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Leopolds Zoo Gruppe 1: Wer will fleißige Handwerker sehen?

Dieses Thema im Forum "Event Archiv" wurde erstellt von Event, 29. Jan. 2017.

  1. Event

    Event Event-Account

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    Mitglieder: Boris, Yukiko, Victor

    Setting: Die Firma Delphin hat viele Handwerker von überall her gerufen, sie versprechen ein fettes Gehalt, den einen oder anderen Gefallen und am Wichtigsten: Keine Fragen! Die Vergangenheit des Handwerkers ist nicht von Bedeutung, vielmehr ist dessen Können gefragt.
    Es gibt Schiffe zu reparieren, Waffen in Stand zu setzen, alles damit die große Expansionsstrategie von Delphin endlich starten kann, auch wenn nie erzählt wird, mit was genau sie expandieren wollen. Aber man muss sich ja gegen Piraten und Seeungeheuer erwehren können, nicht wahr?

    NPC: Ein Haufen rauer Gesellen und den Vorarbeiter, Chimp, der wie ein Gorilla ausschaut. Der arme Mann ist aber nur äußerst behaart und trägt seine Haare so kurz wie ein Bart. Er ist wirklich, wahrhaftig und ohne Frage kein Teufelsfruchtesser. Ehrlich!
    Chimp ist ein etwas fauler Geselle, der unter Schüchternheit und einem Komplex wegen seiner Behaarung leidet, er ließ sich wie ein Affe aussehen, damit die Leute lieber darüber lachen, anstatt ihn wegen seiner dicken Locken aufzuziehen.

    Vorgaben: Wenn ein Charakter mehr Informationen über Zoo wissen soll, soll sich der Spieler im Besprechungsthread melden, und dann die PM abwarten.

    Ziel: Die Gruppe kann sich eigene Ziele aussuchen, sowie Komplikationen hervorrufen. Erschafft auch gerne weitere NPC, die durchaus das Event begleiten werden. Denkt an die Zukunft!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. Jan. 2017
  2. Boris

    Boris Piratenkapitän

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    Es war ein sonniger Tag in Animapetrix und Papiertütenmann ging seinen Alltag nach. Und dieser sah es vor, dass er gerade einen Mast hochkant trug. „Hey Boris, hier rüber!“
    „BORIS ist nicht BORIS, BORIS ist Papiertütenmann!“ Natürlich war er Papiertütenmann, denn wer außer Papiertütenmann würde auch eine Papiertüte über seinen Kopf tragen, wo es nur zwei Gucklöcher gibt?
    Papiertütenmann anders zu nennen würde ja gar keinen Sinn ergeben. Auch wenn man sein Gesicht nicht sah, so war Papiertütenmann sehr groß, sehr muskulös und scheinbar nicht besonders helle. Doch mochten ihn die Leute hier, da er das gewisse Etwas hatte, bestimmt lag es daran, das auf der Papiertüte ein breites Lächeln unter den Gucklöchern mit Edding gemalt wurde.
    Woher genau Papiertütenmann herkommt weiß keiner, aber er selbst erzählt er käme aus dem West Blue, von der Insel Sharewood. Im South Blue war Sharewood nicht so sehr bekannt, außer aus der Zeitung, sodass durchaus auch der eine oder andere mit den nötigen Kleingeld mal in Sharewood eine Bestellung aufgab, besonders wenn die Arbeit viel Detail brauchte.
    Papiertütenmann hatte einen Gesellenbrief aus Sharewood, weswegen viele dachten, dass seine Geschichte plausibel ist. Also musste er echt etwas auf den Kasten haben. Ein Gesellenbrief war mehr, als die meisten anderen hier in den Docks vorweisen konnten. Doch so viel auch Papiertütenmann im Handwerk umsetzen konnte, so wenig konnte er es erklären. Er sprach stets von Männlichkeit, Eifer und den Grundzügen von Integralrechnung, auch wenn er nicht einmal einstellige Additionen berechnen konnte.
    Papiertütenmann erzählte auch von einen Bruder, den er aus Versehen besucht hat. Scheinbar war Papiertütenmann ein echter Mann der See, aber er hatte sich total verfranzt, weswegen er gerade auf der Suche nach einer Möglichkeit war, sich wieder mit seinen Nakama zu treffen. Diese sind scheinbar weit weg.
    Doch war der Job hier im Hafen nicht dazu da. Denn Papiertütenmann mag hier für Lohn arbeiten, aber sein besonderer Kumpel wurde seiner Aussage nach bei den ganz Großen der Firma Delphin, für die Papiertütenmann nun arbeitet, angestellt, um sich selbst und Papiertütenmann dann zurück eskortieren zu lassen.
    Wer dieser besondere Freund war? Das wusste keiner, aber Papiertütenmann sagte stets, dass der gute Freund bestimmt in nur wenigen Jahren zu einem besonders großen Krieger werden würde.
    „Lass Papiertütenmann doch.“, stöhnte Chimp, der Vorarbeiter. „Und wehe jemand baut hier den Mast falsch herum ein. Hey, Papiertütenmann! Kannst du bitte da fragen, wie es vorangeht?“
    „Klar!“ Papiertütenmann machte sich auf den Weg dorthin, wo Chimp gezeigt hatte, wo er ein fleißiges Arbeiterlein sah. Er strotzte dorthin und rief in seiner gewohnt lauten Stimme: „Alles klar, oder soll BORIS helfen?“
     
  3. Victor

    Victor Pirat

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    Wie er genau hier gelandet war, das war eingentlich ein rechtes Rätsel. Denn zuerst hatte er sich irgendwo auf einer Insel auf der Jagt nach einem Satanisten befunden wurde dann aber kurzerhand von einem recht speziellen Typen angeheuert. Und nun war er hier, was auch immer hier genau heissen sollte. Primär hatte man ihn angeheuert um sich einen Platz in einer der vielen Schmieden zu suchen und dort nach Lust und Laune seinem gelernten Handwerk nachgehen. Wer sonst ausser jemand aus den berühmten Schmieden auf Dark konnte wohl solche hochklassige Waffen als Massenanfertigung hinbekommen? Wirklich nach Arbeit war dem jungen Inquisitor aber nicht wirklich zumute, weshalb er einfach ein wenig durch die Gegend schländerte. Wenn jemand fragte, dann war er auf der Suche nach Materialien. Bis jetzt hatte es recht gut geklappt, immerhin war er nun scheinbar im Gefängnis gelandet. Einen Ort den er nicht wirklich gesucht hatte. Aber seinen Informationen von der Mondinsel aus musste sich hier auch eine kleine Truppe Satanisten befinden, die gegen guete Bezahlung angeheuert wurde. Was wohl hiess, dass er eine Aufgabe hier hatte. Denn Gottes Werk sollte verrichtet werden.
    Die suche an sich war bisher jedoch sehr mager verlaufen. Doch das sollte sich vielleicht sehr bald ändern. So sah er bei einem der Käfige eine sehr anziehende Lady. Violette Haare und scheinbar ein faible für Körperschmuck. Dazu noch schöne Rundungen viel besser hätte es nicht sein können. Definitiv keine der normalen Mädchen das man an jeder Strassenecke sah, sondern fast schon so etwas wie ein spezieller Wein, den man einfach kosten musste.

