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Leopolds Zoo Gruppe 5: Der Wettkampf

Dieses Thema im Forum "Event Archiv" wurde erstellt von Event, 29. Jan. 2017.

  1. Event

    Event Event-Account

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    Mitglieder: Wavami, Enrico, Triane

    Setting: Etwas pleite durch die Reise und die ungeheuren Preise, ist die Idee an einem kleinen Wettbewerb teilzunehmen um sich Geld dazuzuverdienen relativ gut. Dieser Wettbewerb ist aber etwas... dubios. Kein Wunder, denn Zoo benutzt diesen, um neue Leute zu scouten!
    Nicht dass sie das offen herumposaunen...
    Austragungsort ist der offene Platz, wo mehrere Events laufen, die Geschicklichkeit, Kraft und Kampffertigkeiten messen.

    NPC: Abgesehen von den ganzen Wettbewerbern (inklusive Tieren) gibt es natürlich auch die medizinische Versorgung, die von Dr. Emanual Robbentod geführt wird. Er wird lauthals von den Eventleitern und sich selbst als der Beste seines Faches beworben, aber was nicht erwähnt wird, ist das er Tierarzt ist... aber da ist er der Beste seines Faches!
    Auch ist Dr. Robbentod ein wichtiges Mitglied von Zoo. Wie gesagt, der Beste seines Faches!

    Vorgaben: Wenn euch keine Wettbewerbe einfallen, könnt ihr euch im Besprechungsthread melden. Als Faustregel sollte sich jeder Spieler einen ausdenken. Können sowohl Einzel- als auch Gruppenevents sein.

    Ziel: Falls ihr die Wettbewerbe nicht rechtzeitig beendet, werden sie unterbrochen, also keine Bange hier.
     
  2. Enrico

    Enrico Kopfgeldjäger

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    Da ist man gerade erst in Animapetrix angekommen, möchte sich nur ein oder zwei Bier gönnen, und schon sitzt man pleite am Straßenrand. Nach einigen weiteren Minuten der Rast stand Enrico seufzend von seinem Ruheplatz auf. Naja, wie das Leben halt so kommt. Es würde schon irgendwie möglich sein hier schnelles Geld zu verdienen, dass man bald weiterreisen konnte. Jetzt müsste man nur noch so eine Gelegenheit finden. Vielleicht etwas Kopfgeldjagd? Möglich, aber wer wusste schon wer sich hier alles herumtreibt und wie viel Aufwand es wirklich wäre. Nein, etwas Leichteres wäre da deutlich angenehmer. Und während Enrico so grübelnd die Straße entlang marschierte, viel ihm im Vorbeigehen ein Poster auf. ‘Animapetrix Fest der Tiere! Veranstaltungen und Preisgelder!‘ Ein Wettbewerb, nun das war wahrlich leichtes Geld. Mit seinen Kräften könnte Enrico hier sicher etwas absahnen. Am unteren Ende des Posters war eine genaue Angabe des Veranstaltungsortes, und nachdem man einige Passanten nach Auskünften gefragt hat, war man auf dem Weg.


    „Willkommen meine Damen und Herren, Jung und Alt, Neulinge sowie Veteranen, zum dreimonatlichen Animapetrix Fest der Tiere! Hier könnt ihr euch unter Beweis stellen und zeigen, was ihr wirklich könnt! Bist du so schnell wie eine Gazelle? So stark wie ein Bär? So schlau wie eine Eule? Kommt alle, und messt euch mit euch selbst und den Vertretern des Tierreiches! Die Gewinner erwartet wie immer eine großartige Belohnung, und ihr braucht euch nicht zu fürchten, wenn es zu Verletzungen kommt. Wie immer ist der großartige Dr. Emanual Robbentod für die medizinische Versorgung unserer Teilnehmer zuständig! Er, eine wahre Ikone seines Faches wird euch schnell und sicher wieder in Topform bringen!“ Der erwähnte Dr. Emanual Robbentod stand kurz von seinem Platz auf dem Podest, wo sich alle Ehrengäste befanden auf und verbeugte sich vor der Menge, bevor er wieder dem Ansager das Wort überlies. „Ich möchte daran erinnern, dass es noch die Möglichkeit für Nachzügler gibt sich in den nächsten 30 Minuten anzumelden. Kommt einfach zur Mitte des Platzes und tragt eure Namen für die jeweiligen Wettbewerbe ein, an denen ihr Teilnehmen möchtet. Und denkt daran, wenn ihr an mehreren teilnehmt, und diese gewinnt, wird eure Belohnung nur umso größer!“

    Enrico hörte sich die ganze Rede vom Rande des Platzes an. Dieses Fest war wohl eine große Nummer hier auf der Insel. Dennoch trug der Ansager für Enrico etwas zu dick auf. Naja, solange das Preisgeld stimmte. Er machte sich auf zu den Teilnehmerlisten, überblickte seine Möglichkeiten, und entschloss sich sowohl beim Armdrücken, als auch beim Seilziehen mitzumachen. Dass waren Disziplinen, in denen er sich sicher wahr dass er siegen würde.
     
  3. Triane

    Triane Pirat

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    "Desmond der Mondbär."

    Diese Worte weckten Tria aus ihrem Schlummer, sie schreckte auf und fiel aus der Schubkarre in der sie lag. Mit einem überraschten Aufschrei und einem dumpfen Ton fiel sie zu Boden und die hölzerne Schubkarre fiel auf sie rauf. Ihr Kopf brummte und die Sonne blendete sie als sie ihren Kopf unter der Schubkarre hinaus streckte und sich umsah – sie sah ein klein wenig aus wie eine sehr merkwürdige Schildkröte.
    Sie war auf einer art Hafen, umgeben mit vielen menschen und erstaunlich vielen Tieren. Sie sah auch einen Mann mit großen Zylinder und bunten Anzug, der neben einem großen runden käsig gelben Tanzbären stand. Tria quälten zwei Fragen, erstens: wo war sie hier und zweitens:

    "Wie bin ich hierher gekommen?"

    "Ich hab dich geschoben ey..." hörte sie hinter sich eine Stimme, sie blickte sich um und sah einen schlecht rasierten dürren mann mit langen orangen Haaren und Sonnenbrille, hinter seinem Ohr hatte ein Gänseblümchen geklemmt "alles easy ey, wir sinn' jetz auf Zootopia!"

