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Junk

Dieses Thema im Forum "Junk" wurde erstellt von Kasumi, 6. Feb. 2013.

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  1. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

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    Junk

    Karte: Junk

    Blue: West Blue

    Klima: Die Jahreszeiten auf Junk könnten unterschiedlicher nicht sein, zumindest sticht sie unter den Inseln der vier Blues deutlich hervor. Während im Frühling ein lauwarmes Wetter herrscht bei denen die Temperaturen maximal bis zu den 19°C heranreichen sind die Sommer außerordentlich warm. Nicht selten herrscht eine drückende Hitze bei denen selbst die Bewohner der Insel, welche ja eigentlich dieses tropische Klima gewohnt sein sollten, es vermeiden hinaus zu gehen. Schwere Stürme sind keine Seltenheit und man verdankt es der guten Laune der Bevölkerung sowie ihrer Vorliebe für technische Aufgaben, dass man die Insel trotz der schweren Schäden noch nicht verlassen hat. Der Herbst bringt langanhaltende Regenperioden mit sich, sehr oft führt der Fluss dann so viel Wasser, dass es zu Überschwemmungen kommt. Letztlich bleibt noch der Winter, der die Temperaturen dann erneut drastisch absinken lässt und damit die optimalen Bedingungen für Schnee erfüllt. Zu dieser Jahreszeit friert der Fluss auch für gewöhnlich zu und Eisbrecher müssen die Häfen frei räumen.

    Landschaft: Eine wirkliche Form besitzt die Insel Junk nicht, zumindest keine die es erleichtern würde sie zu beschreiben. Die markantesten Eigenschaften dürften jedoch ihre zum Teil häufig vorkommenden glatten Kanten sein. Die Hauptstadt, sowie eines der zwei Dörfer wurden extra an diesen Stellen erbaut. Richtige Strände besitzt diese Insel nur drei. Der sauberste und reinste, für Kopfgeldjäger der sicherste Anlegepunkt, befindet sich nordöstlich. Der Bau- und Zerstörungswahn der Einwohner hat sich bis hierher noch nicht ausgebreitet und dadurch schirmt ein dichter Wald, der allerdings namenlos ist, die Blicke auf womögliche Neuankömmlinge ab. Der Wald der damals bei den ersten Siedlern die gesamte Insel bedeckte ist zu einem kläglichen Rest zusammengeschrumpft. Dabei zeichnet sich der Wald durch seine Vielfalt aus. Durch die Jahreszeiten und ihre völlig unterschiedlichen Wetterbedingungen angepasst findet man alle möglichen Sorten von Bäumen, welche insbesondere für Zimmermänner interessant sein dürften. Selten sind die meisten nicht, doch die Tatsache, dass sie trotz der großen Unterschiede zueinander auftauchen macht es wiederum zu etwas besonderen. An dem „Geheimen“ Strand entlang erstrecken sich Palmen die Kokosnüsse tragen, an den äußersten Rändern dagegen findet man alle Arten von Laubbäumen. Im Inneren des Waldes wird man schließlich der Nadelbäume fündig.
    Während der Wald zusammen mit der Stadt den Norden dominiert ist eine weitere „Attraktion“ der Insel eher im Süden ansässig. Was von den Bewohnern liebevoll „Treasure Mountain“, also Schatzhügel genannt wird, das ist in Wahrheit eine riesige Müllhalde die bereits größer ist als die drei bewohnten Orte der Insel. Was einst lediglich dazu dienen sollte den Müll außerhalb der Stadt zu lagern weitete sich bald so weit aus, dass er sogar mehr Platz einnahm als der Wald, was zu vielen Abholzungen führte. Mittlerweile wird er vom gesamten West Blue genutzt und so findet man dennoch allerhand interessante Dinge wenn man lang genug sucht. Ob die ausgeweideten Überreste eines ehemaligen Kampfschiffes oder gescheiterte Waffenkonstruktionen, das Bastlerherz kann hier mit ein wenig Mühe wahre Schätze ausgraben. Mal davon abgesehen, dass es dennoch eher fragwürdig ist auf solch einen Ort Stolz zu sein, ist ein weiteres Problem der Insulaner allerdings die Umweltverschmutzung derer die sich dadurch schuldig machen. Neben den Abgasen die durch Schmieden verursacht werden geht nämlich der Hauptstrom des Big Bop, dem im Wald zwei Flussarme entspringen und der durch die Hauptstadt fließt, genau durch den Treasure Mountain was zur Folge hat, dass das Wasser alles andere als sauber ist und es immer mal wieder vorkommt, dass giftige Stoffe den Fluss vergiften können. Daraus resultierend kommt es gerne einmal vor, dass Tiere, deren Nahrungsquellen aus diesem Fluss stammen, sterben und nur sehr wenige Tiere auf der Insel existieren, die sich diesen unnatürlichen Bedingungen angepasst haben.
    Kommen wir zu den bewohnten Gebieten. Der wohl wichtigste Ort auf Junk dürfte Jitterbug sein. Von einer Stadt zu sprechen dürfte ebenso falsch erscheinen, denn diese ist nämlich etwa halb so groß wie es den Anschein hat. Je mehr man in Richtung Osten wandert, desto mehr kommt man in die Gebiete der ärmeren Bevölkerung, die Slums. Ebenfalls noch an der Westküste gelegen, von dem Treasure Mountain jedoch abgegrenzt befindet sich die Siedlung Bebop, oft auch einfach nur West Coast genannt. An der östlichen Küste, deswegen nicht selten auch als East Coast bekannt, findet man Dixieland. Hier steht auch die einzige Basis der Marine.