    Leider war gerade ein Strassenköter, oder was für eine Rasse der kleine Hund auch immer hatte angerannt gekommen und nicht weit entfernt der Meister dieser Promenadenmischung. Die folgende Szene war allerdings nicht gerade sehr erfreulich und mit dem Typen wollte er sich so offen auch nicht anlegen, das wäre viel zu nervig und wie es aussah hatte er auch die Kontrolle über diesen Bereich. Keine gute Idee wenn er unerkannt bleiben wollte. Dementsprechend lehnte er isch gemütlich ein wenig entfernt an eine andere Kiste und beobachtete das Schauspiel ruhig. Der Typ hatte eine Stimme, die man am besten damit nachmachen konnte, indem man mit einem Nagel über eine Wandtafel kratzte. Das war sogar für Victor ein wenig zu viel, weshalb er leicht die Augenbrauen hochhob und froh war, als es wieder zu Ende war. Noch wartete er einen kurzen Augeblick, bis die Lady ihn gesehen hatte, zwinkerte ihr leicht zu, und verschwand dann so gut es ging unauffällig. Er hatte echt keine Nerven für einen Streit mit dem Typen und seinen Hunden. Und vielleicht sollte er sich langsam wieder auf den Weg zu seiner Arbeit machen. Bevor ihn jemand zu sehr vermisste.

    Kurze Zeit später stand er wieder in dem Haufen der Handwerker, wobei der eine den anderen scheinbar in der Schulterbreite übertreffen wollte. Doch wirklich etwas gegen diesen Platz hatte er nicht, so war doch der Vorarbeiter ganz in Ordnung. Chimp machte seinen Job und diesen sogar noch gut, auch wenn das nicht viel daran änderte, dass der grösste Teil der Arbeiter ein Stück grösser waren als er. Es gab sogar ein paar Exemplare, wie zum Beispielt der Hühne, welcher mit einer Papiertüte auf dem Kopf herumlief, der dem selbst nicht gerade kleinen Victor doch noch um ein paar Köpfe mehr überragte. Gerade dieser ging nun durch die Menge und wollte scheinbar wissen, wie es voran ging. Zum Glück war das nicht Victors gebiet, von dem her konnte er recht wenig sagen. Denn mit dem Schiffba an sich kannte er sich kein bisschen aus. Weshalb er sich an eine freie Schmiede setzte, sein Oberteil auszog und begann das glühende Eisen zu bearbeiten. Vielleicht würde ihm ja etwas interessantes zu Ohren kommen, wenn einer der Handwerker von etwas interessantem erzählen wollte.
     
  4. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Die Sonne brannte im Nacken, die Arbeit war hart, der Umgang mit einander Rau und pures Testosteron schwirrte in der Luft zwischen den Zimmermännern die sich gegenseitig in nichts nachstehen wollten.
    Es war unkompliziert und genau Yukikos Welt auch wenn die Zimmerfrau selbst eher klein und süß wirkte zwischen den Männern. Doch es war das übliche Spiel, ein paar derbe Sprüche, ein paar Witze die sie über sich ergehen lassen musste und nachdem Sie dann das erste mal ihre Muskelkraft oder Können unter beweis gestellt hatte teilte sich die Menge in die Leute auf die sie einfach annahmen und die Leute die sie ignorierten. Damit konnte Sie relativ gut umgehen.
    Außerdem gab es gutes Geld. Das war auch der Hauptgrund warum die Shinin auf die Insel gekommen war, es konnte nicht schaden die Crewkasse etwas aufzupolieren und wenn man mal ehrlich war, war ihre Truppe einfach nicht wirklich dafür gemacht zu klauen.
    Da war die Antwort nicht schwer als das Angebot kam, obwohl es etwas seltsam war dass eine Frau und ein Pirat angeheuert wurde, die Tatsachen alleine waren schon seltsam aber in diesem Fall wohl eher eine glückliche Fügung.
    Yuki selbst war gerade dabei die letzten Handgriffe an einem der Schiffe vorzunehmen, damit es wieder Seetauglich wurde, als eine kräftige Stimme quer durch den Hafen donnerte. Sämtliche Handwerker blickten kurz auf um zu überprüfen ob sie angesprochen wurden, doch nur Yukikos Blick kreuzte den der Papiertüte?
    "äääh?!" die Zimmerin legte kurzzeitig den Kopf schief, entschied sich dann aber nicht auf die Papiertüte einzugehen, hatte bestimmt gute Gründe oder Langeweile.
    "Ne sind Fertig! Brauch also entweder ein neues Schiff oder ne neue Beschäftigung?"
    Bei den Worten ließ sie Ihr Werkzeug wieder an den vorhergesehenen Platz im Werkzeuggürtel zurück rutschen und stemmte die Arme in die Hüfte.
     
  5. Boris

    Boris Piratenkapitän

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    „Mehr Arbeit?“ Papiertütenmann drehte seinen papiertütigen Kopf herum und rief mit einer Stimme, die so vibrierte, als müsste sie durch eine Papiertüte wandern: „Ey! BORIS braucht richtige und noch mehr Arbeit!“
    „Dann warte, bis wir die Baumstämme gelegt haben, dann kannste das Schiff auch reinschieben!“
    „Baumstämme! So etwas braucht ein wahrer Mann nicht! Besonders nicht zu zweit!“
    Damit wandte sich der Mann mit der nicht genauer definierbaren Frisur herum and die Frau mit dem Kopftuch. „BORIS und du werden das Teil schon reinschieben.“
    Und so begaben sich die beiden zum Schiff, was noch auf einer Sandbank lag, gerade bereit vom Gerüst geschoben den Strand entlang ins Wasser geschoben zu werden. Die Geier haben schon das Gerüst aufgeräumt, die Spechte waren an den richtigen Stellen um die Seile die die Balken hielten durchzupicken, nun fehlte nur noch die Manneskraft alles wegzuschieben.
    Dazu sollte eigentlich zwei Elefanten benutzt werden, aber beide haben sich heute krankgemeldet. Weswegen nun echte Muckis das machen mussten. „BORIS nimmt links.“ Damit positionierte sich Papiertütenmann an der linken Seite des Hecks. „Gut, dass die heute wahre Männer hier haben, so wie BORIS und dich!“
    Die Frau schaute irritiert, richtiggehend blöd aus der Wäsche. Sie warf einen Blick nach unten, auf ihren Vorbau, und dann zurück Richtung Papiertüte. Dann verschränkte sie die Arme und fragte: „Verarschst du mich oder bist du blöd?“
    „Hä? BORIS versteht nicht. Die Augen von BORIS arbeiten wunderbar, selbst wenn BORIS durch die Papiertüte sehen muss.“
    Das brachte sie zum Lachen. „War nicht wörtlich gemeint. Ist schon gut.“ Sie spuckte sich einmal in die Hände und nahm ebenfalls Position am Heck ein.
    „Nebenbei, BORIS ist Papiertütenmann, ein waschechter Pira... Pizzalieferant!!!“ Er nickte sich selbst zu, wunderbar überzeugt von der eigenen Aussage. „Auf drei! Eins! Ähm...vier! Oder war es zwölf? BORIS hat das lange nicht mehr gemacht...“ Wie bei jeder Fähigkeit ist auch das Zählen eine, die je weniger sie benutzt wurde, immer weiter rostete.
    Jetzt musste ein wahrer Mann des anderen Geschlechts die Zügel in die Hand nehmen!

