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Abóbora

Dieses Thema im Forum "Abóbora" wurde erstellt von Kasumi, 18. Feb. 2012.

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  1. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Abóbora

    Klima: Obwohl es eine Herbstinsel ist, ist das Klima auf Abóbora recht trocken, sodass es fast an eine Sommerinsel heranreichen würde. Jedoch ist es an der Oberfläche recht kühl, da sie in 1000 Metern Höhe liegt.
    Technologiestand: Industrielle Revolution
    Lockport-Aufladezeit: 15 Tage

    Landschaft: Das wichtigste Merkmal von Abóbora ist, dass seine bewohnbare, ebene Fläche gut 1000 Meter über der Meeresoberfläche liegt. Diese Insel wird von vielen steinernen Säulen getragen, wie in der Seitenansicht der Insel zu sehen ist. Auf der Oberfläche ist die Landschaft größtenteils recht karg und flach und besteht fast nur aus trockener, felsiger Landschaft, die nur durch den gigantischen Stielberg unterbrochen wird. Des weiteren ist die recht dünne Oberfläche der Insel von vielen großen Löchern durchzogen, unter denen sich direkt das Meer der Grandline befindet. Fast nur in der Nähe der Löcher gibt es ein klein wenig biologisches Leben. Aus den vier Himmelsrichtungen gibt es jeweils einen Pfad durch das Labyrinth der Steinsäulen, über welchen man dann direkt zur Anlegestelle unter dem großen, zentral gelegenen Durchlass mitten in der Hauptstadt gelangt. Dazu gibt es einige kleinere, schwerer zu findende Wege, von denen einige zu dem kleineren Loch nahe Livrepa führen. Diese Wege werden vor allem von Piraten gesucht, da sie nicht überwacht werden.

