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Leopolds Zoo Gruppe 9: Die größte Hürde

Dieses Thema im Forum "Event Archiv" wurde erstellt von Event, 11. Apr. 2017.

  1. Event

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    Mitglieder: Enrico, Yukiko
    CharakterStärkeSchnelligkeitKampfgeschickFernkampfgeschickWiderstandWillenskraft
    EnricoStarkNormalStarkSchwachStarkGut
    Papiertütenmann (Generation 2)StarkGutStarkSchwachPrächtigStark
    YukikoStarkNormalGutNormalStarkGut
    Setting: Hier stand einst ein stolzes Museum, nun ist es eine Ansammlung von Schutt und Möbeln, welche wie wahllose auf und zwischen den Trümmern liegen. Dies kommt auch nicht von ungefähr, da Häuser als Wurfgeschosse verwendet wurden, um das Museum in Einzelteile zu zerlegen.
    Ein warmstaubiger Wind weht hier und es lauert das, was die Häuser geworfen hat, der versteckte Endboss des Events...

    NPC: Der Superheld von Animapetrix, Papiertütenmann, ist hier um den Tag vor den Piraten zu retten! Mit den Kräften der Papiertüten wird er sich gegen alles Behaupten, was der Stadt Schaden anrichtet, selbst wenn sein eigener Kollateralschaden der Stadt am meisten zusetzen mag!
    CharakterStärkeSchnelligkeitKampfgeschickFernkampfgeschickWiderstandWillenskraft
    Papiertütenmann (Form 1)PrächtigNormalNormalNormalPrächtigPrächtig
    Papiermann (Form 2)PrächtigGutGutGutPrächtigGewaltig
    Bumm-Bumm BORIS (Form 3)BORISvom Denken abgesehen...mehr als genugnicht zu verachtenunverwüstlichIdiotensicher
    Vorgaben: Der Eventleiter nimmt selbst hier am Postinggeschehen teil, weswegen ihr ihn direkt alles fragen könnt. Papiertütenmanns Form 1 ist solange aktiv, bis er seine Papiertüte verliert, was jedoch erst zum Schluss des Postings geschehen sollte, damit zeitlich korrekt dann der Eventleiter Form 2 vorstellen kann.

    Ziel: In generell? Überleben.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Juli 2017
  2. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Da standen die zwei Muskelberge, hinter dem was von dem Museum übrig geblieben war und konnten sich in Ihrem Kopf bereits ausmalen, was wohl als nächstes auf sie zukommen würde.
    „Was auch immer da auf uns zukommt, wir kriegen das schon irgendwie gebacken. Und danach gönnen wir uns ein kühles Bier, ok?“
    Enrico war ihr gerade sehr sympathisch, vermutlich weil er direkt ein Bier als Belohnung für die bevorstehende Schlacht vorschlug, doch nicht nur deswegen. Die Shinin war zwar eine knallharte Zimmerfrau mit einem verdammt ordentlichen rechten Hacken, doch wenn man beachtete was das 'Ding' mit dem Museum angerichtet hatte, war sie auch mehr als nur ein wenig froh darüber das ganze nicht alleine durchstehen zu müssen.
    Noch einmal schweifte der Blick der Frau über das platt gewalzte Museum, wie viel Berry an Kunst wohl in diesen Wänden durch das Einfamilienhaus zerstört wurden? Wie viel man sich damit wohl hätte kaufen können, wie viel Schiffe, wie viel Werkzeug, wie viel Bier und wie viel Essen.
    Mit verschränkten Armen vor der Brust grinste Sie ihren Kampfgefährten an "ja so ein kühles Fass Bier hat jeder von uns danach verdient."
    Hoffentlich gab es ein danach.
    "Was haben wir eigentlich für ne Taktik? Ich bin ja grundsätzlich eher der Typ für rohe Gewalt und mit dem Kopf durch die Wand, bin mir allerdings dezent unschlüssig ob das bei nem Häuserwerfenden Freak funktioniert…."
     
  3. Enrico

    Enrico Kopfgeldjäger

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    Stimmt, sie sollten vielleicht jetzt, wo sie zumindest ein paar Minuten hatten, ihre Taktik besprechen. Der Musiker kratzte sich durch den Bart. „Schwierig zu sagen. Ich bin eigentlich auch mehr ein Hau drauf Typ, sollte es sich um ein Tier handeln, kann ich zumindest versuchen mit ihm zu verhandeln. Kann mit Tieren sprechen und so, dass ist schon ab und an nützlich. Ansonsten…“ Enricos Blick wanderte über den Platz, der nun mit kleinen und großen Brocken des Museums besäht war. „Ansonsten sollten wir die Trümmer hier wohl für Deckung nutzen. Einige von denen sind so groß, dass wir beide uns dahinter verstecken können. Danach warten wir auf eine Gelegenheit unserem Gegner in den Rücken zu fallen, verpassen ihm mit allem was wir haben was und hoffen das reicht. Falls nicht versuchen nicht von Armen, die Häuser werfen können getroffen zu werden und wieder zu verstecken, in diesem Fall am besten auch trennen, dass es nur einem von uns nachjagen kann. Klingt das gut für dich?“

    Es war kein besonders guter Plan, aber eine Strategie war besser als keine. Ob es am Ende ausreichen würde, würde sich noch zeigen, und dann konnte man weiter planen und improvisieren. Sterben war jedenfalls keine Option, dazu hatte er noch zu viel zu erledigen. Und seine Schulden hatte er auch noch nicht zurückgezahlt. „Möge Ogoun uns beistehen…“ murmelte Enrico in seinen Bart hinein, während er sich langsam in eine Kampfposition begab.
     
  4. Event

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    Was könnte das gefährlichste Tier sein? Natürlich die Schildkröte. Warum? Nun, dann lasst mich ausholen: Es gibt natürlich viele gefährliche Tiere auf der Welt, wie Tiger und Löwen, Elefanten und Nashörner, Björn und Wölfe, auch im mythologischen gibt es genügend Viecher, die echt gefährlich sind, wie Drachen und Chupacabras.
    Wieso sollte also die Schildkröte das gefährlichste Tier sein? Ganz einfach, sie hat einen Panzer.
    Und mit diesem walzte gerade die Schildkröte Tiger und Löwen nieder, schlug mit den Kanonenturm einen Elefanten bewusstlos, während ein Nashorn im Versuch sich gegen den Panzer zu wehren das Horn zer- und danach in Tränen ausbrach. Björn wurde aus Zeitgründen aus dem Abenteuer gestrichen und die Wölfe waren zu klug, sich mit einer Schildkröte anzulegen.
    Zwar gab es keine Drachen und Chupacabras hier, dafür aber einen Hasen, der dachte er wäre schneller als die Schildkröte mit ihrem lahmen Panzer. Zwar lag der Hase technisch richtig, aber er war nicht schneller als das Geschoss, welches den armen Hasen in Fetzen riss. Plus etwaige andere Leute, die im Wege standen. Oder Gebäude.
     