    Am Ende des dritten äußerst interessanten Charakters in dieser Versammlung, spich Chimp dem Vorarbeiter, ging es etwas lau zu. „Hey, Vorarbeiter! Jezz sagste mal was! Voll krass, wie die so gehen, was denn, und warum ist der Typ da halbnackt, ey, das stört mich voll bei der Arbeit!“
    „Erm... sorry, aber was hat das mit mir zu tun?“
    „Das Ding, Affenmann!“
    „Ich bin kein Affenmann...“
    „Wenn ich da hinschaue, Affenmann, dann werde ich ganz abgelenkt, diese sexy Brust und all dies Testosteron, das macht mich ganz wuschig! Und schau mal wie der Knabe da schwitzt, will der mich hier verführn, ey? No way!“
    „Bist du nicht auch ein Mann?“
    „Boy, hier herrscht Gleichberechtigung, was nicht geht für Frauen, geht auch nicht für Männer, echt jetzt! Also deswegen bist du Boy nun auch Girl!“
    „Ich kann dem echt nicht folgen...“
    „Geh mit ihm reden, bitch, du bist Vorarbeiter, Mann!“
    „Du behandelst mich aber wirklich nicht wie einen...“ Seufzend machte sich Chimp aber dennoch auf den Weg, Richtung des schwarzhaarigen Mannes mit den viel zu schwarzen Augen. Und roter Iris!
    Dieser arbeitete gerade an der Schmiede und machte die gleiche Figur, welches das Cover einer Broschüre eines Frauenmagazins schmücken könnte.
    „Erm...sorry, aber ich muss dich bitten das Hemd wieder anzuziehen...“
     
  6. Victor

    Victor Pirat

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    Gerade als Victor wieder ein paar neue Eisen in das Feuer legen wollte, kam der Vorarbeiter Chimp vorbei. Eigentlich nichts auf das er gerade Lust hatte, dennoch konnte er diesen schlecht wegen seinem Status als Vorarbeiter einfach ignorieren. Kurz wischte er sich den Schweiss von der Stirn, und wandte sich dann in einem Tonfall der recht klar machte, dass er das nicht wollte, an diesen. „Wie bitte? Warum denn das?“ Es war nun mal verdammt heiss so nahe bei den glühenden Eisen. „Jemand hat sich beschwert und möchte, dass du es wieder anziehst, da es ihn vom Arbeiten ablenke. Wärst du also bitte so nett? Es würde meine Arbeit wesentlich vereinfachen.“ Der junge Inquisitor verstand die Welt nicht mehr. Seit wann hatte sich denn bitte jemand davon ablenken lassen, wenn er oben ohne in der Schmiede stand? Hier waren doch beinahe ausschliesslich Männer. Aber irgendwie Tat ihm Chimp auch leid, wobei dieser ja nicht mal das Problem war, er hatte einfach die Arschkarte gezogen. Mit einem kurzen Blick in die Runde versicherte sich Victor, dass er wusste von wem die Beschwerde kam. Wenn er sich davon schon hatte ablenken lassen, dann konnte er sich auf etwas gefasst machen. Mit einem Lächeln im Gesicht wandte er sich an Chimp, „Ich kümmere mich schon darum keine Angst.“ Was so viel hiess wie danke ist ok, geh wieder und lass mich machen. Was dem Vorarbeiter auch wieder recht war, das Ganze war eh eine dämliche Sache mit der er ehe nichts zu tun hatte.

    Mit einem teuflischen Lachen, wandte er sich dem Beschwerer zu, und winkte ihm um sicher zu sein, das dieser aufpasste. Danach, nahm er eine Wasserflasche, die er in der Schmiede meistens dabei hatte, damit er nicht dehydrierte, und begann sich diese über seinem Kopf zu entleeren. Zuerst nur ein Teil, dann fuhr er sich damit durch die nassen Haare während er den Störenfried ansah und ihm dann zuzwinkerte. Als nächstes liess er das kühle Nass über seinen angespannten Oberkörper fliessen, sodass es in kleinen Strömen über seinen Torso in Richtung des Bodens lief. Kurz darauf strich er sich die Haare aus dem Gesicht und lächelte den Typen an, während er ihm mit seinem Finger zu verstehen gab, dass er doch näher kommen sollte.

    Ein wenig entfernt, fühlte sich der gestörte Arbeiter natürlich noch sehr viel mehr gestört, auch weil der Vorarbeiter scheinbar nichts hinbekam: „Ey man, diese Bitch kann doch echt einfach nichts. Der macht mich noch immer voll an. Und jetzt sogar noch mehr. Der will doch nur das eine diese Bitch.“ Wenn er gewusst hätte, was in Victor’s Kopf gerade vorgegangen wäre, dann wäre er mit der Aussage komplett richtig gewesen. Victor wollte gerade nur etwas, auch wenn das doch ein wenig etwas anderes war als er meinte. „Dem erteile ich jetzt mal ne Lektion, dass er sich nicht mit jemandem wie mir anlegen soll. Dem zeige ich was so ein Alpha wie ich mit ihm macht.“ Und genau das wollte der doch recht muskulös gebaute Typ auch machen. So ging er breitschultrig wie er halt war in Richtung der Schmiede, bereit ein wenig Druck abzulassen und mit seiner neuen Bitch zu spielen. So hatte er es sich zumindest vorgestellt, wenn man die untere Körperregion einmal genauer ansah.

    Kurze Zeit später stand er auch schon da, und begann schon in bestem Gehabe zu sprechen. „Ey man hey du wolltest es so, beschwer dich nicht wenn du damit nicht leben kannst. Du hast mich immerhin total verführt mit dem Ziel mich von der Arbeit abzulenken. Jetzt musst du auch mit den Konsequenzen leben.“ Victor hingegen wollte den Typen eigentlich nur loswerden. Aber wenn er schon dabei war, dann konnte er ihm auch eine Lektion erteilen. So drehte er sich um, so dass der doch recht erregte Typ ihn von hinten sehen konnte, wackelte ein wenig mit dem Arsch und warf ihm dann über die Schulter einen verführerischen Blick zu. Eigentlich musste sich Victor für das Schauspiel echt loben. Nicht nur, dass er absolut keine Lust darauf hatte mit dem Typen irgendwas zu machen, noch dass er nicht auf Typen stand war bei seinem Spiel erkennbar. „Oh Boy, du bist nachher sowas von fällig, wenn ich mit dir fertig bin kannst du ein paar Tage nicht mehr laufen.“ So folgte er Victor ein Stück und dieses Lüsterne gehabe sollte auch sein Verhängnis werden. Denn von einem Augenblick zum nächsten wandelte sich Victors verführerisches Lächeln in ein echt teuflisches. Schnell noch bevor der Typ reagiert hatte was los war, schnappte er sich ein glühendes Eisen aus dem Feuer seiner Schmiede und liess es dem Störenfried zwischen den Beiden hochschnellen. Noch bevor dieser den Schmerz realisierte, stieg bereits der Geruch von verbrannten Haaren und verschmorter Haut auf, worauf ein schmerzerfüllter Schrei aufstieg. In der Nächsten Sekunde war der Typ am Boden und wälzte sich darauf in der Hoffnung, dass der brennende Schmerz an seinen Kronjuwelen aufhörte. Wutentbrannt begann er darauf auszurufen. „Mann ey das tut höllisch weh, warum machst du so einen scheiss?“ Mit einem teuflischen Grinsen im Gesicht begab sich Victor in die Hocke vor dem Typen und sprach dann in einer Stimme die gerade laut genug war, dass der Störenfried es hören könnte. „Weil es mir sowas von egal ist, wenn du was von mir willst, aber in meiner Schmiede regiere ich. Zudem ist gleichgeschlechtliche Lust unnatürlich und somit eine Sünde, welche durch das Feuer geläutert werden muss. Von dem her sei froh, dass ich die mildere Variante genommen habe. Und jetzt verschwinde, bevor ich auf die Idee komme mit dem Ding,“ er hielt kurz das noch immer glühende Eisen hoch, „noch ganz andere Orte an deinem Körper zu erkunden und zu erforschen.“ Das sollte eigentlich als Warnung reichen. Der Störenfried sah das wohl auch, und scheinbar war ihm seine Lust deutlich vergangen, so breitbeinig wie möglich rappelte er sich auf und verschwand dann unter Flüchen in der Menge, während Victor sich weiter mit seiner Arbeit beschäftigte und zwar weiterhin ohne sein Hemd. Nass war er ja eh schon, dann konnte er es auch gerade am Feuer trocknen lassen.
     
