und er war stark, wie stark konnte Taja noch nicht sagen. Das war vermutlich der nächste nötige Schritt, aber zuerst gab es was wichtigeres zu tun.
    Nachdem Taja die Masamune wieder zusammen gesetzt hatte begab er sich schnell zu dem eingestürzten Haus, von dem nur noch der Kamin stand. „Brody!“ rief er „Ich hoffe ihr seid so clever, wie ich euch einschätze.“ er holte mit der Masamune aus und machte einen schlag gegen den Kamin, er schwang die Masamun noch einmal herum und tippte danach den Kamin mit der freien Hand an. Der steinerne Bau verrutschte an der sauber durchtrennten Stelle und fiel nach hinten. Taja griff hinein und spürte schnell eine andere Hand, er zog den -zumindest scheinbar- relativ unverletzten Brody aus den Trümmern.

    „Das wäre ich auch allein raus gekommen.“ meinte der selbsternannte Kapitän und hustete etwas Asche aus.

    „Das ist mir klar.“ Taja sah zu dem Gebäude in dem Victor mit King verschwunden war „Unser Feind ist stark, alleine kann ihn keiner von uns besiegen. Aber es gibt eine uralte Taktik, welche mir meine Meisterin in solchen Fällen empfohlen hat.“

    „Und die wäre?“

    „Schildkrötentaktik.“ meinte Taja mit einem leichten Lächeln.

    „kommt da noch eine genauere Erklärung, Meister Silberlocke?“

    Taja kam nicht zum Erklären, denn er sah wie Victor aus dem Fenster kletterte und auf sie zugerannt kam.

    „Und wie ist es euch ergangen, Streiter der Kirche?“

    „Ich habe dem Kätzchen ein kleines Spielzeug dagelassen.“ meinte Victor als er durchatmete.

    Kurz darauf kam ein großer Stein, der an einem durchgetrennten Seil hing, aus dem Haus auf die drei zugeflogen. Victor und Brody sprangen schnell gelassen bei Seite, keine Chance das ein so plumper Wurf zwei so geschickte Schwertkämpfer treffen würde. Taja hield es nicht für nötig aus zu weichen, er schwang die Masamune herum und teilte den Fels in zwei Teile, die links und recht an ihm vorbei flogen.

    "Scheint keine Lust auf Spielzeug zu haben..."

    „Also... deine Taktik?“ Fragte Brody erneute als King aus dem Haus trat.

    „Ich beziehe Prügel und ihr versucht einen Weg zu finden dieses Ding fertig zu machen.“

    „Das ist ein blöder Plan.“ Victor ließ dabei nicht die Augen von dem Löwen, der mittlerweile auf zwei Beinen lief und den Staub von seinem Fell klopfte.

    „Humpf... hier ist alles voll mit verdammten Monstern.“ Taja schwang sein Schwert herum. „Wir haben die Zahlenmäßige Überlegenheit, aber das hilft uns nicht wirklich, weil wir kein Team sind. Wenn wir gleichzeitig angreifen, rennt ihr nur in meine Schläge und wir behindern uns gegenseitig, wenn nur der Rest von meiner Crew hier wäre...“ Taja seufzte, vielleicht hätte er doch lieber bei Yukiko bleiben sollen „...aber egal, ich habe den festen Entschluss gefasst diesen Kampf nicht zu verlieren.“

    Taja und King liefen aufeinander zu „bist du so überheblich mich allein besiegen zu wollen?“

    Taja spuckte zur Seite aus „Ich habe heute schon unzählige Bestie erschlagen...“ er seufzte, denn sein Körper schrie vor Erschöpfung und Taja sehnte sich nach einem weichen Bett „...auf eine mehr oder weniger kommt es da auch nicht mehr an.“ Taja zog sein Schwert herum und packte es fest mit beiden Händen als sein Angriff von oben auf seinen Feind herunter raste.
    King grinste nur schief und legte seinen Kopf zur Seite, so dass der Schlag seines Feindes in seine Mähne ging. Es war ein heftiger Schlag und die freigesetzte Kraft reichte aus um Tajas Haare und Mantel im Wind flattern zu lassen, das Löwenmonster steckte den Schlag weg, es ging ein wenig in die Knie, aber ansonsten gab es keine Reaktion. Taja hing noch mitten in der Luft als er feststellen musste, dass die Masamune nicht dazu in der Lage war, durch die Löwenmähne zu schneiden.

    „Jetzt bin ich dran.“

    King zog mit erstaunlicher Geschwindigkeit das Schwert von seiner Hüfte und schlug nach oben. Taja war noch Geistesgegenwärtig genug um seine Klinge so weiter zu bewegen, dass er den Schlag abwehren konnte. Die Wucht in diesem relativ leichten Schlag schickte Wellen von Schmerz durch Tajas Arme und ließ die Masamune erzittern und knacken. /Verarsch mich nicht!/ Taja wurde höher in die Luft gehoben. King löste eine ganze Reihe von Schwerthieben gegen seinen Feind aus, der durch die Schwerkraft direkt in diese Attacke gezogen wurde. /Konzentration!/

    „Flügel Kreuzen!“

    Taja musste den Reichweitenvorteil seiner Waffe ausnutzen. Das kurze Schwert seines Gegners war massiv und wuchtig wie ein Knüppel aus Stahl, aber eben kurz. Die vier aufeinander folgenden Hiebe der viel längeren Masamune richteten zwar weder bei King noch seiner Waffe schaden an, aber sie trieben ihn weit genug zurück, so dass Taja aus der Reichweite des Monsters kam und wieder landen konnte. /jetzt geht’s los!/

    „Sternenstoß!“

    Der kräftige erste Stoß des Angriffs wurde zwar von King abgewehrt, doch fegte sein Schwert so weit zur Seite, dass die folgenden drei Angriff gezielt das linke Bein und die Schultern der Bestie trafen. Was jedoch nur von einem Knurren des Löwenmenschen notiert wurde.

