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Einen Sprung voraus!

Dieses Thema im Forum "Blicke in die Vergangenheit" wurde erstellt von Beubo, 2. Feb. 2016.

  1. Beubo

    Beubo Active Member

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    Das folgende muss sich wohl irgendwann unbestimmt vor der Ankunft von Beubos Bande auf der Grand Line, beziehungsweise ihrem erreichen des Rivers Moutain zugetragen haben....

    Yukiko hatte sich letzten Endes doch dazu entschieden, bei den Beubos "full time" ein zu steigen und so segelten unsere Freunde ab jetzt wirklich gemeinsam unter der Piratenflagge. Alle an Bord freuten sich über die Entscheidung der Shinin und so wurde also ein Willkommenstrunk veranstaltet, der am Ende länger an zu dauern schien, als es auch nur einer der Bande für möglich gehalten hätte! Sogar Ark und Beubo waren ebenfalls dabei und trugen ihren Teil zur guten Stimmung bei.
    Nach der Feier, die viel kürzer war, als man es von Piraten eigentlich her kennt, aber dennoch ausgiebiger, als man es den Beubos eben zugetraut hätte, mussten sich die Freunde nur dummer Weise einem neuen Problem stellen: Mit einem Mal waren praktisch jede Vorräte von allem aufgebraucht!? Niemand konnte sich am Ende so richtig daran erinnern, wie es dazu kommen konnte, doch lange Rede kurzer Sinn, die Beubos mussten Einkaufen gehen. Unweit Ciencias wurde also ein bewohnte Insel angesteuert.....

    Es war Mittagszeit und das Wetter angenehm und warm - Typisches South Blue Klima eben, wie Beubo immer wieder brummelte, während er in Akatajas Schatten hinter dem groß gewachsenen Schwertkämpfer her stapfte. Dem Piratenkapitän stach es nach dem saufen im Kopf und die grelle Sonne schien ihn mit ihren hellen, regelrecht stechenden Strahlen triezten zu wollen. "Erklär's mir noch mal, Aka, wie ist das Fleisch abhanden gekommen?" Akataja antworte ruhig: "Ich erinnere mich auch nicht mehr genau, doch es hatte etwas mit dir, Ark, einer Wassermelone und, ich glaube, einer Reihe von Hockern zu tun..." Beubo seufzte und ließ die Schultern hängen. Es war schon peinlich, dass sie sich alle nicht mehr darauf besinnen konnten, wie die Vorräte weg kamen. Aber wie hieß es noch so schön? "Wer saufen kann, der kann auch arbeiten! ... Hat mein Meister immer gesagt."
    "Sehr gut," bestätigte Yukiko, welche hinter Akataja und Beubo her lief, "Da hat der Mann Recht!" Die drei hatten sich freiwillig gemeldet, an Land zu gehen und einzukaufen. Yukiko würde die Einkaufsliste führen, Akataja wurde zum Schatzmeister auserkoren (er trug das Geld bei sich) und Beubo musste mit, weil er nun mal der Kapitän war. Abgesehen davon würden zwei Hände mehr die was tragen auch nicht schaden, hatte Tanith gemeint. Letzterer blieb an Bord der Carpie zurück und bewachte das gute Stück, bzw. den immer noch schlafenden Ark - die Beubos hatten etwas außerhalb angelegt, um am Hafen kein Aufsehen mit der Piratenflagge zu erregen. Tanith hatte vorgeschlagen, den Lappen einfach abzunehmen während des Aufenthaltes, doch Beubo war strickt dagegen gewesen! Lieber nahm er den Extra langen Weg zur Stadt, bzw. dem Markt auf sich, als sein Symbol zu verstecken. "Appropos...", Beubo erinnerte sich wieder, wer er seit kurzem offiziell war und straffte sich daher, um wieder voll gestreckt zu laufen. Ein kurzer Check, ob der neue coole Kapitänsmantel noch so auf den Schultern saß, wie er sollte und ein Grinsen schmiegte sich um Beubos Lippen - vor Stolz auf das gute, rote Stück, versteht sich.
    Bisher hielt er sich hinter Akataja, weil ihm die Leute in der Stadt von alleine Platz machten, Yukiko übrigens auch, nur Beubo rannten sie leeren Auges um. Dies und natürlich die Kopfschmerzen trugen also nicht wenig zu Beubos schlechter Laune zu. "Konzentriere dich, Spiralschädel, lass dich nicht so herumschubsen. Die Menschen merken, wenn einer "schwach" ist.", belehrte die Shinin Beubo. Sie meinte es sicher nicht böse, doch Beubo gab ihr ratschlag im Augenblick nicht besonders viel und murmelte bockig: "Pffft, lass uns einfach einkaufen und gut ist. Ja? Was also zu erst? ... Wie schauts mit Äpfeln aus? Ich hab Bock auf Äpfel!" Der Kapitän nahm einen Stand mit wunderbar süß und rot aussehenden Früchten ins Visier und steuerte auf diesen schnurstracks zu.
    Dort angekommen ließ er das ausgelegte Obst auf sich wirken, inhalierte die frischen Aromen und freute sich beiläufig, dass es hier nicht so überlaufen war... da viel Beubo ein kleines Kind auf, dass versuchte an die Äpfel in der Auslage zu gelangen. Jedoch war das schwarzhaarige, zerzauste Mädchen zu klein und kam einfach nicht ran. Beubo lächelte der Kleinen zu, packte einen Apfel vom Stand und gab das Obst an den Knirps weiter. "So bitte. Jetzt brauchst du nur noch zu..." WUSCH! Das Kind war einfach weg gerannt! "... ... ...zu bezahlen? Plötzlich packte eine große starke Hand nach Beubos Arm - es war der Ladenbesitzer: "Und wie gedenkst du diesen Apfel zu bezahlen?" Beubo antwortete wahrheitsgetreu, was in diesem Fall einfach mal keine gute Idee zu sein schien: "Äh, ich hab kein Geld, aber...!!?" Akataja hat welches kam nicht mehr hervor, weil der Verkäufer Beubos Arm auf den Ausstelltisch knallte und ein großes Messer zog, um Beubo eindeutig die Hand abzuschlagen! "Weißt du denn nicht, wie man hier zu Lande Diebe bestraft!?"
     
  2. Akataja

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    Akataja hatte nichts gegen den Konsum von Alkohol, gerade wenn es darum ging wichtige Ereignisse zu feiern, wie zum Beispiel den Beitritt von Yukiko zur Crew. Das ganze war zwar etwas verwirrend, weil Yukiko schon seid Noträdamm dabei war, aber es war auf der anderen Seite auch logisch. Jeder Mann und auch jede Frau war dazu in der Lage auf ein Schiff zu gehen, aber es erforderte viel Mut und Entschlossenheit, sich selbst Pirat zu nennen und dazu zu stehen, dass war auf jeden Fall einen guten Schluck wert.
    Vielleicht war dieser Schluck auch zu viel? Der Morgen, nach dieser Nacht, war der ruhigste Morgen, den Aktaja auf dem Schiff erlebt hatte. An diesem Morgen hatte er sich nicht dazu entschlossen, wegen dem Training früher aufzustehen /vielleicht werde ich einfach zu alt für’s Trinken?/. Er konnte nicht für Ark reden, aber zumindest hörte er auch kein Training vom Deck und an diesem Tag kam er sich sehr empfindlich vor, was Lärm anging. Es ging ihm aber besser, nachdem er noch ein Stündchen vor sich hin gedöst hatte und sich an Deck des Schiffes einen Eimer Meerwasser über den Kopf geschüttet hatte.
    Onkel Vince sagte immer, dass Kopfschmerzen zu den Zeichen einer guten Party gehörten, unter anderem zumindest. Ein weiteres Anzeichen fiel Akataja wieder ein, nachdem er zum Frühstück wollte /was ist mit unseren ganzen Vorräten passiert?/. Keiner schien sich genau daran zu erinnern, auch wenn es überall spuren gab, die Küche sah aus wie ein Saustall. So konnten sie nicht zur Grand Line fahren. Zum Glück wusste Aka noch wo in etwa sie waren, nachdem die Küche und der Speisesaal wieder einigermaßen aufgeräumt waren breitete Aka seine Seekarten aus „Wir sind ganz in der Nähe einer kleinen Insel wo wir nochmal einkaufen können… sollte relativ sicher sein, soweit ich weiß, kommt da nur ein oder zwei Mal im Monat ein Schiff der Marine vorbei, die Insel ist zu uninteressant für die meisten Piraten.“ So viel konnte Aka noch zusammen kriegen, auch wenn das dumpfe Pochen in seinem Kopf vielleicht ein paar Informationen durcheinander brachte oder gar verschluckte?
    Die Insel war schnell angesteuert und der Plan stand auch schnell, Tanith und Ark blieben auf dem Schiff und die anderen drei gingen auf Landgang. Akataja bewunderte die Entscheidung seines Kapitäns, lieber die Fahne wehen zu lassen und länger unterwegs zu sein, als sie abzunehmen /Das ist echter PiratenStolz… ob Sterling sowas auch tun würde? Für seinen taktischen Vorteil hätte er doch sofort und jeder Zeit die Flagge der Marine abgenommen oder das Schiff gewechselt…/.
    Akataja hatte das Geld bei sich, das fand er gut, das bedeutete, dass wenigstens sein Kapitän ihm vertraute. Bevor es los ging musste noch eine wichtige Sache geklärt werden, die drei hatten gerade das Schiff verlassen da sprach Yukiko aus, was Aka sich auch schon dachte „Also gut Jungs, keinen Aufstand, okay? Schön unauffällig“ sie sah kritisch und abschätzend die beiden Männer an „keine Kämpfe, keine Dummheiten und“ sie sah mit scharfen Blick zu Aka „nichts kaputt machen!“ damit waren die beiden einverstanden, schön unauffällig. Pirat sein war schön und gut, aber man musste es nicht unbedingt jedem auf die Nase binden /zumindest jetzt noch nicht./
    Auf dem Weg zu dem Markt ging noch alles gut. Aktaja ging voran, den Kopf voll mit Tagträumen von dem Tag, an dem die Leute voller Respekt und Bewunderung zurückweichen würden, wenn die berühmt und berüchtigten Piraten umher gingen. Einige hätten auch Angst, aber das waren nur die, die für den Bruchteil der Sekunde daran dachten, sich ihnen in den Weg zu stellen. Die Vorstellung war vielleicht etwas romantisch, aber Aktaja war davon überzeugt, dass sie viel mehr Leute lieben als hassen würden /oh ja, sie werden uns wie echte Helden feiern, ob sie Blumen werfen werden? Ganz bestimmt! Und die Frauen? Oh ja die Frauen, die werden/ "Erklär's mir noch mal, Aka, wie ist das Fleisch abhanden gekommen?" riss der Kapitän Aka aus seinen Gedanken. Aka musste sich nur ganz kurz wieder sammeln und erklärte Beubo noch einmal, was er sich zusammen reimen konnte, aus den Spuren, die sie gefunden hatten und den paar Dingen, an die er sich noch erinnern konnte.
    Auf dem Markt waren doch viel mehr Leute, als er gedacht hatte, aber das war nicht schlimm, Akataja war größer als die meisten hier und behielt locker den Überblick. Er sah sich etwas um und entdeckte einen Stand auf dem Blumen verkauft wurden, sowas hatte Aka noch nie verstanden, wenn doch überall Blumen wuchsen, warum sollte man dann für welche bezahlen? /Auch wenn die da hinten ganz schön bunt sind… solche Blumen werden sie dann zu unseren Füßen werfen… und uns schenken. Ob viele Kinder zu uns kommen, um ein Autogramm auf unsere Steckbriefe zu bekommen? Ach ja, mein Steckbrief, ich hoffe es wird ein gutes Bild… ich sollte mir auf jeden Fall einen Spitznamen zulegen. Die wirklich berühmten Piraten haben Spitznamen auf ihren Steckbriefen, Stiernacken McCoy, blutgieriger Jack, Haru das fliegende Schwert, betrunkene Klinge Tanos…/ viele dieser Spitznamen stammten von den Steckbriefbildern oder den besonderen Angewohnheiten der Piraten, irgendwo am Rande erinnerte sich noch daran, wie er und seine damaligen Kollegen neue Steckbriefe durchsahen und einer den Namen „Nagetier Boris!“ ausrief, aber das wurde dann doch abgeschmettert /Was für einen Namen werden sie mir wohl geben? Vielleicht Riesenklinge Mojo? Akataja der Wind des Schicksaals? Akataja das er tödliche Stahl Mojo? Ich befürchte wenn es nach den Marinesoldaten geht, werden sie mich eher als „Deserteur“ Mojo oder „Überläufer“ Akataja benennen./ „Hey Käptn, was glaubst du was“ Aber Aka stand schon allein da, wo waren denn plötzlich die anderen hin? War er so in Gedanken gewesen? /Scheiße…/
    Akataja sah sich hektisch um, er fand schnell eine Traube von Menschen, die sich um einen Obststand gesammelt hatte und sein Gedanke war gleich /der Kapitän!/
    "Weißt du denn nicht, wie man hier zu Lande Diebe bestraft!?" tönte es von dem Stand über den Marktplatz und Aka sah einen massigen bärtigen Obsthändler, der die Hand des Kapitäns gepackt hatte und mit einem großen Schlachterbeil herum fuchtelte. Es wäre für Aka leicht gewesen, hier einzugreifen, aber so wie Beubo ihm vertraute, musste Akataja ihm vertrauen und nachdem, was er von seinem Kapitän auf Ciencia gesehen hatte, wusste er, dass der Kapitän sich im Notfall auch mit Gewallt selbst befreien konnte. Aber es wäre unfair gewesen, sich nicht zumindest zu melden „Hey Käptn!“ rief Akataja über die Köpfe einiger Schaulustiger hinweg und alle sahen zu dem fast zwei Meter großen Mann mit dem schwarzen Mantel und den langen Platinhaaren „brauchst du ein bisschen Hilfe hier bei?“ Beubos Gesicht sah schon ein wenig weinerlich aus, fand zumindest Akataja, es erinnerte ihn ein wenig an das Gesicht, dass der Kapitän damals machte, als er auf Lohen genäht wurde. Aber Beubo schluckte das einfach herunter und schüttelte mutig den Kopf „nein! Ist nicht nötig!“ rief er aus. „Hey! Willst du hier etwa Ärger machen?“ Rief der dickliche Ladenbesitzer zu Akataja und richtete das Beil auf ihn. Aka musste innerlich über das Messer und die Drohgebärde Lachen, er lehnte sich dann nur mit verschränkten Armen an einen Baum „nein, nein… beachtet mich gar nicht, ehrwürdiger Herr des Obst und Gemüses, Gebieter über die Vitamine… macht ruhig weiter.“
     