  7. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    "Vier?!" Papiertütenmann hatte anscheinend dezente Probleme mit Zahlen.
    "Lassen wir das mal mit dem zählen, auf Drei macht das außerdem jeder..." grinste die Shinin deshalb. Für einen kurzen Augenblick hatte sie überlegt ob Sie Boris dass mit auf Drei zählen erklären sollte, aber so Erklärungen wie Drei ist die dritte Zahl oder kommt nach Zwei würden auch nicht sonderlich nützlich sein.
    Außerdem wollte die Zimmerin ihren aktuellen Partner auch nicht blöd da stehen lassen.
    "Bereit?" die Frage war zwar grundsätzlich überflüssig da sich die beiden Handwerker bereits Positioniert hatten und sich überzeugt von dem Vorhaben anblickten aber es war so eine Formsache nicht einfach sofort los zu kommandieren.
    "Jetzt!"
    Die zwei Muskelpakete stemmten sich gegen das Heck, die Schuhe gruben sich in den Sand und nach wenigen Sekunden begann sich das Schiff auf der Sandbank zu bewegen. Zuerst nur langsam, Zentimeterweise, dann wurden die Seile der Balken durchtrennt und die Geschwindigkeit nahm zu bis es schließlich vom Wasser umschlossen wurde wie es für ein Schiff auch gedacht war.
    Zufrieden mit sich selbst nickte Yuki.
    "Diese Bitch hat mir doch ernsthaft in die Eier …aaah…. dieses Miststück!"
    Ein sehr breitbeinig laufender Kerl, der sich mit der Hand schmerzverzerrt in den Schritt fasste und sich wohl dabei auch die ein und die andere Träne verkniff huschte fluchend hinter den zweien durch.
    "Was ist denn dem über die Leber gelaufen… bzw. wer?"
    Doch lange darüber nachdenken war nicht drin, denn hinter einem der Schiffe tauchte schon ein Zimmermann auf der die Situation ebenfalls gesehen und wohl falsch aufgefasst hatte und machte sich sofort auf den Weg zu der Shinin.
    "Was soll der Scheiß! Warum hast du dem Kollegen in die Eier getreten?!"
    "Hast du nen Schaden? Ich hab gar nichts gemacht!"
    Der Zimmermann zeigte Yuki den Vogel "Bla bla, nur eine Frau wäre so hinterhältig nem Mann in die Eier zu treten! und soviel davon latschen hier ja nicht rum!"
    Dann spuckte der Mann angewidert auf den Boden.
    "Verfluchte scheiße und wenn du dich auf den Kopf stellst und mit dem Arsch wackelst ich war's nicht, frag Boris der war die letzte Zeit bei mir!" Sie nickte in die Richtung von Papiertütenmann und verschränkte genervt von den Vorwürfen die Arme vor der Brust.
     
  8. Boris

    Boris Piratenkapitän

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    „Wer soll denn dieser BORIS sein, BORIS weiß überhaupt nicht, von wem du redest, immerhin ist BORIS ja Papiertütenmann, der Pira- Pilafpizza ausliefert!“ Papiertütenmann hatte wirklich und wahrhaftig nichts mit einer Person namens Boris zu tun, das wäre ja noch schöner!
    Der andere Mann hier war kleiner als Papiertütenmann, aber wahrscheinlich war Papiertütenmann eh der größte Mann der Insel, weswegen das ja auch nicht so schlimm war. Wer könnte sich schon mit dieser stolzen Größe schon messen? „...der Typ heißt Boris?“
    „Wie BORIS schon gesagt hat, ist BORIS Papiertütenmann.“
    „Also... Papiertütenmann, hat die Frau nun den armen Kerl in die Eier getreten?“
    „Was für eine Frau?“
    „Na, die da!“ Er deutete auf die Person mit dem Kopftuch, welches es mit dem Zählen auch nicht so genau sah.
    „Das ist ein Mann.“
    „Das ist klar eine Frau! Die hat Brüste!“
    „Das ist egal!“
    „Ne,ist es nicht?“
    „BORIS erklärt mal den kleinem Mann, was es bedeutet ein Mann zu sein. Ein Mann ist bereit, ein Mann ist stark, ein Mann jammert nicht. Man ist kein Mann, weil man etwas zwischen den Beinen hat, man ist ein Mann, weil man sich wie ein Mann benimmt und lebt! Und deswegen ist das hier ein weiblicher Mann, so einfach ist das.“ Es war schwer das Gesicht von Papiertütenmann zu lesen, da er nur Augenlöcher und ein draufgemaltes Grinsen hatte, aber in seiner Stimme schwang so viel Testosteron mit drin, dass diverse Zuhörer merkten, wie ihnen neue Brusthaare gerade wuchsen. „Und was ist mit dir, kleiner Mann? Benimmst du dich wie ein Mann?“
    „Hinterfragst du meine Männlichkeit?“
    „BORIS hat keine Ahnung was du meinst, aber BORIS kann sehen, dass du gerade nicht sehr männlich bist!“
    „Du Arsch!“ Der Zimmermann war zwar kleiner als Papiertütenmann und vielleicht nicht ganz der Schrank, aber er hatte massig vorzuweisen im Vergleich zu vielen anderen. Deswegen nahm er nun alles und schlug mit voller Wucht dem Papiertütenmann einen in die aufgemalte Fresse.
    Vielleicht wäre Papiertütenmann in der Lage gewesen, den Schlag zu blocken oder auszuweichen. Aber er nahm in voll hin. „Ein wahrer Mann nimmt das Gestrampel von kleinen Kindern hin, ohne davon beeindruckt zu sein.“ Die Papiertüte hing nun etwas schief, aber der Mann darunter schien nicht sonderlich beeindruckt zu sein.
    Die Person, die geschlagen hat, dagegen: „Ah-ahh. Au, au, AAAAAUUUUUU!“ Hielt sich die Hand, die sich aufgescheuert hatte, während das Handgelenk anschwoll.
    „Und ein Mann nimmt auch Schmerz hin, aber BORIS ist gewillt dem Jungen zu helfen und die Verletzung zu kühlen.“ Eine große Pranke nahm den Verletzten und schmiss ihn Richtung Meer. „Das sollte ausrei-“
    *Krach!*
    „Ups.“ Ja, der Mann ist gerade gegen das ins Wasser geschobene Schiff geschleudert worden und hat ein Loch in die Schiffswand dabei gerissen.
    Das könnte Ärger geben...