    Skizzen:
    Abóbora
    Abóbora-Seitenansicht

    Kultur: Vor einigen Jahrzehnten wurden auf dieser Insel Entdeckungen gemacht, die das Auge der Weltregierung auf dieses Eiland lenken sollten. Beim Versuch, einen Brunnen zu graben, stieß ein Mann auf einen Schatz, der das gesamte Leben auf dieser Grandline-Insel umkrempeln werden würde. Tief im Inneren der Insel stieß er auf ein Metall, das als wichtiger Bestandteil des schwarzen Stahls bekannt war. Natürlich wurde die Weltregierung darauf aufmerksam und förderte den Abbau dieses seltenen Material auf Abóbora. Binnen kürzester Zeit entstanden auf der Insel viele Städte, in denen nach dem wertvollen und raren Mineral geschürft wurde und so wurden meilenweise neue Tunnel durch den Boden gegraben, in der Hoffnung, ein Vermögen zu machen. Doch dabei stießen die Bergarbeiter auf ein Problem mit dem sie vorher nicht gerechnet hatten. Das Gestein, aus welchem die Insel besteht, wurde durch die ständigen Arbeiten an den neuen und immer größer werdenden Stollen stark beeinträchtigt. So kam es, wie es kommen musste und eines Tages brachen massive Gesteinsbrocken aus der Insel heraus und versanken im Meer der Grandline. Doch von der Möglichkeit auf schnelles Geld geblendet wurde immer weiter geschürft und immer mehr Teile der Insel brachen vom ehemaligen Festland ab und gingen in den Wellen unter. Das ging so lange weiter, bis die Insel ihren heutigen Zustand erreichte. Der Großteil der weit verstreut liegenden Vorkommen war erschöpft und weil es dort keine Arbeit mehr gab, verließen die meisten Menschen die abgelegeneren Städte und zogen entweder in die Hauptstadt im Zentrum der Insel oder wanderten endgültig von dem Eiland ab. So kam es, dass es nun einige Geisterstädte im Ödland Abóboras gibt, in denen eigentlich kein Mensch mehr wohnt. Jedoch gehen ein paar Gerüchte um, dass es dort noch einige Einsiedler gibt, die noch immer das große Glück suchen. Im Zuge mit der Förderung des Bergbaus hat die Marine auch ihre Präsenz auf der Insel und besonders in der Hauptstadt stark ausgebaut, um die Ressourcen vor Piratenübergriffen schützen zu können. Zu diesem Zweck wurde auch eine gewaltige Marinebasis im nördlichen Teil der Stadt errichtet.
    Auf jeden Fall entstand auf Abóbora eine Bergbau-Kultur, da fast alle Bewohner in irgendeiner Weise mit diesem zu tun hatten. Sei es nun als Arbeiter unter Tage, als Marinesoldat, um die Schätze der Insel zu verteidigen, oder auch als Waffenschmied, der das Material direkt vor Ort verarbeitete. Doch mit der Erschöpfung der Rohstoffreserven kam die Armut über das Land. Viele Leute hatten ihre Arbeit verloren und kämpfen nun teilweise ums nackte Überleben. Lediglich den Angestellten der Marine ging es in finanzieller Hinsicht noch besser. Weite Teile der Hauptstadt sind heruntergekommen und verwahrlosen langsam, da der Regierung der Insel das nötige Geld für teilweise dringend benötigte Reparaturen fehlt. Ein weiteres Problem, das durch die Erschöpfung der Rohstoffe auftrat, war das nachlassende Interesse der Marine an einem finanziell und verwaltungstechnisch hoch aufwendigen Standort, der sich nicht einmal mehr rentierte. Und so kam es, wie es kommen musste. Die Marine strich die Ausgaben für diese Basis und befahl den Abzug der Truppen. Die meisten der Männer folgten diesem Befehl ohne auch nur ein einziges Widerwort zu geben, da sie des überdimensionalen Felsens, auf dem sie stationiert waren und bisher so gut wie nie was zu tun bekamen und so auch keinen Ruhm erlangen konnten, einfach nur überdrüssig waren. Doch ein Mann konnte dieses Urteil der Marine nicht akzeptieren, da er dieses Land während seines nur einjährigen Aufenthaltes lieb gewonnen hatte und es nun als seine neue Heimat ansah. Dieser Mann war der damalige Kommandant der Marinebasis, Kapitän Tirpitz. Er wollte nicht aus der Ferne mit ansehen, wie seine einstige Heimat von allerlei Halunken und Piraten zu Grunde gerichtet würde und wie die Armut die Insel überschwemmen würde. Um die Sicherheit von Abóbora weiterhin gewährleisten zu können, quittierte er den Dienst bei der Marine und ließ sich stattdessen in dem nun leer stehenden, weil aufgegebenen Marinestützpunkt nieder, in dessen Spitze er sich seinen persönlichen Trainingsraum einbaute. Allerdings war Tirpitz bewusst, dass er das Verbrechen unmöglich alleine aus der Hauptstadt hinaus halten konnte und setzte sich mit den reichsten Männern der Insel, den Bewohnern des „O Núcleo“, zusammen und baute zusammen mit ihrer finanziellen Unterstützung einen aus Söldnern bestehenden Sicherheitsapparat auf. Da diese doch mit der Zeit meistens weiterziehen wollen, sucht er ständig Ersatz, um eine stabile Sicherheit gewährleisten zu können.
    Ein weiterer Teil des Engagements zwischen Tirpitz und den reichsten Männern der Insel war es, dass eine gewisse Summe in die Forschung investiert würde, um eine neue Geldquelle zu finden, die der Insel zu ihrem alten Wohlstand verhelfen sollte. Und schnell war auch eine potenzielle Lösung gefunden. Die Salzkristalle des Kristallmooses. Die Forscher hatten diese Pflanzenart nahe der Wasseroberfläche und unter dieser bei den steinernen Säulen von Abóbora gefunden und entwickeln derzeit eine Technologie, mit der es möglich sein soll, die Pflanzen so zu züchten, dass sich die Produktion derartig steigern würde, dass sich ein Anbau rentieren würde. So haben einige Menschen wieder in den Versuchsstationen Arbeit gefunden, aber der Großteil kämpft nach wie vor ums Überleben. Wenn das Experiment glücken sollte, könnte ein Umschwung der Bevölkerung zu einer Art Agrarstaat vonstatten gehen, aber das liegt im Moment noch in weiter Ferne.
    Durch die hohe Marinepräsenz damals aus Doisane getrieben, hat sich im Nordosten der Hauptstadt eine einzige weitere Stadt gebildet, die es geschafft hat, bis heute existent zu bleiben. Das ist die Stadt Livrepa, in der all das Gesindel Zuflucht gefunden hat, das die Insel nicht verlassen wollte und eine neue Heimat suchte. Schwindel und Betrug, Raub und sogar Mord sind hier an der Tagesordnung, denn hier gilt einzig und allein das Recht des Stärkeren. Allerdings bietet sie einen sicheren Unterschlupf für Piraten und andere Verbrecher, die auf der Durchreise sind, wenn man die Situation, dass man fast an jeder Ecke überfallen werden könnte, als sicher bezeichnen will. Allerdings hat man hier von den Söldnern, die einem in der Hauptstadt auflauern könnten, nichts zu befürchten.
    Zusätzlich soll es noch einige Einsiedler geben, die noch immer das Land auf der Suche nach neuen, ergiebigen Vorkommen des seltenen Minerals durchkämmen, um damit ein Vermögen zu machen.