  3. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Der simple und doch geniale Plan hier einfach kein aufsehen zu erregen und unauffällig einkaufen zu gehen, ging mal wieder gnadenlos nach hinten los. Doch was hatte man anderes erwarten können.
    Da Käpt'n Spiralschädel Lust auf Äpfel hatte war er auch recht schnell zu dem Stand einige Meter neben Ihnen verschwunden und die Zimmerfrau bekam gerade noch genug mit um zu verstehen, dass Beubo für den Diebstahl des Mädchens verantwortlich gemacht werden sollte.
    Im Gegensatz zu Akataja war Yuki nicht geduldig genug um sich das Spiel mit anzusehen und zu beobachten wie sich Beubo aus dieser Situation heraus reden wollte.
    Da die Shinin nicht so unverschämt sein wollte bei Akataja das Geld, welches er verwahrte, zu suchen, griff Sie in ein paar Taschen Ihrer Arbeitskleidung. Dort befand sich so gut wie immer ein klein wenig Geld, zwischen Nägel, Schrauben, sonstigem Kleinzeug und seit kurzem der Luftpost von Tanith, welche Sie jedoch eigentlich schon wieder vergessen hatte.
    Sie wurde nach wenigen Sekunden fündig und ging daraufhin Zielstrebig zu dem Verkäufer, dabei schob sie die Menschen die sich inzwischen wie eine kleine Traube vor dem Stand versammelt hatten einfach bei Seite.
    "Hier dein Geld!" mischte sich Yuki, nachdem sie neben Beubo angekommen war, in das Geschehen mit ein und streckte dem Obstverkäufer das Geld entgegen. Die Augen des Verkäufers verengten sich ein wenig, er rümpfte die Nase, kräuselte seine Schweinchen Rosa Lippen und beäugte die Frau etwas argwöhnisch. Entweder war er etwas enttäuscht davon dass er dem Wuschelkopf jetzt keine Hand abschlagen durfte oder er misstraute der Situation einfach im allgemeinen.
    Eines war sicher, sie müsste Beubo beibringen wie man seinen Mann stand und nicht wie ein hilfloses, verwirrtes, kleines Kind verunsichert durch die Welt schritt. Mit festem Blick schaute sie den Verkäufer weiter an "Es gibt jetzt genau zwei Varianten, entweder du lässt unseren Kollegen los und nimmst das Geld und wir trennen uns friedlich oder wir regeln das nicht ganz so friedlich und das wird dir mehr weh tun als uns."
    Dann legte ihr Gegenüber das Messer bei Seite, griff nach dem Geld und ließ Ihren Käpt'n los, bevor es hier zu weiteren Auseinandersetzungen oder Streitigkeiten kommen konnte schob die Zimmerfrau Beubo auch schon vom Stand weg zu Akataja und ging einige Meter weiter, so dass sie nicht mehr im Sichtfeld standen.
    "So werter Herr Spiralschädel."
    Beubo machte sich nach dem Gesichtsausdruck zu urteilen wohl schon für eine Kopfnuss bereit.
    "Das üben wir jetzt erstmal…."
    Der verständnislose Blick und die drei rot leuchtenden und blickenden imaginären Fragezeichen die über seinem Kopf schwebten, oder die man sich dort zumindest sehr gut vorstellen konnte entfleuchten der Frau ein Seufzen.
    "Es sollte einfach nicht sein, dass sich unser Käpt'n aus dem Weg schubsen lässt beim laufen und bei solchen Situationen keinen Respekt des Gegenübers bekommt. Du hast nen beschissenes Auftreten, das verfeinern wir jetzt und lassen dich dann einkaufen und schauen ob du das ganze umgesetzt bekommst."
    Sie wollte beim besten Willen nicht sein ganzes Verhalten ändern auf Dauer, er sollte nur wenn es wirklich darauf ankommt nicht gerade den Eindruck eines weinerlichen Kindes vermitteln.
    Es war auch mehr ein Beschluss der Frau als ein Vorschlag. Immerhin stand Beubo schon sehr aufrecht, zwar etwas steif, aber immer noch besser als ein in sich zusammen gefallenes Häufchen Elend, darauf konnte man aufbauen.
    "Aufrecht stehen….. Kopf nach oben…. mach dich Breit blas dich auf…. Schultern nicht hängen lassen du bist ein Mann keine Memme…." begann Yuki die Anweisungen und beobachtete die Umsetzung die gar nicht mal so schlecht war "…. du brauchst nen sicheren stand…. und verdammte Hünerkacke, schau nicht wie so ein getretener Chihuahua, Blickkontakt halten keine Zweifel aufkommen lassen, sei ne Bulldogge…."
    Mit verschränkten Armen schaute sich die Shinin das Ergebnis an, es hätte schlimmer sein können. "Gut und jetzt gehst du mir einkaufen und zwar …."
    Sie blickte sich einige Sekunden um dann erhob Akataja die Stimme "Dort." und hob die Hand zu einem sehr schäbig aussehenden Laden. Die Fenster waren abgedunkelt, zumindest die, die noch ganz waren, ein Riss war in der Tür, welcher sich fast über die gesamte Länge streckte. Durch die kaputten Fenster konnte man jedoch auch nicht viel mehr erkennen, es war ein gedämpftes Licht in dem Schuppen und kleine Rauchschwaden schwebten aus den Löchern heraus. Die Shinin nickte grinsend zur Bestätigung… Dort.
     