  5. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Die Zimmerin war sich unschlüssig, in der riesigen Schneise die das Flugobjekt geschossen hatte erkannte man weit hinten Ihren Gegner. Bzw. das Wesen dem Sie das fliegende Haus verdankt hatten, zumindest lag die Vermutung nahe dass es sich um eben dieses Geschöpf handeln musste, sonst hätte es von dem Haus ebenfalls zerlegt werden müssen.
    Aber sah sie gerade richtig, etwas ungläubig rieb sich die Zimmerin mit den Handrücken die Augen, blinzelte ein paar mal und schaute dann nocheinmal ganz genau hin, was da in zäh langsamen Schritten auf Sie zu hielt.
    War sie verrückt geworden?
    Sie schielte kurz zu Enrico und stieß ihn dann mit dem Ellenbogen in die Seite "sag mal.... siehst du da auch ne XXL-Schildkröte mit Kanone?"
    Dieser nickte nur.
    Eine Schildkröte, die Frau musste zugeben, sie war bisher nie auf die Idee gekommen das sie sich eines Tage´s mit einem solchen Tier in einer Auseinandersetzung wiederfinden könnte, doch man sollte niemals nie sagen und irgendwann war immer das erste mal.
    Irgendwie erheiterte Sie der Gedanke auch ein wenig, niemand aus Ihrer ehemaligen Werft würde ihr glauben dass sie sich mit einer Schildkröte hat prügeln müssen, selbst Ihr bester Freund würde bei dieser Geschichte nur ungläubig mit dem Kopf schütteln und fragen ob sie einen zu viel intus hatte.
    Damit war jedoch der erste Plan hinfällig, auf eine Schildkröte einzuprügeln und dabei zu hoffen eine Wirkung zu erzielen war so effektive wie einen Tiger mit Wattebäuschchen zu bewerfen bis er blutet. Durch den Panzer einen Schaden anzurichten wäre sehr Zeitaufwendig und Anstrengend, vermütlich wäre es ohne genügend Sprengstoff einfach auch unmöglich.
    Man könnte sich auch auf den Kopf und die Füße konzentrieren, sollte es jedoch eine 'normale' Schildkröte sein, so würde Sie eben diese bei Gefahr einfach einziehen und sie wären wieder beim ersten Problem.
    Doch das breite schelmische Grinsen in Yukikos Gesicht verriet dass sie durchaus bereits eine Idee hatte, leider wollte Enrico zuerst mit der Schildkröte reden, natürlich war es intelligent zuerst zu versuchen vernünftig mit dem Ding zu reden, dass einfach mal so ein Haus in die Luft beförderte aber die Vorstellung Ihres Planes, wie dieser bei der Umsetzung aussehen musste war einfach so verlockend, dass die Zimmerin vielleicht sogar ein kleines bisschen hoffte, dass sie das zu sehen bekam.
    "Also gut, du darfst jetzt gerne versuchen mit Ihm zu verhandeln, sollte das nicht funktionieren bin ich jedoch dafür, dass wir es mit nem Hebel auf den Rücken legen und im Kreis drehen bis es kotzt oder aufgibt."
    Bereits während Sie sprach, tasteten Ihre aufmerksamen grünen Augen die Umgebung ab, sie suchte sich bereits einen passenden Hebel, nur für den Fall der Fälle dass sie ihn brauchen könnte. Eventuell sollten sie davor noch die Kanone verstopfen, aber das war optional, ansonsten würde es halt Schildkröten-Roulette geben.
     
  6. Enrico

    Enrico Kopfgeldjäger

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    Eine Schildkröte. Eine verdammte Riesenschildkröte mit einer Kanone. Hätte sich Enrico nicht gerade am Kinn gekratzt, wäre ihm sein Unterkiefer vermutlich zu Boden gefallen. Was zur Hölle war nur falsch mit dieser Insel?! Stammen die Vorfahren der Hühner von hier und würden bald die Revolver in ihren Schnäbeln zeigen? Ach, zum Teufel mit allem. Der Musiker atmete einmal tief ein und aus. Jetzt war nicht die Zeit panisch zu werden. Man konnte mit dieser Kröte vielleicht reden, und alles wäre gut und schön. Ein sehr optimistischer Gedanke aber hey, es hatte schon bei den Hunden funktioniert.

    Yukiko hatte sich in der Zwischenzeit einen Plan überlegt, der auch recht gut klang. „Ok, dann suche nach einem passenden Hebel und halte dich damit bereit. Ich versuche in der Zwischenzeit unseren gepanzerten Freund zu beruhigen.“ Mit festen Schritten näherte sich der Musiker der Schildkröte, die gerade erst zum nächsten Schritt ansetzen wollte. „Ok, das mag jetzt vielleicht etwas plötzlich kommen, aber dürfte ich dich bitten hier nicht alles in Schutt und Asche zu legen? Wir müssen hier doch nicht immer gleich auf Gewalt zurückgreifen. Ich bin Enrico, lass uns doch einfach mal zuerst über alles reden.“ Die Augen der Schildkröte wandten ihren Blick auf den Bärtigen zu, und blieb stehen. Schon fast hätte Enrico geglaubt, dass er Erfolg hatte, doch dann merkte er wie sich die Kanone der Schildkröte genau auf ihn richtete. „Der Boss hat gesagt keine Überlebenden. Pech gehabt Dicker.“ Ein lauter Knall folgte, und wo gerade noch Enrico stand, war nun ein großes Loch mit einer noch rauchenden Kanonenkugel, und etwas seitlich davon ein schweißgebadeter Enrico. „Scheiße! Yukiko! Bitte sag mir du hast schon einen Hebel zur Hand!“, rief der Musiker, während er aufstand und begann an der Seite der Schildkröte vorbeizulaufen, bevor sie noch einen weiteren Schuss machen konnte. „Ich hab was! Ich bin etwas hinter ihren Hinterbeinen!“ Und nach einer kurzen Runde sah er sie auch schon. Sie hatte sich eine der losgerissenen Straßenlaternen geschnappt und begann ein Ende von dieser unter die Schildkröte zu schieben. „Heb sie mal etwas an, damit ich leichter unter sie komme.“ Ein kurzes Nicken und Enrico ging in die Hocke, packte den Panzer der Schildkröte an und hob an. Bei den Loa war das Teil schwer! Er brauchte fast all seine Kraft um sie soweit zu heben, dass Yukiko den Masten der Laterne tief genug rein bekam. Danach nahm sie sich ein kleineres Trümmerstück, um es als Hebelachse zu verwenden. „Dann hoffen wir mal, dass das klappt!“

    Die Zimmerin und der Musiker griffen am anderen Ende zusammen an und begannen langsam die Schildkröte zu heben. Selbst zu zweit und mit dem geringeren Kraftaufwand, den der Hebel ihnen ermöglichte war dennoch jeder Dezimeter ein Kraftakt. Mit viel Schweiß brachten sie die Schildkröte auf zu einem Winkel von 60° Grad. Es fehlte nur mehr ein kleines bisschen. Und genau in diesem Moment spielte der Laternenmast nicht mehr mit. Er konnte dem Gewicht der Schildkröte nicht mehr standhalten und verbog sich um das Trümmerstück. Mit einem lauten Krachen landete die Schildkröte wieder auf all ihren Beinen und begann sich zu den zweien umzudrehen. Yukiko und Enrico sahen sich panisch an. „Ich sage wir laufen und überlegen uns einen Plan C?“ „Klingt gut.“
     