    Jemanden in die Eier zu treten war schon eine Schweinerei, aber jemanden die Eier zu verbrennen, das war eine regelrechte Beleidigung! Insbesondere für die anderen Schmiede, die nicht aus den Kopf bekommen konnten, wie gerade dieser Kerl eine Waffe aus einem Eisen herstellte, was schon an den Eiern eines anderen Mannes war... Wie sollte man das guten Gewissens an die Männer verteilen?!
    Doch genau deswegen gab es ja einen Vorarbeiter...
     
  9. Victor

    Victor Pirat

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    Sowas konnte doch nicht erlaubt sein, wo blieb denn da der Vorarbeiter, das geht zu weit! Oder so ähnlich klangen die Aufrufe, welche langsam laut wurden. So waren diese auch Victor klar nicht zu überhören. Doch waren ihm diese so herzlich egal wie es nur sein konnte. Wenn sie etwas von ihm wollten, dann sollten sie zu ihm kommen und dann würde man schon sehen was daraus resultieren würde. Vielleicht würde er dieses Mal rücksichtig sein, ein teuflisches Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus. Nein das würde er definitiv nicht. Er hatte kein Problem wenn ihn jemand blöd anmachte, aber auf diese Art, das war dann definitiv zu viel. Doch der Haufen würde sich dann schon wieder beruhigen, immerhin kam niemand weiteres zu ihm, wer würde denn so etwas nach der Atkion schon machen. Das war moralisch nicht verkraftbar, wenn man mitangesehen hatte, was dem armen Typen passiert war. Freiwillig wollte sich niemand dem Typen nähern, immerhin musste er echt verrückt sein, und kam vielleicht auch noch auf ganz andere Ideen. Und genau für solche Fälle gab es einen Vorarbeiter den man vorschicken konnte.
    Innert kürzestere Zeit hatte sich eine kleine Traube um Chimp angesammelt und wild mit Händen und Füssen Argumentierte. Gerade als er sich ein wenig zur Ruhe setzen wollte. Warum mussten die Arbeiter immer in seiner Abteilung solchen Raudau und Probleme machen? Das war einfach zu anstrengend. "Der ist doch Wahnsinnig, wer weiss was dieser in der Nacht mit uns allen anstellt?" Kam der eine Ausruf von einem der Arbeiter. "Das stimmt, der kann doch nicht mit uns schlafen... Das kann doch nicht euer ernst sein!" "Wo bleibt da der Arbeiterschutz?" "Gibt es gegen das keine Regeln" Gefühlt ging das noch wesentlich weiter, aber Chimp hatte schon länger abgeschalten, das war ja der reinste Irrenhaufen geworden. Und er wollte doch nur eine ruhige Kugel schieben. Warum war ihm das Schicksal nicht gnädig. "Also gut, ich rede mit ihm, und wäre es für euch in Ordnung wenn er einfach nicht bei euch schläft?" Das wäre wohl die schnellste Methode wieder Ordnung ins Lager zu bringen. Worauf nach einem kurzen zögern ein zustimmendes Raunen durch die Menge, auch wenn weiter einige Stimmen nach einer Bestrafung riefen. Was auch wenn man es von Chimp's Standpunkt aus betrachtete vollkommen absurd war. Seit wann würde man bestraft werden, wenn man sexuell belästigt wird und sich dann zur wehr setzt?

    Doch da musste Chimp durch, hoffentlich war er schnell damit fertig, und der Typ war genauso einverstanden wie letztes Mal. So teilte sich die Menge und Chimp wurde schon beinahe hindurchgeschoben. "So behandelte man heute einen Vorarbeiter, wo waren nur die guten alten Zeiten geblieben?" Nach ein paar Schritten stand er wieder vor dem zugegebenermassen recht komischen Typen, mit seinen schwarzen Augen und sprach ihn wieder an: "Ehm, tut mir leid wenn ich nochmal störe, aber hättest du echt kurz Zeit?" Wobei man ihm recht gut ansah, dass er sich besseres vorstellen könnte.
    Chimp hatte Victor so schnell nicht wieder erwartet. Immerhin hatte er sich doch um das Problem, wortwörtlich gekümmert. Dieser würde in den nächsten paar Wochen nicht mehr auf falsche Gedanken kommen. Dementsprechend leicht erstaunt drehte er sich zu ihm um und sah ihn mit gehobener Augenbraue an: "Klar was ist es dieses Mal? Wieder einer von der Sorte?"
    Sichtlich erleichtert, nahm es Chimp nun ein wenig gelassener als er feststellte, dass der andere scheinbar nicht wirklich auf einen Streit aus war. "Also die anderen wollen nicht mir dir zusammen schlafen, wäre es echt möglich, dass du hier draussen bei den Schmieden schläfst? Soweit ich weiss hat es bei deiner sogar ein kleines Zimmer mit einem Bett hinten drann. Es könnte ein wenig heiss sein, aber du bist dir das ja eh gewöhnt. Wenn es dir also nichts ausmachen würde...." Man konnte gut sehen, dass es ihm eigentlich nicht recht war so etwas zu fragen, aber er musste wohl für das Wohl der Arbeit. Deshalb fügte er schnell noch an "Natürlich nur für eine oder zwei Nächte bis ein wenig Gras über die Sache gewachsen war...."
    Damit hatte Victor definitiv nicht gerechnet, aber allgemein hatte er gegen ein wenig privatsphäre gar nichts einzuwenden, wenn es im Lager noch mehr von der Sorte geben würde, dann hätte er eine echt nervige Nacht vor sich. Was er gerne vermeiden wollte. Und das es hinter der Schmiede, die praktisch 24/7 lief, heiss sein würde, war an sich kein Problem, weshalb also das Angebot ablehnen? Dementsprechend schnell fiel die Entscheidung er würde hinter der Schmiede getrennt von allen anderen schlafen. "Klar ist kein Problem für mich. Könntest du mir aber dafür im Gegenzug verraten, für was wir das ganze Zeug eigentlich machen? Nur mal so aus Neugier...." Hinter dem normalen Ton, konnte man keine wirkliche Bedrohung oder so feststellen, es war mehr so in einem Nebensatz mal erwähnt, weil es ihn interessierte.

    Im nächsten Moment krachte es recht laut, und im Wasser sah man nun, das im Schiff nun ein grosses Loch in der Wand hatte und das obwohl es gerade erst fertig gestellt worden war. Chimp würde am liebsten diesen Tag einfach vergessen, wobei viel schlimmer konnte es ja nicht mehr werden. Schnell ging er zu der anderen Gruppe Arbeiter zu, die gerade ungläubig dastanden, weil jemand ihre gesamte Arbeit mit Menschen torpediert hatte. Mit einem leichen Seufzer rief Chimp in die Menge: "Könnte sich bitte derjenige bei mir melden, der dafür verantwortlich ist? Und die anderen holt mir das Schiff aus dem Wasser und repariert es." Es war echt nicht sein Tag.
     