    Wichtige Fauna&Flora:

    Vasilja

    Typ: Pflanze
    Fundort: Grandline/ Abóbora
    Größe: bis zu 3 Meter
    Seltenheit: nur an den Löchern, aber da häufig
    Preis: 5.000 Berry

    Beschreibung: Diese Pflanze wächst größtenteils in den Regionen Abóboras, die entweder direkt am Rand der Insel liegen, oder an den Löchern. Das liegt daran, dass die vornehmliche Wasserquelle dieser Pflanzenart das Meer der Grandline ist. Um dieses aber erreichen zu können, sind gigantische Wurzeln von teilweise über 1000 Metern Länge nötig. Diese hat diese Gattung hervorgebracht. Insgesamt verfügt Vasilja über 2 Arten von Wurzeln. Zuerst gibt es einige wenige Wurzeln, die ins Erdreich wachsen, um der Pflanze einen sicheren Halt zu gewährleisten. Dies sind Flachwurzeln, die sich nahe der Oberfläche unter dem Erdboden ausbreiten. Dann verfügt diese Pflanzenart noch über ein paar besondere Wurzeln, die Versorgungswurzeln. Diese sind extrem lang und versorgen Vasilja mit dem Wasser aus der Grandline. Natürlich wäre dieses Wasser normalerweise viel zu salzig, als dass eine Pflanze es auf natürliche Art aufnehmen könnte. Also wird es zunächst durch die Wurzeln nach oben in den Hauptteil dieses bis zu 3 Meter hohen Gewächses geleitet. Dort wird es über die Äste in die Früchte der Pflanze geleitet. An der Innenseite der Fruchthülle befindet sich ein bestimmter Stoff, der dem wertvollen Nass das Salz entzieht. Nach ca. einem Tag ist es dann salzfrei und für die Pflanze bereit zur Verwendung. Meistens produziert Vasilja aber auf diese Weise mehr Wasser, als sie eigentlich bräuchte, weil es in der Natur häufig vorkommt, dass auch Tiere die Früchte dieser Pflanze als Wasserquelle in diesen Gebieten nutzen. Auch manche Menschen benutzen dieses Gewächs als Wasserquelle. Früchte, die sie nicht für ihren Wasserhaushalt braucht, weil genug Wasser vorhanden ist, fallen nach einer bestimmten Zeit von ca. einer Woche auf die Erde, platzen auf und verteilen den flüssigen Inhalt über den Erdboden. Die Samen der Pflanze sind in der Hülle ihrer Früchte und wenn diese aufplatzen, kommen diese auf natürliche Weise auf den Boden und dort kann dann ein neues Exemplar wachsen. Durch diese Bewässerung des Bodens ermöglichen diese Pflanzen auch anderen Arten in ihrer Nähe ein Wachstum welches sonst auf Abóbora nicht möglich wäre.
    Vasilja verfügt über einen großen, recht breiten, grünen, ledrigen 'Stamm', der von einer Krone mit großen, dünnen, tellerförmigen Blättern, die sich immer nach dem Stand der Sonne drehen, um ja die höchstmögliche Ausbeute an Sonnenlicht abzubekommen und diese in notwendige Energie umwandeln zu können.

    Kristallmoos (von Wissenschaftlern benannt, nicht von den Einheimischen)

    Typ: Pflanze
    Fundort: Grandline/ Abóbora/ Steinsäulen in der Nähe der Wasseroberfläche
    Größe: ca. 5 cm
    Seltenheit: Häufig
    Preis: 500 Berry/Kilo

    Beschreibung: Diese kleine, grüne Pflanze gehört zu den Moosen, die an so gut wie jeder Oberfläche wachsen können. Auf Abóbora wächst es an den Steinsäulen ungefähr auf Höhe der Wasseroberfläche, wo es immer noch von Wellen mit Wasser versorgt wird. Auch diese Pflanzenart verfügt über ein System, das Salz aus dem Salzwasser zu extrahieren. Durch verschiedene Vorgänge im Inneren dieses Mooses wird das Salz aus dem Wasser gelöst und an den Steinsäulen abgelagert, wo dann mit der Zeit Salzkristalle entstehen. Durch diese Fähigkeit bekam diese Pflanze den Namen Kristallmoos.

    Cruzbat

    Typ: Tier
    Fundort: Grandline/ Abóbora/ unterhalb der Inseloberfläche
    Größe: bis zu 75 cm Größe; bis zu 1,60 Meter Flügelspannweite
    Seltenheit: Häufig
    Preis: 3.000 Berry/Exemplar