  7. Event

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    Staub wallte in Wolken auf, als die Schildkröte wieder auf den Boden brauste. Der Plan von Enrico und Yukiko schien wenig Effekt gehabt zu haben, abgesehen von einen, der sich unbemerkt unter die Schildkröte bewegen konnte.
    Wir hatten zuvor einen Fehler gemacht, als wir behaupteten, dass die Schildkröte das gefährlichste Tier der Welt war, denn es gab hier eine noch viel gefährlichere Bestie... BORIS Krach!!!
    *Krrrrrrrriiiiiiiiiiiiink*
    Mit einem ohrenbetäubenden Reißen und Brechen von Metall, welches man bestimmt auf der gesamten Insel hören konnte, wurde die Schildkröte drei Meter in die Luft gehauen, während der gesamte Bauchpanzer in alle Richtungen zerschossen wurde und Gebäude und Wahrzeichen wie ein Schrappnellgeschütz durchlöcherte.
    Die Schildkröte warf den Kopf in den Nacken und begann zu röhren, während dicke Blutstrahlen aus Schnabel, Augen und Nasenlöchern herausschossen, die in verschiedene Richtungen der Stadt flogen und dort als Blutregen herunterkommen würden. Das Tier zuckte einmal, landete wieder auf den Bauch, zuckte noch ein zweites und drittes Mal und die Augen kippten nach oben, während blutiger Schaum aus Mund und Nase rann.
    „Also wirklich, was fällt dir ein hier die Stadt kaputtzumachen.“ Tönte eine laute, grölige Stimme, die direkt von unter der Schildkröte kam. Dort stand die Schildkröte mit einer Hand hochhebend ein einziger Mann, ein sehr großer Mann mit dicken Muckis und einer Papiertüte auf dem Kopf: Es ist Papiertütenmann!
    Staubschwaden umspielten seinen Körper, als er mit der Schildkröte auf den Handteller ein paar Schritte ging: „BORIS wird nicht zulassen, dass du dein Tun fortführst, Animapetrix steht im Schutz von BORIS!“ Damit nahm er die zweite Hand zur Hilfe, drehte sich schnell um die eigene Achse, samt der Schildkröte und ihrem Panzer, und warf sie dann behände in die Ferne, man konnte ein lautes Platschen am Ende hören, als sie ins Wasser fiel. „Schildkröte im Wasser, schon wieder hat BORIS ein Problem gelöst!“ … nun, eigentlich war das eine Landschildkröte, weswegen sie nicht wirklich meertauglich ist... dazu ist sie schwer verletzt und hat offene Wunden, damit sollte man echt nicht ins... „Und schon wieder ist der Tag ein bisschen gerettet, BORIS hat echt viel zu tun!“ Papiertütenmann stemmte seine Fäuste in die Hüfte: „Buahaha!“
    Papiertütenmann ist der Beschützer von Animapetrix, ausgestattet mit dicken Muckis und einer Papiertüte auf den Kopf, bekämpft er alles und jeden, der eine Gefahr für Animapetrix ist.
    Er ist ein wahrer, maskierter Superheld!
    „Oh! Yukiko! Du bist ja da! Und John! Lange nicht gesehen, letztes Mal war auf Banana-Split, oder? BORIS ist froh dich wiederzusehen. Achja, BORIS hat gerade ja seine Heldenidentität, also... John! Yukiko! BORIS ist ein Niemand, nur ein Freund der Gerechtigkeit und BORIS ist hier, um euch einzufangen, da BORIS genau weiß, dass ihr beide eine Gefahr für Animapetrix seid! Und nebenbei ein Kind entführt hat, was BORIS gerade sucht, also ergebt euch freiwillig oder BORIS wird die Papiertütenkräfte von BORIS einsetzen, die BORIS als der Papiertütenmann hat.“
     
    Ebony Claves gefällt das.
  8. Boris

    Boris Piratenkapitän

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    Wie schon zuvor erwähnt, war Papierttütenmann der lokale Superheld von Animapetrix, der erst seit kurzer Zeit hier sein Werk verrichtete. Mit der Maske trug er auch die Bürde, das Schicksal jeden maskierten Superheldens.
    Es war ein Tag in der Vergangenheit, als Papiertütenmann zusammen mit seinen Nakama auf der Grand Line gesegelt sind, sie sind gerade von Modaha abgefahren und hatten auf der Insel ihren Navigator gelassen.
    Die Grand Line war ein gefährlicher Ort, es gab Seeungeheuer, schwere Stürme, Meeresphänomene, eine Menge Piraten und generell sehr viel merkwürdiges Zeug. Um dort sicher zu segeln, brauchte es Eier aus Eisen, Nerven aus Stahl, Muskeln aus Boris und noch vieles mehr. Doch wenn man auch zum Ziel kommen mag, ist ein guter Navigator echt praktisch!
    Die Crew hatte keinen, weswegen nach einer langen, verzwickten Geschichte Papiertütenmann alleine sich auf Animapetrix wiederfand. Die Details diese Episode des Lebens des Papiertütenmannes zu erzählen braucht ein höheres Budget und ein zweites Event, um reinzupassen.
    Aber am Ende blieb es dabei, dass der Mann, der zum Papiertütenmann wurde, auf einer vollkommen falschen Insel war, bei der er glaubte, dass sie auf der Grand Line war.
    Also nahm er erst einen Job an, aber dort sagte eine Person, die ihm viel bedeutete: „Du kannst gut arbeiten, sehr gut, aber egal wie gut du bist, so wie du jetzt bist, kannst du nicht viel erreichen.“
    „Warum?“
    „Weil du mehr sein musst! Diese Stadt ist dabei, einer großen Katastrophe entgegenzusehen und nur du kannst sie hundertprozentig aufhalten. Du darfst die Menschen nicht erschrecken, du musst sie inspirieren.“
    „Wie das?“
    „Das musst du selbst herausfinden. Doch wenn jemand dahinterkommt wer du bist, dann wird die Hölle losbrechen. Also musst du nicht nur ein Mann sein, sondern auch jemand, der sich hinter einer Maske verstecken kann,“
    Natürlich war klar, worauf es hinauslieft, der Papiertütenmann musste zu einem maskierten Superhelden werden. Aber wie sollte er an eine Maske kommen, wie sollte er ein Symbol finden?
    „Butterbrote, 200 Berry die Tüte!“
    An diesem Tag hatte er nicht nur Butterbrote gefunden, sondern auch das Zeichen, für das er stehen sollte, die neue Macht, die nun sein sein würde: Und somit wurde er zum Papiertütenmann, der die Macht der Papiertüten verkörperte!
    Natürlich brauchte er auch eine Geheimidentität, weswegen er sich eine zweite Papiertüte gekauft hat, so hat er seinen Job an den Docks inkognito ausgeführt, am Tage ein Schiffszimmermann, in der Nacht schlafend im Bett, in der Not ein Superheld.
    Deswegen stand auch fett auf der Papiertüte, die er gerade auf den Kopf hatte, das Wort „Held“ drauf!
    Und das würde sein erstes, wirklich großes Abenteuer als Papiertütenmann sein, dessen Ausgang das Schicksal der gesamten Insel entscheiden würde.
    Papiertütenmann hat schon unzählige Gefahrenquellen in der Stadt ausgeschaltet, da man ihm erzählt hatte, dass nur er es schaffen konnte. Wer sonst wäre in der Lage, Häuser im ganzen hochzuheben, mit denen ein paar Meter in die Luft zu springen und sie auf die Schlupflöcher zu schmeißen, in denen sich gefährliche Terroristen versteckten?
    Wer sonst schafft es mit einem Schlag dutzende von Piraten zu fällen und durch die Gegend zu schleudern, als wären sie nichts weiter als Volleybälle?
    Wer sonst wäre mutig genug, sich mit einer Schildkröte inklusive Panzer anzulegen und sie mit bloßen Fäusten zu besiegen?
    Nur Papiertütenmann! Und im Namen seines guten Freundes würde er die Bösewichter bestrafen, auch wenn er echt gut Freund mit John Deed und Yukiko schon war. Aber das war er nur als Papiertütenmann...also, der eine der an den Docks arbeitete... und auch nur mit Yukiko, da John und er sich von vorher noch kannten... aber das weiß ja John nicht, also... irgendwie.
    Wie wird sich diese Situation entwickeln? Werden sich Yukiko und John, der nicht wirklich John Deed ist, dem aber zum Verwechseln ähnlich aussieht, ergeben und den Arschtritt der Gerechtigkeit über sich ergehen lassen? Kann Papiertütenmann überhaupt alleine etwas gegen diese beiden gefährlichen Individuen ausrichten? Wird Animapetrix zerstört werden?
    Dies alles und noch mehr erfahrt ihr im nächsten Posting von „Papiertütenmann“!!!
     