  10. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Der Zimmerin wurde ja schon vieles an den Kopf geschmissen, sie sei unfähig, eingebildet, herablassend, gemein, arrogant, zickig und ähnliches. Aber bisher hatte noch nie jemand behauptet sie wäre ein Mann.
    Doch irgendwie gefiel ihr die Definition, vielleicht weil sie bei der Geschichte relativ gut davon kam oder weil Papiertütenmann einfach nicht voreingenommen vom Geschlecht war. Das ganze wurde nur noch davon übertroffen dass Boris diesen eingebildeten Idioten kurzerhand mit einem Freiflug in das Schiff donnerte.
    Über das ganze Gesicht grinsend stellte sich die Shinin zu Boris und klopfte dem Berg von Mann freundschaftlich auf den Rücken.
    "Irgendwie wirst du mir von Sekunde zu Sekunde sympathischer Großer!"
    Dass das fertig gestellte Schiff hierdurch ein großes Loch kassiert hatte war zwar blöd gelaufen aber selbst wenn Yuki es alleine nach Feierabend wieder reparieren müsste, war es dass alle male Wert. Wobei den Kerl selber rein zu schlagen, beziehungsweise liebevoll zu werfen, wohl die einzig noch machbare Steigerung gewesen wäre.
    Da kam auch schon der Vorarbeiter, es war ihm nicht zu verdenken schließlich müsste er für Ordnung sorgen und war hierfür bei der Bande auch definitiv nicht zu beneiden, aber dass gerade geschehene jetzt zu erklären könnte komplizierter werden?
    Der Verantwortliche sollte sich beim Vorarbeiter melden.
    Chimp war sein Name wenn sich Yuki richtig erinnerte, ein seltsamer Geselle zumindest was das Aussehen betrifft, aber ansonsten schien er eigentlich soweit umgänglich zu sein weshalb sich die Frau neben Boris auch direkt zu Wort meldete.
    "Der Verantwortliche wird sich vermutlich erstmal nicht bei dir melden."
    Chimp fragte etwas unsicher "Wa… Warum?"
    Doch die Zimmerin deutete auf das Loch in dem Schiff und zuckte leicht mit den Schultern
    "Naja weil der Typ voraussichtlich bewusstlos im Schiff liegt!"
    Eigentlich war es eine recht einfache Erklärung doch irgendwie war Chimp noch nicht ganz damit einverstanden.
    "Aber der wird sich doch nicht selbst durch die Schiffswand geworfen haben?!"
    Die Shinin verschränkte die Arme vor der Brust und legte den Kopf schief "Für so was muss man durchaus die Verantwortung übernehmen wenn man so blöd ist und meint einem 'wahren Mann' eine zentrieren zu wollen, findest du nicht?"
    Die Definition von Boris schien irgendwie in Ihrem Kopf hängen zu bleiben.
     
  11. Boris

    Boris Piratenkapitän

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    „Häh?“ Auch wenn Papiertütenmann durchaus das Gefühl hatte, dass er und die Kopftuchträgering prinzipiell gut miteinander klarkamen, sprach sie manchmal wirr: „Was heißt hier zentrieren? BORIS wiegt mehr als ein Zentner.“
    Aber was den guten Chimp anbelangt, so hatte er auch etwas zu sagen.
    Deswegen baute er sich zu voller Größe auf, plusterte die Muskeln, ließ einmal seine Muskeltitten aufgebähren und schaute auf den sehr haarigen Mann hinab: „BORIS tut es Leid!“ Und dann senkte er seinen papiertütenumhüllten Kopf. „BORIS wollte auf das Wasser zielen, doch BORIS hatte das Zielen vergessen.“ Gleiches konnte vom Hochheben gesagt werden, da der Hüne den anderen Mann mehr oder minder direkt vom Boden geworfen hatte.
    Doch das zu richten sollte kein Problem sein.
    Die baumstammartigen Arme begannen ein wenig zu schwingen, als der dazugehörige Mann anfing sich aufzuwärmen, um gleich ins Wasser zu springen. Dann kamen die Beine, selbst der Hals.
    Und da fiel es ihm ein: „Ah. BORIS kann nicht schwimmen!“ Konnte es sein? Dass nach gefühlten Jahren der Verleugnung der Papiertütenmann es endlich akzeptiert hatte, dass er von jenen besonderen Früchten gegessen hat und somit auch nicht mehr schwimmen konnte, etwas was scheinbar die halbe Welt und die gesamte Crew des Hünen versuchte ihm seit so langer Zeit zu erklären. „Sonst wird die Papiertüte nass und reißt.“
    ...seien wir mal fair. Das ist für die normale Hirnleistung des Papiertütenmannes ein erstaunlicher Befund, man sollte wirklich ihn dafür loben, dass er sich an dieses sehr wichtige Detail erinnert hat.
    Auch wenn der andere Grund fünfmal wichtiger und tausendmal ausschlaggebender war. Aber man sollte sich mit dem zufriedengeben was man hat, nicht mit unbegründeten Träumen.
    Doch natürlich waren auch Handwerker auf dem Schiff, immerhin konnte es ja nicht sinnlos treiben, wenn man es ins Wasser setzte. Sie warfen den Leuten am Land Seile zu, die es dann wieder auf die Sandbank zogen.
    „Da das nun geschafft ist und der kleine Mann die Reparaturen nun macht, was genau soll jetzt BORIS tun, erm...“, wandte sich der Mann unter der Papiertüte an den weiblichen Mann, da er es gewohnt war, von klügeren Leuten Ratschläge einzuholen. „'tschuldige, aber wie heißt du eigentlich?“
     
  12. Victor

    Victor Pirat

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    Die Traube der betrachter des Schauspieles wurde immer grösser, weshalb auch Victor beschloss sich unter die Leute zu mischen, mit einem anständigen Abstand zu allen, die etwas von im wollen würden. Auf noch so eine Anmache hatte er definitiv keine Lust gehabt, eine am Tag war schon zu viel für ihn. Dementsprechend hatte er sich zuvor sein luftiges Hemd wieder übergezogen und es einfach vorne offen gelassen. Die frische Luft war angenehm kühl im Vergleich zur brennenden Hitze der Schmiede. Chimp war auch da und hatte sich offensichtlich nach dem Schuldigen erkundigt, was auch durchaus Sinn machte.

    Aufmerksam hörte er der Erklärung des gut ersichtlichen offensichtlichen Weiblichen Handwerker zu, wobei der Fakt, dass hier jemand weibliches war schon recht an ein Wunder glaubt. Zumindest Victor’s Erfahrung nach tendierte der Haufen vor Testosteron strotzender Männer allgemein eher weniger dazu jemand weibliches in ihrer Mitte unangetastet zu lassen. Das alleine musste schon ein Indikator dafür sein, dass sie speziell war. Wobei ihm Chimp wieder leid tat, so hatte er die undankbare Arbeit herauszufinden, was geschehen war. Die Erklärung selbst war gelinde gesagt recht speziell. So sollte der Typ der offenbar im Schiff steckte selbst dafür schuld sein.