    Beschreibung: Dieses Wesen hat einen ähnlichen Körperbau wie eine normale Fledermaus. Allerdings verfügt diese Art auf Grund ihrer Größe über zwei Paare Flügel. Dazu haben sie noch sehr kleine Füße, die praktisch ohne Beine mit dem Körper verbunden sind. Das Aussehen wird komplettiert durch eine lilane Hautfarbe und große, spitze Ohren. Im Maul befinden sich einige scharfe Zähne, mit denen sie bei einem Biss versuchen, größeren Tieren Blut auszusaugen und dabei in seltenen Fällen auch eine gefährliche Krankheit übertragen können. Diese Krankheit ist die 'Flederfäule', bei der der gesamte Körper des Infizierten nach und nach die Farbe dieses Wesens annimmt, während sein Immunsystem geschwächt wird, sodass er leicht an einer eigentlich harmlosen Krankheit wie einer Grippe sterben könnte. Innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Biss kann es überdies zu kleineren Wahrnehmungsstörungen kommen. Man sagt, dass es bisher nur dem alten Einsiedler gelungen sei, diese schwerwiegende Krankheit zu heilen.
    Nur unterhalb der Insel können diese Nachtaktiven Tiere überleben, da es dort schattig genug für sie ist. Normalerweise ernähren sich die Säugetiere von anderen Lebewesen, wie unter anderem großen Meerestieren, die dann nachts mal Luft holen müssen, aber auch Menschen gelten als bevorzugte Beute. In der Nacht schwärmen große Mengen von diesen Tieren in einer einzigen großen Gruppe aus und suchen nach Futter, welches nachher brüderlich zwischen allen geteilt wird. Dabei stürzen sie sich auch schon mal auf ein Piratenschiff und saugen das Blut der Piraten, wenn diese nicht vorsichtig sind. Dabei kann dann auch die 'Flederfäule' übertragen werden. Sollte allerdings nicht ausreichend Nahrung vorhanden sein, kann es vorkommen, dass die schwächeren Mitglieder der Gruppe ausgesaugt werden, um der Allgemeinheit zu dienen.

    Abóbora-Kolibri

    Typ: Tier
    Fundort: Grandline/ Abóbora
    Größe: 20-30 cm
    Seltenheit: sehr selten
    Preis: Bei Liebhabern bis zu 10.000.000 Berry pro Exemplar

    Beschreibung: Diese kleinen Tiere sind die Wappentiere der Insel. Allerdings gibt es nur eine sehr geringe Anzahl von ihnen, weswegen sie auf dem Schwarzmarkt einen sehr hohen Preis erzielen. Experten schätzen ihre Zahl auf gerade einmal 100-200 Tiere in freier Wildbahn. Wie viele sich in Gefangenschaft befinden, ist ungewiss. Jeder Vogelliebhaber würde seine wahre Freude an dem glänzend dunkelgrünen Gefieder dieser Lebewesen haben, wenn es in der Sonne glitzert. Trotz ihrer geringen Größe ist diese besondere Art befähigt, mit über 150 km/h im Sturzflug durch die Lüfte zu rasen. Die dazu notwendige Energie bezieht die gut ausgebaute Muskulatur dieser Vögel einerseits aus der Hülle der Früchte der Vasilja-Pflanzen, die sie abknabbern, bevor sie das Wasser im Inneren der Früchte aufnehmen können, und andererseits aus einem bestimmten Stoff in ihrer Haut, der die Energie des Sonnenlichtes in Energie für die Tiere umwandelt. So kann der hohe Energiebedarf gerade gedeckt werden. Auf Grund einer besonderen Flexibilität der Muskeln ist es dem Tierchen möglich, seine Flügel derart zu bewegen, dass es in jede beliebige Richtung fliegen kann und das mit einer extrem hohen Frequenz der Flügelschläge. Dazu verfügt der Abóbora-Kolibri über einen langen, röhrenförmigen Schnabel, mit dem er die Hülle der Vasilja-Früchte zersticht und aufnimmt. Im Inneren dieses Schnabels befindet sich die Zunge, die wiederum wie eine Röhre aufgebaut ist. Mit ihr wird wie mit einem Strohhalm das Wasser aus seinem pflanzlichen Behälter gesaugt. Diese pflanzenfressenden Vögel fliegen in der Regel die ganze Zeit auf der Suche nach anderen Vasilja-Pflanzen oder nach Fortpflanzungspartnern über der Insel umher. Wenn sie zu lange an einem Ort bleiben, wird es für sie gefährlich, da sowohl Wilderer als auch Forscher hinter ihnen her sind. Die Wilderer wollen sie zu hohen Preisen auf dem schwarzen Markt verhökern und die Forscher hinter das Geheimnis ihrer Energiegewinnung kommen, um diese eventuell auch für den Menschen nutzbar machen zu können.

    Dörfer, Städte und wichtige Orte:

    Hauptstadt: Doisane
    Die Hauptstadt von Abóbora, Doisane, besteht praktisch aus 2 Ringen, die auf unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind.
    Der Kleinere von beiden ist eine große hölzerne Konstruktion, die direkt unter dem „Buraco grande“, wie das riesige Loch in der Mitte der Stadt genannt wird, angebracht wurde. Diese Konstruktion wurde nach außen hin an den vielen steinernen Säulen befestigt, welche das Loch umgeben. An den meisten Stellen stehen sie aber zu eng, als dass ein Schiff zwischen ihnen hindurch passen würde. Allerdings existieren 4 Wege, durch die selbst große Schiffe ohne Probleme die Pfeiler durchfahren und unter die Hauptstadt gelangen können. Zufälligerweise gibt es genau einen Weg in jede Himmelsrichtung. An diesen Wegen wurden deswegen in den Ring Tore eingebaut, die die einfahrenden Schiffe zunächst passieren müssen, wenn sie im unteren Ring ankern wollen. Dort gibt es eine große Menge an Anlegestellen für jede Art von Schiffen. Außerdem sind dort unten auch immer etliche von den Söldnern der Stadt stationiert, die überwachen, wer dort einläuft, und so ist es für Piraten nur schwer möglich, hier anzulegen. Sobald ein Schiff versucht, trotz der gefährlichen, steinernen Hindernisse außerhalb des Ringes anzulegen, gilt es sofort als verdächtig und wird untersucht.
    Der Größere von beiden ist die eigentliche Stadt, die in einem gigantischen Ring um den „Buraco grande“ erbaut wurde. Das ist das eigentliche Doisane, obwohl der Teil an der Wasseroberfläche rein rechtlich auch dazu gehört. Über viele kleine, hölzerne Aufzüge werden die Passagiere der Schiffe und eventuell auch die Fracht, die diese geladen hatten, nach oben gezogen, bis sie den besiedelten Teil erreichen. Der Aufzug hier ist kostenlos, aber es kommt halt nicht jeder hier hoch. Die Stadt an sich besteht zu rund 95 % aus heruntergekommenen Häusern und Wohnsiedlungen, lediglich im Westen der Stadt gibt es ein kleines, eingezäuntes Gebiet, in welchem die Reichen und Mächtigen dieser Insel residieren, die legal an ihren Reichtum und ihre Macht gekommen sind. Dieses Gebiet nennt sich „O Núcleo“. Das eingezäunte Areal wird zudem Tag und Nacht von den Söldnern bewacht, um den Schutz der wichtigen Persönlichkeiten zu gewährleisten, die ja auch ihren Lohn zahlen. Außerdem befindet sich lediglich ein paar hundert Meter nördlich dieses Gebietes die ehemalige Marinebasis der Insel, die geformt ist wie ein großer Kern. Unten zunächst nur ein wenig breit wird sie nach oben hin erst schnell breiter, bis sie dann wieder schmaler wird und spitz zur Spitze zuläuft. Wie ein Kern, der auf dem „stumpfen“ Ende steht. Allerdings befindet sich in obersten 30 Metern des Gebäudes nur ein einziger Raum, der durchsetzt ist von vielen, vielen Balken, die kreuz und quer durch den Raum ragen und nach außen hin viele Fenster, bzw. Löcher in der Wand, besitzt. Dies soll der Raum sein, in dem der frühere Käpt'n Tirpitz trainiert, um die Insel besser schützen zu können. Auch die ehemalige Marinebasis ist schon ein wenig heruntergekommen, da sie schon seit Monaten nicht mehr saniert wurde. Bei einem Kampf gegen eine stärkere Piratenbande wurde das Gebäude zudem teilweise stark beschädigt, jedoch wurde so gut wie nichts seitdem wieder aufgebaut. Lediglich um den Stand des baufälligen Stützpunktes und der Räumlichkeiten des ehemaligen Kapitäns zu gewährleisten, wurde in die Außenhülle ein Stahlskelett eingesetzt, welche vor allem die oberen zwei Stockwerke, in welchen der momentan stärkste Mann der Insel noch immer residiert, stützen, da hier auch der Boden und die Decke mit Stahlträgern verstärkt sind. Im Rest des Gebäudes liegen viele Dinge in Trümmern wie auch die sehr große, zentral gelegene Treppe, über welche man früher in alle Stockwerke gelangen konnte. Nun sind von diesem Treppensystem nur noch einige wenige Überreste vorhanden, sodass ein normaler Aufstieg unmöglich ist. Auch sind in den unteren Etagen überall Trümmer und die Böden und Wände sind mit Löchern durchzogen wie ein Schweizer Käse. Ohne starke Sprung-, Kletter oder gar Flugfähigkeiten ist es nicht möglich, die Spitze der Basis zu erreichen. Auch sollte man beim Aufstieg vorsichtig sein, da die unteren Stockwerke recht instabil sind und es einem jederzeit passieren kann, dass dort dann der Boden unter einem nachgibt und man in die Tiefe stürzt.