  9. Event

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    Neben dem Löwenmenschen Leopold hatte Zoo drei Stabsmitglieder, alle tief im Tierthema verflochten. Das Erste war Zhège, die die Macht von 13 Tieren vereinte. Das zweite war Blubber, der Quotenfischmensch. Das Letzte stand auf einen Turm in der weiten Ferne und begann mit einem Morsecode die nächsten Befehle via Teleschnecke an die einzelnen Schnittpunkte des Angriffes weiterzuleiten.
    Er war der Stratege, der erst vor Kurzem in Zoo angekommen ist, jedoch durch seine Fähigkeiten und besonders sein Tierthema nicht nur bei Zoo schnell Arbeit gefunden hat, sondern auch sofort in den Befehlsstab erhoben wurde.
    Momentan war Elmyra Hubbs zwar eine Priorität, aber noch war Zhège da. Selbst wenn sie floh, der Hafen war noch von Blubber gehalten, die Innenstadt äußerst unsicher durch Leopolds Aktionen und der Papiertütenmann hatte viele der Hauptgegner ausgeschaltet oder versprengt.
    Nun würde er andere erledigen und sobald er frei war, würde ihn der Stratege Richtung Elmyra schicken. Es gab nichts auf dieser Insel, was den Papiertütenmann lange aufhalten konnte, insbesondere wenn man bedachte, wie sehr der Stratege von Zoo ihn motiviert hatte.
    Aber das war auch leicht, wenn man die Beziehung der beiden kannte: „Quiek.“
     
  10. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Boris war da! Jetzt war ihr das Schicksal und das Glück einmal hold, mit Boris an Ihrer Seite würde das ganze bestimmt funktionieren, schließlich war Boris zwar nicht unbedingt der hellste aber eine ehrliche Socke.
    Die Schildkröte wurde im hohen Bogen aus der Stadt entfernt und die Shinin grinste Boris über beide Ohren hinweg an als dieser Sie erkannte und Grüßte, allerdings verschwand das Grinsen recht schnell wieder als Papiertütenmann offenbarte dass er hier war um Yuki und Enrico, den er seltsamerweise mit John ansprach, einzufangen.
    So viel zum Schicksal dem dreckigen Verräter, eine Gefahr für Animapetrix und ein Kind entführt, hatte jemand Boris falsche Informationen gegeben? Das angeblich entführte Kind musste von der Insel kommen ohne geschnappt zu werden da ansonsten! die ganze Insel in Gefahr wäre….
    "Boris…." auf Boris reagierte er nicht, diese Tatsache war ihr gerade wieder eingefallen als sie angefangen hatte zu reden also korrigierte Sie sofort bevor Boris sie belehren konnte er sei Papiertütenmann und nicht Boris "…. ich meine natürlich Papiertütenmann…. Papiertütenmann….." beschwichtigend hob die Frau die Hände.
    "ich weiß nicht was sie dir erzählt haben, aber wir sind keine Gefahr für die Insel...."
    Die linke Hand stemmte Yuki in die Hüfte und mit der anderen rieb sie sich den Nacken, die Entscheidung welche die Frau getroffen hatte gefiel ihr so gar nicht, aber sie war sich sicher dass die beide Hubbs es von der Insel schaffen mussten, in Ihren Augen gab es daran keinen Zweifel und deswegen blieb ihr nur eine Option offen…. "ich hab keine sonderliche Lust mich mit dir zu prügeln, aber ich werde mich sicher nicht kampflos ergeben nur weil dir irgendwer eingeredet hat ich wäre Böse!"
    Irgendjemand der wirklich bösen Menschen hatte wohl Boris eingeredet dass Yuki und Enrico der Feind wären, das würde nur jemand tun der verschleiern wollte dass tatsächlich er etwas böses vor hatte, was für ein Grund hätte man sonst jemand Unschuldigen in ein schlechtes Licht zu stellen und wenn Boris die Hubbs suchen sollte, welche gerade mit Ebony unterwegs waren dann bestimmt auch nicht um ihnen zu helfen. Papiertütenmann selbst war vielleicht sogar tatsächlich der festen Überzeugung er würde Ihnen damit etwas gutes tun aber die Zimmerin war sich da nicht so sicher. Selbst wenn sie es nicht schaffen würde den übernatürlich starken Typen zu besiegen, Zeit verschaffen war auf jeden Fall drin.
    Ihre Augen gingen kurz zu Enrico, er war auch noch hier und er schien genauso wenig Lust darauf zu haben gefangen genommen zu werden wie die Frau selbst. Die zwei Haudraufs nickten sich kurz bestätigend zu und konzentrierten sich sofort im Anschluss wieder auf Boris...
    "also tu was du nicht lassen kannst....."
     
  11. Enrico

    Enrico Kopfgeldjäger

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    Der Musiker besah die Gestalt die ihnen zur Hilfe gekommen war genau. Ein Maskierter mit Papiertüte. Nun ja, eigentlich würde Enrico hier eine Augenbraue hochziehen, aber nach allem, was er heute gesehen hatte war diese Person doch noch recht normal im Vergleich. Auch wenn es doch etwas komisch war, dass Sie sich die ganze Zeit selbst in der dritten Person über sich selbst sprach. Zumindest war das Schildkrötenproblem gelöst, auch wenn er sich sorgen machte, ob sie mit ihren Verletzungen heil wieder aus dem Wasser kam. Der Musiker wollte die Schildkröte nur außer Gefecht setzen, nicht umbringen.

    Er wollte dem Maskierten gerade kameradschaftlich auf die Schulter klopfen, als dieser davon anfing, was für eine Gefahr er und Yukiko seien, und dass er danach die Hubbs suchen würde. Und warum nannte dieser Kerl ihn John?! Er nickte Yukiko zu die sich in eine Kampfhaltung begab, und Boris, oder war es Papiertütenmann, wie auch immer sich der Maskierte nennen wollte wo sie standen. Enrico machte es ihr gleich und hob die Fäuste. „Boris, richtig? Drei Dinge. Erstens, mein Name ist Enrico und nicht John. Ich habe keine Ahnung warum du mich John nennst, aber mach es noch einmal und ich verspreche dir du wirst mit der Schildkröte baden gehen. Zweitens, die Leute für die du arbeitest und dir Informationen geben, Zoo, sind die wahren Verbrecher hier und für das Chaos in der Stadt verantwortlich. Und dieses Kind, dass du suchst ist in Wahrheit Mitglied einer Sondereinheit der Marine und die einzige Hoffnung die wahren Übeltäter hier hinter Gitter zu bringen. Falls du uns aber nicht glaubst, werden wir alles in unserer Macht Mögliche tun um dich aufzuhalten. Und Drittens, und es tut mir leid das zu sagen, aber du siehst einfach nur bescheuert mit dieser Tüte auf deinem Kopf aus. So gar nicht heldenhaft.“

    Boris Körperhaltung alleine verriet schon, dass die Worte des Musikers nichts an seinem Entschluss, dass sie die Bösen hier wären änderte. Es brachte also nichts mehr zu reden, jetzt musste dieser Fleischberg schnell erledigt werden. Noch bevor er zu einem weiteren Wort ansetzen konnte sprintete Enrico auf ihn zu und setzte zu einem linken Haken an. Er mochte zwar groß reden, aber Enrico war sich sicher, dass einige gute Treffer ausreichen würden um mit ihm fertig zu werden, wie mit viele muskelbepackte Kerle die er schon auf Black Lung aus dem El Pollo Negro herausgeschmissen hatte. Durchgezogen, und schon traf er das Kinn des Papiertütenmanns. Der gewünschte Effekt, ihn zu Boden zu schmeißen oder etwas zurücktreten zu lassen blieb aber aus. Stattdessen holte er selbst zum Schlag aus, BORIS Krach!!!