    „Kurzer Schmerz!“

    Taja führte einen weiteren harten Stoß aus, King war jedoch geschickt genug um trotz der geringen Entfernung den Stoß in seine geradezu unzerstörbare Mähne gegen zu lassen. Aber das reichte für diese Technik auch aus. Die Klinge verfing sich in den Haaren, wie sie sich eigentlich im Körper des Zieles verhaken sollte. King mochte groß und Stark sein, doch die Bestie bestand aus keinem sonderlich schweren Material, so konnte Taja erfolgreich sein eigenes Gewicht auf den anderen Fuß verlagern und die Klinge herum ziehen um seinen Feind mit hoher Geschwindigkeit zurück in das Gebäude zu schicken, aus dem er zuvor erst heraus gekommen war. Das ohnehin angeschlagene Haus brach über der Bestie zusammen. Doch King befreite sich mit einem wütenden Brüllen und Trümmer flogen durch die Luft. Taja blickte auf und seine Pupille zog sich zusammen, sein Herz raste und das Adrenalin, dass durch durch seinen Körper floss gab ihm den Eindruck als würde die Welt um ihn viel langsamer sein als üblich. Er konnte drei der größeren Trümmer ausmachen und King, der weg seiner nächsten Technik stand also fest.

    „Flug der Sperlinge!“

    Tajas Schwert fand seinen Weg, er durchschlug die Trümmer noch eher sie den Boden berührten und der finale Treffer sollte waagerecht durch Kings Mitte gehen. Diesmal wehrte dieser jedoch ab und zwar mit seinen Krallen. Die eisenharten Krallen hielten die Klinge fest, die ganze Wucht aus Akatajas Angriff schien wie verflogen und die Schmerzen in seinen Armen wurden noch viel stärker. Taja musste aufschreien und ihm schwanden kurzzeitig die Sinne, seine Pupillen verformten sich kurzzeitig schlitzförmig und kurzzeitig traten seine Adern deutlich hervor.

    /Lass mich das machen/ die andere Stimme in seinem Kopf schnitt durch seinen Verstand wie ein Messer, aber noch konnte Taja sich wieder fangen.

    „Hrumpf... und jetzt ich.“ King stieße Taja gegen die Brust und dieser flog wieder zurück und spuckte Blut als seine Rippen knackten /Scheiße!/

    King packte wieder sein Schwert und stürmte los. Akataja konnte ihn kaum sehen so schnell war er. Die Bestie griff nicht frontal an, vielleicht wollte sie vermeiden mit zu hoher Geschwindigkeit in eine erneute Stoßattacke zu rennen, vielleicht wollte er aber auch nicht spielen. Taja zwang sich schnell wieder aufrecht, er spürte einen Schnitt an seinem Arm und sah wie das Kurzschwert des Feindes kurz neben seinem Fuß den Boden aufriss. King's Angriff rissen um Taja herum wie ein Wirbelsturm!

    „Stahlflug!“

    Das war das beste was Taja jetzt machen konnte, die Gegenangriff rund um ihn herum konnten zumindest einige der heftigen Schwerthiebe des Löwen abwehren. Am Schluss ging Klinge gegen Klinge und beide Gegner waren sich dicht gegenüber, knurrten sich gegenseitig an. Taja konnte den Atem des Löwen riechen /ist das... Thymian? Lachsfilet mit Thymian? Welches Wildtier ist denn bitte sowas!?/ King stieß Taja von sich und beide schlugen mit voller Kraft zu, Stahl traf auf Stahl und Taja rutschte über den Boden, mindestens zwanzig Meter. Als er zum stehen kam zwang ihn die Erschöpfung und die Schmerzen in die Knie. Sein Schwert, die Masamune 1.1.B, zerfiel in seine Einzelteile, es konnte den heftigen Angriffen nicht widerstehen und die Mechanik in der Klinge zerbrach /ich hoffe Tanith kriegt das wieder hin./ Taja grinste schief und noch mehr Blut lief aus seinem Mund.

    „Genug Schildkrötentaktik... der Typ ist viel stärker als ich... ihr... oder wir drei zusammen...“ Er griff auf seinen Rücken und zog das verfluchte Schwert, ShyberumKen, von seinem Rücken, das noch immer in Talismane gewickelt war.
     
  15. Akataja

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    Es war Zeit für Runde Nummer Zwei.