    "Was!?"

    "Sorry, ich mein' Animapetrix, ey."

    Tria erinnerte sich jetzt, sie war auf das Schiff dieses Mannes gegangen, sie hatte ihm ihr ganzes Geld für eine Überfahrt bezahlt. Danach erinnerte sie sich nur noch wie sie ein Kraut probiert hat, dass sie auf Ren nicht kennen gelernt hatte, die ganze Crew hat davon gegessen, einige haben es sogar geraucht. Das zeug hat komisch geschmeckt, sorgte aber für gute Laune. Tria wusste dass sie mit sowas vorsichtig sein musste, aber sie hatte Hunger und anscheinend gab es hier nichts anderes zu essen. Aber irgendwas stimmte nicht.

    "Warte mal! Ich wollte nach Loguetown! Ihr habt mich in den völlig falschen Ozean gebracht!?"

    "Bist dir da sicher man?" Der rothaarige kratzte sich am Kopf "Weißt du was?... ich glaub du hast recht." Und fing an zu lachen "Scheiße, ich weiß nich mal wie wir hierher gekommen sind!" Das war kein bösartiges lachen, eher ein gut gelauntes dummes Lachen. Aber irgendwie musste Tria einfach mit einsteigen und so lachten beide so laut, dass die Leute schon anfingen zu gucken. Aber nach ein paar Minuten hatten sich beide wieder beruhigt und Tria quälte eine neue Frage.

    "Also... was soll ich jetzt machen?"

    "Naja, wir bleiben ne weile hier und gucken was passiert ey."

    "Aber ich musst doch nach Logue Town."

    "Ey das ist es man. Bezahl doch einfach für ne neue Überfahrt, wie groß sind die Chancen, dass du noch mal am falschen ort landest?"

    "Aber ich habe doch mein ganzes Geld ausgegeben."

    "Woah.. das ist ein Problem, ey."
    Er grübelte eine weile "alles klar, dann sieht man sich später." Er drehte sich um und ging einfach.


    Tria war allein, aber halt, nicht ganz allein. Sie schob ihre Hand unter der Schubkarre hervor und stieß einen lauten Pfiff aus. Kurz darauf befreite sich ein weißer Wolf aus einem Haufen von spielender Corgi Welpen und lief zu Triane. Izumi kam zu ihrer Schwester und leckte ihr übers Gesicht. Das Rudel Corgis löste sich kurz darauf auf und lief auf der Suche nach neuen Spielkameraden weiter.

    "Was wird das denn?" Das kam von einem kleinem Mann mit Halbglatze, einsehr kleiner Mann, so klein, dass er ohne Probleme auf einem großen Königspudel reiten konnte und so dünn wie seine Beine aussahen, musste er das auch. Er sah von seinem Reittier herunter zu Triane "Willst du dich als Schildkröte beim Fest der Tiere versuchen?"


    Triane warf die Schubkarre mit einem Ruck von sich und umarmte Izumi erst einmal bevor sie fragte "Fest der Tiere?"


    "Oh! Tut mir leid, wegen dem Wolf dachte ich, dass du von hier kommst. Weiter im Stadt inneren wird das Fest abgehalten. Dort kann man viele Berry gewinnen, wenn man seinen Wert beweist."


    "Bei Fortuna, Göttin des Glücks, das trifft sich!" sie grinste. "Izumi? Ich habe eine Plan."
     
  4. Wavami

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    Damit bin ich dann wohl ganz offiziell pleite. Das Schiff hierher war ja schon teuer genug und die Zimmer hier hatten auch nicht gerade die humansten Preise aber Wavami hätte niemals damit gerechnet, dass sie mit ein paar Äpfeln dann auch noch ihre letzten paar hundert Berry loswerden würde. Nur, wie käme sie jetzt wieder an welches heran? Die Fischmenschin starrte nachdenklich auf den Tresen, während die Verkäuferin an dem kleinen Stand – eine allem Anschein nach ältere, kleine Dame mit grauschwarzen Haaren und Sonnenbrille – ihren Einkauf verstaute.

    „Bitte schön. schön, allem Anschein nach war die Frau fertig mit dem Einpacken. Sie hätte ihr immerhin fast mit dem Beutel, so heftig es eine Damme ihres...fortgeschrittenen... Alters eben noch vermochte, auf die Nase gegeben! "Oh, äh...ja...danke sehr." Gerade als sie sich umgedreht hatte und schon einen Abschiedsgruß nuscheln wollte, erhob die Alte noch ein zweites Mal die Stimme: "So eine wie dich hab ich schon lange nicht mehr hier gesehen. gesehen" Wavami drehte sich wieder um. "Muss aber sagen, du passt ganz gut ins Bild hier. hier" Eine der Brauen der Fischmenschin wanderte unweigerlich nach oben. "Da sind sie aber die einzige, die das denkt." Immerhin konnte sie hier kaum einen Schritt tun, ohne angestarrt oder zum Gesprächsthema ernannt zu werden. "Ach Unsinn, es liegt doch auf der Hand! Du findest im gesamten South-Blue keine Insel, auf der Menschen besser mit Tieren zusammen leben als die hier! Und wenn das jemand perfektioniert hat, dann doch wohl eine wie du! du" "Äh..." "Und wie es aussieht, hast du gerade auch kein Geld mehr, es könnte sich gar nicht besser zusammenfügen! fügen" Die Frau drehte sich lachend um und fing an in einer Kiste hinter sich herumzuwühlen. Was zur Hölle ist los mit der Frau?!
    Wavami waren schön die ganzen Zeit die leisen wiederholten Wort aufgefallen. Als würde ihr jemand die Worte zuflüstern...Eine Souffleuse? Aber da ist doch niemand sonst! Es war ihr ein absolutes Rätsel, irgendwie unheimlich und die Fischmenschin entschied damit auch, dass es wohl besser an der Zeit wäre, zu verschwinden. Sie tat einen Schritt von der Frau weg..."Es ist unhöflich einfach zu gehen, wenn einem jemand helfen will! will" Als die Frau sich langsam wieder zu ihr drehte und diesen Satz gespielt empört rief konnte Wavami einen kurzen Blick hinter ihre Sonnenbrille werfen. ...! Sie, sie ist, sie hat?! Bevor sie ihre Entdeckung verarbeiten konnte sprach die Alte auch schon wieder: "Hier, Kind, das sollte dir alles sagen, was du brauchst! brauchst" Sie reichte der Braunhaarigen ein altes Stück Papier, auf dem eine Beschreibung des Weges zu dem großen Platz der Stadt stand.