  4. Beubo

    Beubo Active Member

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    Yukiko übergab Beubo also die Einkaufsliste und Akataja seinem verdutzten Kapitän die Berry. Mit sanften Druck auf seinen Rücken beförderten ihn dann beide schließlich Richtung Gammelladen... Und ehe Beubo sich versah, stand er dann auch schon an der Eingangstür des Geschäfts. Allein, wohl gemerkt, denn Akataja und Yukiko hatten es sich wie angekündigt unweit der Bruchbude bequem gemacht. Sie vermittelten selbstverständlich den Eindruck, als wäre nichts weiter dabei, hier einkaufen zu gehen. Doch Beubo sah das ganz anders! Er schluckte ein ums andere Mal hart, während er langsam aber sicher seine Hand hob, um nach dem scheinbar uralten Türknauf zu greifen. Der Laden machte ja schon von außen einen unsagbar unheimlichen Eindruck, wie mochte es dann erst drinnen aussehen? Klick. Klick. Beubo rüttelte wiederholt am Türknauf doch nichts passierte. "Abgeschlossen...?", fragte Beubo kleinlaut, sich selbst kaum bewusst, dass er flüsterte, "Tja zu dumm, dann versuchen wir's eben später noch mal. Oder am besten gar nicht.." Doch da hatte sich der Kapitän der Beubos zu früh gefreut. Kaum ließ er vom Öffner ab, da schwang die morsche Tür wie von Geisterhand auf. Ganz langsam und unheimlich knarzend, wohlgemerkt! Nervös suchte Beubo sofort Unterstützung bei seinen Freunden, doch diese erwiderten seinen nach Hilfe flehenden Blick lediglich mit aufmunternden Gesten, die wohl so viel zu bedeuten hatten wie "du packst das schon" oder "mach endlich". Also blieb dem Struppelkopf nichts anders übrig und er trat ein...
    Im Laden selbst war es verhältnismäßig warm. Und stickig. Und vor allem anderen: "Herrje, was stinkt hier denn so? Büärks!" Beubo woberte, kaum war er über die Türschwelle getreten, ein fauliger, fast schon Brechreiz erregender Geruch entgegen. Der Duft lag wie ein dicker Teppich im Raum und schien beinahe schon greifbar zu sein!? "Sie wünschen?", meldete sich eine kratzige Frauenstimme aus der hintersten Ecke des Ladens - Beubo erschrak ziemlich, wie zu erwarten war! Dann machte er die Urheberin des Kommentars aus: Eine glubschäugige, kleine Frau rührte mit einem massigen Kochlöffel in einem großen Eisenkessel scheinbar Suppe um. Sie musste uralt sein, dass verrieten Beubo ihre an Papier erinnernde, faltige Haut und strähniges, schneeweißes Haar. "Ach du Donner! Jau, äh, sorry, ich wollte nicht stören!" Er war drauf und dran, sich um zu drehen und zu gehen, da knallte die Eingangstür plötzlich zu! Oder besser gesagt sie wurde zu geknallt: Nämlich von einer zweiten alten Frau, klein und buckelig war sie und trug dünnes rotes Haar zur schau. "Liebe Schwester, ich glaube, der junge Mann hat etwas gegen deine Kochkünste!" Beubo gaffte zwischen den beiden Weibsbildern hin und her, wedelte beschwichtigend mit den Armen herum und versuchte sich tüchtigst zu entschuldigen: "Ich, äh, nein, ich sollte nur, ich meine, ich muss was einkaufen und hier war keine Schlange, ich meine hier stand keine an!?" Die beiden Alten tauschten auf Beubos Erklärungsversuche Blicke aus und kicherten dann gemeinsam drauf los. Beubo erschauderte, so mussten Hexen lachen. "I-Ich muss dann mal...!", entschuldigte sich Beubo eilig und wollte sich an der rothaarigen vorbei stehlen. Diese jedoch schnappte sich frech die Einkaufsliste aus Beubos Hand. "H-hay!", protestierte der Kapitän doch er wurde ignoriert. Mit hastigen Schritten wieselte die bucklige alte Frau zur Gegenüberliegenden Wand und legte einen Schalter um. PENG! Mit einem Mal wurde es taghell in dem Raum - die Frau musste einen Lichtschalter benutzt haben! Beubos Augen brauchten etwas Zeit, um sich an das Licht zu gewöhnen... Während er damit kämpfte seine Sicht zurück zu gewinnen, las die rothaarige laut Yukikos Liste vor. Stichpunktartig predigte sie dabei die einzelnen Artikel und die glubschäugige Schwester kommentierte mit "Hamwanich. Hamwanich! HAMWANICH!?"
    "Sieht so aus, werter Kunde, dass wir nichts haben, was auf Ihrer Einkaufsliste steht." Dafür habe die aber scheinbar alles andere, was es gibt! dachte sich Beubo, der inzwischen wieder sehen konnte. Der ganze Raum war voll gemüllt mit verstaubten Relikten, Antiquitäten und seltsamen Krimskrams, den Beubo zu keiner Kategorie so wirklich zuordnen konnte... darüber hinaus stand da dann noch der Eisenkessel, der mindestens so groß war wie Beubo selbst. Der stinkende Geruch quoll Unzweifelhaft aus dem Topf hervor. "Können wir sonst noch etwas für Sie tun?", wollte die umrührende alte Frau wissen, als Sie bemerkte, wie Beubo die beiden Schwestern erneut anstarrte. "Äh, nicht, wenn sie mich nicht zu einem harten Piraten machen können, aber bitte im Sonderangebot. Hahaha!", Beubo lachte über seinen Witz, die beiden alten fanden es allerdings nicht wirklich lustig. So schien es, denn sie tauschten nur wieder seltsame Blicke aus. "Äh, sorry, ich wollte nicht unhöflich sein..." Beubo schämte sich in diesem Augenblick sehr. Er war sich dessen bewusst, dass er gerade wohl nicht nur tierisch unhöflich war, sondern darüber hinaus auch mal wieder auf der ganzen Linie versagte... so würde er es niemals schaffen, ein Kerl zu werden wie Akataja und Yukiko! "...Naja, im übertragenen Sinne, jedenfalls." "Wie bitte?" "Ach nichts, nichts. Ich muss jetzt wirklich gehen!"
    Dieses Mal kicherten die alten Hexen und boten Beubo folgendes unglaubliches Geschäft an: "Wir können dich zu einem echten Piraten werden lassen. Aber das kostet!" Beubo war aus irgend einem Grund ganz Ohr.
    "Aber sei gewarnt, ein echter Pirat hat Courage"
    "Das ist gut!"
    "Und ein echter Pirat ist skrupellos!"
    "Das ist schlecht..."
    "Ein echter Pirat weiß, was er will!"
    "Das ist gut!"
    "Aber ein echter Pirat ist auch blutrünstig!"
    "Das ist schlecht..."
    "Ein echter Pirat ist stark und gibt niemals auf!"
    "Das ist gut!"
    "Ein echter Pirat, nimm sich, was er braucht!"
    "..."
    "..."
    "..."
    "... ...kann ich jetzt gehen?", Beubo war es leid geworden, dem Märchen glauben zu schenken, doch die Frauen schrien wie aus einem Mund: "Nein warte! Trink von dieser Brühe und dein Wunsch wird dir erfüllt!" Beubo war bis hier hin höflich geblieben, doch um nichts in der Welt würde er diese widerliche Suppe runterschlürfen, nur um zwei alten Frauen einen Gefallen zu tun. Die beiden Hexen erkannten in Beubos Körpersprache, dass er wohl ablehnen würde, also fingen sie an zu heucheln: "Ohhhh! Was hat dieser junge Mann uns an der Nase herumgeführt. Unsere kostbare Zeit verschwendet - wir haben sogar extra das Licht eingeschaltet, obwohl wir uns die Stromrechnung gar nicht leisten können!" Dann seufzten und verdrückten sie sich sogar ein Paar Tränen... Beubo konnte also gar nicht ablehnen, oder? "Äh, okay, o-kay! Ich nehm ja schon einen Löffel. Aber dann gehe ich." Die alten freuten sich und sofort waren die Krokodilstränen weggewischt: "Das kostet aber was!" "Wie viel?" "Wie viel hast du denn dabei?" Beubo nannte den beiden alten den Betrag, und zu seinem "Glück" reichte alles, was er dabei hatte gerade so für einen Löffel Zaubertrank.....

    Einige Zeit, nachdem die Tür zugeknallt war, trat Beauregard wieder aus dem dunklen Laden heraus. Yukiko und Akataja gesellten sich sofort zu ihrem Kapitän. Sie wollten wissen, wies gelaufen ist und was er alles bekommen hatte: "Der Laden bot nichts an, was auf der Liste stand, C’est la vie~" Yukiko zuckte mit den Schultern, freute sich jedoch scheinbar, dass ihr Kapitän es durchgezogen hatte. Dann wollte Akataja das Geld zurück haben. "Sorry, das hab ich alles für Suppe ausgegeben. Schmeckte scheuslich, aber jetzt geht's mir besser." Beauregard Null strich sich seine Haarmähne stur über den Kopf, so dass die Haarpracht jetzt ungewohnt glatt am Kopf lag, während Akatajas und Yukikos Gesichtszüge entgleisten! Letztere brüllte nach einer Schrecksekunde: "Spiralschädel!?" und wollte ihrem Kapitän wie gewohnt eine über ziehen! Beauregard ging jedoch cool in eine schneidersitzartige Hocke und entkam Yukikos Kopfnuss dadurch. "Nenn mich nicht immer so. Das nervt! Außerdem: Wenn wir etwas brauchen..." Beauregard beäugte sich ein Paar Leute, die gerade an der kleinen Piratengruppe vorbei liefen. Kurzerhand schnappte er einem der Passanten überraschend gekonnt den Geldsack vom Hosenbund, "Nehmen wir es uns einfach. Wir sind schließlich Piraten." Mit diesen Worten ließ Yukiko und Akataja links liegen, ging zurück zum Apfelstand und tippte dem Verkäufer auf die Schulter. Jedoch, bevor sich dieser umdrehen konnte, packte Beauregard den Mann am Hinterkopf! Der Teufelsmensch verwandelte seinen Arm in eine Sprungfeder und donnerte dann mit voller Kraft den Schädel des Verkäufers auf seinen Stand, so dass dieser splitternd und krachend zusammenstürzte!? "Jetzt sind wir Quitt, Arschloch!"
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Apr. 2016
  5. Akataja