    Enrico wurde wie eine Kugel davongeschleudert und landete gegen ein großes Trümmerstück. Der Schlag hatte ihm alle Luft aus den Lungen gestohlen, und nach dem harten Aufprall keuchte er vor Schmerzen und nach Luft. Immer noch auf den Knien versuchte sich der Musiker langsam wieder auf die Beine zu richten Und erneute eine Kampfhaltung einzunehmen. „Yukiko….Ich glaube, ich glaube wir haben hier ein Problem…“
     
  12. Boris

    Boris Piratenkapitän

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    Buahaha! Nicht schlecht, Jo-, BORIS meint natürlich Enrico!“ Soe wie der Papiertütenmann seine Geheimidentität hatte, so hatte nun auch John eine angenommen, das bedeutete bestimmt, das gerade John den Superschurken darstellte, den Papiertütenmann aufhalten muss. Und wie ein echter Rivale und Gegner des Helds, kann auch dieser den einen oder anderen Schlag aushalten.
    Es passte alles ins Bild: Yukiko sagte, sie seien keine Gefahr für die Insel, was bedeutete, dass sie in ihrer schiefen Vorstellung die Insel „retten“ wollen, was genau die eine Zeile im Monolog der Superschurken war, die der Papiertütenmann nur deswegen verstand, weil dessen Mentor es ihm erklärt hatte.
    Es war eine Strategie, um Papiertütenmann an der Rechtmäßigkeit seines Handelns zweifeln zu lassen, es gab tausende Geschichten mit genau diesem Ablauf, besonders der Satz: Jemand, den du vertraut hast, hat dir eingeredet, wir seien die Bösen.
    Papiertütenmann fand diese Stellen immer saulangweilig, weswegen er beschloss sie diesmal einfach zu überspringen.
    Ist auch schonender für die Fans.
    So weit so klar, das Problem war aber Superschurke Enrico, der einen Wortschwall losließ, der aber vom Papiertütenmann folgendermaßen aufgenommen wurde: „Boris, bla? Bla, bla, mein Name ist Enrico und nicht John. Bla, bla, bla, Schildkröte, bla, baden gehen, Bla, bla, Zoo, bla Verbrecher bla, bla, bla, verantwortlich. Bla, bla, bla, bla, Kind, bla, bla, Marine, bla bla, Übeltäter, bla, bla, bla, bla. Bla, bla, bla Macht bla, bla, bla aufzuhalten. Bla, bla, bla, bla du siehst einfach nur bla, bla mit dieser Tüte auf deinem Kopf bla, bla, bla heldenhaft.“
    Schnell wurden die Lücken geschlossen und zu folgender Aussage zusammengefasst: Hey Boris! – Hah, der erste Fehler, denn Papiertütenmann war Papiertütenmann! – Ich gehe mit einer Schildkröte im Zoo baden, dafür bin ich als Verbrecher verantwortlich! – Dieser Schuft! Im Zoo mit einer Schildkröte, Papiertütenmann wusste nicht genau, was so schlimm daran war, aber die Details mussten unaussprechlich sein! – Ich habe das Kind entführt, dabei Marine abgeschlachtet, denn ich bin ein Übeltäter und mit der Macht, die ich besitze, kannst du mich nicht aufhalten! – Mutig, mutig so etwas zu behaupten, doch würde Papiertütenmann es wieder einmal beweisen, dass er nicht umsonst der Retter von Animapetrix ist. – Ich muss dir aber sagen, mit dieser Papiertüte auf den Kopf siehst du so cool aus, so heldenhaft. – Das ist ein wahrer Superschurke, auch wenn sie auf verschiedenen Seiten standen, konnte er zumindest die Stärken des Helden loben.
    Auch wenn Papiertütenmann echte Zweifel hatte, ob die Papiertüte so toll aussah, aber andererseits war es das erste Symbol, was ihm in die Hände gefallen war, weswegen er sich nicht offen beschweren wollte. Doch da Superschurken meistens einen besseren Geschmack für Mode hatten, konnte sich der Papiertütenmann darauf verlassen!
    Mit neuem Selbstvertrauen baute sich Papiertütenmann vor den beiden anderen auf: „BORIS gibt euch eine letzte Chance, wählt gut!“ Er präsentierte die rechte Faust: „Rechts“, dann gesellte sich die andere dazu: „oder links?“
    Das war die Wahl ihres Lebens, man konnte an den geweiteten Augen und den ungläubigen Blick genau erkennen, dass ihr Zögern der Ausdruck ihres Zweifels in ihren Taten waren.
    Blöderweise war Papiertütenmann nicht sehr geduldig: „Dann wählt BORIS für euch! Ähm...“ Aber auch er konnte nicht direkt eine Entscheidung treffen: „BORIS machte s einfach spontan.“ Er zuckte die Schultern und begann mit einem Bein aufzustampfen.
    Staub wirbelte auf und der nächste kraftvolle Schritt wirbelte noch mehr auf. Selbst ein so großer Mann wie der Papiertütenmann, war nach diesen zwei Schritten schon bis zur Hüfte im Staub und bei jedem weiteren Schritt wurde es mehr, ein Schritt voller Kraft und Männlichkeit nach den anderen, man spürte ein leichtes Beben, wie das Vorbeben vor einem Erdbeben oder einem Erdrutsch. Selbst die Luft vibrierte bei jedem Schritt und es fühlte sich so an, wie der plötzliche Abfall des Luftdrucks vor einem Gewitter.
    Schritt.
    Die Staubwolken begannen den Papiertütenmann zu umspielen, so als würden sie versuchen, sich von ihm anziehen zu lassen, die Hälfte der Distanz zu Yukiko und Enrico war überwunden und anstatt der Gestalt des Superhelden, schien der Staub ihn in einen Dämonen mit hungriger Fratze verwandelt zu haben.
    „*hust, hust* Staub ist in der Papiertüte, BORIS brennen die Augen und die Nase *hust, hust*, die läuft!“ Dennoch spürte man mit jedem Schritt geballte Maskulinität und obwohl er gerade nichts sehen konnte, würde es kaum ein Problem sein: BORIS Schwinger!!! Wenn man nicht genau sehen konnte, wo man zuschlug, machte man einfach einen Angriff, der so ziemlich alles trifft, was grob in der Richtung liegt.
    Um die bewegende Faust formte sich ein Vortex aus Luft und Staub, es war keine innere Energie, es war keine Zauberei oder Teufelskraft, es war einfach ein Mann, seine Faust, und eine ganze Menge Muskeln!
    Und alles auf einmal ging grob in Richtung der Schurken!