    Livrepa:
    All die Halunken, Spieler, Diebe und das sonstige Gesindel, dass bei der hohen Marinepräsenz in der Hauptstadt Doisane keine Chance hatte und dort kaum mehr auf ihre eigene, ungesetzliche Art überlebensfähig gewesen wären, brauchten eine neue Heimat, nachdem sie erkannt hatten, dass für sie in der Hauptstadt nichts mehr zu holen war außer ein paar Jahren Knast oder im schlimmsten Fall der Tod. Da sie aber bemerkten, dass auch die Piratenbanden und sonstigen Verbrecher, die auf dieser Insel Rast machen mussten, vor einem ähnlichen Problem standen, weil sie nicht am unteren Ring von Doisane ankern konnten, entschlossen sich die „Vertriebenen“, eine zweite Stadt zu gründen, in der sie alle ein Zuhause haben könnten und welche den gesuchten Durchreisenden und Verbrechern als Zwischenstation dienen konnte. Natürlich war der Hintergedanke dabei, dass all diese Missetäter, die nun die neue Stadt gründeten, vorhatten, die Durchreisenden auszunehmen bis aufs letzte Hemd. So wurde die Stadt Livrepa gegründet und an der Charakteristik der Einwohner hat sich nicht viel geändert. Schon die kleinen Kinder lernen das Stehlen und das Betrügen.
    Auch hier gibt es auf der Wasseroberfläche unter den kleineren Löchern im Norden der Stadt die hölzernen Konstruktionen, an denen die Schiffe festgemacht werden können. Die Aufzüge von Livrepa werden allerdings nur gegen Zahlung einer Steuer aktiviert, sodass man bezahlen muss, wenn man dort an die Oberfläche der Insel kommen möchte. Die Häuser hier sind teilweise auch so herunter gekommen wie in der Hauptstadt, aber auch hier gibt es die Besserverdiener. Und der reichste unter diesen ist ein Mann, der nur als „Mateus“ bekannt ist. Er hat den meisten Einfluss in dieser Stadt und wenn auch nicht offiziell, so regiert er sie doch fast im Hintergrund, denn so gut wie nichts läuft hier, ohne dass er irgendwie seine Finger im Spiel hat. Und sei es, dass er nur jemanden erpresst, dass er nicht eingreift. Außer der Gangster-Bande von Mateus arbeiten die meisten Menschen hier entweder auf eigene Faust oder in kleinen Gruppen von höchstens 10 Leuten, weil die meisten sich sogar untereinander misstrauen.
    Der Unterschlupf von Mateus befindet sich am Süd-West-Rand von Livrepa und ist eine Bunkeranlage, die über einige, recht weit verzweigte Gänge verfügt. Dort befinden sich aber fast ausschließlich die Unterkünfte der Mitglieder seiner Bande und die Schatz- und Waffenkammern, in denen die Beute von zuvor Beraubten aufbewahrt wird.

    Stielberg:
    Noch mal gut 1000 Meter überragt dieser Berg die Oberfläche der Insel. Seine gekrümmte Form sorgt dafür, dass es aus der Ferne so aussieht wie der gigantische Stiel einer Frucht, die in diesem Fall die Insel Abóbora selbst wäre. Man munkelt, dass auf der Spitze dieses Berges ein alter Einsiedler residiert, der weiß, wo sich auf dieser Insel ein gewaltiger Schatz befindet, es aber nur denen sagt, die er für würdig befindet. Außerdem soll er über das Wissen verfügen, die Flederfäule zu kurieren. Von der Spitze dieses Berges hat man einen tollen Blick über die Stadt Doisane.

    4 Geisterstädte:
    Es sollte zumindest noch mal erwähnt werden, dass es auf dieser Insel noch vier Geisterstädte gibt, die vor einigen Jahren noch bevölkerungsstarke Städte waren. Nach dem Versiegen der Vorkommen ist nun aber die Bevölkerung abgewandert und meistens wohnt keiner mehr in diesen Städten. Die Gebäude sind heruntergekommen und verwahrlost. Jedoch geht das Gerücht um, dass irgendwo in diesen Städten noch versteckte Lager des seltenen Minerals sind. Nachdem diese Städte verlassen wurden, hat sich hier ein wenig wieder in der Nähe der Löcher die Vegetation ausgebreitet. Hauptsächlich sind hier aber nur Vasiljas vorzufinden, deren unglaublich lange Wurzeln sich überall über dem Boden befinden, bis sie die Löcher erreicht haben. Dort wachsen sie dann hinunter bis zur Meeresoberfläche.

    Bedeutende Personen:


    Bürgermeister: Paco
    Der 1,75 Meter-Mann mit dem kleinen, gemütlichen Bierbauch ist an und für sich ein ganz friedfertiger Zeitgenosse. Gewohnheitsgemäß trägt er immer einen großen Sombrero mit mindestens 2 Metern Durchmesser. Deswegen sind in seinem Anwesen die Türen extrabreit. Allerdings hat er in seiner nun schon 7-jährigen Amtszeit erheblich nachgelassen und besitzt keinerlei Elan mehr, sich dafür einzusetzen, dass es seine Bevölkerung besser geht. Er wartet nur noch darauf, dass das nächste Jahr zu Ende geht, damit er von dem Posten befreit ist. Bis dahin will er so wenig wie möglich tun. Das wirkt sich auch insofern auf die gesamte Situation aus, da er jeglichen Problemen und auch Konfrontationen ausweicht und statt dessen lieber erst mal Siesta macht. Auf Grund der immer häufiger anfallenden Beschwerden ist aus seinem Büro oftmals ein lautes Schnarchen zu verstehen. Immer in recht feine Anzüge gekleidet, ist Paco auch ein Mitglied der reicheren Schicht von Abóbora. Es wird auch behauptet, dass er sich den Titel des Bürgermeisters gekauft habe, aber dafür gibt es keine Beweise. Um wenigstens nicht vollends den Zorn der Bevölkerung auf sich zu ziehen, welcher ihm durchaus den Lebensabend vermiesen könnte, sieht sich sogar der faule, kleine Mann gezwungen, sein Schärflein zum „Sicherheitsfond“ vom ehemaligen Marinekapitän Tirpitz beizutragen. Er streicht sich gerne mit der Hand durch seinen vollen, schwarzen Schnurrbart und zwirbelt ihn um seine Finger.
    Die Bürger von Doisane respektieren den dicklichen Mann noch so gerade eben als ihr Oberhaupt, aber es würde niemanden stören, wenn seine Amtszeit endlich vorbei ist. Aber noch hat er das Sagen in der Hauptstadt und wenn man etwas möchte, muss man damit erst zu ihm.