    Akataja Pirat

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    Aktaja fand es zuerst merkwürdig, aber er erkannte Yukikos Absicht schnell, ihr Kapitän hatte tatsächlich ein kleines Training in Sachen Durchsetzungsvermögen nötig. Für den großgewachsenen Schwertkämpfer war das nie ein wirkliches Problem gewesen, viele Leute waren allein von seiner Erscheinung so eingeschüchtert, dass sie es gar nicht wagten ihn anzusprechen /das kann Vor- und Nachteile haben… vielleicht hatte ich deswegen noch nie eine richtige Freundin?/ aber das war weder der richtige Ort, noch die richtige Zeit für solche Gedanken. Zudem ging es hier ja nur um einen einfachen Einkauf /da kann doch nichts schief gehen, oder?... oooh, ich hoffe nur das wird kein großer Fehler…/
    Taja fand schnell den richtigen Ort, ein schäbiges altes Haus, aber es war dennoch bewohnt, das erkannte man ganz schnell an dem Rauch, der aus dem Kamin kam. Wer so wohnte, der wollte zwar gefunden werden, aber nicht, dass jeder einfach eintritt. Akataja hatte in seiner Marinezeit das Schiff so gut wie nie verlassen, außer auf Lohen, aber von solchen Orten hatte er viel gehört, wahrscheinlich eine Absteige für Verbrecher, Raufbolde, Diebe und Mörder, die sich nichts anderes Leisten oder erlauben konnten /Piraten schlafen einfach auf ihrem Schiff… ich bin froh ein Pirat zu sein./ Die Besitzer solch einer Absteige musste selber Tough sein, sie haben schon alles gesehen und sind auf alles vorbereitet, bei solchen Leuten kriegt man kein Fuß auf den Boden, wenn man sich nicht durch zu setzen weiß, das war der richtige Ort für den Kapitän „Dort.“
    Der Kapitän verschwand hinter der alten Tür und während Aktaja sich versuchte vorzustellen, wie wohl der Besitzer aussah /bestimmt wenigstens zwei Meter groß, mit einer Axt… oder wenigstens eine Keule… oh! Und ihm fehlt ein Auge!... und ein Bein! Ob er die bei einem Kampf verloren hat, oder von einem Tier angegriffen wurde? Oh ich wette der Kerl kennt tolle Geschichten, hoffentlich erzählt er dem Kapitän welche, ich würde schon gerne wissen, wie es so ist, wenn einem ein Bär das Bein abbeißt… ich wünschte ich wäre mitgegangen./ gingen er und Yukiko zu dem Brunnen auf dem kleinen Marktplatz, hier was es einigermaßen schattig und kühl und sie konnten das Haus im Auge behalten, in dem ihr Kapitän war, im Notfall hätten sie also schnell eingreifen können.
    Nun stand er also da, allein mit Yukiko. Wann war er das letzte mal allein mit Yukiko? Ist das überhaupt schon mal passiert!? Was sollte er jetzt tun? Einfach schweigend warten? Das schien ihm unpassend, im Normalfall war das voll sein Ding, aber dann waren auch immer noch andere Leute da, mit denen man sich an seiner Stelle unterhalten konnte. Ein wenig nervös wurde er schon /ich versuch einfach mal was zu sagen, kann ja nicht schwierig sein…/
    „Also….“
    „hm?“
    „hm?“
    „hast du was gesagt?“
    „nein, nein… alles okay.“
    Das war nichts /wie geht sowas? Legna ist immer toll darin gewesen, was würde er tun? Ja genau, ein Thema! Ich brauche ein Thema… aber was für ein Thema? Irgendwas was sie interessiert… vielleicht… Lass mal nachdenken… ich weiß! Sie ist doch Schiffszimmermann… aber davon habe ich keine Ahnung…/ er musterte sie kurz von der Seite /vielleicht… rote Kopftücher? Was ist das denn für ein Thema? Okay, okay, okay… bleib ruhig Aka… du kannst das… sieh genau hin! Es ist doch offensichtlich, es muss offensichtlich sein!!!/ Über Aktajas Stirn liefen mittlerweile Schweißperlen, man sah ihm an, das er angestrengt nachdachte. /Ja ich weiß!! Sie ist doch eine Frau! Also… worrüber reden Frauen? Ich kenne ja nicht viele Frauen… eigentlich nur Yukiko… und die ist ein Schiffszimmermann… sollten Frauen nicht eigentlich andere Sachen machen? Nähen… Kochen… Schminken... Kinder zur Welt bringen? Ich kenn mich da überhaupt nicht aus./
    Er sah wieder kurz zu ihr herrüber, sah aber sofort wieder weg als sie herrübersah, dann sah er wieder hin, sie sah zurück und wieder hin und zurück, das Spiel ging ein paar mal, dann schrie sie ihn an:
    „WAS!?
    „was?“
    „Hab ich was im Gesicht?“
    „nein?“
    „was zur Hölle ist dann los!?“
    /Schnell! Schnell! Schnell! Also gut, sie ist eine Frau… und Zimmermann also.../
    „pffff… ehm… also… wie wäre es wenn wir das Hauptsegel der Carpi… schminken?“
    peinliche stille und ein Wind der einen ausgetrockneten Busch an den beiden vorbei rollen ließ
    „du weißt, dass ich keine Hemmungen habe dich hier in der Öffentlichkeit zu Verbrügeln?“
    „….ja…“
    „…“
    „…“
    „also?“
    „alles okay... ich halt einfach die Klappe.“
    Akataja musste es sich eingestehen, dass dieses „smaltalk“Ding eine eindeutige Schwäche war. Aber zum Glück wurde er aus dieser peinlichen Lage befreit, von Beubo der wieder aus dem Gebäude herauskam. Aber er benahm sich merkwürdig, er sprach merkwürdig /was bedeutet denn bitte dieses „Pest ja wie“?/ und dann beschwerte er sich über Yukikos liebevollen Spitznamen und wich ihrer Faust auf, die ja bekanntlich voller liebevoller Erziehung für die Jungs war.
    Aber das alle war gar nichts im Vergleich zu dem was dann geschah. Beubo ging zu dem Obsthändler zurück und
    „Bang!“
    schlug den überraschten Mann mit dem Kopf in seinen Obststand "Jetzt sind wir Quitt, Arschloch!" Yukiko und Aktaja konnten das wohl beide nicht fassen und beiden rastete beinahe der Unterkiefer aus, soweit war er nach unten geklappt /was zur Hölle ist denn hier los?/ Taja hatte genug Romane zu lesen um sich für so eine Situation Erklärungen zurecht zu legen /Sonnenstich? Es ist warm, aber nicht so warm… Böser Zwilling!! Nein, jede Teufelsfrucht ist einzigartig und hier haben wir es eindeutig mit dem Mann zu tun, der von der… wie heißt die Teufelsfrucht des Kapitäns? Vater meinte jede Frucht hätte einen Namen… oh ich weiß! Boing-Boing-Sprung-Frucht! Das klingt doch sehr griffig… konzentrier dich! Hier passiert irgendwas./ Der Kapitän winkte Akataja zu sich, während er sich den Geldbeutel des ohnmächtigen Obstverkäufers nahm „ehm… käptn?“ „Du trägst das.“ Beubo zeigte auf ein Fass voller Äpfel „ich verstehe… nicht ganz?“ „wir brauchen doch Vorräte… da, Vorräte.“ „Aber das wäre doch… Diebstahl?“ „hallo? Pirat?“ Dann kam ein Keuchen von dem Obsthändler, der sich wieder aufrichten wollte „was zur? Hat der noch nicht genug?“ Beubo drehte sich wieder zu dem am Boden liegenden Verkäufer, während sein Handgelenk wieder zur Sprungfeder wurde. Die Leute auf dem Markt wurden nervös, noch nicht nervös genug um in Panik zu fliehen, aber es kamen schon Rufe wie „was machen die da?“ „Jemand muss dem Mann helfen.“ „Ruf doch mal jemand die Polizei!“ /der wird doch nicht…? Nein, nein, Käptn mach dich nicht unglücklich!/ Taja legte eine Hand auf Beubos Schulter „Wir sollten vielleicht lieber gehen.“ „was?“ „die Leute werden nervös, wie sollten abhauen.“ „Willst du jetzt die Befehle geben? Bist du jetzt der Kapitän oder was!?“ „w-was? Nein, darum geht es doch gar nicht, ich finde nur“ „Denkst du, du bist stärker als ich?“ „was?“ Beubo strich die Hand von seiner Schulter „das bist du nämlich nicht… also riskier es erst gar nicht!“ Der Kapitän drehte sich wieder zu dem keuchenden dicken Mann am Boden, dem schon eine erhebliche Menge an Blut aus dem Kopf lief. Er erhob seine Faust und die Feder stauchte sich wieder /verdammt! Der will ihm wirklich den Rest geben!/ Akataja ergriff wieder die Schulter seines Kapitäns, aber noch eher er etwas sagen konnte schlug ihm der gestauchte Spiralschlag in den Magen. Der Mann mit dem silbernen Haar wirbelte bei seinem Flug quer über den Marktplatz viel Staub auf und zertrümmerte einen Stand an dem Kristallglas verkauft wurde. Zum Glück war hier alles sehr zerbrechlich und Aktajas Ledermantel war dick genug, damit kein Splitter hindurch kam. Dennoch spürte Aka langsam warmes Blut über sein Auge fließen, während er zwischen den Trümmern am Boden saß, seine Blicke auf den Kapitän fixiert, keuchend knurrte er „Großer Fehler…“
     
  6. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Das Hauptsegel der Carpi schminken, es war ein Vorschlag, der um ehrlich zu sein absolut bescheuert war. Die Zimmerfrau kam auch nach dem Gespräch, oder dem Versuch eines Gespräches nicht über diesen Vorschlag hinweg. Sein ernst konnte es nicht sein und er wirkte auch etwas nervös oder unbeholfen. Doch darum galt es sich nicht zu kümmern, denn es sollte nicht das seltsamste des Tages bleiben.
    Das durchaus seltsamere war, dass sie soeben mit dem Gesicht im Dreck lag, Ihr Käpt'n hatte sich tatsächlich Ihrer erzieherischen Maßnahme widersetz und gleichzeitig klargestellt dass sie das in Zukunft lassen sollte.
    Jeder Atemzug wirbelte etwas feinen Dreck und Staub auf und mit jedem Atemzug wurde sie unsicherer ob sie Ihrem Kapitän die Birne einschlagen sollte oder ob die Frau stolz sein sollte. Auf der einen Seite hat er nur umgesetzt was sie verlangte, auf der anderen Seite hat er dies in eine so dermaßen überzogene Rolle hinein gespielt, dass es beinahe eine Beleidigung ihrer wirklich gut gemeinten Absicht war.
    Wollte der Spiralschädel seiner Zimmerfrau eine Lektion erteilen? Dass sie ihn nicht ändern sollte? Würde Beubo soweit denken? So komplex denken?
    Yuki schielte wieder zu Beubo zurück, der soeben dem Apfelhändler 'Manieren' beibrachte. Würde Ihr Kapitän wirklich soweit gehen? Einen, nun ja mehr oder weniger Unschuldigen verletzen, nur um etwas zu beweisen? Dafür hätte er doch bestimmt ein zu gutes Herz.
    Als jedoch Beubo, der liebenswerte, gutgläubige, naive und treudoofe Beubo Akataja eine zentrierte und zwar so dermaßen, dass dieser quer über den Markt flog war endgültig klar dass irgendetwas faul war.
    Dem Schwertkämpfer schien es soweit ganz gut zu gehen, er blutete zwar ein wenig, aber rappelte sich gerade wieder auf und sein Blick sagte, dass er dies nicht auf sich sitzen lassen wollte. Yuki hoffte nur dass Akataja Ihren Käpt'n lang genug in Schach halten würde.
    Sie rappelte sich in dem entstehenden Tumult auf und machte sich auf dem direkten Weg zu dem herunter gekommenen Laden in den Sie Beubo zuvor geschickt hatte. Sie musste herausfinden was vorgefallen war, was ihn verändert hat oder ob sie sich doch in Ihm getäuscht hat und er tatsächlich ein skrupelloses Arschloch war?
    Sie hämmerte gegen die Tür, welche kurz darauf aufschwang und Dunkelheit preis gab, ein kurzer Blick zurück zu Beubo, dann verschwand Sie in dem heruntergekommenen Haus mit einem mulmigen Gefühl im Magen und mit einem Knall flog die Tür wieder zu und verriegelte sich.
     
    Beubo gefällt das.
  7. Beubo

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    In dem kleinen Laden:
    "Heute ist ja vielleicht ein Andrang, liebe Schwester!~", kicherte die die eine alte Frau an der Tür, während die zweite wie gehabt in ihrem eisernen Bottich eifrig umrührte, als gäbe es kein Morgen. "So wie schon lange nicht mehr, meine beste!~" Beide Weiber lachten ein bilderbuchartiges Hexenkichern, dennoch schienen sie die scheinbar verdutzte Yukiko scharf im Blick zu behalten: "Wie können wir dir weiter helfen, gutes Kind?"
    Die Zimmerfrau kniff misstrauisch die Augen zusammen und redete, wie es nun einmal so ihre Art zu sein schien, erst gar nicht um den heißen Brei herum: "Mein Freund war gerade hier drinnen... was habt ihr mit ihm angestellt?!" Die alten Weiber grinsten breit und tauschten miteinander verschwörerische Blicke aus. Yukiko bemerkte das natürlich und beschloss allen Anschein nach, sich gar nicht erst auf der Nase herumtanzen zu lassen: "Raus damit! Was habt ihr gemacht?!" "Eifersüchtig?", stichelte die Frau am Topf. Sie hatte inzwischen aufgehört um zu rühren und striff den großen Holzlöffel am Kesselrand ab. Yukiko rollte genervt mi den Augen, so, wie sie es des öfteren tat und wandte sich stattdessen der Oma an der Tür zu... KLICK! Das Licht ging plötzlich aus und die Zimmerfrau stand im Dunkeln! Überrascht straffte Yukiko ihren Körper, denn sie rechnete scheinbar instinktiv mit einem Hinterhalt - und ihre Vorahnung sollte sich tatsächlich bewahrheiten! Zuerst ergoss sich etwas heißes über die Shinin! Die Flüssigkeit roch übel nach Gewürzen und obwohl das Gebräu zäh und erhitzt schien, verbrühte sich Yukiko zum Glück nicht, so unangenehm die Erfahrung auch sein mochte... KLONG! Anschließend veränderte sich die Akustik im gesamten Raum! Es fühlte sich außerdem auf merkwürdige Art und Weise so an, als wäre das Zimmer geschrumpft. Plötzlich hallte Yukikos Atem von den näher gerückten, Eisernen Wänden wieder und es war verdammt heiß geworden... "Warte. Eisenwände?", fiel der Zimmerfrau der Groschen, doch es war zu spät: Ohrenbetäubender Lärm brach über sie herein, als die beiden Hexen von außen mit Werkzeugen auf den Kessel Schlugen, welchen sie über Yukiko gestülpt hatten. Der Krach ging durch Mark und Bein und tat am ganzen Körper weh!