     
  13. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Enrico hielt eine predigt, griff die laufende Papiertüte an und wurde umgehend darüber belehrt, dass man das besser nicht tat, denn ihr Kampfkumpane flog mit einem lauten dröhnenden knall gegen eins der herumliegenden Trümmerstücke und verstand dann schließlich auch, dass es keine so einfache Nummer werden würde.
    Doch Boris wollte diesen Angriff nicht einfach auf sich sitzen lassen und dieser Berg von Mann war auch weiterhin fest entschlossen, dass Yuki und Enrico böse wären und so begann er auf den Boden zu stampfen.
    Die Situation wurde zwar für Yukis Meinung so langsam etwas über dramatisiert, mit diesem aufwirbelnden Staub, der in pulsierenden Wogen die Silhouette ihres aktuellen Feindes düster umspielte…. na gut es hatte schon so dieses gewisse etwas, aber dennoch musste man ja nicht gleich übertreiben.
    "BORIS Schwinger!!!"
    Die kleine süße Yuki die in dem Kopf der Zimmerfrau wohnte und immer mal wieder die Stimme der Vernunft spielte schreite Laut genug in Ihren Gedanken so dass die Frau noch schnell genug reagierte.
    Sie warf sich mit ihrem vollen Gewicht und etwas Anlauf gegen Enrico und hechtete mit diesem Zusammen hinter ein weiteres großes Trümmerstück kurz bevor die Angriffswelle sie erreichte. Der Steinbrocken vor Ihnen bekam einen Riss, hielt jedoch den Schaden von den zweien ab.
    Papiertütenmann hustete immer noch ein wenig wegen des Staubes, das schaffte den zweien eine kurze, sehr kurze Pause um sich zu sammeln.
    Mit der flachen Hand klopfte die Zimmerin gegen das übergroße Trümmerstück.
    "werfen…. ablenken … aufteilen …. verstecken… abwechselnd angreifen…. kein Ziel liefern…. Rücken freihalten ….. Zeit gewinnen…. überleben!"
    Eine kürzere Fassung des planes konnte Yuki tatsächlich nicht los werden, hoffentlich verstand ihr Kampfgefährte was die Frau eigentlich von ihm wollte, zumindest den ersten Schritt schien er zu verstehen, denn beide packten das Ungetüm, das wohl mal Bestandteil eines Hauses war und feuerten es auf Boris bevor sie in die entgegen gesetzte Richtung rannten.
    Papiertütenmann selbst hatte kein Problem mit dem Trümmerstück "BORIS krach!" und der Stein zerschmetterte in tausende Einzelteile, es war beinahe klar dass der Angriff keinen Erfolg hatte in dem Sinne ihren Gegner zu verletzten, jedoch wurde ihm einige Augenblicke die Sicht genommen, zusätzlich zum Staub in der Papiertüte, so dass die zwei Hau Draufs hinter neuen Verstecken verschwinden konnten.
    Die Zimmerin war in einem der noch stehenden Häuser verschwunden und machte sich direkt auf den Weg aufs Dach, sie wollte Boris nicht in Schlagdistanz haben, was es wiederum extrem schwierig machte als Nahkämpfer selbst einen Treffer zu landen, aber vielleicht hatten die Lektionen im Fernkampf von Tanith tatsächlich Wirkung gezeigt.
    Oben auf dem Dach angekommen hielt sie am höchsten Punkt fest, schaute in welcher Richtung Boris stand und begann mit den Füßen alle Dachziegel die sie erreichen konnte, so schnell es ihre Beine zu ließen auf Boris herunter zu treten, es erreichten zwar nicht alle das Ziel aber die grobe Richtung stimmte und in diesem Fall machte es die Quantität aus und nicht die Qualität.
    Doch Papiertütenmann schien sich von den Ziegeln nicht sonderlich belästigt zu fühlen, er bekam zwar hier und da einen ab den er nicht mit dem Arm abfangen konnte, jedoch hatten selbst diese keine direkte Wirkung, mit zusammen geballten Fäusten Schlug der Muskelberg nachdem er sich dem Haus genähert hatte auf den Boden und dieses beschissene Haus erzitterte und krachte in sich zusammen.
    Mit einem letzten Waghalsigen Sprung schaffte es die Zimmerin sich auf den nächsten Balkon zu retten und direkt weiter zu rennen, sie musste es wieder aus dem Fokus von Papiertütenmann heraus schaffen, hoffentlich hatte Enrico verstanden, dass er dafür zuständig war ihren Arsch zu retten wenn sie das Ziel wurde und anders herum?!
     
  14. Enrico

    Enrico Kopfgeldjäger

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    Enrico hatte sich wie Yukiko auch in eines der nahestehenden Gebäude zurückgezogen und verfolgte aus dem Fenster, was Papiertütenmann mit einem ganzen Haus anstellen konnte. Wo hatte dieser Idiot nur solch eine Kraft her? Egal. Was wichtig war war dass er sich an den Plan halten musste. Irgendwie die Aufmerksamkeit von Captain Tüte da gewinnen, dass er nicht mehr Yukiko nachjagen würde. Frage war nur wie? Es gab zwar genug Material hier im Haus das man werfen konnte, dass war nicht das Problem. Der Musiker jedoch konnte aber gerade mal an guten Tagen vielleicht ein geschlossenes Scheunentor treffen, und heute war wirklich kein guter Tag, und Papiertütenmann kein Scheunentor. Es blieb nicht mehr viel Zeit zum überlegen, die wandelnde Tüte näherte sich immer mehr dem Haus, auf dem Yukiko nun stand und nur ein Haus von seinem Versteck entfernt war. Vielleicht...

    Papiertütenmann holte erneut zum Schlag aus. Ein Gebäude in Trümmern mehr oder weniger, wer zählte schon mit? Hauptsache er konnte diese Schurken endlich erledigen und sich dann daran machen, sich ihrer Gehilfen zu entledigen die mit dem armen unschuldigen Mädchen entkommen waren. "BORIS-" "Arschbombe!"
    Arschbombe? Nein, so lautete der Angriff eigentlich nicht, es war der - KRACH!

    Was machte man, wenn man nichts werfen kann ohne Angst zu haben sein Ziel zu verfehlen? Man macht sich selbst zum Geschoss! Geduldig hatte Enrico gewartet, dass sich Papiertütenmann in eine gute Position begab und nahm Anlauf, sprang durch das geschlossene Fenster und Enricos massive Gestalt landete genau auf Papiertütenmann. Ein Aufprall, den man vielleicht in der ganzen Stadt gehört hatte, schaffte es den bis dahin so standfesten Helden zu Boden zu bringen, während sich Enrico abzurollen versuchte. Der Musiker stand so schnell wie möglich wieder auf und betrachtete das Ergebnis seines Plans. Papiertütenmann lag am Boden, schien aber ansonsten keinen Schaden genommen zu haben. Er hätte selbst eigentlich wieder aufstehen können, schien aber noch am Nachdenken zu sein, was hier eigentlich gerade passiert war. Jetzt war es an ihm die Aufmerksamkeit dieses falschen Heldens zu beanspruchen und sich dann von Yukiko retten zu lassen. Aber wie konnte er sich sicher sein, dass Papiertütenmann sich auf ihn konzentrieren würde? Hm, er lag noch immer da, und beachtete Enrico momentan gerade kaum...

    Ohne Papiertütenmann mehr Zeit zu geben, sprintete Enrico auf ihn zu, griff nach der Tüte und nahm sie ab, um sie sich dann selbst auf den Kopf zu setzen.
    "Jetzt bin ich Papiertütenmann!", rief er dabei aus vollster Kehle und begann wegzulaufen, in das Labyrinth der Gassen, dass sich zwischen den noch stehenden Häuern ergab. Enrico wusste es noch nicht, aber dies hier sollte wohl einer der größten Fehler seines Lebens sein.
     