    Ehemaliger Marinekapitän und amtierender Sicherheitschef von Doisane: Tirpitz
    Diese blonde, athletische Gestalt ist ein Mann der Gerechtigkeit, der alles Übel außerhalb der Stadtgrenzen von Doisane hält. Einst wurde er vom Marinehauptquartier zur Ablösung seines Vorgängers nach Abóbora geschickt, um an dessen Stelle die Stadt im Zaum zu halten, doch nach kurzer Zeit hatte er die Hauptstadt der Herbstinsel in sein Herz geschlossen und erkannte sie rasch als seine Heimat an. Er fühlt sich auch heute noch als ein Teil dieser Bevölkerung und genau deswegen war das Entsetzen groß, als die Marine beschloss, diesen nun angeblich wertlosen Standort aufzugeben. Zwar folgten so gut wie alle seiner Männer den Befehlen der Vorgesetzten, aber Tirpitz konnte diese Entscheidung beim besten Willen nicht gutheißen. Mehrere Male versuchte der Mann mit dem kurzen, zackigen Haarschnitt, seine Vorgesetzten davon zu überzeugen, dass auf dieser Insel das Chaos ausbrechen würde und es tausende von Toten und Verletzten geben würde, aber niemand wollte ihm Gehör schenken. So sah er sich gezwungen, das Schicksal der Herbstinsel in die eigenen, kräftigen Hände zu nehmen und trat aus der Marine aus. Nach einer Konferenz mit den reichsten Männern dieser Insel, den Einwohnern des „O Núcleo“, hatte er diese davon überzeugt, dass man selbst Maßnahmen zum Schutz und zum Fortbestehen der Insel schmieden müsse. Noch in dergleichen Nacht wurde ein Abkommen festgehalten, nach welchem Geldmittel zur Verfügung gestellt wurden. Der eine Teil fließt in den Unterhalt der vielen Söldner, die dieses Land nun beschützen sollen, der andere in die Forschung, die eine neue Geldquelle auftun sollen. Seit dieser Zeit führt er die Söldner im Kampf gegen das Verbrechen an. Tirpitz gehört zu den Menschen, die Himmel und Hölle in Bewegung setzen würde, um das Wohlergehen ihrer Schutzbefohlenen sicher zu stellen. Besonders hilfreich im Kampf ist dabei für ihn seine durch die Tori-Tori no Mi Modell : Kolibri gewonnene Fähigkeit, sich in einen Kolibri oder einen Mensch-Kolibri-Hybriden zu verwandeln. Das erhöht seine Fähigkeiten enorm, da der stark beschleunigte Herzschlag in Verbindung mit den zusätzlichen Muskeln seine Geschwindigkeit und Kraft enorm steigert. In Verbindung mit den Flügeln, die ihm ein Fliegen in so gut wie alle Richtungen und mit enormen Geschwindigkeiten ermöglicht, und dem Einsatz von zwei Säbeln wird aus dem ehemaligen Kapitän der Marine ein ernst zu nehmender Gegner, der wie ein Kolibri eifrig über die Dächer von Doisane schwirrt, um die Menschen in seiner geliebten neuen Heimat zu beschützen. Diese Teufelskraft war einer der Gründe, warum Tirpitz diese Insel als seine neue Heimat bezeichnet. Das Wappentier der Insel ist der Abóbora-Kolibri und genau wie dieser hat auch der ehemalige Marine-Kapitän ein grünes Federkleid in seiner Hybrid- oder Tierform. Es war für ihn wie Schicksal, dass er hier gelandet ist und manchmal fliegt er in seiner Freizeit mit einem der Abóbora-Kolibris umher, wenn er denn einen finden kann. Sie zeigten ihm, dass er hierher gehört.