    "Da bekommst du Geld, wenn du einen der Wettbewerbe gewinnst, die heute stattfinden werden! Da musst du einfach teilnehmen! Du musst! musst" "Es klingt auf jeden Fall...ganz gut?...aber, sie sind sich sicher, dass das der richtige Zettel ist?" "Absolut! Ganz sicher! sicher" "Na wenn sie das sagen, auf Wiedersehen!" Jetzt drehte sich Wavami aber endgültig um, die Frau war ihr absolut nicht geheuer und sie traute ihr keine zwei Meter weit. Im Grunde wollte sie nur noch so schnell wie möglich weg und diese Begegnung so schnell wie möglich vergessen. Allerdings, wenn sie wirklich die Wahrheit gesprochen hatte, so wäre das Ganze tatsächlich ein guter Anfang um ihre Geldbörse mal wieder etwas zu füllen. Deshalb frage sie etwas herum und tatsächlich, es gab anscheinend wirklich eine Reihe von Wettbewerben, die heute abgehalten werden sollten. Und die Wegbeschreibung der Frau schien auch ungefähr hinzukommen - nach nicht allzu langer Zeit fand sich Wavami auf einem großen Platz wieder, auf dem grad eine Rede gehalten wurde, die das weitere Geschehen erklärte. Das könnte interessant werden.
     
  5. Triane

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    Es gab zum Glück genügend Schilder, die Triane den Weg wiesen bis sie den großen freien Platz fand. Gerade noch rechtzeitig um zu sehen wie die Ärztin Dr. Robbentod vorgestellt wurde und die Spiele eröffnet wurden.


    Es gab viele verschiedene Wettbewerbe die gleichzeitig abgehalten wurden, die Auswertung würde wohl im Nachhinein erfolgen. "Also wie damals beim Sportfest im Kloster auf Ren, erinnerst du dich Izumi?" Bei soviel Auswahl fiel es dem Mönch natürlich schwer sich zu entscheiden, am liebsten hätte sie überall gleichzeitig angefangen. "Es ist schade, dass es kein Wettessen gibt... also fangen wir doch da drüben an." Sie zeigte auf den Wettkampf, der ihr bisher am meisten zusagte.


    "Also wie läuft das? Wie nennt sich das? Taschenmonster Kämpfe?" Fragte Triane den Schiedsrichter während sie sich einschrieb.

    "Was!? Wie kommst du denn auf so einen behinderten Namen?" Fragte dieser nur zurück "Es heißt Täuschend echte Monsterkämpfe! Taschenmonster? Ich weiß die Schrift auf dem Schild ist nicht so gut, aber wer würde auf so einen blöden Namen kommen?"

    "ja, ja, also wie läuft das? Ich schlag den Typen da drüben zusammen und kriege dafür Geld? In so was bin ich nämlich gut."

    "Was? Es geht darum das hier wilde Bestien kämpfen! Hier auf Animapetrix versammeln sich die besten Tierbändiger der Welt! Wir wollen sehen wie Tiere gegeneinander kämpfen zusammen mit ihren Trainern."

    "Oh! Da habe ich wohl was falsch verstanden." Triane grinste und rieb ihren Hinterkopf "Aber das ist auch okay, Izumi macht alle fertig, nicht wahr Izumi?"

    "Kleff"

    "Sag ich doch."

    "Allerdings kommst du schon recht spät, in diesem Durchlauf haben wir keine zufälligen Herausforderer von Außerhalb mehr, das heißt du darfst dir einen unserer Lokalen Champions als Gegner aussuchen." Der Schiedsrichter rieb sich auf diabolische Art und Weise die Hände, das war eine tolle Gelegenheit zu zeigen, wie stark die Tierbändiger von Zoo waren, wenn sie so einen Schoßhund-Wolf von außerhalb zerfetzen.

    "Hey warte mal! Ist das nicht mächtig unfair, uns als Anfänger gleich gegen einen Champion antreten zu lassen?"

    "Was? Nein! Ich versichere dir, hier läuft alles fair und gesittet, du hast mein Wort, niemanden passiert was."

    "Oh? Achso? Na dann bin ich ja beruhigt."

    Triane blätterte dann durch den Katalog um einen Gegner aus zu suchen "Lass mal sehen... Hund, Hund, Hund, Wildkatze, Wolf, oh! Ein Bär? Das klingt spannend. Aber was ist denn das hier? Von so einem Tier habe ich noch nie gehört, wie spricht man das aus?"

    "Ah ja, gute Wahl." Der Schiedsrichter schlug den Katalog zu "Dann tretet ihr gegen Melvin und seinen Exoten Rocky an, das haben wir schon lange nicht mehr gesehen."
     