    Kultur: Die Bewohner von Junk verbindet eine gemeinsame Vorliebe: Nämlich die der Musik. Auf kaum einer anderen Insel im West Blue wird man auf so viele fröhliche Menschen treffen mit denen man so viele wunderbare Feste feiern kann wie auf Junk. Tatsächlich haben Partys einen sehr hohen Stellenwert auf dieser Insel, die meisten Menschen sehen sie als eine Möglichkeit sich ins Rampenlicht zu stellen und ein wenig Ansehen zu genießen. Durch das besondere Ehrgefühl, welches jeder Bewohner bereits in Kindheitstagen eingetrichtert bekommt, sehen sie es als etwas Notwendiges an sich selber so gut es geht zu präsentieren. Nicht umsonst bringt man bereits in jungen Jahren, egal ob Mädchen oder Junge, jedem auf dieser Insel das Tanzen bei, damit sie bereits ihre Familie entsprechend vertreten können und sich dem prunkvollen Leben dieser Insel hingeben können. Dadurch bedingt, dass es so viele Feierlichkeiten an einem einzigen Tag gibt, ist es nicht weiter verwunderlich, dass manche Berufe sich hier etabliert haben die an sich nicht wirklich viel nützliches tun, jedoch durch ihre Eigenschaften die Partys noch stilvoller gestalten und damit viel an Ansehen genießen können. Musiker und Bastler haben einen sehr hohen Stellenwert in dieser Gesellschaft, fügen sie sich doch so gut in das Gesamtbild dieser recht dekadenten Menschen ein. Auch Händler sind von ungeheurer Wichtigkeit, denn diese bescheren der Insel jene Dinge an denen es ihnen mangelt. Das dies zu Wucherpreisen geschieht interessiert die wenigsten, denn die glamourösen Partylöwen die man überall findet haben, was das Geld betrifft, keinerlei Sorgen. Sie erfüllen meist die Bedürfnisse der Oberschicht und verdienen damit genug sich dieses Luxusleben zu leisten, während die Obrigkeit selber mit den Preisendas Geld welches sie ausgeben quasi wieder zurückerlangen. Aus diesem Grund ist es auch kein Zufall, dass die drei mächtigsten Männer der Insel Geschäftsmänner sind, die nicht nur auf Junk, sondern auch im gesamten Blue und auf einigen Inseln außerhalb mit ihren Waren großen Erfolg haben oder mit ihren Etablissements jährlich zahlreiche Interessenten anlocken. Was jedoch die Schattenseite dieses teuren Lebensstils darstellt, dürfte die große Armut sein, die hinter der Fassade steckt. Während man sich als gewöhnlicher Tourist nur die Orte anschaut, die bekannt sind und für die es sich lohnen die Insel aufzusuchen, so wird ein neugieriger Reisender bald auf die große Armut aufmerksam, die sich hinter der Stadt sammelt.
    Die „Greate Slums“ sind die Gebiete wo die armen Menschen sich zurückgezogen haben und ihr Dasein fristen. Sie füllen meist jene Berufsgruppen aus von denen die reicheren Insulaner keinen Gebrauch machen. Es gibt nur wenige Mediziner auf der Insel die es zu was gebracht haben und diese müssen sich keine Sorgen machen, denn sie stehen in den Gunsten der reichen Menschen und sind ebenso auf jeder größeren Party zu finden. Alle anderen die sich mit ihrer Praxis nicht so leicht einleben konnten und die sich dem ausschweifenden Lebensstil nicht anpassen wollten, sind hier jedoch auf ein Leben verdammt, welches ihnen nicht mal ermöglicht von der Insel zu fliehen. Ähnlich erging es Zimmermännern, Köchen und ähnlichen Berufsgruppen. Entweder man importiert die Waren von anderen Inseln um sie noch teurer zu verkaufen oder man stellte lieber gleich persönliche Köche an, die sich um die Bedürfnisse der Obrigkeit kümmern. Die Restaurants, Bars und Kneipen sind bereits überfüllt mit Köchen und da nur die Wenigsten, die sich einmal in den Slums wiederfinden, von dort auch wieder wegkommen, bildet sich ein Teufelskreis. Die Kinder erlernen dann wieder den Beruf ihrer Eltern, nur um erneut nirgendwo mehr Halt zu finden. Deswegen ist die Kriminalität auf dieser Insel fast so hoch wie auf keiner anderen der vier Blues. Taschendiebe, Trickbetrüger oder schlimmeres versammeln sich in den Slums. Dies hat einerseits ein großes Vertrauen ineinander geschaffen, anderseits jedoch auch eine große Feindseligkeit gewöhnlicher Fremder gegenüber. Dieser Unterschicht ist jedoch zu Gute zu halten, dass sie sich im Gegensatz zur Oberschicht mehr schätzen und die abendlichen Gelage sind von einer glücklicheren Stimmung erfüllt als es bei den meisten Partys der Reichen der Fall ist.

    Eine besondere Stellung in dieser Gesellschaft ist den Piraten inne. Die Freibeuter der Meere haben bei dem Großteil der Bevölkerung einen hohen Stellenwert, denn sie sind für die Meisten eine schöne Abwechslung und dienen bei gewissen Feierlichkeiten gerne als Attraktionen. Sie werden vor der Marine geschützt und versteckt und nicht umsonst haben manch berühmte Seeräuber hier ein Unterschlupf für den Notfall. Sogar von den Bewohnern der Slums, die ja normalerweise misstrauisch gegenüber den Fremden sind, werden sie geachtet und man begegnet ihnen auch mit ein wenig Furcht, weswegen es für sie relativ leicht ist in die Mitte der ärmeren Menschen aufgenommen zu werden. Der Grund für diese offene und herzliche Art gegenüber Verbrechern wird meist auf die freiheitsliebende Art der Insulaner geschoben. Zwar hat sich dies untereinander geändert, wie man an den reichen Vierteln und den Slums erkennen kann, doch grundsätzlich begegnen sie jedem ohne Vorurteile und lassen sich in ihrer Denkweise nicht gerne beeinflussen. Die Weltregierung jedoch ist für sie eine Bedrohung, weil sie immer mehr Einfluss auf die Inseln nimmt, die unter ihrer Flagge stehen. Wenige jedoch wissen, dass ein weiterer Grund der anonyme Spender der Insel ist, welcher den Menschen hier erst diesen Lebensstil ermöglichen konnte. Andrew, wie er seinen Vornamen angibt, wird durch den enormen Reichtum den er besitzen muss als ein gefürchteter Pirat angesehen der seine wahre Identität verbergen möchte. Doch auch generell scheinen die von Insel zu Insel segelnden Freibeuter der Art des Lebens wie es auf dieser Insel herrscht eher zu entsprechen als die ordnungsliebende Marine. Kopfgeldjäger wiederum haben den Ruf inne Schoßhunde der Regierung zu sein und werden gehasst und verachtet. Man darf jedoch nicht denken die Insel wäre einem Angriff schutzlos ausgeliefert, tatsächlich gibt es sehr viele Leute die sich gut selbst verteidigen können, denn auch dies wird ehrenvollen Männern zugeschrieben. Dies mussten bereits ein paar Banden erfahren die meinten die Menschen ausnutzen zu können.