    Anführer der größten Bande in Livrepa: Mateus
    Mateus ist ein Mann mit einer Größe von gut und gerne 5 Metern. Muskelbepackt und mit großer Stärke ausgestattet hat es der große Mann geschafft, die Männer in Livrepa mit Gewalt an sich zu binden und unter sich zu einen. Furcht ist sein Mittel und ein großer Morgenstern sein Werkzeug. Er läuft meist oberkörperfrei und in der Gesellschaft vieler Bodyguards durch die Straßen oder besser, er stolziert durch sie, denn er ist so etwas wie der inoffizielle Herrscher über diese Stadt. Meist trägt er auch nur noch eine Unterhose und Stiefel. Auf seinem Kopf wächst kein einziges Haar, aber in seinem Gesicht befindet sich ein Henriquatre als Bart. Er glaubt, dass er immer der Boss wäre und ist herablassend zu jedem, der ihm vor die Augen kommt. Egal, wer es ist oder wie groß er sein mag. Man sagt, er habe sogar schon mal einen Riesen angeblafft. Furcht oder Respekt sind bisher für ihn so gut wie Fremdworte und der einzige Mann, der ihn von Doisane fernhält, ist der ehemalige Marine-Käpt'n Tirpitz, weil dieser ihn schon einmal im Kampf geschlagen hat. Gigantische Stärke und ein beinahe unbrechbarer Wille zeichnen den heimlichen Boss der Gaunerstadt Livrepa aus.
    Ohne ihn läuft nichts in der Stadt und jeder, der hier ein größeres Ding drehen will, sollte sich schon einmal darauf einstellen, dass es Mateus' Spitzel herausfinden und der große, kahle Mann seinen Anteil haben will.

    alter Einsiedler: kein Name bekannt
    Der alte Einsiedler ist ein Mann, der die hundert Jahre schon lange geknackt hat. Mit 1,50m recht klein gewachsen reicht sein langer, weißer Bart bis auf den Boden und schleift noch ein wenig hinter ihm her. Sein Haupt ziert eine Halbglatze, geprägt von vielen, vielen Falten. Der kleine, dürre, ebenfalls faltige Körper des Greises ist in ein langes Gewand gehüllt, welches ebenfalls bis auf den Boden reicht. Stützen tut er sich mit einem alten Stock, der doppelt so groß ist, wie er selbst. Er stellt mit Vorliebe kleine Rätsel, um die Gesinnung der Ankömmlinge zu testen, wenn ihn denn mal jemand auf dem Stielberg aufsucht, wo er tagein tagaus meditiert. Trotz allem Anschein ist er unglaublich schnell, sodass kaum einer eine Chance hat, ihn zu fangen und ihn dazu zu zwingen, etwas auszuplaudern. Es geht das Gerücht um, dass er weiß, wo sich Lagerstätten des wertvollen Minerals befinden. Zudem wird gesagt, dass er der einzige Mensch ist, der es schon einmal geschafft habe, die von den Cruzbats übertragene 'Flederfäule' zu kurieren.

    Vergangene Ereignisse: /

    Momentane Situation: Die Situation ist äußerst angespannt, weil es den Bürgern immer schlechter geht. Dies ist vor allem so, seit die Marine abgezogen ist, wobei die vom ehemaligen Marinekapitän Tirpitz aufgestellte Sicherheitstruppe noch eine gewisse Sicherheit bietet. Allerdings ist sich jeder im Klaren darüber, dass nun, da die Marine Doisane endgültig verlassen hat, es wieder mehr Wege für die Ganoven und Übeltäter geben wird, in die Stadt einzufallen und sie mit einer Welle des Verbrechens zu überdecken. Dazu stehen manche der Bürger kurz vor der Entscheidung, den Weg des Verbrechens einzuschlagen, um damit an die notwendigen, finanziellen Mittel zum Überleben zu gelangen. Es gibt sogar Gerüchte, nach denen Mateus mit seiner Bande plant, die Stadt zu infiltrieren, um sie nach und nach in seinen Besitz zu nehmen. Die Frage, wie lange Tirpitz und seine Männer die Sicherheit aufrecht erhalten können, ist nicht zu beantworten, da keiner etwas genaues weiß.
    Allerdings gibt es ein wenig Hoffnung, denn eine Handvoll Wissenschaftler versucht, das Kristallmoos genetisch so weiter zu züchten, dass es sich rentieren würde, es in großen Mengen anzubauen, weil das Salz der Salzkristalle dann hochwertig genug wäre, um an die edelsten Restaurants und auch nach Mary Joa verkauft zu werden. Das ist zumindest der Plan, in den viele Menschen hier ihre Hoffnung gesetzt haben. Gelingt er, könnte eine Umstrukturierung der Arbeitsplätze in Doisane vonstatten gehen, schlägt er fehl, weiß keiner, was die wieder einmal enttäuschte Bevölkerung dann tun würde oder ob die bisherigen Investoren nicht ihre Mittel zurückziehen und die Insel verlassen würden, womit diese wohl endgültig dem Niedergang geweiht wäre.
     
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