    Die Masamune musste repariert werden, bevor Akataja sie nochmal in einem echten Kampf benutzen konnte, also blieb ihm nichts anderes übrig als das verfluchte Schwert ShyberuKen zu benutzen. Es war in Talismane eingewickelt um den Fluch im Zaun zu halten und doch konnte Taja das Kribbeln im Nacken spüren als er es fest Griff. /Beim letzten mal, hat es mich stark genug gemacht um den Sieg über den Fischmenschen Pain zu erringen, aber ich habe meinen Verstand verloren und konnte ihn nur mit Glück zurück erringen. Das Schwert ist außerordentlich hart und scharf, es könnte mir den entscheidenden Vorteil bringen. Allerdings ist dieser Feind nicht mit Pain vergleichbar, er wesentlich schneller und stärker als ich./
    Taja atmete ruhig aus und fasste das verfluchte Schwert fester als der Löwenmensch wieder auf ihn zutrat /wird er immer noch mit mir spielen? Oder macht er ernst? Er könnte mich mit einem Schlag töten!/

    „Das war eine blöde Idee von dir.“ Die Stimme kam von Brody, er kam zu Taja gelaufen. „Aber ich denke wir haben jetzt was gefunden, dass hilft... denkst du, du kannst so was noch mal abziehen? Wir müssen den Kerl von hinten erwischen!“

    „Die letzten Angriffe hätten mich beinahe gekillt.“ Taja seufzte „Ich kann ihn nochmal angreifen, aber dann kann ich weder für meine noch für eure Sicherheit Garantieren... wo ist Victor?“

    „Er bereitet unseren geheimen Superangriff vor... wir können diese Bestie vielleicht im Punkt Kraft übertreffen, aber wir müssten ihn dafür auch treffen.“

    Taja seufzte „also gut, aber ich kann nichts versprechen. Ich starte den Angriff.“

    „Warte.“ Brody stellte sich neben ihn „ich komme mit, wenn wir erst einmal von zwei Seite angreifen, haben wir bessere Chancen. Außerdem hat er mich doch schon längst gesehen und ich weiß wo wir ihn hintreiben müssen.“
     
  16. Brody

    Brody Piratenkapitän

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    Victor bereite den Überraschungsangriff auf Leopold vor, das war super. Doch dieser Angriff benötigte Zeit und die mussten Akataja und Balthasar ihm erkaufen. Bei einem solchen Brocken von Gegner war dies keine leichte Aufgabe. Leopold war zurecht der Anführer von Zoo er war seinen Untergebenen genauso wie den drei Schwertkämpfern an Kampfkraft weit überlegen. Also musste jetzt Plan B oder war es nicht schon Plan C oder sogar D ans Werk.

    Auf dem Weg zu diesem Platz hatte der junge Balthasar nicht unweit von hier einen Werksatt gesehen die Kautschuk herstellte. Die Idee hierbei war jetzt, das Victor das Kautschuk erhitzte und man Leopold irgendwie im Kessel versenken konnte. Die klebrige Masse würde ihn im weiteren Kampf sehr behindern, was dann von den drei Schwertkämpfer zu ihrem Vorteil ausgenutzt werden könnte.

    Doch erst einmal musste die große Katze dorthin gelotst werden. Der junge Brody nickte zu Akataja und der gemeinsame Angriff der beiden begann. Leopold sah von zwei Seiten Schwerter auf sich zu schnellen. Er war dennoch schneller und parierte beide Angriffe mit seinem Schwert. „Ihr Maden, was denkt ihr euch dabei den King herauszufordern?“ Mit zwei Schlägen trieb er seine beiden Gegner wieder weg von sich. „Hier du Zottel, blas dich nicht auf., kämm dir mal lieber deine Friese“ Jetzt griff der Bürgermeister der Stadt wieder Balthasar an, genau wie er es mit seiner Beleidigung geplant hatte. Ein schneller Sprung nach hinten rette ihm das Leben, als sich an der Stelle an der er eben noch gestanden hatte das Schwert von Leopold in den Boden bohrte. Diese Lücke in der Verteidigung ihres Gegners nutze der silberhaarige Schwertkämpfer aus und griff. Und diesmal klappte der Angriff, Akatja verpasste dem Löwenmenschen einen roten Schnitt über die Brust. Dieser war sehr nicht sonderlich tief, doch solche Schnitte schmerzten wie verrückt, wie der junge Brody aus eigener Erfahrung wusste. Doch der kleine Erfolg dauerte nur kurz an. Ihr Gegner riss das Schwert mit Kraft aus dem Erdboden und schlug nach dem Silberhaarigen. Hätte dieser nicht rechtzeitig seinen Kopf eingezogen, hätte er mehr als nur eine paar Haare verloren.

    Das Rückzugsgefecht dauerte noch an, Leopold griff andauern an und Balthasar und Akataja wichen aus oder parierten die Schläge ihres Gegners in letzter Not. Es dauerte nicht lange und die beiden Verbündeten pfiffen auf dem letzten Loch. Der Bürgermeister war außer den wenigen Striemen die er einstecken musste das blühende Leben. Endlich waren sie an der Kautschuk Werkstatt angekommen, die beiden jungen Männer sprangen mit letzten Kräften durch ein offenes Fenster und versteckten sich hinter einer Werkbank. Draußen erklang ein markerstüttendes Brüllen, so laut dass das Holztor Risse davon bekam. Doch noch hielt es stand. Dem Hieb des Schwertes von Leopold hielt sie jedoch nicht stand und sie zerbarst in hunderte Holzstücke. Der Löwenmensch trat in die dunkle Werkstatt und blickte sich um. Und Brody und Akataja brüllten nur „Victor jetzt !“
     
  17. Akataja

    Akataja Pirat

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    Taja wusste nicht wo es lang ging und hatte keinen Plan, aber Brody schien sich sicher zu sein /Dann muss ich ihm wohl vertrauen./