    Zuletzt sei noch der Müllberg, Treasure Mountain, genannt. Er ist entstanden durch die Genusssucht der Einwohner und die daraus resultierende Faulheit und kaum etwas präsentiert die Insel noch besser als der Jazz wie dieser Hügel. Die Menschen sehen in ihm jedoch so etwas wie ein Zeichen. Er hat der Insel einige Reichtümer eingebracht, begnadete Erfinder kamen bereits von hier und ihre Waren wurden schon an viele Inseln verkauft. Er symbolisiert im Ganzen den Erfindungsreichtum derer die sich die Mühe machen mehr als nur Müll darin zu sehen. Die Umweltschäden, die daraus resultieren, sind jedoch lediglich der in Dixieland stationierten Marine bewusst, die allerdings nur wenig dagegen tun kann.

    Wichtige Fauna&Flora: Zwar findet man jede Menge verschiedene Baumarten auf dieser Insel, keine davon ist jedoch von besonderer Natur und deswegen wäre es sinnlos sie aufzuzählen. Tiere gibt es auf dieser Insel zwar einige, viele wurden aber durch das wechselnde Klima und schließlich die immer mehr verpestete Umwelt dahingerafft. Im Wald findet man vereinzelt noch Hirsche und ähnliche Tiere denen die Bewohner selten begegnen, am Waldrand sind die meisten kleineren Tierarten wie Kaninchen und Füchse fast ausgerottet, weil man sie als Nahrungsquelle missbraucht. Lediglich im Treasure Mountain haben sich einige Mutationen gebildet die als besonders gelten können.


    Junkrat

    Typ: Tier
    Fundort: Junk (nur Treasure Mountain)
    Größe: 0,6 – 1,15 m (ohne Schwanz; Schwanzlänge variabel)
    Seltenheit: Häufig
    Preis: Wertlos, bei Tiersammlern ein variabler Preis der unter 5.000 Berry liegt

    Beschreibung: Die Junkrat hat ihren Namen nicht von irgendwo, man findet diese übergroßen Ratten nur auf der riesigen Müllhalde welche allgemein als Treasure Mountain bekannt ist. Mit der Größe von Hunden und einer variablen Schwanzlänge sind sie sogar für einen Menschen gefährlich und greifen in Gruppen oft Wanderer an, die ihren Weg sorglos durch den Müllberg nehmen. Allerdings hassen sie laute Geräusche und geraten oft in Panik, wenn sie meinen einem bedrohlichen Feind gegenüber zu stehen.
    Vom Aussehen her unterscheiden sich diese Tiere nicht sonderlich von gewöhnlichen Ratten, nur ihre Größe hebt sie von gewöhnlichen Vertretern ihrer Art ab. Sie sind das Resultat einiger giftigen Chemikalien die man unbedacht auf dem Müllberg beseitigte und die nicht nur ein Wechsel der Lebensbedingungen sondern ebenso Mutationen verursachten.


    Schmeißfliege

    Typ: Tier
    Fundort: Junk (nur Treasure Mountain)
    Größe: 0,3 – 0,5 Meter
    Seltenheit: Häufig
    Preis: Wertlos, bei Tiersammlern ein variabler Preis der unter 5.000 Berry liegt

    Beschreibung: Ein widerliches Insekt welches nicht umsonst den Beinamen „Stinkbombe“ trägt. Diese kugelförmigen Geschöpfe die rund um die Müllhalde herum schwirren mögen zwar mit ihrem grünen Chitinpanzer ganz schön anzusehen sein, doch der Schein trügt alsbald, denn den Gestank, den sie ausströmen, könnte selbst hundert Pferde nur schwer übertreffen. An sich sind sie harmlos, zwar spucken sie eine grünliche Substanz, die in den Augen brennen kann, und ähnlich wie bei einem Stinktier an der Kleidung haften bleibt, doch wirklich schädlich ist es nur beim oralen Einnehmen. Davon, sie zu töten, sollte man jedoch lieber abraten, denn bei ihrem Tod entströmen die gesamten Körpergase des Tieres wie bei einem Heißluftballon. Diese wiederum können durchaus schädlich sein.


    Junks

    Typ: Tier
    Fundort: Junk (nur Treasure Mountain)
    Größe: 0,5 – 1 m (Kopfrumpflänge); 0,5 – 1 m (Schwanzlänge)
    Seltenheit: Selten
    Preis: Zwischen einer und fünf Millionen Berry

    Beschreibung: Äußerlich unterscheiden sich diese Stinktiere nicht sonderlich von anderen Vertretern ihrer Art, sieht man einmal von ihrer Größe und dem langen Schwanz ab der ihren Körper bedecken könnte. Doch eben diese Größe macht sie unter Fellsammlern so beliebt. Ihr Fell ist geschmeidiger und in größerer Mengen vorhanden als es normalerweise der Fall ist und manch einen schönen Mantel könnte man daraus fabrizieren. Da diese Tiere jedoch sehr selten sind, selbst in den Müllhalden der Insel kann man die Junks nur sehr schwer einfangen und hat man erst einmal eines gesehen, dann dürften die Meisten ihre Zweifel haben ein solch schönes Tier zu verkaufen – zumindest bis sie das Sekret abgesondert haben für welches Stinktiere berühmt sind. Durch die giftigen Stoffe des Müllbergs allerdings haben diese Sekrete der Junks eine leicht ätzende Wirkung und wenn es einem Arzt gelingt diese Tiere zu zähmen, dann wäre es möglich Gifte und Säuren herzustellen.