    Marktplatz:
    Yukiko hatte wohl nicht damit gerechnet, von zwei verrückten Alten angegriffen zu werden! Doch auch vor dem mysteriösen Laden ging es drunter und drüber: Aktaja und Beauregard lieferten sich einen recht heftigen Schlagabtausch und zogen dabei den gesamten Marktplatz in Mitleidenschaft. Zu Anfang meinte sich Akataja bestimmt noch im Vorteil und hielt sich daher zurück. Statt seinen durchgedrehten Kapitän und Freund mit dem Schwert zu attackieren, hielt er stattdessen mit einer Holzplanke gegen, die der Schwertkämpfer aus einem Laden heraus gebrochen hatte... doch anders als Akataja, schien Beauregard sich kein Bisschen zurück zu halten! Der Spiralenmensch schien nach wie vor wie ausgetauscht und versuchte wirklich, Akataja zu besiegen - ohne Rücksicht auf Verluste! Der meiste Kollateralschaden war im Grunde auf Beubos Ruchlosigkeit zurück zu führen! Der Kapitän bediente sich, ganz anders als Akataja, keines wirklichen Kampfstils und schlug und trat daher wie wild um sich, ständig darum bemüht, Mojo zu erwischen! Im Grunde galt ein solches Verhalten sicher zu Akatajas Vorteil, doch Beubos Teufelskräfte machten die ganze Sache dann doch wieder kompliziert: egal wie weit der Schwertkämpfer von Beubo entfernt war, dieser konnte entweder ohne große Mühe durch enorme Kunstsprünge aufholen oder seinen weißhaarigen Jetzt-Feind dank der Reichweite seiner Spiralattacken eine verpassen! "Jetzt Reichts!", protestierte Beubo wütend und schien dabei wie in Trance, so programmiert klang er in seinem Zorn. Akataja stimmte seinem Kapitän, wenn auch mit einem gewissen Unterton in der Stimme, zu - er machte einen Satz auf Beubo zu, holte mit dem Brett aus und knallte es dem tobenden Beauregard vors Gesicht!
    Ein Volltreffer! Es knallte laut, ein ekliges Knacken war zu hören und... und... Beauregard stand ohne Kopf da!? Akataja realisierte, dass er zuviel Kraft in den Schlag gesteckt haben musste - er hatte Beubo am Ende buchstäblich den Kopf von den Schultern gehauen!!? Im Schock ließ er die Tatwaffe fallen und starrte den leblosen Körper seines Freundes an, der jetzt einfach so dastand. Doch plötzlich ertönte ein fieses Lachen und es handelte sich dabei unverkennlich um Beauregards hustenes Kichern. Akataja verstand die Welt nicht mehr und BAM! Beubos Kopf, schnellte hinter dessen Rücken hervor und verpasste Akataja eine fette Kopfnuss! Beauregard hatte seinen Hals in eine Sprungfeder verwandelt und einfach nach hinten umknicken lassen!
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juli 2016
  8. Akataja

    Akataja Pirat

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    Irgendwie hatte Taja schon gehofft, dass der Kapitän sich wehren konnte, aber dieser Kampf hatte einige Überraschungen, obwohl der Schwertkämpfer die Fähigkeiten des Teufelskraftnutzers bereits kannte. Er hatte es zum ersten mal mit einem Gegner zu tun der Teufelskräfte besaß und wäre dieser jemand nicht auch noch sein Kapitän und einer seiner Freunde gewesen, so hätte er diesen Kampf ehrlich genossen. Aber hier war er zu sehr besorgt jemanden weh zu tun, dem er gar nicht weh tun wollte, auch wenn dieser jemand eine Gefahr für ihn und seine Umwelt war. Schon nach kurzer Zeit war ihm klar, dass er sich nicht mehr zurück halten konnte, er musste seinen Freund ausknocken, ein heftiger Schlag auf den Kopf würde reichen, aber es war natürlich auch sehr Riskant für den Kapitän. Taja musste es einfach tun, der Kapitän würde sich selber nicht verzeihen können wenn er jemanden schaden würde.

    Bam!

    Der Schlag war präzise und kräftig, vielleicht sogar zu kräftig? Wo war Beubos Kopf plötzlich hin?

    BAMM!!

    Ach da war er! Der Kapitän hatte seinen Hals kurz vor dem Aufschlag in eine Sprungfeder verwandelt und die Kraft, die Taja in den Schlag gepackt hatte, kam nun in Form eines Kopfstoßes direkt wieder zu ihm zurück. Der Kopftreffer haute ihn direkt um und dem Schwertkämpfer wurde kurz schwarz vor Augen.

    „War das schon alles? Bist wohl doch nicht so taugh, was?“ hörte er verschwommen, als würde sich die Stimme durch einen Wasserfall kämpfen müssen. Der Blick wurde nur langsam wieder klar, aber am Rande seiner Aufmerksamkeit konnte er merken wie er am Kragen gepackt wurde und leicht angehoben. Als Taja wieder ein bisschen besser sehen konnte sah er die Faust auf seinen Kopf zukommen. Es waren die antrainierten Reflexe die ihm hier das Leben retteten, anstatt zurück zu zucken, wurde ihm beigebracht beide Arme zum Schutz zu heben, überkreuz, der sprungfedergestauchte Schlag war trotzdem hart und beförderte Akataja dennoch durch die nächste geschlossene Tür. Eine große Menge an Gerümpel ergoss sich auf sein Haupt nachdem sein Rücken ein Regal zerschlug. Sein Kopf dröhnte und er spürte frisches warmes Blut über sein Gesicht fließen, aber er war noch immer da.

    /verdammt…. Das ist echt wie ein Dampfhammer… noch so ein Treffer könnte wirklich tödliche Folgen haben… ist er Kapitän wirklich bereit mich zu töten? Dann werde ich in diesem Kampf keine Chance haben, solange ich nicht auch mit der Bereitschaft kämpfe zu töten…/

    Außerhalb des Gebäudes:

    Die Hand des Piratenkapitäns öffnete und schloss sich immer wieder, sein Blick war auf das dunkle Innere des Hauses gerichtet, in das er seinen Feind geprügelt hatte. Im Sand konnte er noch die Schleifspuren die der fliegende Körper hinterlassen hatte. So ein Volltreffer konnte einen ausgewachsenen Menschen im Normalfall töten, aber war er das schon gewesen? War der Kampf schon entschieden? Sollte er hinein gehen und nachschauen? Er kannte die Waffe seines Gegners und konnte sich denken, dass er in einem geschlossenem Gebäude im Nachteil wäre. Als er schon gerade darauf zugehen wollte sah er kurz etwas im dunkeln aufblitzen. Das war die Spitze von Tajas Waffe, er hatte sie einfach geworfen! Leider konnte der Schwertkämpfer so etwas gar nicht und die Spitze bohrte sich noch fünf Meter vor Beubo in den Boden. Kurz darauf kam jedoch auch Akataja heraus gerannt, in einer Hand hatte er den Griff seiner Waffe, in der anderen die restlichen zwei zusammen gesteckte Mittelstücke.

    „Ich beschwöre den Dämon im Wind!“

    Auch wenn er vermutlich schmerzen musste die blanke Klinge so fest zu halten schlug er damit zu, aber der Kapitän rettete sich wie zuvor mit einem geschickten Sprung nach hinten, er konnte aber nicht sehen wie Taja in der Drehung die Mittelteile an den Griff steckte, dadurch hatte sein zweiter Hieb viel mehr Reichweite, genau richtig, damit Beubo seinen Angriff abbrechen musste, ansonsten wäre er genau in den Angriff gesprungen, er verlor sogar kurz seine Balance.

    „Um mich durch den Sturm zu führen!“

    Mit der nächsten Drehung hatte Taja nun sein Schwert auf die Schwertspitze im Boden gebohrt und drehte sich zu einem Angriff mit maximaler Reichweite herum.

    „Mit dem heißen Blut des Kampfes!“

    Beubo verlor durch den Hieb einige Haarsträhnen und als sein Steuermann und Navigator zum nächsten Angriff ausholte hatte der Kapitän schon wieder die Fassung gewonnen. Mit einem gewaltigen Sprung nach hinten katapultierte er sich aus der Reichweite der enormen Klinge. Kaum berührten seine Füße den Boden hörte Taja schon wie sich die Sprungfedern wieder stauchten und Taja machte sich auf einen heftigen Angriff bereit.

    „Warte ich auf mein Schicksaal!“

    Als der braunhaarige Mann mit einem Faustschlag auf ihn zuflog hatte der Schwertkämpfer bereits seine Waffe zur Abwehr gehoben. Als die bloße Faust auf den Stahl traf gab es einen lauten Gong, das Metall vibrierte heftig und der Schwertkämpfer schlidderte zwei Meter zurück, aber er blieb fest stehen, seine Füße zogen zwei kurze Furchen durch den Boden. Taja wechselte wieder in seiner Angriffshaltung, die Klinge auf den Hals seines Feindes gerichtet, mit eisigem Blick, der durch den blutigen Strom an seinem Kopf nur noch grusliger wirkte.