    Manöver wie diese hatte der ehemalige Soldat mit seinem Bruder Legna lange eingeübt. Es war schwer zusammen mit jemanden in den Nahkampf zu gehen, wenn man eine Waffe wie ein Nodachi führt. Es dauerte sehr lange bis er und Legna das richtige Feingefühl füreinander hatten und mit voller Kraft kämpfen konnten ohne den anderen in Gefahr bringen konnten. Mittlerweile hatte Akataja auch genug Zeit mit seinen neuen Nakama verbracht um abschätzen zu können, wie er an ihrer Seite kämpfen sollte ohne sie zu verletzen. Arks Speer hatte eine ähnliche Reichweite wie ein Nodachi, die beiden konnten zwischen sich genügen Platz lassen beim kämpfen und der Gegner würde dennoch nicht an ihnen vorbei kommen. Tanith hatte Gewehre und Pistolen, da musste sich Taja nur darauf verlassen nicht selber einen Schuss ab zu bekommen. Beim Käptn, Yukiko und dieser Fischdame war das anders, ihre Angriffe hatte keine große Reichweite und genauso sah es hier und jetzt mit Brody aus. Darum ließ Taja die Klinge von ShiberuKen in der Vollmetallscheide stecken, so konnten seine Angriffe nicht den maximalen Schaden verursachen und die Klinge war unnötig schwerer, doch zumindest riskierte er so nicht aus versehen seinem Mitkämpfer irgendwas ab zu schneiden. Außerdem hatte er das Gefühl, dass die Scheide den Fluch des Schwertes etwas im Zaun halten würde, auch wenn er mit jedem Schlag fühlte wie das Pochen in seinem Hinterkopf stärker werden würde. King nutzte sein Schwert und seine Krallen um die Angriffe ab zu wehren und jedes mal löste er die schützenden Talismane etwas mehr.

    Als King Brody und Taja in der kleinen Werkstatt in die Enge getrieben hatte waren die Talismane völlig abgelöst und das Poche war stärker als zuvor. Taja konnte die fremde Stimme in seinem Kopf hören /Lass los! Tu es! Befrei mich und lass uns Spaß haben!/ Taja musste sich wirklich konzentrieren. Die schweren Schritte von King knarrten auf dem Holzboden als er langsam näher kam, seine Sicht war durch die Dunkelheit kaum beeinträchtigt /verdammte Katzenaugen!/ Taja konnte Victor nicht sehen und wusste nicht wo er und der große Plan waren, aber Brody war nach wie vor sicher. Die beiden gingen rückwerts über eine Planke, die mit einem großen Kesselverbunden war /ist das der Plan? Aber dieses Monster müsste schon ziemlich dumm sein um darauf rein zufallen... außerdem würden wir da auch reinfallen! Und zu dem stinkt das Zeug in dem Kessel zum Himmel! Keine Chance dass er das nicht bemerkt!/
    Taja und Brody balancierten bereits über den großen Kessel und als King dann auf der Planke war ging er in die Knie um einen vermutlich sehr beeindruckenden Sprung aus zu führen, aber dann rief Brody auch schon „Victor jetzt!

    Taja konnte das Schwert von Victor sehen, er hatte die ganze zeit unter der Planke gestanden und als das Schwert vom ihm im wenigen Licht blitzt durchtrennte er den Balken und King fiel in den mit flüssigen Kautschuk gefüllten Kessel unter der Planke. Kein Wunder das King mit seinen feinen Sinnen die Falle nicht sehen konnte, es stank hier überall nach dem gekochten Kautschuk and sein Blick war auf seine zwei Feinde konzentriert, da war es unmöglich den zweiten Kessel unter dem ersten zu bemerken, vor allem da Victor zuvor die Flammen gelöscht hatte. Taja konnte noch ein kurzes Gurgeln von ihm hören bevor er nicht mehr zu sehen war. „War es das jetzt?“

    Der Kessel zersprang in hundert Stücke und Kautschuk und Metallsplitter flogen in alle Richtungen als King sich mit einem wütenden Aufschrei befreite. Sein Fel war durch und durch verklebt, er sah aus wie ein abstraktes Schleimmonster, ein sehr wütendes Schleimmonster. Als er sich wieder in einen riesigen Löwen verwandelte und mit einem gewaltigen Tatzenhieb den großen Kessel zerbersten ließ auf dem Brody und Taja standen, wusste Taja das es Zeit zum Handeln war. Er nahm Balthazars Hand und sprang im letzten Moment hoch um sich an dem Haken fest zu halten, an dem zuvor der Kessel hing. Er holte Schwung und schleuderte Brody zurück zur Tür und auch Victor war mittlerweile wieder hoch geklettert und zur Tür gerannt, hier drin bei dem wenigen Platz und dem wenigen Licht sollten sie nicht kämpfen. Taja brauchte etwas mehr Schwung um sich selber herüber zu schwingen, aber Schwung holen war schwer wenn unter einem ein brüllendes Löwenmonster versuchte einen runter zu holen während man wie ein großes Katzenspielzeug an einer Kette schwang. Tajas Glück war es, dass der ganze Kautschuk King verlangsamte und verhinderte, dass er große Sprünge machen konnte, aber das war vermutlich nur eine Frage der Zeit.

    „Ach verdammt...“ Seufzte Brody „ich denke wir müssen ihm helfen.“ mit einem Scherzhaften grinsen auf seinen Lippen. Aber bevor die beiden zur Tat schreiten konnten wurde sie von etwas gepackt und wieder aus dem Haus hinaus gezogen und zurück auf den Platz geworfen.