    Junky

    Typ: Tier
    Fundort: Junk
    Größe: 0,7 – 1 m
    Seltenheit: Nicht selten, aber sie verstecken sich so gut, dass ein Mensch sie selten zu Gesicht bekommt
    Preis: Um die eine Millionen Berry

    Beschreibung: Dieses clevere Tierchen ist ein Meister des Versteckens. Eine Abart des Waschbären welcher von den Bewohnern den niedlichen Namen „Junky“ bekommen hat, aufgrund seiner gebückten Haltung wenn es dabei ist etwas aufzubrechen was Nahrung aufbewahren könnte. Es versteckt sich in den Trümmern der Müllhalde und ist das einzige Tier welches sich aus dem Treasure Mountain traut. Mit viel Glück findet man somit auch eines in Jitterbug oder Bebop. Obwohl nicht selten gibt es viele Sammler die sehr viel Geld dafür ausgeben, denn aus dem Fell des Junky lassen sich wunderbare Kleider herstellen. Leider sind diese Kreaturen recht schlau und wissen sich gut zu verbergen, um den Moment ab zu passen dummen Menschen um ihr Gepäck zu erleichtern. Als Haustier ist ein Junky recht nützlich, denn es lernt recht schnell und kann entweder zu Tricks dressiert oder darauf trainiert werden gezielt Gegenstände zu klauen, was eine Zucht eines Exemplars ebenfalls verführerisch macht.


    Dörfer, Städte und wichtige Orte:


    Jitterbug

    Die Hauptstadt der Insel die sich im Nordwesten befindet. Früher einmal ein kleines Dorf wuchs die Bevölkerung immer weiter an. Grund hierfür war damals die gute Laune die in diesem kleinen Dorf herrschte und damit die trübe Stimmung, die aufgrund der häufiger vorkommenden Piraterie immer verbreiteter wurde, vertrieb. Die Menschen damals lachten viel und hießen jeden willkommen. Vor vierzig Jahren dann spendete ein anonymer Investor der Insel einen beachtlichen Betrag und dadurch entstand die Stadt wie wir sie kennen, mehr oder weniger. Damals war sie gerade Mal halb so groß wie heute und es gab keine Unterteilung in Schichten. Mittlerweile jedoch mussten dank der immer größer werden Lebensräume der ärmeren Bevölkerung Großteile des Waldes gefällt werden. Jitterbug wird gewöhnlich in vier Bezirke eingeteilt, von denen jeder andere Vorzüge besitzt.


    Hafenbezirk

    Der Hafen der Stadt und die nähere Umgebung wird in diesem Bezirk miteingefasst. Davon abgesehen, dass man hier anlegt und es das erste ist was neue Besucher zu bewundern haben, zeichnet sich der Hafen bereits durch ungewohnten Prunk aus. Ist es normalerweise nicht üblich die Orte zu schmücken an denen normalerweise sowieso nur Seefahrer zu finden sind, darüber hinaus auch betrunken, wollten die Leute hier allein deshalb bereits eine angenehme Atmosphäre schaffen. Ob bunte Kneipen, schöne Häuser und hell leuchtende Laternen, es macht das eintreffen auf Junk vor allem an Abend deutlich angenehmer. Die Preise sind sogar noch im Bereich des annehmbaren, was jedoch ein Grund zur Vorsicht ist, denn dies bringt nicht selten auch die ärmeren Menschen in diese Gegend. Die Stege zum Anlegen zeichnen sich durch einen Hafenmeister aus der einen höflich begrüßt. Die Attraktion dieses Gebietes dürfte allerdings die Kneipe „Heavens Hell“ sein in denen neben live Auftritten vor allem die hübsche Kellnerin und Sängerin Amanda Porter den Männern ein Grund zum Kommen geben dürfte. Kaum einer weiß jedoch, dass sie neben hübschen Rundungen auch einen hübschen Geist besitzt und gegen Trinkgeld ein paar Informationen springen lässt. Ansonsten laden die Lagerhallen der Händlerkönige der Insel lebensmüde Diebe natürlich dazu ein einzubrechen – trotz der starken Wachvorkehrungen. Auch gibt es Gerüchte dieser mysteriöse Schmugglerring sei hier zu finden.

    Stadtbezirk

    Die eigentliche Stadt wird gerne als eigener Bezirk angesehen. Er ist dementsprechend groß und hat jede Menge zu bieten. Allein die teuren Anwesen die sich hier sammeln wie normalerweise kleinere Häuser dürften genug sein um Jedermann aus dem Häuschen zu bringen. Die Straßen sind zwar mit Laternen geschmückt, die währen allerdings gar nicht notwendig denn selten strahlt ein Anwesen mal nicht genug Licht aus um so zumindest einmal den Weg zu finden. Allerdings sind die Straßen so verwinkelt, dass es geradezu einlädt sich zu verirren. Die wichtigsten Menschen von Jitterbug findet man hier. Ansonsten gibt es jede menge teure Restaurants, Läden und sogar die Kleidermarke „Handy Dandys Shop for Mobs“ hat hier ihre Filiale. Weitere Sehenswürdigkeiten dürften die Ruinen des „Wish Orphanage“ sein, dessen ehemaliger Leiter ein bekannter Pirat war oder das „Moulin Rouge“, eine Bar mit abendlichen Programmen wo jeder die Möglichkeiten besitzt etwas aufzuführen oder den Damen beim Cancan unter den Rock zu schauen. Zuletzt sollte man wohl auch die Veranstaltungen nennen die gerne veranstaltet werden. Meist sind es Wettbewerbe in den Berufsgruppen die auf dieser Insel ein hohes Ansehen besitzen. Das Firmenhaus der „Chucky Corporation“ finanziert zum Beispiel sehr viele von diesen Events. Die Menschen die hier zu finden sind erfüllen eigentlich alle Kriterien die man an Junk nun mal stellt: Sie sind fröhlich, lieben Musik und sind fast ununterbrochen dabei Feste zu feiern und man schreibt ihnen kaum die Zeit zu in denen sie auch mal ihrer Arbeit nachgehen. Allerdings sind die meisten Männer auch Kampftechnisch begabt. Nicht nur wegen den Gefahren auf der Straße, sondern auch weil es sich für einen Gentleman gehört müssen sie oftmals im Kinderalter schon eine Kampfsportart erlernen mit denen sie in der Fähigkeit sind ein ehrenvolles Duell zu bestreiten. Besonders Fechten & Boxen hat es hier zu Beliebtheit gebracht.