    „Ich leb… und ich sterb… durch das Schwert.“
     
  9. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    In dem kleinen Laden
    Jeder Schlag hallte mehrfach von den Eisenwänden wider und dröhnte umso lauter in Yukis Kopf, die Luft war stickig, es war dunkel und kurz gesagt, es war einfach kein Ort an dem man bleiben wollte oder es länger als unbedingt notwendig aushalten wollte.
    "Wie ihr wollt!"
    Die Zimmerfrau spannte Ihre Arme an und schlug mit den Fäusten, auf Hüfthöhe, kräftig gegen die Eisenwände. Zwei Orangengroße Dellen entstanden in dem Eisenkessel wo Ihre Hände auf diesen trafen und mit ordentlich Kraft drückte die Shinin Ihre Fäuste weiterhin in diese Dellen hinein um diesen beschissenen Kessel nach oben weg drücken zu können.
    Doch kaum bewegte sich Ihr Gefängnis in die Luft warfen sich die zwei alten Hexen mit einem quietschen auf den Kessel und durch das plötzliche Gewicht krachte das Ganze wieder scheppernd auf den Boden.
    "Du willst uns schon verlassen, gutes Kind?"
    "Fühlst du dich nicht wohl bei uns?"
    Für ein paar Augenblicke hatte der Lärm aufgehört, dafür kam er jetzt umso kräftiger. Die zwei Weiber mussten auf dem Kessel sitzen und noch motivierter als zuvor nun auf diesem herum schlagen.
    "Man darf arme alte Frauen nicht schlagen…. aber den gemeinen Hexen muss mal einer einen Denkzettel verpassen….!"
    Ihr Kopf pochte durch den Lärm bereits mit jedem Herzschlag auf, Sie wollten sich auf den Kessel setzten, bitte dann fliegen sie halt mit dem Kessel….
    Mit einem verärgerten Grummeln drückte die Frau ihre Hände zurück in die Kuhlen und hob den Kessel dieses mal mit einem Ruck nach oben, das zusätzliche Gewicht verschwand Sekunden später, sie musste die Weiber wohl abgeworfen haben.
    Sie warf den Kessel ein Stück über sich in die Luft, griff augenblicklich nach dem Rand des Kessels und warf Ihn, bevor dieser nocheinmal als Gefängnis missbraucht werden konnte, mit vollem Karacho Gegen die Wand.
    Mit einem Knall, der leider auch schmerzhaft in den Ohren hallte, landete der Kessel zuerst auf Holzbrettern, welche krachend in zwei brachen, danach an der abgedunkelten Glasscheibe, die klirrend in sich zusammen fiel, um dann, mit nicht weniger Geschwindigkeit, seinen Weg außerhalb des Gebäudes fortzusetzten.
    Yuki selbst rieb sich die schmerzenden Ohren und musste ein paar mal blinzeln bis sich Ihre Augen an das hereinfallende Licht wieder gewöhnt hatten.
    "SPINNST DU GÖRE?!"
    Holz zerbrach auf Ihrem Rücken und die Überreste des Möbelstücks flogen an Ihr vorbei. Als sich die Frau umdrehte stand eine der Hexen mit einer Stuhllehne in der Hand, die Augen vor Schreck weit aufgerissen, vor Ihr, vermutlich sehr schwer verwundert darüber dass Ihre Gegenüber nicht eingeknickt ist.
    Nocheinmal holte das kleine Weib aus und Schlug die Lehne auf den angespannten Arm der Frau, so dass nun auch die Rückenlehne brach.
    "Lass es, ich bin stabiler als euer verfluchtes Inventar!"
    Nachdem demonstrativ mit dem Genick und anschließend mit den Fingern geknackst wurde, wollte es die Zimmerfrau nocheinmal auf die Nette und Charmante Art versuchen.
    "Ich gebe euch jetzt also nochmal die Chance zu antworten, was habt Ihr mit meinem Freund gemacht?"
    Ein Schweigen folgte und sie wurde aus zwei paar Augen böse angefunkelt, wenn Blicke töten könnten, müsste die Shinin inzwischen wohl schon 20 mal drauf gegangen sein.
    Jedem Kerl hätte sie die Antwort schon längst heraus geprügelt, aber die zwei alten Frauen schlagen, das wäre nicht Ihre art.
    Also griff sie sich den nächst besten Stuhl und warf Ihn gegen eine der Wände, an der er schepernd Brach.
    "Je länger Ihr braucht um mir zu antworten, umso mehr eurer Inneneinrichtung wird drauf gehen. Euer Bier…."
     
  10. Beubo

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    Im Laden (Yukiko, Hexen)

    "Schon gut! Schon gut! Lass das sein... Das ist teuer!", knickte die eine Hexe schneller ein, als es Yukiko vielleicht für möglich gehalten hätte. Die zweite alte Frau schenkte ihrer Schwester darauf hin ein missbilligendes Schnaufen: "Du bist doch zu dumm, ich bin dagegen, ihr unser Geheimnis zu verraten." Die erste Hexe ließ diese Kritik nicht auf sich sitzen: "Nenne deine große Schwester nicht dumm, das ziemt sich nicht für die jüngere!" daraufhin verpasste die zweite Alte der anderen einen unfreundlichen Klaps auf den Hinterkopf: "Wir sind Zwillinge, wie kannst du da älter sein als ich!?" "Hör auf mich zu schlagen!?" Die beiden Weiber begannen einen heftigen Streit: sie zogen sich an den Haaren, kratzen sich und beschimpften sich übelst... Yukiko wurde demnach soweit ignoriert. Und nach einigen Momenten, in denen der Zimmerfrau eine mächtige Zornesader an der Schläfe gewachsen war, zerschmetterte Yukiko ohne Rücksicht ein weiteres kostbares Möbelstück: "Haben wirds dann bald mal, ja?!"
    Die Hexen erschraken und kriegten sich endlich soweit wieder ein, um Yukiko in ihr Geheimnis ein zu weihen... jedoch: "Höhöhö! Mädchen, wir werden dir nun erklären, wie du deinen Freund wieder hin bekommst! Aber nichts im Leben ist umsonst! Als Preis für unser Wissen werden wir dich verfluchen!"
    "...", Yukiko rollte entnervt mit den Augen und kommentierte mit "Meinet wegen". Dann zerkloppte sie eine Vitrine und fügte mit einem bittersüßen Lächeln hinzu: "Aber dalli, ja?!"
    Die Hexen missbilligten offensichtlich Yukikos Zweifel an der Echtheit ihrer Flüche, doch das sollte ihnen nur Recht kommen: "Es ist also abgemacht! Doch dafür verfluchen wir dich: Du sollst schwach werden! Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen... doch mit Sicherheit wirst du eines Tages der verfluchten Krankheit erliegen, die wir dir heute auferlegen! Keine Frau kann diesem unserem Fluch widerstehen - deine Knie sollen weich werden und dein Kopf soll in der und vor Hitze nicht richtig denken können! Oh, die süße, süße Schwerer unseres Fluches soll dich Nachts wach halten und tagsüber zum Träumen bringen! Lebe mit dieser Ungewissheit und unserem Fluch!!?" Mit diesem Versprechen bewarfen die beiden Alten Yukiko mit einem bunt glitzernden Staub. Jedoch passierte danach nichts weiter... Yukiko nieste nach einem peinlichen Moment der stille lediglich, da das Zeug in der Nase kitzelte: "Haben wir es dann endlich...?"
    Die Hexen schienen erneut enttäuscht: "Äh.. ja. Hier."
    Sie reichten der Shinin einen dicken Batzen Papiere - eine Liste, die zu einem fetten Block zusammen gebunden war. Yukiko verstand nicht ganz und blätterte lose durch die einzelnen Seiten - auf jeder einzelnen waren einzelne Stichworte und Zitate geschrieben, die alle samt verrückt klangen und selten echten Sinn ergaben. "Das ist unsere Liste von Safewörtern! ... Wir haben deinen Kumpel hypnotisiert." Die Hexe erklärte, dass Beubo scheinbar ziemlich dumm sein musste. Er starrte unentwegt auf den Rührlöffel der einen Alten und wurde schnell in Trance versetzt... bei der Gelegenheit haben sie ihm gleich das ganze Geld abgezogen und sich einen "Spaß" erlaubt und ihn in zu einen "echten" Piraten werden lassen.
    Yukiko seufzte und nickte peinlich berührt. Das klang, sehr zu ihrer Schande, ziemlich nach dem Kapitän der Beubos. "Du musst ihm eines der Safewörter oder Zitate sagen, während du ihn direkt ansprichst und dann mit dem Finger schnippen. Dann wird er wieder normal. Aber Vorsicht! Die falsche Formel verändert seinen Charakter erneut!" Die Zimmerfrau schien zu verstehen und wollte nun noch wissen, welches der Wörter sie benutzen solle. Die Hexen lachten ein beschämtes kichern: "Das haben wir vergessen!?"
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Aug. 2016
  11. Akataja

    Akataja Pirat

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    Auf dem Marktplatz, Beubo und Aktaja:

    „Die Feder ist mächtiger als das Schwert.“ Akataja kannte dieses Sprichwort und meinte es auch zu verstehen, darum ließ er es auch nie auf diese Art von Kampf ankommen, auf dem Marktplatz des kleinen Dorfes sollte sich nun aber entscheiden ob auch die Sprungfeder mächtiger als das Schwert sein konnte.
    Nur weil der Schwertkämpfer nun seine bevorzugte Waffe benutzte war der Kampf noch lange nicht gewonnen, im Gegenteil, der Kampf schien jetzt erst an zu fangen. Mit einer Waffe wie der Masamune und einem Kampfstil wie dem One-Winged-Angel kann im normal Fall kein Gegner entkommen wenn er erstmal in Aktajas Reichweite war, die Waffe war zu lang und die Bewegungen seines Kampfstils erlaubten es dem Kendoka die Reichweite seiner Waffe völlig auszunutzen. Aber hier gab es keinen normalen Gegner, die Teufelskräfte des Kapitäns gaben ihn auf jeden Fall einen Vorteil. Mit den verwandelten Beinen konnte er jederzeit aus Tajas Reichweite herausspringen. Der geübte Kämpfer konnte gegen einen so agilen Gegner nicht riskieren mit einer Technik daneben zu schlagen, so ein Fehler könnte tödliche folgen haben. Darum verfolgte er seinen Gegner mit aggressiven schnellen Schwerthieben, ganz egal was dem Stahl in den Weg kam. Während Beubo geschickt von der Straße auf einen der Marktstände sprang und dann auf ein Hausdach und dann auf eine große Kiste, sprang Aktaja mit lauten Ruf hinterher und der Stahl der Masamune zerteilte sauber den Marktstand und die Kiste und zerschmetterte das steinerne Dach des Hauses und brach eine dicke Ecke aus der Wand heraus. Zudem hinterließ die Masamune bei jedem Hieb tiefe Fugen in der Straße und die Leute flohen vor Angst als der OneWingeAngel den Marktplatz zerschnitt und zertrümmerte. Das letzte mal so flächendeckend musste er bei der Marine kämpfen, auf einem Piratenschiff, aber damals hatte er nur einen normalen Säbel und war noch viel jünger und schwächer. Hier und heute konnte Taja aus erster Hand sehen was für Zerstörung dieser Kampfstil anrichten konnte. Er sah die Angst in den Augen der Leute und wurde daran erinnert, warum Piraten von der Marine verfolgt wurden. Das war nicht die Art von Pirat die er sein wollte, auf diese Art und Weise würde er kein Held werden.

    /ich muss versuchen ihn hin zu halten, wenn ich mich auf meine Verteidigung konzentriere wird er vielleicht müde…/

    In der Defensive hatte das Silberhaar es ebenso schwer, das Schwert war eine gute Waffe im Angriff und in der Verteidigung, aber es war kein Schild. Beubo konnte dank seinen gestauchten Sprungfedern schnell auf jede Entfernung heftige Angriffe starten. Er sprang immer wieder um Taja herum und versuchte aus dem Hinterhalt einen seiner heftigen gestauchten Faustschläge zu landen. Taja musste für einen Angriff vergleichbarer Stärke erst weit mit dem Schwert ausholen, dass kostete Zeit, in der der Kapitän zwei bis drei solcher Angriffe landen konnte. Taja konnte das Schwert jedoch schnell genug zur Abwehr heben um die Faustangriffe mit der blanken Seite abzuwehren, das war jedoch sehr schadhaft für die Steckmechanik innerhalb seiner Klinge, bei jedem Treffer vibrierte das ganze Metall. Akataja war sich sicher, dass die Schläge mit der blanken Faust aufs Metall seinem Feind sicherlich ebenso Schaden zufügten. Dennoch würde er in der Verteidigung nicht lange durchhalten, wenn sein Schwert bricht würde er keine Chance mehr haben. Aber um erneut in die Offensive zurück zu gehen, musste er erstmal wieder genug Zeit bekommen um wieder angreifen zu können.