  6. Wavami

    Wavami Pirat

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    Wavami ging in aller Ruhe zu dem Platz, wo die Teilnehmerlisten aushingen. Ein paar der angepriesenen Wettbewerbe hörten sich eigentlich gar nicht mal so schlecht an und sie war dadurch sogar recht zuversichtlich, dass sie mit ein paar Berry mehr in der Tasche nach Hause gehen könnte. Sie entschied sich zunächst einmal unbesehen für das Wettrennen - es gab immerhin kaum etwas, auf das die Ärztin mehr vertraute, als auf ihre Schnelligkeit.
    Bevor sie irgendwelche anderen Entscheidungen traf, entschloss Wavami sich dazu, sich etwas umzuschauen und ihre Konkurrenz unter die Lupe zu nehmen. Schaden konnte das bekanntlich ja nicht unbedingt.
    Auf ihrem Rundgang fiel ihr Blick auf eine Gruppe junger Frauen, die sich kichernd um etwas versammelt haben. Sie standen so dicht beieinander, dass die Fischmenschin nicht wirklich erkennen konnte, was sie in ihre Mitte geschlossen hatten. Da sie allerdings meinte, eine männliche Stimme aus ihrer Mitte vernehmen zu können, schloss sie daraus, dass es sich wohl um einen Sportler mit seiner kleinen Fangemeinschaft handeln musste. Das stempelte sie allerdings als einen mehr als uninteressanten Umstand ab und ging mit einem etwas misstrauischen Blick an der kleinen Menschentraube vorbei. Dieser Blick sollte sich jedoch noch etwas verstärken, als sie die gackernden Frauen Dinge wie "Oh~ Ja wer ist denn der Beste?! Du bist das, ja das bist du!" oder "Ich könnte ihn glatt auffressen!" rufen hören konnte. Das...ist etwas seltsam...Aber wenn sie meinen.
    "Ah! Noch jemand, der der absolut unfehlbaren Anmut des Champs nicht wuderstehen konnte! Steht dir auch der Sinn danach, von ihm geplättet zu werden?" Offenbar hatte der Mann in der Mitte es geschafft durch die Blockade der Damen Wavami auszumachen. "Ich finde ungeplättet zu sein eigentlich sehr angenehm, vielen Dank." Ihre Antwort schien den Mann zu schocken, er fing an wild zu gestikulieren: "Aber, aber! Dann verpasst du die Chance deines Lebens einen nahen Blick auf den Einen, Einzigen und Wahren, großartigen Pupsi zu werfen!" "Puspsi?! Was...?" "Ah, wie ich sehe konnte ich doch dein Interesse wecken! Tritt näher, komm!", unterbrach er sie und winkte wild vor sich her.
    Was zur Hölle soll dieser Pupsi bitte sein?, diese Frage brachte die Fischmenschin dann doch dazu, sich diesem Mann zu nähern und in die Reihe der immer noch begeisterten Frauen einzureihen.
    Der Mann hatte nicht übertrieben, was sie sah, verschlug Wavami tatsächlich die Sprache. Allerdings wahrscheinlich nicht so, wie es ihm lieb gewesen wäre, musste sie sich doch ganz gewaltig zusammenreißen nicht in schallendes Gelächter auszubrechen. "Großartig, wunderbar, meinst du nicht auch?" "Wunderbar?! Das ist doch nur ein kleiner Taschenköter!", sagte Wavami schließlich verwirrt. Das Tier, welches zitternd wirklich in der Handtasche des Mannes hockte, die er ganz lässig über die Schulter geworfen hatte, wirkte nicht viel weniger überfordert mit der Gesamtsituation.
    "Wag es ja nicht, so über meinen Pupsi zu reden! Er wird der Star beim Wettrennen heute und sie alle schlagen! Du hast ja keine Ahnung, wessen Talente du hier so unverschämt verkennst! Du solltest dich was schämen!" "Dieser Hund, der mehr danach aussieht als hätte er Probleme beim Atmen, als ein großartiger Läufer zu sein, soll den ersten Platz machen? Wir werden ja sehen." "Eine Banausin! Banausin sage ich! Es sollte dir leid tun, so unqualifiziert daher zu reden! Pupsi ist in der Form seines Lebens, der Schnellste aus seinem Wurf - auch "die Rennratte" genannt!", noch immer hatte der Mann nicht damit aufgehört, seiner Empörung über die Banausin mit ausdrucksstarken Gesten Luft zu machen. "Also gibst du sogar zu, dass das ein Taschenköter ist!", lachte die Junge Frau, "Wir werden ja sehen, ich freue mich darauf herauszufinden, was dein Schoßhündchen so drauf hat!" Sie grinste einmal herausfordernd, der Mann rümpfte mit einem "Hm!" die hoch getragene Nase und Puspi sabberte ihm dabei ganz ungeniert auf die Schuhe. Ein Bild, das Wavami noch lange danach zum Grinsen brachte.
     
  7. Enrico

    Enrico Kopfgeldjäger

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    Nachdem Enrico sich für die Wettbewerbe eingetragen hatte, entfernte er sich wieder von den Listen, um für die restlichen Leute, die sich wie er auf den letzten Moment anmelden wollten, Platz zu machen. Es gab in der Wartezeit auch noch genug, was man sich hier am Festplatz anschauen konnte. Zelte mit Freigetränken, von denen er sich gleich zwei mitnahm, Stände von lokalen Läden die versuchten hier bei den Einwohnern sowie bei den Durchreisenden Werbung zu machen sowie kleine Souvenirläden, bei deinen man sich Figuren, Shirts und sogar Hundewelpen und Kätzchen als Andenken kaufen konnte. Wahrlich für jeden etwas dabei. Der Musiker kratzte sich durch den Bart ob er nicht so ein kleines Kätzchen mitnehmen sollte sobald er sein Preisgeld gewonnen hatte. Der Rest der Crew würde sich sicher über so etwas Putziges erfreuen, und die Hühner würden sich schon nicht darüber beschweren. Er konnte sich schon fast bildlich vorstellen, wie Agwe versuchen würde es zum Glauben an die Loa zu konvertieren.

    So in Gedanken verloren bemerkte Enrico nicht wie ihm mehrmals von der Seite jemand zurief aus dem Weg zu gehen, bis es schließlich krachte. Ohne wirklich zu wissen, was passiert war, fand sich der Musiker unter etwas stark Behaartem wieder. „Sag mal, bist du taub? Ich habe dir doch fünfmal zugerufen, dass du Platz machen sollst! Bobo hier braucht seinen Auslauf vor seinem großen Auftritt, und sobald er erstmal in Fahrt kommt, stoppt er für nichts und niemanden.“ Bobo war wohl der Name der haarigen Masse, die sich immer noch auf Enrico befand, und nach einigen kurzen Blicken war ihm klar, dass es sich hier wohl um einen Gorilla handelte. Dieser kam endlich auch wieder zu Sinnen und ging einige Schritte zurück, um Enrico aufstehen zu lassen. „Du hast Glück, dass ich Bobo so gut erzogen habe, ansonsten hätte er noch eine Stunde auf dir sitzen können. Sein Ruhm als ungeschlagener Armdrückchampion steigt ihm öfters zu Kopf musst du wissen.“ Der Trainer streichelte sacht den Hinterkopf des Gorillas, was Bobo durchaus zu gefallen schien. „Ach, das ist also der Champion? Dann werde ich ja leichtes Spiel haben das Armdrücken zu gewinnen.“ Enrico war sich bewusst, dass es wohl deutlich stärkere Personen als ihn selbst gab, aber gegen einen Affen würde er noch gewinnen können. „Ach ja? Es wird mir eine Freude sein, dein Selbstbewusstsein zu brechen. Und deinen Arm. Kann mich da leider so schwer zurückhalten“, spottete ihn Bobo plötzlich an. „Das werden wir ja sehen du Schimpanse, warte nur ab…“ Der Musiker klopfte Bobo leicht auf die Schulter, bevor er ihn und seinen Trainer, der deutlich verwirrt war warum sich dieser Dickwanst plötzlich mit seinem Preisgorilla unterhalten hatte, zurückließ.
     