    Greate Slums - Wald- & Müllbezirk

    Die Greate Slums sind jene Orte wo die Unterschicht ihr Dasein fristen muss, ausgestoßen von den Reichen Menschen weil sie sich der Art des Lebens nicht anpassen konnten oder man ihre Dienstleistungen nicht benötigte. Aus diesem Grund sind die Menschen die hier zu finden sind auch von recht aggressiver Natur. Es sind Diebe und Tagelöhner, Kriminelle und Fälscher die versuchen über die Runden zu kommen und den meisten Menschen misstrauisch gegenübertreten. Lediglich Piraten sind sie ein wenig aufgeschlossener, denn ihrer Meinung nach entspricht es dem Lebensstil den sie sich wünschen würden. Man darf die Bewohner der Slums allerdings nicht als verbittert sehen, denn ihnen mangelt es nicht an Lebensfreude. Sie hören die selbe Musik wie ihre reicheren Mitbewohner und feiern auch gerne untereinander. Hierbei sind sie sogar ehrlicher zu sich selbst als es bei der Oberschicht der Fall ist. Sie müssen sich einander nichts vormachen und deswegen fehlt es hier an der gespielten Höflichkeit.
    Da die Greate Slums recht groß sind unterteilt man sie einerseits in dem Waldbezirk, anderseits in dem Müllbezirk. Ersteres zeichnet sich durch die Möglichkeit aus am Waldrand nach Tieren jagen zu können während der Müllbezirk mit dem angrenzenden Treasure Mountain dazu einlädt wie bereits die Bewohner von Bebop die Ressourcen zu nutzen um sich selbst das Leben ein wenig zu erleichtern. Ihre Behausungen sind so zum Beispiel stabiler.


    Bebop

    Bebop ist das Dorf der Erfinder und kreativen Köpfen. Die Menschen haben sich seinerseits von der Stadt abgekoppelt weil ihnen die Unterteilung in arm und reich zu wider war. Was sie aus den dortigen Ressourcen jedoch gemacht haben ist unglaublich. Die Häuser mögen nicht so prächtig sein wie in Jitterbug, beeindrucken aber nicht weniger. Aus den Resten die sie im Treasure Mountain gefunden haben entstand eine beeindruckende Siedlung in denen es nicht unüblich ist blitzendes Chrome oder Stahl vorzufinden. Waffenmeister können hier sehr viel lernen und sollte jemand versuchen Ärger zu machen, so haben die meisten Einwohner auch die ein oder andere kreative Waffe parat. Vor allem die Schmiede des Schmiedemeisters Django sollte besucht werden, denn diese wurde aus den Überresten eines Kriegsschiffes erbaut. Zu der Lebensweise kann man soviel sagen, dass sie ähnlich wie die Menschen der Greate Slums offen und ehrlich zueinander sind. Braucht man hier Hilfe kann man mit mindestens sechs paar Händen rechnen. Sie sind ein sehr freundliches Völkchen und interessieren sich sehr für spannende Geschichten. Sie sind wohl die einzigen Menschen neben dem mysteriösen Eremiten die über die Gefahr der Müllhalde Bescheid wissen, betreten sie dennoch täglich weil sie der Meinung sind es sei nötig. Sie sind neben der Musik und der größte Stützpfeiler der Insel und manch guter Waffenmeister kam bereits aus Bebop.


    Dixieland

    Das kleinste Dorf besitzt nur wenig was Atemberaubend erscheint. Da wäre zum einen die Marinebasis die im Mitten der Stadt aufgebaut worden ist und einen großen blau-weißen Turm darstellt, zum anderen aber auch das „Glöckner“, eine Bar des Dorfes in dem man versuchen kann die kritischen Gäste zu begeistern und dadurch teure Preise zu erhalten. Wer auf der Weg zur Grandline ist kann auch gerne versuchen Kapitän Balboa um seine Karte für den Eingang zum Rivers Mountain zu erleichtern. Wer allerdings denkt dies wäre einfach weil er ja nur wenige Soldaten unter seinem Kommando hat der irrt, mögen sie nicht ausgebildet sein, so kann der Mob an Dorfbewohnern dennoch ein tödliches Hindernis darstellen. Ansonsten sind die Dorfbewohner hier auch weniger locker wie die der anderen beiden bewohnten Gebiete. Sie sehen den Ernst des Lebens immer noch deutlich vor ihnen und haben sie auch den Faible für Musik, so spielt man in den hier ansässigen Lokalen eher Blues weil es dem Charakter des Dorfes mehr entspricht. Fremden egal welcher Art stehen die Menschen hier außerdem sehr unfreundlich gegenüber.


    Treasure Mountain

    Die riesige Müllhalde der Insel und unter anderem auch Namensgeber dürfte wohl Schatzquelle wie Gefahr zugleich sein. Zwar ist es nicht unüblich die ein oder andere Waffe zu finden die durch Pech, Zufall oder Schicksal hier angespült wurde, doch die giftigen Dämpfe die durch einige chemische Abfälle sich hier verbreiten sind kein Zuckerschlecken und können durchaus Schäden verursachen. Es benötigt also einen guten Arzt um sich hier unbeschadet zu bewegen. Doch auch manche Tiere sollten gemieden werden, denn diese Umgebung hat sie leicht verändert und gefährlicher gemacht. Doch wer sich dieser Gefahr stellt, der ist in der Lage reichlich interessante Dinge zu finden. Im Übrigen meinen einige einen Menschen gesehen zu haben der hier sogar sesshaft ist und sicher das ein oder andere medizinische Fachwissen vermitteln kann.