    Es war Kimm, der Mensch in Bestiengestalt wirkte mehr als einfach nur erschöpft, der hohe Blutverlust hatte seinen Tribut gefordert und noch immer musste er die Bärentatze nutzen um die Wunde an seinem Hals zuzudrücken. Er war nicht tot und das vernünftigste wäre es wohl gewesen zu verschwinden und einen Arzt zu suchen, aber anscheinend war sein Hass und sein Wunsch nach Rache stärker als alle Vernunft, vielleicht war er dieser Existenz als Bestie auch einfach müde und würde lieber sterben als dieses sein eigenes leben zu retten? Vielleicht beides.

    „Wir sind noch nicht fertig.“ Sprach die Bestie während Blut aus ihrem Maul lief.
     
  18. Victor

    Victor Pirat

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    Ja das war ein echt blöder Plan. Doch manchmal musst man wohl oder übel genau diesen Plänen nachgehen. Es stank so gewaltig hier unten in der Falle und alles alleine vorzubereiten war auch nicht gerade etwas das man als einfach bezeichnen konnte. Doch Vermutlich hatte er noch den angenehmeren Teil des Plans erwischt, wenn er sich vorstellte wie die beiden oben verprügelt wurden. Gegen jede seine Vermutungen klappte die Falle sogar und bald darauf war der so stolze King in der klebrigen Masse. Bis das wieder aus dem Fell rausgewaschen ist, würe es definitiv eine Weile gehen. Die kurze Verschnaufspause wollte Victor eigentlich nutzen um seine Gedanken kurz wieder zu ordnen wie man jetzt besser vorgehen sollte. Doch kaum war er wieder auf festem Boden und auf der Oberfläche wurde er schon gepackt und aus dem Haus herausgezerrt. Warum konnte denn das nicht auch nach Plan verlaufen? Es hatte so schön angefangen.

    Doch anscheinend wollte Kimm noch mehr. So langsam ging der Typ dem jungen Inquisitor gehörig auf die Nerven. Warum konnte er nicht einfach Tod spielen? Sogar seine Halswunde musste er zuhalten, er wirkte fast schon so als würde er gleich umkippen, und auch sonst nicht wirklich in einer Sinnvollen Lage zu Kämpfen. Doch wenn er es so wollte, dann sollte er es doch bekommen. Mit einem angepissten Gesichtsausdruck sah er Brody an und zuckte dann mit den Schultern: "Dann kümmere ich mich wohl mal um den Typen, kannst du dir was für das Schlammonster da überlegen? Ich denke ein Plan wäre dringend benötigt." Kurz darauf liess er mit seinem Schwert einen gezielten Streich über die Hand die ihn gepackt hatte fahren und kurz darauf war er aus der Umklammerung befreit. Kimm konnte sich so wie es aussah gerade noch so knapp auf den Beinen halten. Der junge Inquisitor hatte zwar auch schon recht was abbekommen, mit dem sollte er aber noch fertig werden. So schnell es halt ging überbrückte er die restliche Distanz, tauchte unter der Echsenkralle hindurch und rammte ihm von unten seinen Degen in den Kopf. Er konnte kurz einen Widerstand spüren, bevor er den Knochen mit der Wucht durchstiess und seine Klinge im weichen Gehirn landete. Ohne gross so zu verweilen drehte er seine Klinge kurz ein wenig und zog sie dann aus dem gleichen Loch wieder hinaus um ein wenig Distanz zu gewinnen. Entweder um den nächsten Angriff vorzubereiten oder um nicht unter diesem Ding begraben zu werden. Kurz verweilte Kimm noch in der Position, bevor er zusammenklappte und auf die Seite fiel. Wenn sie jetzt wieder aufstehen würde, wusste Victor ehrlich gesagt nicht wie man ihn töten sollte. Kurz zeichnete er sich auf dem Oberkörper ein Kreuz, denn auch wenn es eine Bestie war oder sein Gegner. So war es auch irgendwann mal ein Mensch und dieser konnte nun endlich weiter und für seine Sünden büssen. Während sich Victor um drehte, jetzt musste noch die Miezekatze in die ewigen Jagdtgründe geschickt werden. Doch irgendwas sagte ihm, dass das noch recht schwer werden könnte. "Also was ist der Plan?"
     
  19. Brody

    Brody Piratenkapitän

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    Der Plan hatte funktioniert, Leopold war von oben bis unten mit extrem klebrigen Kautschuk bedeckt. Dies machte den Löwenmenschen extrem wütend, de drei Schwertkämpfer hatten ihn soweit gebracht, dass er dem Tier in sich endgültig nachgab. Jetzt würden seine drei Gegner die wahre Kraft des King spüren. Diese Maden hatten hier nichts mehr verloren, sie hatten ihr Schicksal besiegelt.

    Der junge Brody hatte ein dickes Grinsen im Gesicht, sein Plan hatte super funktioniert, jetzt sollte die Reaktionszeit von Leopold eingeschränkt sein und somit einfacher zu besiegen sein. Doch er hatte die Rechnung ohne Kimm gemacht, die Kimmäre hatte ihn zusammen mit Victor aus der Werkstatt gezogen. Balthasar kam das geistige Kotzen. Wo zum Geier kam das Vieh hier her und warum war es nicht endgültig erledigt. Ein Blinder mit Krückstock hätte erkannt, das ein normaler Mensch mit einer solchen Brustwunde nicht mehr stehen konnte, nie nicht stehen durfte. Doch dieses Monstrum war nicht normal. Einer der beiden Gegner musst jetzt schnell besiegt werden, damit die drei Verbündeten sich zusammen um den verbliebenen Gegner kümmern konnten.

    Victor sagte zu ihm: "Dann kümmere ich mich wohl mal um den Typen, kannst du dir was für das Schlammmonster da überlegen? Ich denke ein Plan wäre dringend benötigt."