    So lernte man immer wieder etwas Neues. Das hatte zumindest ein recht intelligenter Typ mal gesagt. Der Lehre nach versuchte nun auch Victor etwas daraus zu lernen. Die Frage war nur was genau wollte er lernen. Das es scheinbar auch Handwerker gab die auf ihr eigenes Geschlecht standen und er deswegen seinen Oberkörper nicht mehr von der frischen Luft ? Das eine Papiertüte scheinbar ein Indikator für einen sehr speziellen Charakter sein konnte, dass es offensichtlich auch weibliche Handwerker gab die nicht als Pausenplatz gebraucht wurden, dass Leute so schnell übers Wasser rennen konnten, dass sie eine Schiffswand durchschlugen, oder das man auch eine Papiertüte für eine Persönlichkeitsstörung verwenden konnte? Viel zu viele Möglichkeiten, weshalb er es der Einfachheit halber auf später verschob und weiter zuhörte. Denn Papiertütenmann hatte etwas von Boris erzählt, wer zur Hölle auch Boris war. Die Reihe der kuriosen Dinge war damit aber noch nicht fertig, so konnte er scheinbar nicht schwimmen. Die Erklärung dazu klang aber im Vergleich recht lächerlich.
    Wie konnte man denn bitte nicht schwimmen und was war die Begründung, dass die Papiertüte nass werden würde. Warum er deshalb nicht schwimmen gehen konnte war Victor allerdings ein Rätsel. Es war ja nicht so, als ob der Körper darunter Wasserdicht war. Das Schiff wurde aber anderweitig zurück geholt. Sonst hätte sich Victor schon bereit gemacht eine Runde schwimmen zu gehen. Immerhin konnte er schwimmen und als Waffenschmied hatte er momentan eh nicht wirklich viel zu tun. Soweit er es gesehen hatte war lediglich der Rumpf beschädigt. Das hiess für ihn keine Reparaturen um die er sich kümmern musste. Wobei es ja sein konnte, dass er doch was helfen konnte. Sonst würde es recht langweilig werden in den nächsten Stunden. So schritt er auf die einzige Anwesende weibliche Person zu, wartete bis Papiertütenmann seine Ansprache, wenn man das so nennen wollte, gemacht hatte und klinkte sich dann ein: „Verzeihung ich habe mitbekommen, das du die Reperatur leitest, brauchst du dafür noch was spezielles?“ Es könnte ja sein, dass sie was brauchte um das Loch zu reparieren. Zudem war es noch immer besser als einfach nur rumzusitzen.
     
  13. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Das Schiff lag wieder auf der Sandbank, bereit um repariert zu werden, dass warf den gesamten Zeitplan zwar etwas nach hinten, jedoch noch nicht soweit als dass es bedenklich werden könnte.
    "Also gut, ist mir egal, repariert das Schiff ich schau mal wie ich euch beschäftigen kann dass es nicht mehr zu solch…. Komplikationen kommt. Ja?"
    Chimp war zu beginn des Satzes noch recht überzeugend, dass er am Ende jedoch noch die Frage anfügte bestätigte wieder einmal dass er einfach gerne jedem alles recht machte.
    Doch nach einem bestätigenden nicken der beiden Handwerker drehte sich der Vorarbeiter um und ging, vermutlich um zu schauen wo die zwei keine Konflikte auslösen konnten.
    Dann wandte sich Boris oder Papiertütenmann oder wie auch immer an die Zimmerin und fragte was er tun sollte bevor ihm auffiel dass er den Namen des weiblichen Mannes noch gar nicht kannte.
    "Yuki"
    Der Frau hatte bisher gar nicht bemerkt, dass sie sich noch gar nicht vorgestellt hatte, doch da dies nun korrigiert wurde konnte es auch direkt weiter gehen. Yuki betrachtete das Loch im Schiff und rieb sich wie so oft wenn sie nachdachte den Hals an der Stelle wo das Schlangen Tattoo saß.
    Dann klinkte sich ein weiterer Mann ein, ob sie noch etwas spezielles für die Reperatur bräuchte.
    Oh wei oh wei…. dem unheimlich aussehenden Typen wollte man als normal sterblicher Mensch Nachts auch nicht alleine über den Weg laufen, aber wenn er schon mal seine Hilfe anbot wäre die Frau schön blöd sie abzulehnen.
    "Ich bräuchte 7 Bretter a 2 Meter, ne neue Tube Holzleim, ne kleine Kanne Klarlack und drei Schleifblöcke fürs Schiff."
    Begann Yuki aufzuzählen "bekommst du alles im Lager drüben und falls dir unterwegs noch ne Flasche Bier begegnet die könnte ich für mich gebrauchen…. wäre super wenn du mir das organisieren könntest."
    Dann wandte sie den Kopf von dem Schiff ab und blickte dem fremden grinsend in die Augen "und wenn du danach noch zwei helfende Hände hättest fände ich das gigantisch."
    Mit einem klopfen auf den Rücken vom Papiertütenmann fügte sie hinzu "wir zwei hübschen entfernen solang die kaputten Bretter im Loch, bessern die Ränder neu aus und werfen den Clown aus dem Schiff."
    Und schon ging es an die Arbeit. Der Zimmermann welcher durch das Schiff geflogen war wurde heraus geholt und ins Krankenlager gebracht, Papiertütenmann und Yuki entfernten die kaputten Stellen und dann kam der Fremde mit dem angeforderten Material zurück, außer dem Bier, das begegnete ihm bedauerlicherweise für die Shinin unterwegs nicht.
    Das Loch wurde neu ausgebaut und befestigt, die Ränder und Oberflächen abgeschliffen und neu Lackiert, die Schaulustigen hatten sich in der Zwischenzeit auch wieder verzogen und nach ca. einer Stunde gut laufender Arbeit der dreien, sah man danach nicht mehr dass das Schiff unfreiwillig gelitten hatte.
    Der Lack müsste noch trocknen und dann könnte man es wieder zurück ins Wasser schieben.
    Dam kam Chimp zurück, passend zum Abschluss der Arbeit, er stockte kurz als er sah dass alle drei seiner Problemfälle zusammen arbeiteten aber das war ihm eigentlich mehr hilfreich als schaden, so musste er den Dritten im Bunde nicht erst suchen.
    "Gut, gut dass ich euch zusammen erwische. Es wurde beschlossen dass ihr drei ne neue Aufgabe bekommt." er fügte jetzt lieber nicht hinzu dass es auch allen anderen Arbeitern so ein kleines bisschen recht war die drei gesondert zu wissen, bei manchen mehr bei manchen weniger.
    "In Halle 9 liegt ein Plan, geht einfach rein, die Gorillas vor der Tür wissen dass ihr rein könnt, nehmt den Plan, überarbeitet ihn so dass es bei Benutzung nicht explosionsartig auseinander fliegt, dass ist nämlich bisher immer passiert und baut es, der Maßstab und alle wichtigen Infos stehen drauf."
     