  8. Triane

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    Es war noch zeit zu sein bis der Kampf losging, also sah Tria sich noch etwas um, es konnte ja nicht schaden, sich seine Gegner an zu sehen. Izumi folgte an ihrer Seite, der weiße Wolf war guter Dinge, so wie Triane es auch war.

    Triane sah hier viele Leute die sich mit Tieren unterhielten und Izumi war hier bei weitem nicht der größte vierbeinige Begleiter, hier gab es noch größere Wölfe, Wildschweine, Bären, Gorillas, Stiere und sogar Elefanten. „Schau dir das an Izumi, so viele Tiere.“ Triane hatte keine Angst Izumi gegen Elefanten und Stiere antreten zu lassen, denn immerhin waren das keine Jäger. „Du machst die alle fertig, nicht wahr?“

    „Kleff“

    „Oh ja!“ Tria grinste breit.

    „Na wenn sich da nicht jemand für unbesiegbar hält.“ Diese Stimme kam von der Seite, richtete sich aber direkt an Triane.

    Als der silber haarige Mönch sich umdrehte sah sie einen Mann, den sie auf den ersten Blick auch für einen Mönch hielt, oder eher für einen Guru. Er hatte eine Glatze und einen langen weißen Bart, seine dunkle Haut war mit Tätowierungen überseht, es sah aus wie Schriftzeichen, irgend ein Text, der über den ganzen Körper des abgemagerten Mannes verstreut war. Begleitet wurde dieser von einer Schlange, eine wirklich lange Schlange, mindestens zehn Meter.

    „Natürlich bin ich unbesiegbar, ich und Izumi, wir sind unzerstörbar!“ Sie grinste wieder.

    „Ja, das habe ich auch mal gedacht.“ der alte entblößte seine letzten paar gelben Zähne beim zurück Grinsen. „Ich dachte auch immer, dass ich unbesiegbar wäre.“

    „Und dann bist du zum ersten Mal zum Zahnarzt gegangen?“

    Die beiden lachten kurz.

    „Nein, nein, das meinte ich nicht. Aber ich hab mich mit den falschen Leuten eingelassen, weißt du, Geld kann eine viel schmerzhaftere Waffe sein, als alles andere.“

    „Ich brauche keine Waffen, ich brauche nur Izumi.“

    „Haha!“ er grinste wieder „Ja, aber du machst hier gerade die ersten Schritte in die falsche Richtung... die Nummer die hier abgeht, ist nicht was sie scheint.“

    „Wovon redest du da?“

    „Wovon, natürlich von Zo-“ aber der alte wurde unterbrochen, der Schiedsrichter von vorher war dazu gekommen und unterbrach den alten.

    „Hey, hey, hey, Slye, Keep cool du bist bald an der Reihe, du und Ka' ihr solltet euch langsam bereit machen und weniger quatschen!“

    „Was? oh... oh ja... tut mir leid, ich hab zu viel von dem Mist geraucht.“

    „Ist schon gut Champ.“

    „Dieser Typ ist der Champion?“ fragte Triane nun

    „Das ist er, wenn du dich anstrengst, kannst du auch gegen ihn antreten. Slye und Ka' wurden bisher nur einmal besiegt.“

    „Von wem?“

    „Der Typ heißt Woff, hat mit drei Hunden gleichzeitig gekämpft, n echter Könner, aber er ist nicht mehr dabei, also egal. Hey!? Was machst du eigentlich noch hier? Solltest du nicht im Kampf sein!?“

    „WAS!?“

    Triane rannte gleich los, die Leute hatten schon auf sie und Izumi beim Ring gewartet. Triane sprang mit Izumi über die Seile.
    „Und in dieser Ecke!“ Rief eine Stimme vom Rand „Der Neuling Tria mit ihrem Schneewolf! Und in der anderen Ecke Melvin und sein Exot Rocky! Das Kampfkänguru!!
     
  9. Wavami

    Wavami Pirat

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    Sie hatte es gar nicht wirklich gemerkt, als Wavami noch etwas weiter durch die Gegend geschlendert war, dass die Zeit sehr viel schneller verging, als sie es erwartet hätte. Plötzlich war es nämlich schon Zeit für sie, sich für das Rennen bereit zu machen. Im Grunde gab es noch einige Minuten, bis das Rennen wirklich losging, doch die Teilnehmer bekamen noch kurz Gelegenheit, sich an der Startlinie ein wenig aufzuwärmen. Während Wavami also einige Übungen routiniert durchführte schaute sie sich etwas um.

    Die Rennstrecke war klassisch oval, mit zwei geraden Abschnitten bei den langen Seiten, wie man es erwarten würde und bei dem Untergrund, auf dem sie laufen würden, handelte es sich um den Gleichen, der ebenfalls auf dem ganzen Platz vertreten war. Er wirkte auf sie auch sehr angenehm trocken. So weit, so gut, die Strecke dürfte also keine großen Probleme machen. Ihre Länge schätze Wavami auf die Schnelle auf etwa zweihundert bis dreihundert Meter ein - auch nicht das Problem.