    Warum musste er immer Pläne überlegen, ja er konnte das gut, Schließich hatte er heute schon verschiedene Pläne und Tricks in die Tat umsetzten können. Aber das ging nicht immer unbedingt auf Kommando. Victor tat gerade so als würden Pläne auf Bäumen wachsen. Dies taten sie in der Regel nicht. Da sich Victor endgültig um Kimm kümmern wollte, bewegte er sich in Richtung von Leopold, dieser war am toben. Der Bürgermeister der Stadt versuchte die Kautschukmaße aus seinen Haaren zu bekommen, riss aber mehr Haare dabei heraus, als das er Kautschuk entfernte. Dann ließ Leopold von seinem Vorhaben ab und Balthasar sah in seinen Augen ein mordgieriges Glitzern. Das Ziel war erreicht, die drei Schwertkämpfer hatten ihren Gegner so stark entzürnt, dass dieser seinen Instinkten freien Lauf ließ. Den Löwenkörper durchliefen Wellen und die Muskeln in Armen und Beinen schwollen an. Jetzt würde ihr Gegner mit voller Kraft kämpfen und sie mussten hoffen, dass sie dies überleben würden. Leopold riss das komplette Gebäude ein, dazu benötigte er nur zwei kraftvolle Schläge. Balthasar war klar wenn ihm ein solcher Schlag treffen würde, wäre der Kampf für ihn beendet.

    Da sich Leopold am Werkstattgebäude austobte, hatte der junge Piratenkapitän etwas Zeit gehabt und als Victor Kimm auf die Matte geschickt hatte und fragte "Also was ist der Plan?" konnte er antwortet. „Blenden, wir müssen ihn blenden und uns nicht treffen lassen. Da er uns wegen dem Kautschukgestank uns nicht riechen kann, müssen wir ihm sein Sehsinn nehmen, dann können wir ihn überraschen. Ansonsten ist der Kampf gelaufen. Kann jemand euch gut schießen. ?“ Auf das Kopfschütteln seiner beiden Verbündeten antwortete er. „ Na, das kann ja heiter werden.“
     
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  20. Akataja

    Akataja Pirat

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    Taja hing wie ein Katzenspielzeug an der Kette während unter ihm die Bestie brüllte und nach ihm schlug. Irgendwie hoffte der Schwertkämpfer noch immer, dass einer seiner neuen Mitstreiter ihm helfen würde, doch die beiden waren plötzlicher nicht mehr da. Er kletterte an der Kette hoch, zog den Rest der kette mit sich und als der Löwe wieder zu ihm hoch sprang schwang er ihm die Kette mit dem Haken entgegen und wickelte sie um die Pfote der Bestie. In Tajas Kopf würde die Bestie im Idealfall einfach hier herum hängen, doch King war noch stärker als er dachte. Er blieb nicht hängen, er zerriss auch nicht die Kette, er riss die Kette mit samt dem ganzen Dach einfach runter und das ganze Haus stürzte zusammen. Das heiße Feuer, dass den unter den Kesseln brannte steckte das Holz und die anderen Trümmern schnell in Brand und es entstand ein Feuer, dass sich schnell in ein Flammenmeer verwandelt, das langsam auch auf die anderen Häuser überspringen würde. Als Das Haus einstürzte war Taja schnell und geschickt genug über die Trümmer zu klettern und stolpernd aus der Tür zu fliehen bevor alles hinter ihm zusammen stürzte. Akataja blieb nicht stehen als er draußen war, er rannte weiter, während hinter ihm Ging aus den Trümmern brach und brennende Trümmer überall hin flogen, funken sprühten in alle Richtungen wie bei einem Feuerwerk. Das Brüllen der wütenden Bestie ging über den ganzen Platz, vielleicht sogar über die ganze Stadt, es ließ Fensterscheiben erzittern und sogar einreißen und splittern.
    Taja, Victor und Brody mussten sich die Ohren zuhalte, es war laut und durchdringend. Brody hatte bereits einen Plan, oder zumindest eine Art Plan. Die Bestie war dank der Attacke in der Fabrik verlangsamt und der Gestank lähmte seinen Geruchssinn, als nächste sollte sie geblendet werden. Das klang logisch, sie musste einen so überlegenden Gegner weiterhin schwächen, bevor sie ihn besiegen wollten, als würde man seinem Gegner Sand in die Augen streuen, das war nicht ehrenhaft, aber hatten sie denn eine andere Wahl? King würde jeden von ihnen in einem fairen Duel durch seine weit überlegende Körperkraft und Geschwindigkeit besiegen und töten und es stand viel zu viel auf dem Spiel.