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  15. Boris

    Boris Piratenkapitän

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    Aus den Trümmern stand der Mann, der sich als Papiertütenmann vorgestellt hat, auf. Und man sah in seinem Gesicht das Antlitz einer der berüchtigsten Piraten des West Blues. Bumm-Bumm Boris, der die Hinrichtung von Seishiro Yamamoto von der rebellierenden „Black Fraktion“, die sich von der Marine abgespalten hatte, verhinderte. Derjenige, der die Marinebasis von Humming Town noch im Wiederaufbau in Schutt und Trümmer legte, die Person, die die Marinebasis in Modaha gestürmt hatte und die wichtigsten Personen dort besiegte.
    Zu seinen bekannten Gegner gehören der ehemalige Profiwrestler und Jetztbandit Rothirsch, die Marinekapitäne Karl (West Blue), Ralf Freek und Grimm Stan (Grand Line), die Jojo-Piraten inklusive ihres Kapitäns Falcone Melone, während Scharmützel mit den Teen Pirates ebenfalls auf der Liste standen.
    Ein absoluter Grand Line Neuling, der aber sofort durch sein notorisches Verhalten und einen Groll gegen Marineeinrichtungen bekannt geworden war. Ein stattliches Kopfgeld von 50 Millionen Berry war auf seine Rübe ausgesetzt worden. Und das wusste jeder, der gerade den ehemaligen Papiertütenmann ansah, da er unter der Papiertüte eine zweite Maske trug: Einen Steckbrief von Bumm-Bumm Boris mit zwei Augenlöchern.
    „BORIS war schlau, eine zweite Maske dazuzupacken, gut, dass jemand Papier ausgeteilt hatte.“ Ohne es anzuschauen, hatte der Papiertütenmann auf der leeren Seite zwei Löcher für die Augen gemacht und es mit Klebeband auf der Glatze befestigt, die nun ebenfalls gut zu sehen war.
    Wenn ein Superheld das Kostüm wechselte, wechselte er auch die Identität, also war nun Papiertütenmann Papiermann und hatte nun ein neues Set an Superkräften. Da er nun statt einer ganzen Papiertüte nur noch ein Blatt Papier trug, war er schneller, da er nun besser sehen konnte, war es ihm leichter Angriffe vorherzusehen, doch war auch seine Entschlossenheit nochmal gewachsen, denn nun hatte jemand anderes die Macht der Papiertüte an sich gerissen.
    Die Macht der Papiertüte war eine furchteinflößende, denn durch sie würde man nicht nur wissen, was Recht und Ordnung sei, sondern sie würde auch ihren Träger schützen, da nun eine ganze Papiertüte mehr zwischen ihm und den Gegner war.
    Doch jemand wie Enrico, der in Wahrheit John Deed war, mochte als Superschurke die Fähigkeiten der Papiertüte zum Bösen wenden, weswegen nun Papiermann ihn ausschalten musste. So schloss Papiermann die Augen und suchte nach der Macht der Papiertüte, er musste sie finden und sie an einen würdigen Träger weitergeben, er ist ihr entwachsen, doch mag ein anderer sie noch zum Pfad der Gerechtigkeit brauchen.
    Da war er. Papiermann nahm den einfachsten Weg: Die Direkte, auch wenn ein paar mehr Gebäude es aushalten mussten, schnitt er den bösen Papiertütenmann den Weg ab: „Mutig, mutig, Papiertütenmann Generation 2, aber nun ist Papiermann hier, um zu schauen, ob du der Macht der Papiertüte gerecht wirst oder sie zum Bösen wenden wirst! BORIS Sumo!!! Damit stand Papiermann wie eine Wand vor den neuen Papiertütenmann...
     
  16. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Enrico hatte den Plan eingehalten, gerade als Yuki so richtig begann in Schwierigkeiten zu stecken trat er wieder auf die Bühne und haute den Papiertütenmann mit einer richtig schönen ordentlichen Arschbombe um.
    Man musste sagen es war nicht gerade sonderlich elegant, aber das Ergebnis sprach für sich. Es verschaffte der Zimmerfrau immerhin genug Zeit um sich aus der Schussbahn zu begeben. Doch nicht nur dass Enrico für wenige Sekunden die Aufmerksamkeit auf sich zog, aus einem der Fenster des Hauses in dem die Shinin war, beobachtete Sie gerade noch wie ihr Kampfkumpane Boris die Papiertüte abnahm und mit dem Ausschrei jetzt sei er Papiertütenmann davon rannte.
    Wenige verwirrende Sekunden später war dann auch schon klar, dass Boris immer noch nicht Boris war sondern Boris jetzt Papiermann wurde, der Mann hatte eindeutig nicht mehr alle Latten am Zaun, aber unsympathisch an und für sich war er ihr trotzdem noch nicht.
    Doch jetzt galt es keine Zeit zu verschwenden, schließlich verließ sich Enrico ebenso auf sie wie sie sich auf ihn verlassen konnte.
    Im Schutz der noch stehenden Häuser verfolgte die Zimmerin die beiden Muskelpakete.
    Natürlich war in solch einer Helden-Bösewicht Geschichte immer platz für ein bisschen großes Geschwätz und während Boris sich gegenüber von Enrico aufbaute, verschwand Yukiko selbst im nächst gelegenen Gullideckel.
    Häuser waren der Frau nicht mehr so geheuer seit das Letzte unter ihr wegstürzen wollte.
    Einen Plan…. Das war es, was jetzt zwingend benötigt wurde und dann hatte sie auch schon eine Idee.
    Sie bekam nicht genau mit was oben von statten ging, sie hoffte jedoch inständig dass Enrico ein klein wenig durchalten würde.
    Die Zimmerin studierte kurz die Rohre, welche im Abwassersystem entlang gingen und folgte Ihnen bis zu einem nahegelegenen Schacht beim Kampffeld von Boris und Enrico.
    „Mutig, mutig, Papiertütenmann Generation 2, aber nun ist Papiermann hier, um zu schauen, ob du der Macht der Papiertüte gerecht wirst oder sie zum Bösen wenden wirst! BORIS Sumo!!!
    Von einem der Rohre riss die Zimmerin ein Stück heraus, sie brauchte etwas zum Blockieren, mit eben diesem Rohr ging die Frau direkt weiter. Sie bog sich mehrere der anderen Rohre zurecht, bis 13 der, über leistungsstarke Pumpen genutzten, Rohre in einem Bündel zusammen hingen und bog um nun eben diese Sammlung das zuvor herausgerissene Rohr herum, zog es jedoch noch nicht fest.
    Ein Beben ging durch die Erde und die Wand neben ihr begann zu bröckeln, bis ein Loch so groß wie Ihre Faust entstanden war.
    Sie schielte kurz durch das Loch hindurch und blickte in einen der Keller, dieser musste wohl direkt neben der Wand zu einem Haus gehören.
    Mit einem ordentlichen Schulterstoß der Zimmerin, flog noch etwas mehr der Wand zusammen, und das Loch war groß genug um Sie hindurch schlüpfen zu lassen.
    Sie stellte sich auf einen Werktisch, der unter einem der Kellerfenster positioniert war und schielte kurz nach draußen auf den Platz.
    Enrico schien schon ziemlich in die Prädulie zu kommen und es wurde höchste Zeit.
    Mit ein paar liebevollen Handgriffen, welche bei dem ganzen Krach den die Herren draußen veranstalteten sowieso nicht auffielen, riss sie eine längliche Öffnung in die Wand.
    Die Zimmerin zog das Metallrohr so fest sie konnte um das Bündel und drehte die beide Enden in einander ein, so dass sich sämtliches Wasser anstauen musste. Dann nahm sie die Säge am Werkzeuggürtel zur Hand, nicht unbedingt für Metall geeignet aber der Zweck heiligte auch mal den Missbrauch von Werkzeug und sägte hinter dem improvisierten Verschluss die Rohre kurz an, bevor mit einem ordentlichen Tritt die Leitungen auseinander gebrochen wurden.
    Der Wasserdruck in dem improvisierten Geschützt erhöhte sich rasant, sie zog das Ende der so erzeugten Waffe zum Kellerfenster befestigte das Ganze grob, mit ein paar der Karabiner die auf dem Werktisch lagen und dann war auch schon der Moment gekommen.
    Enrico wurde gerade weg geschleudert, es war zum Glück kein Volltreffer, doch auch ein kleiner Treffer des Papiermannes reichte um seinen Gegner durch zwei drei Häuserwände fliegen zu lassen.
    Die Rohre waren ausgerichtet. Es waren ein paar unbedeutende Meter bis zum Papiermann, eine letzte kleine Nachjustierung genügte.
    „Papiermann wusste dass John der Macht der Papiertüte nicht gere....“
    Dann wurde Papiermann von dem immensen Wasserdruck, welcher ihn plötzlich von der Seite erwischte, ebenfalls davon geschleudert. Die selbst gebaute Hydropumpe der Zimmerin stand so unter Druck, dass nur ein geringer Schlag gegen das blockierende Rohr genügte um eine explosionsartige Entladung des ganzen herbei zu führen. Hätte sie die Rohre noch ein kleines bisschen länger blockiert, wären sie ihr vermutlich vor der Nase in die Luft gegangen, doch ein bisschen Glück gehört ja auch immer dazu.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Juli 2017
  17. Enrico