    Wer waren also letztendlich ihre Kontrahenten? Neben Pupsi, der von seinem Besitzer gerade auf den Boden abgesetzt wurde, gab es noch zwei weitere teilnehmende Tiere. Namentlich einen weiteren Hund - der aber um einiges größer als der vermeintliche Champion in spe war - und einen Laufvogel, der einem Strauß sehr ähnlich sah. Da das Tier allerdings einen halben Kopf kleiner war als die Fischmenschin schätzte sie jedoch, dass es sich hierbei eher um einen Emu handeln müsste. Ansonsten nahmen noch zwei drahtige Männer teil - einer blond, der andere schwarzhaarig - die sich bis auf die erwähnte Haarfarbe glichen wie ein Ei dem anderen. Neben diesen beiden Männern stand auch noch eine athletisch aussehende Frau, deren Taktik es anscheinend vorsah, den beiden Herren schöne Augen zu machen. Und sie schien aufzugehen, denn würde man wörtlich nehmen, wie sehr die Beiden baggerten, hätten sie vor der Dame schon ein zehn Meter tiefes Loch gegraben. Zwietracht säen, den Kampf um die Frau der Begierde zum einzig wichtigen Punkt werden lassen. So werden sie unaufmerksam und machen Fehler. Faszinierend. Soll mir nur Recht sein.

    Und als hätte Wavami es mit ihren Gedanken heraufbeschworen, begannen die beiden - sie nahm einfach mal an Brüder - auch schon an sich zu zanken. Und die Frau hielt sich fein raus aus der Geschichte. Just in diesem Moment kam ein Mann vorbei, der allen Teilnehmern Leibchen mit den Teilnehmernummern in die Hand drückte. Die Fischmenschin hielt sich noch gerade so vom Lachen zurück, als sie sah, wie der Besitzer des Emus erfolglos versuchte, dem Tier ein solches über zu ziehen. Im Endeffekt unterhielt er sich mit dem Schiedsrichter und es wirkte so, als hätte er ihn überzeugen können, dass es nicht unbedingt nötig war.
    Einige Momente später hörte sie, wie noch jemand anfing eine Auseinandersetzung zu führen. Allerdings wirkte es dieses Mal etwas ungleich, denn Pupsi legte sich mit dem Emu an. Wenn man es denn so nennen wollte. Denn eigentlich sah es nur so aus, als würde der kleine Hund ein riesiges Problem mit dem Laufvogel haben und versuchen, ihn mit seinem konstanten Gebell dazu zu bewegen zu verschwinden. Auf die eine oder andere Weise war das fast schon wieder sympathisch, wie dieses so viel kleinere Tier glaubte, es mit dem Emu aufnehmen zu können.

    Sie hätte noch einige Zeit so zusehen können, aber der Schiedsrichter entschied, dass er genug gesehen hatte, verlangte, dass sich die Teilnehmer gefälligst zusammen nahmen und zählte von drei herunter. „Drei…Zwei…Eins…Los!“
     
  10. Event

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    Allgemein: Der Chef von Zoo hörte viel von dem, was in der Stadt passierte. Das war einer der Gründe, warum er Animapetrix auch mit eiserner Hand regieren konnte, weit über dem was ein Bürgermeister jemals machen konnte.
    Erst die Ressourcen sammeln, währenddessen alles solideren, jeder Schritt war für das starke Fundament das er wollte, um den South Blue zu erobern. Deswegen Kampfturniere, deswegen das Anheuern sehr fragwürdiger Leute, inklusive im technischen Bereich.
    Der Anführer von Zoo sah sich von seinem dreiköpfigen Stab umrundet, welche in ähnlichen Schatten gehüllt waren wie er selbst. Und einer von denen hatte gerade berichtet. „Entkommen?“, entfuhr es ihm. „Hubbs ist am entkommen?“ Der Warnruf wurde erst gerade eben gegeben, hat dem Ganzen eine neue Wende gegeben.
    Wenn Hubbs entkam, dann wäre alles zunichte, denn Hubbs war unwissentlich Teil von etwas viel Größeren. Wenn Hubbs entkam, dann würde nicht nur der leichte Weg versperrt sein, sondern auch noch weitere Hindernisse ihren Weg bahnen.
    „Operation 3. Ziel ist das Gefängnis.“ Operation 3, es waren zwei wichtige Punkte dabei: Die Vernichtung eines strategisch wunden Ziels und die Verwischung der Tat.
    Doch wozu hatte man Piraten als Verbündete? Es würde sehr dreckig und blutig werden, aber so etwas passierte manchmal einfach.

    Speziell: Es hätte ein Wettkampf sein sollen, doch anstatt sich von sportlichen Ereignissen inspirieren und testen zu lassen, gab es eine brachiale Unterbrechung durch eine Kanonenkugel, welche mitten auf den Platz einschlug, Steinsplitter und Erdklumpen sprangen in alle Richtungen, während die Wucht der Explosion schon bei einigen ihren Tribut forderten.
    Dr. Robbentod hatte viel zu tun, er schaute sich die Verletzten an. Die Lautsprecherschnecken ertönten, ein Angriff der Piraten. Und einige sind schon auf der Insel! Es muss eine lange geplante Operation sein, für schnelle Plünderung und Profit.
    Die Stadtgarde kam und rief laut: „Wir brauchen mehr Leute! Ihr seid doch starke Krieger, nicht? Bitte, wer helfen kann, nehmt diese Überwürfe. Und schaltet einfach alles aus, was gefährlich ausschaut.“ Dass einige Gefängnisausbrecher und andere Leute hier inbegriffen waren, wurde natürlich verschwiegen.
     
  11. Triane

    Triane Pirat

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    Triane war richtig aufgeregt, so ein Tier hatte sie noch nie gesehen, noch nie dagegen gekämpft und noch nie gegessen /ob wir den Verlierer essen dürfen?/ Als der Startgong ertönte lief Triane bereits das Wasser aus dem Mund, sie konnte es nicht mehr abwarten und sprang einfach über die Abgrenzung, lief auf das Känguru zu und boxte es mit einem harten Schlag ins Gesicht. Das Tier ging einmal zu Boden und verstand die Welt nicht mehr, wurde es gerade von einem Menschen geboxt?


    „Hey! Das ist gegen die Regeln! Hier soll dein Tier kämpfen und nicht du!?“ beschwerte sich der Meister des Kängurus.

    „Hm? Kein Problem, Iumi? Schnapp dir den Kerl!“

    „Warte, was!? Uaaargh!“ Er schrie schmerzhaft aus, als der Wolf ihm in den Hinter biss.