  14. Event

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    Allgemein: Der Chef von Zoo hörte viel von dem, was in der Stadt passierte. Das war einer der Gründe, warum er Animapetrix auch mit eiserner Hand regieren konnte, weit über dem was ein Bürgermeister jemals machen konnte.
    Erst die Ressourcen sammeln, währenddessen alles solideren, jeder Schritt war für das starke Fundament das er wollte, um den South Blue zu erobern. Deswegen Kampfturniere, deswegen das Anheuern sehr fragwürdiger Leute, inklusive im technischen Bereich.
    Der Anführer von Zoo sah sich von seinem dreiköpfigen Stab umrundet, welche in ähnlichen Schatten gehüllt waren wie er selbst. Und einer von denen hatte gerade berichtet. „Entkommen?“, entfuhr es ihm. „Hubbs ist am entkommen?“ Der Warnruf wurde erst gerade eben gegeben, hat dem Ganzen eine neue Wende gegeben.
    Wenn Hubbs entkam, dann wäre alles zunichte, denn Hubbs war unwissentlich Teil von etwas viel Größeren. Wenn Hubbs entkam, dann würde nicht nur der leichte Weg versperrt sein, sondern auch noch weitere Hindernisse ihren Weg bahnen.
    „Operation 3. Ziel ist das Gefängnis.“ Operation 3, es waren zwei wichtige Punkte dabei: Die Vernichtung eines strategisch wunden Ziels und die Verwischung der Tat.
    Doch wozu hatte man Piraten als Verbündete? Es würde sehr dreckig und blutig werden, aber so etwas passierte manchmal einfach.

    Speziell: Als erstes kam das Krachen von Kanonen, welche ohne Warnung simpel voll Achtern haben. Von all den Schiffen die schon den Tag über vorbeifuhren, haben plötzlich drei von denen das Feuer eröffnet, während sie schwarze Flaggen hissten. Piraten.
    Ein Warnruf wurde laut am Hafen, weitergeleitet von Lautsprecherschnecken an hohen Pfosten: „Warnung! Piratenangriff!“ Eine weitere Salve übertönte den Rest, die Kugeln schlugen in ein Gebäude ein, welches danach mehrere Male erneut explodierte, eventuell wurde ein Schwarzpulverlager dort erwischt.
    Leute von der Stadtgarde rannten zum Hafen, schrien etwas, aber eine weitere Salve störte das Ganze, diesmal traf sie das gerade reparierte Schiff. Danach riefen sie aber aus: „Piraten! Mitten in der Stadt! Hier!“ Sie verteilten schnell Überwürfe an jene die sich bei der Rettung der Stadt beteiligen wollten. Diese würden sie als Helfer der Stadt ausweisen.
    Auch wenn die Leute in der Montur der Stadtgarde alles andere als Offizielle waren...
     
  15. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Die Anweisungen waren dem Grunde nach klar verteilt, die Zimmerin und die übrig angesprochenen Handwerker blickten gerade auch zu besagtem Gebäude, welches die Halle 9 darstellte, als Kanonenschüsse über den Hafen donnerte und nur Sekunden darauf in die besagte Halle einschlugen.
    Es krachte und knallte, dann explodierte die Halle ohne von außen ersichtlichen Grund. Natürlich konnte sich jeder Handwerker denken, was in der Halle zum Großteil gelagert sein musste, damit eine solche Explosion zustande kommen konnte.
    Weitere Kanonenkugeln peitschten durch die Luft als ein Warnruf ertönte "Warnung! Piratenangriff!"
    Dann begann Chaos im Hafen auszubrechen, die überwiegende Zahl der vorhandenen Handwerker machten sich auf den Weg ihren eigenen Hintern zu retten. Diejenigen die nicht die Flucht ergriffen wurden Überwürfe gegeben um gegen die Piraten vorzugehen.
    Dann krachten weitere Kanonen in das gerade wieder frisch reparierte Schiff, das Schiff hatte heute keinen guten Tag erwischt, kaum war es fertig wurde es wieder zerstört.
    Und genau das war der Moment für Yuki um sich unauffällig zu verdrücken, Sie würde nur ungern Bekanntschaft mit einer Kanonenkugel machen, als Pirat selbst der etwas fragwürdigen Stadtgarde zu helfen um Piraten in der Stadt zusammen zu treiben wäre vermutlich auch nicht die beste Idee, weiter arbeiten unter Beschuss stand ebenso wenig zur Diskussion und Chimp der Vorarbeiter war sowieso schon im Chaos verschwunden.
    Zwei einfache Schritte rückwärts genügten bereits um in den herum irrenden Menschen unterzugehen und sich zügigen Schrittes aus dem Hafen zu entfernen.
    Ihr Ziel, irgendwo an einem unauffälligen Fleckchen unterzutauchen bis das Chaos beseitigt war, mit der ernsthaften Absicht sich einfach nirgendwo einzumischen um es einmal ausnahmsweise aus solch einer Situation herauszuschaffen ohne in Schwierigkeiten zu geraten.
    Immerhin war der Spiralschädel nicht bei ihr, vielleicht würde genau das ihre Chancen erhöhen den Schlamassel zu umschiffen?
    Zumindest war das Ihre Hoffnung als die Silhouette der Frau in einer der Gassen aus dem Hafen heraus verschwand.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Feb. 2017
  16. Victor

    Victor Pirat

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    Gerade hatte er seine Anweisungen bekommen und sich Victor gerade auf den Weg machen wollte, erklang ein ihm viel zu gut bekanntes Geräusch. Das Zischen von Kanonenkugeln die durch die Luft flogen und alles was diesen im Weg standen durschlugen oder zumindest eine ordentliche Delle hinterliessen. Schon viel zu oft hatte er diese Geräusch über der Mondinsel gehört, viel zu oft mitbekommen was passierte, wenn diese mit einer gnadenlosen Wucht einschlugen. Der Fakt, dass es scheinbar das Munitionslager getroffen hatte machte es nicht viel besser. Aus der Stadt waren nun Soldaten der Stadtgarde an den Strand gekommen, als gerade die nächste Salve das frisch aus dem Wasser gefischte Schiff Seeuntüchtig machte. Wäre ja zu schön gewesen, wenn man mit dem Material das hier stand das Feuer hätte erwidern können. Wobei die Kugeln für seinen Geschmack ein wenig zu gut trafen. Es konnte natürlich auch gut sein, dass es einfach purer Zufall war, andernfalls roch das schon nach einem falschen Spiel. Die Garde hatte unterdessen Überwürfe verteilt, so dass diese nicht versehentlich für Angreifer gehalten wurden. Natürlich bekam auch Chimp der gerade noch dastand auch einen auch wenn dieser sich zuerst wehren wollte: „Ich bin nur ein Vorarbeiter kein Soldat….“ Wobei sein Einwand recht schnell niedergeschlagen wurde. „Das ist mir egal, du siehst so aus als könntest du kämpfen also mach das auch!!“ Da war der Typ auch schon verschwunden, weshalb er sich umsah und dabei auch Victor entdeckte, dem er gleich auch einen Mantel in die Hand drückte „Du wurdest gerade befördert, und bist jetzt offiziell Teil des lachenden Delphin, dem bewaffneten Arm der Delphin Corp.“ Sehr begeister war Victor davon nicht, aber was hatte er schon für eine Wahl. Worauf Chimp einen entschuldigenden Blick aufsetzte da er niemanden hineinziehen wollte und fügte ein „Sorry ich kann das nicht alleine machen also brauche ich deine Hilfe.“ Womit er Victor keine grosse Wahl liess, so machte er sich zusammen mit Chimp auf den Weg den Angriff zurück zu schlagen, auch wenn beide nicht wirklich vorhatten zu kämpfen.
     
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