    Taja sah herüber zu dem bedrohlichen King, der die drei zornig anvisiert hatte. Der Schwertkämpfer mit dem schwarzen Mantel konnte seinen Körper deutlich spüren. Es wurde immer anstrengender seine Muskeln zu bewegen, er wurde müde und seine Knochen schmerzten. Das Schwert in seiner Hand schien sein Gewicht verzehnfacht zu haben und er fühlte sich als wären Gewichte an seine Gelenke gebunden, er war erschöpft und seine Kampfgefährten sahen nicht besser aus, sie schienen alle schon einen langen Tag hinter sich zu haben. Wie lange konnten sie noch so weiter kämpfen? Und King? Das Löwenmonster schien keine Anzeichen von Erschöpfung oder Müdigkeit zu zeigen, obwohl es schon soviel Kraft aufgewendet hatte, schien es noch immer riesige Reserven zu haben. Taja sah nur noch eine Möglichkeit, er blickte zu Victor und Brody zurück „Ich werde das übernehmen. Ihr bleibt zurück, egal was passiert, kommt mir nicht zu nahe.“ Er sah zu King „Jener dort muss der Urheber des ganzen Üblen auf der Insel sein. Diese Organisation Zoo ist die wahre Bestie hier! Und hier und jetzt haben wir die Möglichkeit der Bestie den Kopf ab zu schneiden!“ Er griff das verfluchte Schwert fester und trat seinem Feind entgegen, er deutete mit der Spitze von Shiberuken auf ihn „Du da! Mir egal wie du dich nennst, ob du der Bürgermeister Leopold bist oder einfach nur eine zufällige weitere Bestie! Ich werde nichts mehr zurück halten.“ Er rammte das Schwert in der Scheide in den massiven Steinboden des Platzes „Ich beschwöre den Dämon im Wind! Um mich durch den Sturm zu führen, mit dem heißen Blut des Kampfes warte ich auf mein Schicksaal.“ Akatajas Pupillen zuckten und verzogen sich während die ersten Adern auf seinem Gesicht hervor traten "Ich leb und ich sterb durch das Schwert!" Er griff das Heft des Schwertes kräftiger und rannte los, dabei zog er die Klinge aus der Scheide. Er spürte keine Müdigkeit und keine Schwere mehr, keine Schmerzen und keine Erschöpfung als er schneller als zuvor auf sein Ziel zustürmte. Dank der klebrigen Masse im Fell von King war dieser viel langsamer, der Tatzenhieb und der Schwerthieb trafen gleichzeitig und Taja wurde wie eine Puppe einfach weggefegt und landete in einem anderen Gebäude. King sah ungläubig auf die Wunde, auf seinem Arm. Bisher hatte er kein Schwert getroffen, außer seinem eigenen vielleicht, dass ihn schneiden konnte und nun sah her hier ganz klar eine rote Linie auf seinem Arm aus der langsam dicke rote Tropfen quollen und wo war sein Feind? Der Hieb hatte Akataja in ein anderes gebäude befördert. Als die Tatze ihn getroffen hatte hörte er irgendwas in sich knacken, aber er spürte nichts, nicht mal die Krallen die in seine Seite schnitten und er spürte auch danach nichts als er sich aus den Trümmern befreite und wieder hinaus kam. Akataja hatte ab hier keine Kontrolle mehr, er konnte das Geschehen nur noch durch seine Augen betrachten, als wären es die Augen eines Fremden.

    Akataja trat aus dem Gebäude als wäre nichts geschehen, Blut ran aus den Löchern an der Seite des Mantels. Brody lief zu ihm "Hey Silberlocke! Alles in Ord-gnghrlg" Brody wurde unsanft unterbrochen als Taja seinen Hals griff, zudrückte und ihn anscheinend ohne Probleme mit einer Hand hoch hob. Brody sah in das Gesicht seines vermeindlichen Kampfgefährten und es schien als würde er einer vollkommen anderen Person entgegen blicken. Tajas Augen waren zu senkrechten Schlitzen verzogen und überall auf seinem Gesicht und überhaupt auf seinem Körper traten dicke Adern hervor.
    Taja grinste wild "Zeit zum Spielen!" Er warf Brody einfach weg und Griff ShiberuKen wieder mit festen Griff, seine Blicke fanden sein ziel wieder, King. Als Berserker hatte Taja nicht nur die Kontrolle verloren, er verlor auch alles Gefühl für Schmerz, Erschöpfung oder die Grenzen seines Körpers. Als er lossprang waren seine Muskeln über das Maximum gespannt und die Kraft des Absprungs lies den Boden unter ihn aufreißen. King machte einen ebenso mächtigen Absprung um seiner Beute entgegen zu stürmen. Der Kautschuk machte ihn langsamer, aber schnell genug um dem Hieb auszuweichen, der unter ihm den Boden Aufriss. King brauchte nur einen Hieb um seinen Gegner zu Boden zu schmettern, er nagelte ihn mit den den Tatzen fest und biss zu. Er konnte nicht so kräftig zubeißen wie er wollte, denn die Klinge des Schwertkämpfers kam ihm auch zwischen die Zähne. Die Löwenzähne bohrten sich dennoch in Tajas Schulter, aber das war ihm gerade ziemlich egal. „Wenn du so spielen willst, gut!“ Er lehnte sich so weit vor wie er konnte vor und biss selber zu. King spürte einen scharfen Schmerz als sein Feind, ein Mensch (?), in sein Ohr biss, sehr fest. Er brüllte und sprang auf, doch die Zähne seines Feindes waren fest in seinem Ohr bis er ihn abschütteln konnte. Der Löwenmensch spürte Blut über sein Gesicht rinnen und sah wie sein Gegner das Stück Ohr in seinem Mund kaute und herunter schluckte! Taja grinste ihn an und wischte das Blut von seinen Lippen „Na los Kätzchen, ist niemand mehr hier außer uns Monstern.“ Kings Augen weiteten sich und er brüllte erneut.