    „Haben wir jetzt gewonnen?“

    Aber die Antwort sollte Tria schuldig bleiben, denn plötzlich ertönten Explosionen. Triane spürte etwas heißes auf ihrer Wange und dann einen unheimlichen Schlag der sich zu Boden schleuderte, alles wurde Schwarz.

    Als sie die Augen wieder öffnete, sah sie das Gesicht von diesem Guru über sich.

    „Hey Mädchen“ er keuchte „alles in Ordnung bei dir?“ seine Stimme klang wie durch einen rauschenden Wasserfall, aber da war noch mehr. Es war so als konnte man Explosionen hören und Schreie, aber weit entfernt und irgendwie verschwommen.

    „Ganz ruhig bleiben, du wärst beinahe von einer Kanonenkugel getroffen worden, ein Trümmerstück hat dich am Kopf erwischt... keine Sorge, deinem Wolf geht es gut.“

    Trianes Augen weiteten sich als sie sah, dass der Mann stark blutete und auch seine Schlange, die sich um Tria gewickelte hatte. Hatten der Mann und seine Schlange die Kanonenkugel für sie abgefangen? Der Griff der Schlange ließ langsam wach und Triane konnte sich bewegen. /Keine Übelkeit, kein Schwindel, meine Wahrnehmung kehrt langsam zurück... vermutlich keine Gehirnerschütterung./ Sie spürte das vertraute Gefühl von Izumis Wolfsnase an ihrer Wange, die sie sanft leckte und Triane bewegte von ganz allein ihre Hand an den Kopf der Fähe um sie zu kraulen.

    Sie sah den Guru an, er hatte tiefe Wunden, so wie seine Schlange, ihr Blut floss über den Boden. „Warum hast du das getan?“ fragte sie den Guru völlig geschockt.

    „Ich habe so viel falsch gemacht... Zoo...“ er hustete Blut.

    „Hey, hey, hey! Bleib jetzt ruhig! Wir müssen deine Wunden versorgen!“

    „Du darfst niemanden trauen.“ Meinte er und griff Trias Hand „Der Bürgermeister... er...“ dann gingen bei dem Guru die Lichter aus.

    „Scheiße! Scheiße! Scheiße! Nein! Du stirbst mir hier jetzt nicht!?“ Sie konnte keinen Puls finden und alles war voll mit Blut, sowohl der Mann als auch die Schlange rührten sich nicht mehr. Triane stolperte zurück, Izumi stützte sie, sonst wäre ihre Schwester noch gefallen. Sie kannte nicht mal den Namen des alten Mannes und er hatte ihr Leben gerettet und war dabei gestorben? War das fair? Sie kniete sich zum Gebet „Oh bitte, Aeris, Göttin der Luft, geleitet ihn auf der letzten Reise, Yang, Gott des Todes, nehme ihn auf gebe ihm einen Platz an deiner Seite.“ Mit ihren Fingern strich sie über die Perlen ihrer Gebetskette, aber sie konnte das Gebet nicht beenden. Jemand packte sie von hinten, ein Mann in einer Uniform der Stadtgarde.

    „Was machst du hier!? Kniest im Dreck während wir angegriffen werden? Zieh dir das hieran“ er gab ihr eine Uniform „und helfe uns gefälligst zu kämpfen!?“

    „Nein, ich, ich muss“ sie musste überlegen /er sagte etwas über den Bürgermeister, war das ein letzter Wunsch? Vielleicht ein Verwandter? Ein guter Freund? Auf jeden Fall wollte er bestimmt, dass ich ihn aufsuche. Bestimmt hatte er sich um ihn gesorgt! Der Guru kann seinen Freund nicht mehr beschützen, weil er mich beschützt hat, dann bleibt mir nur eines zu tun./ Sie nahm die reich verzierte Nadel aus dem Turban des alten, das war eindeutig eine Einzelanfertigung, welche von der Familie und den Freunden des Gurus erkannt werden würde „ich muss zum Bürgermeister!“

    „So, so, zum Bürgermeister, dann geh doch gleich hier entlang, ich zeig dir den Weg.“

    „Oh! Vielen dank, das ist aber sehr freundlich.“ Triane besah die Stadtgarde mit einem Lächeln und ging in die gewiesene Richtung. Sie sah nicht, wie der Mann hinter ihr eine Pistole zog und auf sie zielte, aber bevor er abdrücken konnte biss Izumi in seinen Arm, die Pistole verzog und die Kugel ging weit daneben. In dem ganzen Trubel auf dem Platz ging der Knall natürlich unter, aber Tria hatte es gemerkt und ihre Instinkte übernahmen schnell. Sie drehte sich herum und ihr Fuß fand mit hoher Geschwindigkeit den Weg gegen den Kiefer des Mannes. Als die vermeidliche Stadtgarde zu Boden ging und sein Umhang davon flog konnte Triane auf seinem Körper viele Tätowierungen sehen, Totenköpfe, Schwerter, leicht bekleidete Frauen und Schiffe „Ein Pirat?“ Ihre Augen weiteten sich und sie sah sich um, sie war umgeben von vielen Leuten, welche die Uniform der Stadtgarde trugen und ihr fielen wieder die Worte des Guru ein, die ihr nun selber langsam über die Lippen gingen „Du darfst niemanden trauen...“
     
  12. Wavami

    Wavami Pirat

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    Wenn man es sarkastisch sah, dann hätte der Countdown des Schiedsrichters kaum besser enden können. Gerade wollte Wavami all ihre Kraft in einen Start legen, der so schnell wie ihr irgendwie möglich war, da hörte sie einen ohrenbetäubenden Knall in der Nähe, es riss sie von den Füßen und irgendetwas flog ihr fast gleichzeitig in den Magen. Als sie sich einige Momente wieder einigermaßen fing, wurde sie von etwas Nassem in ihrem Gesicht begrüßt. Eigentlich war es logisch – wenn der Einschlag sie schon komplett umwarf, wie musste es dann für den viel leichteren und kleineren Pupsi gewesen sein? Da war es wohl nicht sehr überraschend, dass er sich freute eine verhältnismäßig weiche Landung erleben zu dürfen und seiner Fängerin dankte. „Da hast du wohl nochmal Glück gehabt, Kleiner.“