    /Mir bleibt wohl nichts anderes übrig… ich muss ihn besiegen…/

    Taja schloss die Augen und konzentrierte sich. Beubo sprang mit den Füßen gegen eine Wand und schleuderte sich erneut hinter Akataja, diesmal ließ Aka sein Schwert los und ließ die Faust in seinen muskulösen Bauch treffen. Trotz seines gestählten Körper war das noch immer ein heftiger Treffer, der dafür sorgte das Tajas Füße einen guten Meter durch den Boden schlidderten, der ExSoldat spuckte Blut, der Kapitän grinste leicht, froh über seinen Treffer.

    „Hab ich dich!“
    „nein…“

    Taja hielt die Faust mit beiden Händen fest, seine Finger krallten sich direkt fest, eisenfest wie sonst um seinen Schwertgriff.

    „Ich habe dich!“

    Taka drehte sich herum und zog den Arm des Kapitäns hinter sich her, der immer noch in eine Sprungfeder verwandelt war und sich durch die Fliehkräfte ausdehnte und entspannt. Er drehte sich schnell im Kreis und sein Kapitän hatte keine andere Wahl als sich dabei mitziehen zu lassen und im Kreis zu fliegen. Taja drehte sich immer schneller und der zum Projektil gewordene Kapitän konnte nur laut rufen während sein Körper die verschiedenen Marktstände zerlegte. Es war ein gewaltiger Kraftakt für Akataja die Kontrolle zu behalten und als er genug Schwung hatte riss er den Kapitän herum.

    „WAAAAARGH!“

    Und warf ihn einfach nach oben. In der Luft konnte der Kapitän seine Teufelskräfte nur schwer einsetzen und hatte weniger Reichweite als der Schwertkämpfer. Taja hatte sein Schwert schnell wieder aufgenommen und sah hinauf, wo der Kapitän wieder auf ihn zurück stürzte. Wegen seinen Teufelskräften brauchte Beubo vor einem Aufprall aus großer Höhe keine Angst zu haben, er brauchte nur seine Beine in Sprungfedern zu verwandeln und konnte ohne Risiko versuchen seinen Feind einfach unter ihm platt zu machen.

    /tut mir leid Käptn…/

    Akataja griff sein Schwert fester, seine Füße verschoben sich etwas auf der Sandstraße um seinen Stand zu festigen.

    „Kurzer Schmerz!“

    Taja stieß die Klinge nach vorn als Beubo in der Reichweite der Masamune war, aber Taja noch nicht in der Reichweit der Kapitänsfaust. Taja spürte den Wiederstand an seinem Schwet und Schwang es herum, im richtigen Winkel drehte er die Klinge etwas und spürte wie der Wiederstand nachließ. Der Kapitän löste sich wieder von der Klinge und wurde gegen die nächste Wand geschleudert.
    Nachdem die Technik ausgeführt war sah Taja wieder zu seinem Kapitän herrüber, es gab anscheinend keine große Wunde. Beubo hatte im letzten Moment seine Schulter in eine Feder verwandelt, so tat es zwar immer noch sehr weh, aber der Aufprall verlor soviel Kraft dass die Spitze die Schulter nicht durchstoßen konnte, dennoch durchschnitt sie die Kleidung und verwickelte sich darin und Beubo wurde hilflos mitgezogen als Taja das Schwet herum zog und seinen Kapitän in die Hauswand krachen lassen.

    /Jetzt, so schnell krieg ich keine weitere Möglichkeit!/

    Taja machte einen gewaltigen Sprung nach vorne.

    /er kann nicht nach hinten ausweichen, mit dem Sternstoß erwische ich ihn!“

    Er landete, legte das Schwert an und sah auf seinen Kapitän, anvisiert.
    Aber der Mann der da jetzt hilflos an der Wand gelehnt saß war nicht einfach nur sein Feind und sein Kapitän, er war sein Freund.

    /vielleicht…. Hat es ja schon gereicht?/

    „Akataja?“

    Taja ließ seine Klinge sinken.

    „Käptn?“

    Sproing! Bamm!

    Die gestauchte Federfaust des Piratenkapitäns traf Taja hart in den Magen und schleuderte den unvorbereiteten Kendoka quer über den Marktplatz, sein Körper durchschlug den Springbrunnen und er landete Hart gegen eines der Steinhäuser.

    „Du hättest zuschlagen sollen.“

    Beubo grinste leicht, er war ein Pirat, der Sieg heiligte alle Mittel mit denen er vorgehen musste. Seine Augen weiteten sich als er sah wie Taja wieder aufstand, Blut rann ihn aus Nase und Mund und er konnte kaum noch das Schwert halten.

    „Komm schon her…“

    Er keuchte und konnte gerade so noch stehen, es war schwer den Kopf so hoch zu halten, dass er seinen Gegner im Auge behielt.

    „ich vertrage alles was du austeilst.“

    BAMMM!


    Taja wurde durch die Tür KO. Geschlagen die Yukiko neben ihm aufgeschlagen hatte. Die Frau mit dem Kopftuch hielt dabei triumphierend eine Art Script hoch.

    „Alles klar Jungs, ich habs!“

    rief sie noch freudestrahlend, dann sah sie erst hinter die Tür und sah den blutenden Akataja zu Boden gehen.

    „oh…“
     
  12. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Ihr Käpt’n hat sich tatsächlich hypnotisieren gelassen….. diese Nuss….
    Wobei es immer noch die bessere Erklärung war als dass er plötzlich ein durchgeknallter Egomane war.
    Safe-Wörter und dann auch noch gleich so ein ganzer Stall voll. Sie blätterte schnell einmal durch die Seiten und machte sich dann schleunigst auf den Weg nach draußen, wer wusste schon wie viel Ihr Spiralschädel schon angerichtet hatte.
    Sollte keines dieser verfluchten Wörter funktionieren, würde Sie zurückkommen und diesen Hexen endgültig alles auseinander nehmen, aber das dürfte auch den zwei alten Weibern bereits klar sein.
    Mit Schwung knallte Sie die Tür auf und verkündete die frohe Botschaft bevor sie das dumpfe Geräusch hörte, welches sich bei dem Aufprall der Tür auf Akataja bildete. Ein kurzer Blick hinter die Tür bestätigte Ihren Verdacht. „oh…“
    Wie sah denn Ihr Kollege bitte aus… blutete und brach einfach so in sich zusammen „Weichei“… wegen einer Tür im Gesicht einfach so blutend zusammen brechen. Sie konnte sich schon denken dass der Schwertkämpfer mehr als nur eine Tür einstecken musste, aber das war nun mal Ihre charmante und von allen geliebte Art solch eine Situation zu kommentieren.
    „Apropo Weichei….“ Ihre Aufmerksamkeit wanderte wieder zurück zu Beubo dessen Blick sich bei dieser Wortwahl augenblicklich verfinsterte….. „wie hast du mich gerade genannt?!“
    „Zylinderinnenwandtapete“ warf die Frau Beubo an den Kopf, einfach weil es das erste Wort auf der Liste war und schnipste mit den Fingern.
    „Ich seh schon…. Das Prinzesschen braucht auch ne Tracht prügel….“
    Somit war Runde eins schon mehr als nur ein wenig erfolglos….
    Ein Blick zurück auf die Liste verriet das nächste Wort…. Noch blöderen scheiß hätten sich die Weiber ja auch nicht ausdenken können.
    „Glitzerregenbogeneinhornhorn“ sprach die Zimmerfrau Ihren Käpt’n gerade noch so an und schnipste mit dem Finger als sich der Spiral Pansch in Ihren Magen grub und sie kurz darauf von den Füßen riss…..
    Die Frau flog rückwärts wieder zur Tür rein und knallte in die nächste Wand rutschte auf den Boden und wurde von hundert verschiedenen Gegenständen aus dem Regal über Ihr begraben, nur die Hand welche das Skript hielt schaute aus dem riesen Haufen Unrat hervor.
    „…. Wenn er das überlebt….. bring ich Ihn um….“
    Nachdem sich die Shinin wieder frei geschaufelt hatte und aus dem Haus trat, war da ein ganz anderes Bild zu sehen.
    Beubo stand singend und tanzend auf dem Platz….

    „~Eine Prinzessin geht aufrecht ~
    ~ und vornehm ist sie auch ~
    ~ Stets ehrlich und sittsam ~
    ~Das ist sehr lang schon Brauch ~
    ~Prinzessinen sind stets ~
    ~Loyal und sehr charmant ~“

    Einen Augenblick zweifelte Yuki an Ihrem Verstand, da war ihr doch der prügelnde und pöbelnde Volltrottel schon wieder lieber….. Von Charakterveränderung hatten die Hexen Sie ja gewarnt, aber das war schon eine sehr starke Untertreibung…..

    „~ Für Grazie und Schönheit ~
    ~ In jedem Land bekannt ~
    ~ Bist du Prinzessin ~
    ~Tust du nur Gutes ~
    ~Jede Prinzessin ~
    ~Im Lande tut es ~“

    Das musste Sie beenden….
    „HEY!“ der nächste Blick auf ihr komisches Skript „Bananenschalenschälgerät“ und wieder schnipste die Frau mit Ihren Fingern, in der Hoffnung es würde wenigstens besser werden…. Wenn Sie ihn nur mit nehmen könnte ohne sich in der Öffentlichkeit zu blamieren …..
     
  13. Beubo

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    Der Platz des Geschehens (Beubo, Akataja, Yukiko)

    Akataja hatte er schon einmal außer gefecht gesetzt... das heißt, Yukiko war's eigendlich gewesen, doch Beauregard wollte nun nicht kleinlicher als der Papst werden - was zählte, war, dass er nun nur noch seiner Mannsweibischen Zimmerfrau zeigen musste, wer in Beubos Bande, WIRKLICH die Hosen an hatte!
    Yukiko beschimpfte ihren Kapitän von Anfang an mit den ausgefallensten Begriffen, doch im Grunde ließen sie den Aggro-Beubo auch völlig kalt... das heißt, bis er dann plötzlich das Verlangen verspührte, einen Gesang an zu stimmen. Im Grunde nichts besonderes, das war schließlich eine Affektiertheit, für welche Beauregard Null dann und wann schon einmal bekannt war. Doch dieses mal gab er sich, als wäre es das selbstverständlichste der Welt, ziemlich weibisch und konnte nicht anders, als der trotz allem in die Enge getriebenen Yukiko seine Meinung zum Fraulichsein aufzuzählen!!?
    Vielleicht kam das Beauregard zuerst etwas seltsam vor... dann aber doch eher der plötzliche Umschwung im Gemüht - sobald er einmal damit angefangen hatte, sich in seine neue "Phase" hinein zu singen, stöhrte es den springenden Piraten auch gar nicht mehr weiter. Er prügelte einfach weiter munter auf die ansonsten recht zähe Shinin ein!
    Das heißt, solange, bis ein neuer Begriff gebrüllt wurde - irgendetwas mit Affe, oder Äffchen... Beubo stoppte nicht in seiner Sprungattacke, jedoch konnte man klar erkennen, das ein Ruck durch seinen Körper gegangen sein musste, als Yukiko das magische Wort ausgesprochen hatte. Beubos besprang die kauernde Zimmerfrau förmlich und umarmte sie zugleich mit Armen und Beinen! Dann klattschte er ihr seine Hände an die Wangen und knetete das Gesicht der überrumpelten Yukiko grob durch - dabei machte der veränderte Beubo Pubsgeräusche mit seiner Zunge nach und sabberte seine Freundin ordentlich voll!?
    "Lass los!", brüllte diese schließlich und befretite sich irgendwie von Beubos Klammergriff. Der Kapitän ärgerte sich scheinbar über ihren Gefühlsausbruch und schlug vornüber gebeugt erbost und wild gehstikulierend mit den Handrücken auf den Boden. "Uh uh uh, Äh äh äh ÄÄÄÄÄHHHHH!?", keifte er dabei immer wieder!?
    "Wirklich...? Ein Affe bist du jetzt? ... ... ... Oh Mann!", Yukiko schüttelte genervt den Kopf, nahm sich den Papierstapel wieder zur Hand und wollte weiter die Passwörter durchgehen... da schnappte sich Äffchen-Beubo den Papierbatzen kurzer Hand und suchte wild kreischend das Weite!
    Der Shinin blieb nichts weiter übrig, als ihrem durchgeknallten Kapitän zu folgen. Doch das würde nicht einfach werden, denn obwohl Beubo sich zur Zeit für einen Affen hielt, nutzte er instinktiv immer noch seine Teufelskräfte... alleine würde sie ihn wohl nicht so ohne weiteres einholen köennen?
    Sie wandt sich angepisst Akataja zu: "Hoch mit dir Mann, Beubo dreht durch und du hilfst mir gefälligst!"
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Dez. 2016
  14. Akataja

