1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

One Winged Angel

15. Dez. 2014
One Winged Angel
  • One Winged Angel

    Kampfart: Kampf mit sehr langen Waffen auf mittlere bis naher Entfernung
    Waffenart: überlange Katana/Lanzen/Kampfstäbe
    Klassen: Kämpfer, Krieger
    Verfügbarkeit: Öffentlich

    Beschreibung: Die Wurzeln dieser speziellen Kampftechnik, liegen über ein Jahrhundert weit zurück, in einer Zeit, in welcher die Schwertkunst noch nicht sehr lang als Sportform bekannt war. Einer der ersten großen Champions dieser Zeit war Goro Niudo, dessen Markenzeichen ein überlanges Shinai war.
    Goro Niudo war nicht mehr in der Lage seinen Titel als Champion zu halten, nachdem das Regelwerk für offizielle Wettkämpfe die Länge eines Shinai auf 60 bis 80 Zentimeter begrenzte. Der ehemalige Champion zog sich aus der Sportwelt zurück und verfeinerte seinen Stil für reale Kämpfe mit echten Waffen.
    Der heute als One Winged Angel bekannte Schwertkampfstil wird nur selten von Schwertkämpfern gewählt, da er sehr risikoreich ist. Die Stärke dieser Technik ist der Angriff, wird man selbst in die Verteidigung gezwungen, wird es sehr schwierig.
    Am besten eignen sich für diese Technik sehr lange Katana oder aber Lanzen, zur Übung empfiehlt sich immer ein Kampfstab, welcher zumindest die Länge seines Trägers besitzt und wie ein Schwert geführt wird.
    Ob man die Waffe mit einer oder zwei Händen führt unterscheidet sich von Technik zu Technik, die klassischen Techniken haben jedoch alle eines gemeinsam, jede besteht aus 4, 8 oder 16 Bewegungen, die stur durchgeführt werden, ohne Rücksicht auf die Umgebung, den Gegner oder die eigenen Verbündeten. Talentierte Kendoka sind jedoch auch in der Lage Techniken durchzuführen, welche eine beliebige Anzahl an Bewegungen benötigen. Durch das sture Einstudieren der immer gleichen wiederkehrenden Bewegungen erreicht der Kämpfer einen Schwung und eine Kraft, die es ihm erlauben seine Waffe so leichtfertig zu führen, als wäre es eine normallange Waffe. Kämpfer auf höherer Stufe schneiden oder schlagen durch Boden, Wände und durch unbewegliche Hindernisse, als wären sie gar nicht da. Um selbst in engen Räumen zu kämpfen und Hiebe von unten ausführen zu können, wendet der Schwertkämpfer ein höheres Maß an Akrobatik als der „Durchschnitt“ an und nutzt seinen imensen Schwung, für einzelne Techniken aus.
    Die Vorteile des Stils sind also die enorme Reichweite, welche den Feind fällen sollte, bevor er nah genug kommt um Schaden zu verursachen. Die Durchschlagskraft und der Schwung, die in jeder einzelnen Bewegung stecken verstärken die Geschwindigkeit und Wendigkeit im Kampf.
    Die Nachteile sind klar, denn durch die sturen, fast unaufhaltbaren, Kampftechniken, ist es dem Kendoka unmöglich in einer Bewegungsabfolge zwischen Angriff und Verteidigung zu wechseln. Das Abwehren ist schwierig und jeder gezielte Hieb des Gegners ein höheres Risiko das Gleichgewicht zu verlieren und oder zu lange zu brauchen um zurück in die Angriffs- oder Verteidigungsstellung zurück zu kehren. Kämpfer auf niedriger Stufe können nur auf weiten freien Plätzen effektiv kämpfen, da der Platz fehlt, den sie zum schwingen benötigen. Da jede Bewegung jeder Technik bis zum Ende durchgeführt wird, muss der Kendoka genau wissen wann sich Techniken mit mehr oder weniger Bewegungen lohnen... und zwar bevor er angreift.