    Der „geheime“ Strand

    Auf dieser Insel ist es der einzig sichere Anlegepunkt für Kopfgeldjäger. Zwar können sie auch versuchen in Dixieland zu ankern oder undercover in den beiden anderen Ortschaften nieder zu lassen, hier jedoch ist es für sie am sichersten. Dabei ist es nicht einmal so als wäre dieser Strand nicht bekannt, deswegen ist das Wort geheim eher eine Farce, doch die Bewohner machen sich nicht viel aus ihrer Umwelt und dementsprechend gehen sie nicht sehr oft in dem Wald spazieren der den Strand umgibt, weshalb die Wahrscheinlichkeit gering sein dürfte hier auf irgendjemanden zu treffen.

    Bedeutende Personen:

    Jitterbug – Oberschicht

    Andrew

    Der anonyme Spender der Insel Junk. Bereits vor vierzig Jahren war er es gewesen, der diesen enormen Wachstum erst möglich gemacht hat. Niemand weiß genau wer er ist und tatsächlich ist man sich nicht sicher ob es tatsächlich nur ein Mann ist oder ein ganzes Unternehmen, aber Fakt ist, das Geld welches er der Insel immer noch monatlich zukommen lässt kommt auf jeden Fall von der Grandline und dabei handelt es sich um Summen die ein normaler Unternehmer in seinem gesamten Leben nicht aufbringen könnte. Allein dies führt nicht selten zu spektakulären Vermutungen und Gerüchten bezüglich diesen Mannes. Auch was den Grund betrifft gibt es die haarsträubensten Theorien. Manch einer sieht darin sogar eine Verbindung mit den Gerüchten über das Schmugglersyndikat welches sich auf der Insel befinden soll. Letzten Endes weiß es aber niemand genau.

    Benjamin Goodman

    Benjamin, gewöhnlich einfach Ben genannt, war in Jitterbug so etwas wie ein Nationalheld. Er soll in seiner Vergangenheit Taten begannen haben die sein Kopfgeld fast wöchentlich steigen ließen. Letzten Endes soll er sich sogar einen Namen in der neuen Welt gemacht haben. Doch trotz dieser Dinge war er ein mysteriöser alter Mann den niemand so wirklich kannte und nicht mal wie viele Jahre er nun wirklich schon auf dieser Erde wandelte war so gut wie niemanden bekannt. Er war der Begründer des Kampfstils „Quickstepp“ und deswegen wird vermutet er sei auf der Insel geboren worden, selbst wenn niemanden der Name bekannt vorkam bis vor seiner Ankunft. Mit seinem Rückzug aus der Piraterie und dem Untertauchen nach Junk verlor die Marine auf jeden Fall jede Spur von ihm. Er führte ein Waisenhaus welches „Wish Orpahanage“ hieß, dessen Ruinen sind sogar bis heute erhalten geblieben nachdem es für vier Jahre nicht mehr im Gebrauch war und verkam. Der Grund hierfür war der plötzliche Tod Benjamins, wobei verschwinden mehr passt. Er war plötzlich nirgendwo auffindbar, zusammen mit einem seiner Zöglinge hinterließ er nur ein in Trümmer liegendes Zimmer. Die Bewohner halten dies für die nötigen Beweise die sie brauchen und sehen es als ein Anschlag der Weltregierung die letzten Endes doch erfahren hatten wo er sich befindet. Durch ihn erlangten die restlichen Zöglinge jedoch einen lebenslangen Status als ehrenhafte Mitbürger, sowohl in den Vierteln der oberen Schicht wie auch in den Slums. Hinzugefügt werden sollte die Tatsache, dass sein Verschwinden negative Auswirkungen auf die Insel insofern hat, dass es ihr an dem Schutzpatron fehlt. Er kümmerte sich um Problemfälle und da es ihn nicht mehr gibt muss man sich auf die Stadteigenen Sicherheitswächter verlassen.

    Chucky Lee

    Chucky ist ein meisterhafter Geschäftsunternehmer und sein Ruf reicht sogar auf andere Inseln des West Blues hinaus. Von allen kapitalistischen und genusssüchtigen Unternehmern die man auf der Insel finden kann ist er die schlimmste Sorte. Er kontrolliert so gut wie den gesamten Markt auf der Insel und die Gerüchte dies könne an guten Beziehungen zu dem Spender Andrew liegen erscheinen da nicht weit hergeholt. Dazu besitzt er im Stadteigenen Parlament einen sehr hohen Posten und durch die vielen Unterstützer die er hat ist es kaum übertrieben zu behaupten er sei so etwas wie ein Bürgermeister. Der alte Gauner hat sicherlich einige krumme Dinge am Laufen, doch durch sein Geld und den Einfluss den er genießt kann er sich den Ärger mit der Marine ersparen. Da er ein großer Musikliebhaber ist, ist es nicht weiter verwunderlich, dass er als Produzent mancher guter und bekannter Bands Junks ist. Kaum einer im Gesamten West Blue kennt nicht die „Andrews Sisters“, das „Orchestral of Goodman“ und die „Chuckys Group“. Ob es ein Zufall ist, dass die Bands zufälligerweise nach berühmten Persönlichkeiten der Insel benannt sind? Wohl kaum, aber es verkauft sich gut. Rein Optisch sieht der vierundfünfzig Jährige auch kaum älter als sechzig aus, die Männer in den schwarzen Anzügen die ihn aber kontinuierlich begleiten und allesamt sehr ernst aussehen tun jedoch ihr übriges ihn dennoch bedrohlich wirken zu lassen. Ansonsten ist er ein Zigarrenliebhaber und lässt sich auch auf jedes Spiel ein welches sich interessant anhört. Er gehört zu den drei großen Geschäftsmännern die in Jitterbug und damit auf fast gesamt Junk sehr viel Einfluss besitzen.