    Taja rannte wieder auf seinen Feind zu, er schwang das verfluchte Schwert dabei wild um sich, schnitt die Bodenplatten dabei auf und ließ Trümmer durch die Luft fliegen. Mit einem wilden Kampfschrei traf er erneut auf King und seine Schwerthieb wurden von den stahlharten Krallen der Löwenbestie bei Seite geschlagen. Die Krallen trafen Taja immer wieder, rissen blutige striemen über seine Brust und seine Seite und sogar durch sein Gesicht, doch er lachte nur und griff immer wieder an, sein verfluchtes Schwert stutzte die Krallen langsam und würde früher oder später einen harten Treffer landen. King stieß nach vorne, er akzeptierte einen Treffer in seiner Mähne und das verfluchte Schwert schnitt tatsächlich einen beträchtlichen Teil seiner besten Verteidigung heraus und sie flog zusammen mit etwas Haut und Blut durch die Luft, dafür konnte er die Entfernung zu seinem Ziel überwinden und seine Pranke fand erneut sein Ziel in Tajas Seite. Diesmal konnte King spüren wie seine Krallen tief ins Fleisch gingen und seine Beute öffneten. Aber auch diesen Schmerz schien der Berserker nicht zu spüren. Er griff sein Schwert direkt an der Klinge um sie besser niederstechen zu können. Sein Ziel war Kings Hals, doch der Löwe war schnell, er schritt soweit zurück dass er die Klinge mit den Zähnen abfangen konnte, er biss fest hinein und begann damit Taja an seinem Schwert herum zu schleudern bis sich der Griff umd die Klinge löste und King ihn hoch in die Luft schleuderte. Der Löwe spuckte das Schwert einfach bei Seite und hob seinen Kopf, in dem Moment da der unbewaffnete Mensch fallen würde, würde er ihn einfach in zwei Hälfte beißen und dieses Spiel beenden.
    In der Luft spürte Taja langsam wieder seinen Körper, die Zeit als Berserker ging langsam zu Ende und er hatte das Gefühl langsam wieder die Kontrolle zurück zu bekommen, aber er war sich ganz und gar nicht sicher, ob das gut wahr. Er war unbewaffnet und hatte sehr viel Blut verloren, konnte er so überhaupt noch weiter kämpfen? Konnte er so überhaupt noch überleben? Die fremde Stimme in seinem Kopf dröhnte noch immer /Wir sind noch nicht fertig!/ Sein Aufschrei durchschnitt die Luft als er seine Hand in die frische Wunde in seiner Seite rammte.
    King war mehr Bestie als Mensch und nicht sehr geduldig, vielleicht war es deswegen oder wegen dem klebrigen Fell oder dem Feuer um ihn herum, dass er den richtigen Moment verpasste. Aber der Mann in dem schwarzen Mantel schaffte es nicht nur dem Biss zu entgehen, er rammte auch irgendwas tief in das linke Auge des Löwen, welches eh schon von einer Narbe gezeichnet war. Mit einem wütenden Brüllen nahm King wieder die Hybridform an und schleuderte Akataja mit einem heftigen Prankenhieb in die brennenden Überreste der Kautschukfabrik. Er riss das, was in seinem Auge steckte heraus und kniff es dann gleich zu. Er konnte nicht sagen ob er Augapfel wirklich schwer beschädigt war, ob man ihn überhaupt noch retten konnte, das müsste Doktor Robbentod später feststellen. Für jetzt konnte er auf dem linken Auge nichts sehen und sein rechtes Auge weitete sich, als er sah, was da in seinem Auge gesteckt hatte. Es war eine Rippe! Dieser verrückte Bastard hatte sich selbst eine Rippe heraus gebrochen und sie als Dolch benutzt! Wie irre war dieser Kerl? Wie verzweifelt oder wie verrückt? King warf die blutige Rippe einfach weg und sah zur Seite, sein Feind war in dem Flammen verschwunden, hoffentlich tot. Doch dies sollte sich als Irrglaube herausstellen. King schritt tatsächlich zurück, er spürte so etwas wie Angst als das Lachen wieder ertönte, eine allzu menschliche Regung die seine Gedanken aus der Wildheit zurück holten. Als er sah wie Akataja aus den Flammen zurück kam musste er noch einen Schritt zurück gehen.
    Tajas Haare waren angesenkt und er hatte einige Verbrennungen im Gesicht, doch dank seines langen Ledermantels, der nur sehr schwer entflammbar war, war er größtenteils durch die Flammen verschont geblieben. Aber es gab ein großes Problem, er konnte den Schmerz wieder spüren, die Erschöpfung und die Schwäche, er hatte zu viel Blut verloren und die Wunde an seiner Seite war noch größer geworden. Der Moment in dem der Berserker völlig abklingen würde, wäre der Moment in dem er das Bewusstsein verliert, umkippt, verblutet und stirbt. Darum folgte der andere Taja einem letzten Überlebensinstinkt. Er griff sich ein brennendes Stück Kohle, das wohl ursprünglich aus dem Ofen stammte. Als er aus den Flammen getreten war und King ihn wieder sehen konnte rammte er sich das Stück Kohle mit einem Mark erschütternden Schrei in die Seite um die Wunde zu zubrennen. Der Geruch von verbranntem Fleisch und Blut stieg auf und noch mehr Blut spritzte aus der Wunde bevor sie verschlossen war. Taja zog danach den halb verbrannten Handschuh von der Hand, die Haut darunter hatte bereits einige Brandwunden davon getragen. Er zog seinen Mantel von seinen Schultern, denn er wurde langsam zu schwer und hinderte ihm am freien Atmen. Am Rande seines Bewusstseins schleppte er sich noch herüber zu seinem Schwert und hob es auf. Er richtete die Spitze auf seinen Feind „Zeit.... zum... Spielen...“ dann sackte er auf der Straße zusammen, bewusstlos.
     
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