    Stufe 1:
    Voraussetzung: Stärke 3, Kampfgeschick 2, Schnelligkeit 1
    Der Kämpfer hat gelernt eine ungewöhnlich lange Waffe zu führen. Seine Bewegungen sind noch sehr grob und wirken ungeschickt. Das Abwehren ist sehr schwierig und auf keinen Fall auf der gesamten Länge der Klinge möglich, aber der Kendoka hat nur genug Kontrolle über den unteren Teil seiner Waffe um solche Manöver durchzuführen. Der Kendoka kann eigentlich nur auf der maximalen Länge seiner Waffe Kämpfen, er ist noch nicht geübt darin seinen Feind zu bekämpfen wenn er näher an ihn heran kommt. Akrobatik ist kaum bis gar nicht vorhanden.

    Stufe 2:
    Voraussetzung: Stärke 4, Kampfgeschick 4, Schnelligkeit 2
    Der Kämpfer beherrscht nun die Grundlagen so gut, dass er keine Probleme hat seine Techniken im Kampf unterzubringen. Seine Bewegungen wirken nun eingeübt und sind kräftiger geworden. Das Abwehren ist schon etwas sicherer geworden, aber der Kendoka sollte es noch immer vermeiden mit dem vordersten Teil der Klinge ab zu wehren. Der Kampf direkt am Gegner ist noch nicht sehr effektiv, aber reicht aus um sich aus gefährlichen Situationen zu befreien. Die Kampffläche ist noch immer auf weite Felder begrenzt, jedoch haben Objekte wie Stühle, Lampen oder ähnliches, dank dem enormen Schwung der Waffe, nicht mal mehr genug Wiederstand, das der Kämpfer sie beim Treffen spürt. Die Akrobatik ist weit genug ausgebildet um Rollen, Rückwärtssprünge und ähnliches im Kampf zu verwenden.

    Stufe 3:
    Voraussetzung: Stärke 5, Kampfgeschick 6, Schnelligkeit 3
    Der Kämpfer hat die Grundlagen gemeistert. Er führt seine Waffe ohne Problem so schnell und sicher als wäre es eine Waffe mit normaler Länge. Seine Bewegungen sind flüssig und eingeübt. Das Abwehren funktioniert so effektiv wie mit einem normalen Schwert, ist jedoch immer noch mangelhaft. Im direkten Nahkampf ist der Kämpfer jetzt sehr effektiv und ist den meisten durchschnittlichen Gegnern überlegen und auch auf der gesamten Länge seiner Waffe sehr gefährlich. Schwere massive Objekte aus Holz, wie Wände oder Balken, kann der Schwertkämpfer mit jedem Hieb durchdringen, auch wenn seine Hiebe dadurch langsamer werden. Massive Hindernisse schränken den Schwertkämpfer in der Wahl seiner Technik, im Bezug auf seine Umgebung noch sehr ein. Die Akrobatik ist weiter entwickelt, Aktionen die an Zirkusartisten erinnern sind möglich, wenn auch schwierig.

    Stufe 4:
    Voraussetzung: Stärke 6, Kampfgeschick 6, Schnelligkeit 4
    Der Kämpfer ist zu einem erfahrenen Kenner seines Stils aufgestiegen und kann sich mit bekannten und erfahrenen Schwertkämpfern messen, ohne dabei sehr unterlegen zu wirken. Er schwingt seine Waffe so schnell und kraftvoll um sich, dass der Schwung seiner Waffe ihn geradezu mitreisst und ihn bei seinen Bewegungen so weit hilft, dass er höher und weiter springen kann. Das Abwehren erinnert an einen geübten Kämpfer mit einem normalen Schwert, aber es gibt immer noch viele Gegner und Angriffe, welche noch unmöglich zu parieren scheinen. Ein Kampf, auf der gesamten Länge des Schwertes, ist eine große Stärke des Kämpfers, er fällt seine Gegner meistens bevor er in der Reichweite ihrer Waffe ist. Er kann Hiebe mit dem Griff in den Kampf einbauen um Manöver auf sehr geringer Entfernung einzusetzen, welche ihm helfen schnell wieder auf die ideale Entfernung zu kommen. Seine Beine und Füße kann er benutzen um seine überlange Klinge im Kampf zu unterstützen, ohne dabei ins Stolpern oder Schwanken zu geraten, seine Schläge werden noch kräftiger wenn er zusätzlich noch die Muskelkraft aus den Beinen zur Hilfe nehmen kann. Die Einbindung von Beinen und Schwertgriff in den Kampf ist von Technik zu Technik unterschiedlich. Seine Hiebe sind so kräftig und scharf das den Kämpfer nur noch Metall behindert, die meisten anderen Materialien durchdringt er mit seinen Techniken ohne viel von dem Wiederstand zu spüren. In Sachen Akrobatik misst sich der Schwertkämpfer mit bekannten Artisten und erntet so manchen Applaus für seine Geschicklichkeit.