    Enrico Kopfgeldjäger

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    Enrico hatte sich schon in Sicherheit gewogen, da es dem alten Papiertütenmann sicher einige Zeit kosten würde, ihn in diesem Gewirr von Gassen zu finden, als besagte Person auch schon aus der Wand krachte. Es dauerte auch nicht lange, bis die Gebäude, die er als Weg benutzt hatte, hinter ihm einstürzten. Was hatte dieser Kerl nur gegen Häuser?!

    Der vermeintliche Held nannte sich jetzt Papiermann, und schwafelte davon, dass Enrico sich jetzt der Papiertüte beweisen müsste. Alles in Enrico sagte ihm, dass er davonlaufen sollte, aber er wusste, dass das keine Option mehr war. Papiermann konnte sich einfach weitere Abkürzungen durch Häuser machen, und so ihn immer wieder abfangen. Nein, er musste hier seinen Mann stehen. Zudem hatte dieser Held alle Geduld, die Enrico hatte aufgebraucht, und bei den Loa, er würde diesem Typen eine verpassen, die er auch wirklich spüren würde.

    Langsam ging Enrico auf Papiermann zu, der sich in eine Kampfhaltung begeben hatte. „Und wie beweise ich mich der Tüte? Indem ich dich K.O. schlage?“ Er wartete gar nicht auf eine Antwort, sondern spannte die Beine und sprang vorwärts, und verpasste Papiermann eine Kopfnuss. Wie man erwarten konnte, hatte diese so gut wie keinen Effekt und nun nutzte er die Anspannung in seinem Körper, um Enrico mit einer Faust durch einige Häuserwände zu befördern. Es wirbelte Staub und Schutt, dass man nicht ausmachen konnte, wo der Musiker zum Stopp gekommen war. Hinter seinem Papier grinste Papiermann. „Papiermann wusste, dass John der Macht der Papiertüte nicht gerecht war!“ Er hatte angenommen, dass Enrico nach einem solchen Schlag keuchend am Boden liegen würde, aber als sich der Staub legte, hob der Held eine Augenbraue. Enrico lag zwar auf einem kleinen Hügel von Schutt, aber es dauerte nicht lange, bis er wieder aufstand und eine Kampfhaltung einnahm. Der Musiker wusste selbst nicht was los war. Er hatte schon einen Schlag von Papiermann eingesteckt und hatte sich davon fast nicht mehr erholen können, aber dieser war bei weitem nicht so schlimm wie der letzte. Und auch die Wände, durch die er geflogen war hatte er kaum gespürt. Vielleicht war der Teil seines Gehirns, der Schmerz empfand einfach schon überfordert und spielte deshalb nicht mehr mit. Was auch immer der Grund, er hatte keine Zeit zum Überlegen. Papiermann machte sicher schon den nächsten Angriff bereit und auf den musste er gefasst sein. Oder Papiermann konnte von einem Schwall aus Wasser weggeschleudert werden. Moment was? Wie war das gerade passiert? Er ging durch die Löcher in den Wänden, die er gemacht hatte, um sich die Situation genauer zu beschauen und sah aus der Richtung aus der die Wasserfontäne kam Yukiko, die ihm einen Daumen hoch gab. Ach richtig, der Plan… Aber wo war Papiermann jetzt? Man sah nur einen Schwall aus Wasser, der die zerflossenen Überrisse eines Steckbriefes mit sich trug. Ohne es zu wissen hatte Yukiko die zweite Maske des Helden zerstört.
     
  18. Boris

    Boris Piratenkapitän

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    Papiermann wurde schnell abgesetzt, so wie eine gewisse unbeliebte Zwischenform eines grünen Monsters mit schwarzen Punkten, oder ein sehr unbeliebter Superheld eines Comicgigantens, er hatte kaum Zeit zu zeigen, was er genau konnte und schon wurde er mit Wasser getroffen und hart zurückgeschleudert, während der vollgesiffte Steckbrief zerriss.
    Doch wie ein wahrer Boss, hatte auch der Nichtmehrpapiermann insgesamt 3 Formen und die ersten zwei waren nur zum Aufwärmen.
    Mit einen Arm auf den Boden riss sich der Mann unter der Maske aus dem Wasserstrahl, zum Glück war das kein stehendes Wasser gewesen, denn ansonsten wäre es schon vorbei gewesen. „Ah, jetzt habt ihr die wahre Iden- Idio- Ideeta- Identifakultion von BORIS herausgefunden! Ja, unter der Maske war kein anderer als BORIS!“ Ohne zu wissen, dass die wahre Identität wahrscheinlich schon von Anfang an klar war, da Boris es nicht schaffte seinen Namen nicht zu sagen, und den Aspekt, dass er bis gerade eben mit einem Steckbrief auf den Kopf herumgelaufen ist, fühlte sich der glatzköpfige Piratenkapitän aus dem West Blue ertappt. „BORIS sollte wahrlich nicht die Grand Line unterschätzen.“, nickte er sich selbst zu.
    Ja, Boris dachte, er sei noch auf der Grand Line und nicht auf dem South Blue. Um diesen Umstand zu erklären ist die einfache Antwort: Geh niemals ohne Navigator aus dem Haus. Das erklärt auch sehr gut, warum Kaja im kommenden Abenteuer auf Kyoko darauf besteht, dass ein Navigator aufgesammelt wird.
    „Nun ist BORIS kein Superheld mehr... Aber BORIS sieht genau, was getan werden muss: Da sind zwei Ärsche, die getreten werden müssen und dann ein Kind, was eingesammelt werden sollte.“ Damit verwandelte sich der linke Arm des Glatzkopfes in eine Spitzhacke, die er in den Boden schlug und damit ein gutes Stück Pflaster herausriss: BORIS Steinschubser x2!!! Er zerbrach es in zwei Teile beim Schubsen, sodass nun Yukiko und Enrico etwas zum spielen hatten, doch damit nicht genug, schritt der Hüne zum nächsten Haus und pumpte sich einmal auf: BORIS Berg!!! Dann riss er das Haus mitsamt Fundament aus dem Boden und warf es in die Luft. Er sprang hinterher und schlug einmal drauf: BORIS Schrot!!! Den Bestimmungen der Technikabteilung trotzend, nahm sich Boris schon die Freiheit, eine künftige Technik für das Event auszupacken, welche er noch nicht gelernt hat, den vollen NPC-Status ausnutzend, den er gerade genoss.
    Und die Technik ist auch nicht ohne, er schlug auf das Haus ein, welches in tausend Brocken sich auflöste, die wie eine Schrotpackung aus einer Büchse alle Richtung Boden nun zurasten, ein kleiner Meteorregen von wirklich scharfen und spitzen Steintrümmern.
    Die Kinderspiele waren vorbei, nun ging es ans Eingemachte.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Juli 2017
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