    Da sie selbst außer ihrer kurzweiligen Desorientierung und ein paar Kratzern hier und da glücklicherweise nichts abbekommen hatte und auch Pupsi nach einem kurzen Check nicht verletzt wirkte, schaute sie sich nach seinem Herrchen um. Er muss doch irgendwo in der Nähe sein, er hat doch zugesehen! In der Richtung, wo er gestanden hatte, konnte sie ihn jedoch nicht entdecken, also nahm sie das kleine Tier auf und rannte über den Platz, wo sie ihn dann auch fand! Aber war er auf der Suche nach dem Hund? Wohl kaum, immerhin war er fast vom Platz runter! Wollte er den Kleinen einfach zurück lassen?! „Hey! Warte! Pupsi ist hier!“ So lächerlich sie sich auch vorkam, während sie den Namen rief, sie sah keine andere Möglichkeit es klar zu machen, dass sie mit ihrem Ausruf Pupsis Herrchen meinte. Und tatsächlich, der Mann drehte sich um und sah sie überrascht an.

    „Pupsi, ein Glück geht’s dir gut!“ Er streckte schon die Arme nach ihm aus, da drehte die Fischmenschin sich schon ein Stück zur Seite, sodass sein Griff ins Leere ging. „Du wolltest einfach weglaufen und deinen Hund allein zurück lassen?! Tu nicht so erleichtert, so gut schauspielerst du nicht. Pupsi tut mir leid, dass sein Herrchen sich so wenig um ihn sorgt, dass es zu viel verlangt ist nach zu sehen, ob er in Ordnung ist, nachdem er von einer verdammten Explosion durch die Luft geschleudert wurde! Nein, dein eigener Arsch war dir wichtiger, du Feigling!“ Ihr Gegenüber war sprachlos. Wortwörtlich sah er sie einfach einige Momente an, welche Wavami selbst dazu nutzte, um dem Hund einmal den Kopf zu kraulen und ihn auf dem Boden abzusetzen. Augenblicklich sprang der kleine Hund an dem Bein seines Besitzers hoch und Bellte erfreut. Einige Sekunden lang verfolgte die Braunhaarige das Schauspiel und sah dann wieder in das etwas weniger überraschte Gesicht des Mannes, der nun tatsächlich danach aussah, als ob er etwas erwidern wollte. „Lass es einfach, wir beide haben nicht die Zeit, hier weiter zu diskutieren. Du rette mal deinen Arsch.“, sie sah noch einmal zu Pupsi herunter, der sich immer noch sichtlich freute seinen Herren wieder zu sehen und dann wieder hoch, „Und…denk mal darüber nach.“ Damit drehte sie sich einfach um und lief wieder auf den Platz.

    „Hier, ich will auch mithelfen!“ Auf ihrem Weg hatte Wavami mitbekommen, wie die Uniformierten nach Hilfe fragten. Und die war sie mehr als bereit zu geben. Egal wer die Angreifer waren, sie hatten sie nicht nur um ihr potentielles Geld gebracht, nein viel wichtiger, auch um eine Herausforderung, die nun wahrscheinlich niemals ausgetragen werden würde. Damit hatten sie es offiziell geschafft, die Fischmenschin gegen sich aufzubringen. Also setzte sie sich in Bewegung, während sie den Überwurf anzog. Gefährliches ausschalten? Alles klar.
     
  13. Enrico

    Enrico Kopfgeldjäger

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    "Und nun der letzte Herausforderer für unseren bisher ungeschlagenen Champion Bobo. Enrico!" Der Musiker grinste leicht, auf diesen Moment hatte er sich gefreut. Das Armdrücken hatte kurz nach seinem Treffen mit dem Gorilla begonnen, und es ging bei weitem schneller als gedacht. Jeder Teilnehmer tritt sofort gegen Bobo an, und sollte einer gewinnen, musste dieser gegen die restlichen Kontrahenten weiterkämpfen, um sich den Titel des Champions zu sichern. Und bisher hatte Bobo jeden Teilnehmer ohne Probleme zu Boden gebracht. Aber eins war Enrico sicher, er würde hier als Sieger hervorgehen.
    Er setzt sich auf das Fass, welches als Stuhl zweckentfremdet wurdet, und lächelte den Gorilla an. „Dann lass uns mal schauen, wer von uns zweien wirklich der Stärkere ist.“ Bobo grinste siegessicher, und ging in Position. Enrico tat es ihm gleich, ihre Hände waren zusammen. „Dann…beginnt!“, rief der Schiedsrichter, und Enrico begann seine ganze Kraft gegen die des Gorillas zu stemmen. Bobo schien von der Gegenwehr zuerst überrascht zu sein, ließ aber einen erfreuten Schrei aus bevor er sich umso mehr hineinstemmte. Endlich einmal ein Herausforderer, der länger als drei Sekunden durchhalten konnte.
    Enrico spannte seinen Arm mehr und mehr an, er würde diesem Affen zeigen, wer hier mehr aushielt. Langsam aber sicher senkte sich Bobos Arm, auch wenn der Gorilla sich mit aller Kraft dagegen zu wehren versuchte. Es fehlte nur noch ein kleines bisschen…


    Ein ohrenbetäubender Knall schreckte beide von ihren Fässern auf, gerade noch rechtzeitig um einigen Splittern des Steinbodens auszuweichen. „Was zur Hölle?“, aus der Entfernung, wo das Armdrücken stattfand konnte er nicht viel sehen, aber die Menge an panischen und verwirrten Personen sagte genug. Kanonenkugeln waren auf dem Festplatz gelandet, irgendwer griff die Stadt an. Bobo war in der Arme seines Trainers gesprungen, geschockt von Splittern, die fast seinen Schädel getroffen hätten. „Ihr zwei, bringt euch in Sicherheit, ich werde mir die Situation genauer anschauen. Und du Gorilla, pass ja auf, dass dir nichts passiert. Du schuldest mir noch einen Sieg“. Und bevor die zwei noch irgendetwas sagen konnten, huschte Enrico in eine Seitengasse, einigen Wachen hinterher. Die würden schon wissen, wo sich hier diese Störenfriede befanden.
     
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