    Stufe 5:
    Voraussetzung: Stärke 7, Kampfgeschick 7, Schnelligkeit 5
    Der Kämpfer kann sich mit seinen Fähigkeiten mit großen Schwertkämpfern messen und die meisten Kämpfer sind ihm unterlegen. Geschwindigkeit und Kraft lassen den Kämpfer erscheinen als würde er fliegen und sich wie ein Phantom bewegen. Seine Abwehrfertigkeiten sind soweit entwickelt das er das Wissen und die Fertigkeit besitzt um komplitzierte und mächtige Angriffe zu blocken. Er kann die gesamte Länge seiner Waffe meisterlich ausnutzen und die meisten Feinde fällt er noch bevor sie bei ihm sind und auch nur die Chance hatten zu zuschlagen.
    Es kostet ihn zwar noch viel Kraft, doch er zerschneidet und durchdringt Wände und andere Hindernisse die ihm im Weg sind. Er ist ein wahrer Könner in der Kunst der Bewegung und bewegt sich zu Land und zu Luft besser als die meisten Artisten, der Schwung seiner Waffe zieht ihn soweit nach oben das man denken könnte, er könne fliegen.

    Stufe 6:
    Voraussetzung: Stärke 8, Kampfgeschick 8, Schnelligkeit 6
    Der Kämpfer hat die Schwerttechnik des einflügeligen Engel gemeistert und kann jede Technik anwenden, die damit zusammenhängt. Jeder seiner Hiebe ist so kräftig das ihn seine eigene Kraft in die Luft heben könnte und er kann so schnell zuschlagen, das er sich selbst für die Dauer längerer Techniken in der Luft hält, jedoch: alles was rauf geht, geht auch wieder runter. Er ist ein Meisterkämpfer, für den normale Gegner nur Staubflocken im Wind sind und er misst sich nur noch an berühmten Kämpfern. Seine Bewegungen wirken übermenschlich und unnatürlich und scheinen jedem normalen Menschen als unmöglich. Beim Abwehren scheint er die Perfektion erreicht zu haben, insofern dies für einen offensiven Kampfstil wie diesen möglich ist, solange seine Waffe in seiner Hand und unbeschädigt ist, ist er theorethisch in der Lage die Angriffe seiner Feinde aus jeder Entfernung und aus jeder Richtung abzuwehren. Jeder der in die Reichweite seiner Waffe kommt ist in echter Lebensgefahr. Er durchdringt mit seiner Waffe selbst härteste Materialien, soweit es in der Macht eines Schwertkämpfers liegt, ohne das er es im Schwung mitbekommt und sein Kampfplatz sieht nach einem langen Kampf nicht mehr so aus wie vorher, denn Wände und ganze Gebäude fallen ganz nebenbei im Kampf. Seine Akrobatik ist soweit ausgebildet das er sie wie angeboren in seinen Kampf einbauen kann, seine Bewegungen sind vollendet. Er wird ein echter Engel des Todes, mit einem Flügel dessen Erscheinung Verderben für alle verspricht, die in seinem Schatten stehen.