    Hendrick „Handy“ Dandy

    Handy Dandy, wie er gerne genannt wird, ist der Betreiber einer der erfolgreichsten Kleiderfilialen des West Blue und sogar einige wichtige Persönlichkeiten der restlichen Blues und der Grandline haben bei ihm bereits Bestellungen eingereicht. „Handy Dandys Shop for Mobs“ versorgt den kultivierten Geschäftsmann, Mafiapaten und korrupten Marine mit zwar teuren aber qualitativ hochwertigen Anzügen. Zwar scheint der gute Mann sich dem eigenen Geschlecht zu angetan, doch ist er noch nicht so abgehoben wie die meisten anderen seiner Kollegen und betrachtet man seine Werke, dann wird man sogar zugeben müssen, dass sie den Preis den er verlangt sogar gerecht sind. Trotz seiner freundlichen Ausstrahlung und dieser eben besonderen Bodenständigkeit hat er auf der Insel sehr viel Einfluss und kann entweder ein wunderbarer Freund oder aber ein gefährlicher Feind sein. Er ist im Parlament vertreten und besitzt sehr viel Einfluss, dadurch gehört er zu den drei Unternehmern die den größten Einfluss auf der Insel genießen. Durch seinen Charakter bedingt ist er demnach immer auf Kriegsfuß mit Chucky Lee.

    Joseph „Boogie Man“ Zidler

    Der Begründer und Manager des Moulin Rouge ist ein wichtiger Mann in der Stadt. Durch sein Etablissement hat er einen gewissen Ruf und ein noch größeres Vermögen anhäufen können und dadurch hat er sich einen Platz in den reihen der drei wichtigsten und einflussreichsten Menschen Junks verdient. Er ist zwar ein freundlicher Mensch der gerne seinen Spaß hat und dies soll auch durch sein Geschäft verkörpert werden, nichtsdestotrotz kann er niemanden verzeihen der seine Geschäfte zu zerstören droht und wer seine Darsteller bedroht macht sich ihm zum Feind. Deshalb ist er wie Handy Dandy auch kein Freund von Chucky, in dem er eine permanente Bedrohung sieht, gegen den er jedoch nichts tun kann. Er genießt große Beliebtheit, denn das Moulin Rouge ist eines der eher billigen Lokale und generell beweist Joseph große Menschenfreundlichkeit. Durch seine Vorliebe für den Boogie – Woogie der jeden Abend von ihm präsentiert wird bekam er den Spitznamen Boogie Man verliehen.

    Amanda Porter

    Die hübsche Kellnerin und Besitzerin der Kneipe „Heavens Hell“ - doch nennt sie bitte nicht in ihrer Gegenwart Kneipe, da reagiert sie sehr gereizt – ist bereits älter als man es ihrem jungen Gesicht ansieht. Bereits über vierzig hat sie sich erstaunlich gut gehalten und wenn man sie fragt wie dies möglich sei gibt sie immer wieder die selbe Antwort von sich: Alles eine Sache der körperlichen Betätigung. Tatsächlich soll sie damals als junges Mädchen auf See gefahren sein und wenn dies stimmt, dürfte sie zu der Generation an Piraten gehören die bereits vor Rogers Worten sich für ihre Freiheit eingesetzt haben. Dies ist mitunter nur einer der Punkte was sie so begnadet für Leute macht die Informationen wollen. Sie kennt die Grandline, doch sie kennt auch viele berühmte Gesichter des West Blues die bereits ihre Kneipe besucht haben und da diese im Hafenbezirk ansässig ist kommen stetig neue Gesichter die sich bald einen Namen wollen. Es ist also nicht dumm bei ihr nebst schöner Worte auch mal ein Trinkgeld los zu werden.

    „Das Syndikat“

    Niemand weiß genau was es sein soll und letztlich sind es nur Gerüchte die bereits seit Jahren in aller Munde sind. Angeblich soll ein Junge in später Nacht ein Schiff gesehen haben von dem Leute ominöse Kisten mit dem Zeichen der Weltregierung abgeladen und in einen der Lagerhallen verstaut haben. Diese mysteriöse Lagerhalle wurde aber bei einer Durchsuchung immer leer gefunden und auch sonst gab es bislang nie irgendwelche Sichtungen von Männern dieser Art. Was also auch dahinter stecken mag, man konnte es bislang nicht einwandfrei feststellen und dementsprechend kann man nur vermuten, dass es sich hierbei um Einbildungskraft handeln musste. Dennoch sehen es viele als einen möglichen Grund dafür, dass die Person hinter dem Namen Andrew einfache Insel wie diese mit Geld ausstattet damit sie sich leisten kann die Marine fern zu halten. Da die Vertreter der Gerechtigkeit selber kaum Einfluss auf dieser Insel genießen wissen sie natürlich nichts von dem Gerücht und können dem auch nicht nachgehen. Bis es also jemand schafft fest zu stellen ob dieser mysteriöse Schmugglerring tatsächlich existiert kann man nur vermerken, dass man über sie redet.


    Bebop

    „Schmiedemeister“ Django

    Redet man von dem einen Schmied der erst an der Entstehung von Bebop schuld war, dem Einen der wohl aus allem was er findet etwas erschaffen kann, dann reden wir von Django, dem „Schmiedemeister“ und inoffiziellen Anführer der Siedlung Bebop. Er war damals einer der Ersten die sich dort niederließen wo das Dorf heute steht. Zwar war er nicht derjenige der auf die Idee gekommen ist, doch er war derjenige der das Dorf zu dem machte was es heute ist: Eine Hochburg an den besten Metallverarbeitern die es gibt. Viele der heute stehenden Häuser sind ihm zu verdanken und er selber bastelte sich seine Schmiede und Behausung aus den Überresten eines alten Kampfschiffes. Niemand weiß wirklich über ihn, seinen Nachnamen hat er abgelegt und selber bezeichnet er sich als Rentner obwohl er gerade mal aussieht wie ein dreißigjähriger. Er ist übrigens auf Waffen spezialisiert und wer ihn beeindruckt, dem Bringt er auch gerne mal etwas bei. Ach und wundert euch nicht, er ist zwar kein Riese, doch für jemand der nur von solchen Lebewesen gehört hat erscheint er mit seinen drei Metern und den mächtigen Muskeln durchaus wie einer.


    Dixieland

    Kapitän Carlo „Rocky“ Balboa

    Der leitende Offizier der Marinebasis der 14. Einheit ist ein freundlicher Mann der bereits auf seine vierzig zugeht. Er lebt nach dem Motto „faire Gerechtigkeit“ und ist deshalb weniger darauf verbittert Piraten hinterher zu jagen um sie zur Strecke zu bringen als für das Wohl der Bevölkerung zu sorgen und einzugreifen sobald es aussieht, als würde diese in Gefahr schweben. Da er das Wort Fairness groß schreibt basiert sein Kampfstil auch auf das Boxen, den für ihn gibt es keinen gerechteren Kampf als einer der mit den Fäusten ausgetragen wird. Seine Basis ist gerade einmal vier Jahre alt und dementsprechend hat er sich noch nicht an die Abneigung der meisten Bewohner Junks gewöhnt. Die Tatsache, dass vor ihm Piraten versteckt werden ist ihm Bewusst, doch merkwürdigerweise wurden bislang jede Versuche Verstärkung anzufordern abgewimmelt. Umso härter bringt er sich selbst und seine Leute dafür in das alltägliche Leben von Dixieland mit ein und ist deswegen bei den Bewohnern des kleinen Dorfes sehr beliebt.

    Albert Churchill

    Ein kleiner Mann mit Brille dessen Haare bereits ausgefallen sind und dessen Glatze bereits erste Falten aufweist, wenn die Leute diese Beschreibung von dem Führer dieses kleinen Dorfes hören sind sie meist wenig beeindruckt. Sagt man ihnen dann noch, dass er sich nicht selten auf einen Stock stützt der sogar größer ist als er selber sind die meisten bereits lachend zusammen gebrochen. Aber dieser Mann ist nicht zu unterschätzen. Er war ein bekannter von Benjamin Goodman und beherrscht eine Variante des Kampfstils welchen Goodman entwickelte. Man kann bei ihm eigentlich nicht von einem Rechtschaffenen Mann sprechen, allerdings hat er von den Einwohnern Dixielands Respekt geentert weil er bislang jeden Piraten und Kopfgeldjäger ohne Probleme beseitigen konnte. Wer es schafft ihn und die Zuschauer in seiner Bar, dem "Glöckner" zu beeindrucken, der erlangt bei ihm vielleicht ein besonderes Geschenk …


    Treasure Mountain

    Der Einsiedler Godot

    Die einzige Person die im Treasure Mountain lebt und dies auch erst seit einigen Jahren. Sie ist recht unbekannt und existiert im Moment auch nur als Gerücht, Tatsache jedoch ist, dass dieser Mann tatsächlich in dieser Menschen unfreundlichen Gegend wohnt. Er ist ein großer Freund der dortigen Tiere und selbst das scheuste Junky wird sich ihm ohne bedacht nähern. Man spricht ihm ein großes Wissen an medizinischen Dingen nach und etwas muss an diesem Punkt dran sein, denn normalerweise würde man schon nach kurzer Zeit krank werden wenn man den ganzen Abgasen ausgesetzt wäre. Da der ältere Mann jedoch die meiste Zeit sich wie ein kleines Kind benimmt ist es äußerst schwierig seine Hilfe zu bekommen. Wenn man jedoch beweisen kann, dass man Tiere genauso liebt wie er wäre vielleicht tatsächlich die ein oder andere Hilfe möglich …

    Vergangene Ereignisse: In den letzten Jahren hat sich einiges ereignet. Mit dem Verschwinden und scheinbaren Tod des großen Benjamin Goodman hat auf einmal eine Marinebasis in Dixieland aufgemacht und die Spannungen zwischen Jitterbug und vor allem zwischen Bebop verschärft. Gerüchte über einen mysteriösen Schmugglerring werden lauter und einzig und allein dem Einfluss des mysteriösen Investor und Chucky scheint zu verdanken sein, dass die Bewohner weiterhin ihr gewohntes Leben führen können. Dazu kommen weitere Faktoren die einerseits positiv, anderseits negativ sind. Der Verkauf der Waren aus Bebop steigerte den Wert und das Ansehen der Insel, doch die riesige Müllhalde hatte auch verheerende Umweltschäden und viele Tierarten sind ausgestorben. Davon abgesehen erschien auf einmal ein mysteriöser Einsiedler den niemand kannte.

    Momentane Situation: Der Marinekapitän versuchte bereits mehrmals Hilfe anzufordern um die Insel völlig unter Kontrolle zu bringen und die Unterstützung der Piraten zu unterbinden, stößt aber immer wieder auf taube Ohren von gekauften Offizieren. Dadurch sind die Konflikte zwischen Dixieland und den beiden anderen Ortschaften natürlich äußerst angespannt, man wartet nur auf den einen Grund es endlich mit Gewalt lösen zu können. Die Slums vergrößern sich auch immer weiter und dadurch sind bald weitere Abholzungen vonnöten. Dagegen erfreut sich jedoch der Export an Junks eigenen Waren immer größerer Beliebtheit und die Musikbranche der Insel erlebt durch den Tourismus immer größeren Erfolg. Doch auch unter den großen drei Geschäftsführern herrscht einiges an Unstimmigkeit, denn Chucky Lee gewinnt immer mehr an Macht und sowohl die Gerüchte über das Syndikat an Schmugglern sowie über den geheimnisvollen Spender scheinen etwas mit ihm zu tun zu haben. Es scheinen sich auch die Überfälle zu steigern die von Piraten begannen werden, nachdem es der größten Stütze von Jitterbug fehlt gibt es keinen bedeutenden Namen mehr der die Insel schützt. Es änderte bislang zwar nichts an der Piratenliebe, die Anzahl der Sicherheitsmänner mit denen sich Chucky jedoch draußen herum bewegt sprechen deutlich wie nervös wohl selbst er sein muss.
     
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