    Akataja Pirat

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    Die Traumwelt - Ein Ort voller Licht und schöner Dinge:

    Akataja fühlte sich wohl, natürlich war da zuvor dieser immense Schmerz im Gesicht und in seinem… Überall… aber jetzt fühlte er sich wohl, er wurde getragen von einer Woge sanfter Wohltat, vergessen war all der Schmerz und die Lasten. Hier gab es nur schöne Dinge, rosa Wolken aus Zuckerwatte und flauschig weiche Schafe und der Geruch von frischem Braten lag in der Luft. Taja schwebte durch die Luft, mit einem glücklichen Grinsen.

    „So schön… so friedlich.“

    Aus der Ferne drang eine verwaschene Stimme an sein Ohr, sehr laut aber kaum verständlich "Hoch mit dir Mann, Beubo dreht durch und du hilfst mir gefälligst!"

    „Meeh… nein… geh weg…. Ich bin hier viel glücklicher.“

    Taja drückte dieses Übel einfach weg, er war müde und wollte schlafen, er wollte seinen Frieden.

    „Was? Jetzt reicht es!!“

    Woraufhin sich die friedvolle Traumwelt in eine eisige Hölle aus Kälte und Nass verwandelte.



    Zurück in der Realität, Marktplatz der kleinen Insel:

    Yukiko hatte den Eimer mit dem sie das kalte Wasser aus dem Brunnen geholt hatte noch immer in der Hand als Akataja mit einem Schrei aufgesprungen war „Wuuuuaaaargh!!!!“ woraufhin Yukiko ihm auch noch den Holzeimer über den Kopf zog.

    „Reiß dich zusammen!“ Rügte sie ihn noch und erhob den Eimer noch einmal.

    Taja hockte am Boden und rieb sich mit beiden Händen den Kopf, eine dicke Träne hing in seinem Auge „ist ja schon gut…“ er versuchte die Träne weg zu drücken, aber das ging gar nicht so leicht. „Du…. Du bist der Teufel…“ woraufhin Yukiko den Eimer auf seinem Kopf zerbrach.

    /Man trägt den Eimer solange zum Brunnen bis er bricht…/

    „Jetzt steh auf! Wir müssen unseren Kapitän einfangen. Er benimmt sich wie ein Affe und ich brauche das Buch, das er hat.“ Erklärte die zornige Shinin ihrem Crewmitglied.

    Taja rieb sich den Kopf und erhob sich langsam wieder „bitte was?“

    „tu einfach was man dir sagt.“

    Mit einem seufzen sah Taja sich um und entdeckte Beubo schnell auf einem der umliegenden Häuser, er hockte da tatsächlich wie eine Affe und aß mit seiner bloßen Hand aus einer aufgebrochenen Melonen, mit der anderen Hand hielt er tatsächlich etwas, das wie ein Buch aussah. „Also brauchen wir nur das Buch um das hier zu beenden?“

    Taja baute seine Waffe auseinander und steckte sie zurück unter seinen Mantel „dann bringen wir das schnell hinter uns… mein Kopf tut weh…“ Mit einem genervten Schnauben ließ sich der Schwertkämpfer nach vorne fallen und rannte los. Er sprang auf ein Fass, das vor dem Haus stand, und sprang von dem Fass so hoch, dass er die Dachkannte greifen konnte und sich hochzog „verdammte…. Ich bin doch kein…. Gnaargh…“ der vorgegangene Kampf hatte den Schwertkämpfer schon viel Kraft gekostet und er war nicht mehr so schnell und agil wie er erhofft hatte, aber er schaffte es auf das Dach. „Also gut… hier bin ich… jetzt sei ein liebes Kapitänsäffchen und gib mir das Buch.“ Als Antwort bekam Taja die leere melonenhälfte ins Gesicht. Beubo drehte ihm das Gesäß zu, lachte und klopfte sich auf den Po, bevor er mithilfe seiner Spiralenbeine einfach auf das nächste Gebäude sprang.

    Taja wischte sich zornig die Melone aus dem Gesicht „so willst du das Spiel also spielen?“ Als er herüber blickte konnte Taja gleich erkennen, dass er diesen Sprung auf keinen Fall schaffen konnte. Aber zwischen diesen beiden Gebäuden stand noch ein weiterer Marktstand /wenn die Plane festgenug gespannt ist, kann ich sie wie ein Trampolin benutzen… in den Abenteuerromanen funktioniert das auch immer. /

    Taja nahm etwas Anlauf und Beubo und Yukiko sahen mit großen Augen wie er ohne Teufelskräfte diesen weiten Sprung wagte, auf dem Marktstand landete und… herausfand, dass so ein einfacher laienhafter Markstand bei weitem nicht genug Spannkraft und Stabilität hatte um einen Mann von seinem Gewicht zu tragen. Er krachte einfach durch die Plane und landete zwischen Kisten voller Obst. Yukiko kam gleich zu ihm gelaufen, aber Akataja erhob sich schon wieder aus den Trümmern des Marktstandes, als er verärgert eine Kiste bei Seite trat viel eine Staude Bananen aus der Kiste.

    Akataja blickte auf die Bananen, dann auf Beubo, dann wieder auf Bananen und auf Beubo, die Bananen und Affenbeubo, Bananen, Affenbeubo, Bananen, Affen /halt! Hier gibt es einen Zusammenhang! DAS IST ES!!!/ Akataja hob die Bananenstaude auf „Yukiko! Ich habe einen Plan.“ Er riss eine der Früchte von der Staude ab.

    „Na endlich benutzt du deinen Kopf.“ Die Shinin klang schon fast stolz auf ihren Navigator.

    „Ja! Das Calcium in diesen Bananen wird meinen Muskeln helfen sich zu erholen und dann kann ich den Affenkapitän mit voller Kraft verfolgen!“

    Kurz darauf ging Taja zu Boden, weil Yukikos Faust ihn zu hart getroffen hatte und sie sprach eine Wahrheit aus, die ihr mal wieder vor Augen geführt wurde „Alle Männer sind Affen.“ Mit diesen Worten nahm sie Bananenstaude und warf sie zur Seite, Affenbeubo konnte dieser Leckerei nicht wiederstehen, ließ das schlechtschmeckende Buch einfach liegen und schnappte sich mit beiden Händen die dicke Staude. Während Affenbeubo in die erste Banane biss, ohne sie zu schälen, hob Yukiko das Buch wieder auf.
     
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  15. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Es war vielleicht ein ganz klein wenig gemein, Akataja schon wieder eins überzubraten. Doch Sie hatte die Hoffnung dass er vielleicht irgendwann einmal etwas aus Ihren Lektionen lernen würde, einmal den Kopf einsetzen, richtig, wobei die Hoffnung von mal zu mal sank.
    Wollte der Idiot die Bananen selber essen, kopfschüttelnd hob die Shinin das angesabberte Schriftstück vom Boden auf und setzte sich im Schneidersitz auf den Boden.
    Ihr Spiralschädel war vermutlich die nächsten 10 Minuten mit den Bananen beschäftigt, Akataja war wieder ins Land der Träume verschwunden und alle anderen menschlichen Wesen hatten sich bei der Auseinandersetzung so oder so schon verzogen. Vielleicht um Verstärkung gegen die Unruhestifter durch Marine oder ähnliches zu holen, vielleicht auch einfach nur um nicht versehentlich in die Schussbahn der drei Piraten zu gelangen.
    Bisher hatte jede der Beleidigungen, was die alten Hexen so liebevoll als Codewörter bezeichneten hatten, eine andere Auswirkung. Je nach Inhalt der Beleidigung.
    Das Regenbogen ding führte zu einer Prinzessin, das mit Bananen zu einem Affen und jedes einzelne Wort durchzugehen würde vermutlich mehr Zeit kosten als Yuki aufbringen wollte und vermutlich würden davor auch noch mehr Probleme auftauchen.
    Man würde die Gruppe ja nicht ewig das halbe Dorf zerlegen lassen also las sie sich die Wörter in aller ruhe durch.
    Hohlköpfiger Spaghettifresser, bescheuerter Blindfisch, Verdrehter Querkopf, Tollpatschiger Stubentiger, gehörnter Teufel…. das würde sie bestimmt nicht aussprechen… langsam aber sicher begann der Kopf der Zimmerin zu rauchen.
    "ich will nur meinen Spiralschädel zurück…. scheiß egal was für ein beschissenes auftreten er hat, wenigstens muss man den charakterlich nicht in die Tonne kloppen…."
    Ein kurzer Kontrollblick zu Beubo, er hatte noch Bananen, wenn der so weiter machte verdarb er sich noch den Magen und was würde Ark beim Abendessen sagen wenn ihr Käpt'n nichts mehr aß, wobei Ark zunächst einmal das Problem haben würde, dass die Gruppe bisher immer noch keinerlei Proviant eingekauft hatte.
    Vielleicht gäbe es dann sowieso nichts zu essen?
    Der Zeigefinger der Frau flog die Papierseiten entlang, dann die nächste, dann die nächste und sie überflog weiter die Begriffe, dann stoppte der Finger.
    Ihr begegnete das erste Wort dass, sollte ihre Theorie tatsächlich stimmen, vielleicht die Erlösung bringen könnte.
    Da flog auch schon mit einem klatschenden Geräusch eine Bananenschalle mitten in das Gesicht der Shinin wo sie hängen blieb. Der Spiralschädel kugelte sich lachend über den Boden und hielt sich dabei den Bauch.
    Mit einem genervten Gesicht fischte die Frau die Bananenschale aus dem Gesicht und warf sie beiseite, fixierte wie die male davor Beubo mit Ihren Augen und wagte erneut den versuch:
    "treudoofe~gutgläubige~knallerbse"
    Sie strich sich suefzend mit der Hand über den Nacken "komm schon Spiralschädel, wir müssen den Säbelrassler wieder auf die Beine stellen, Vorräte holen und gegebenenfalls etwas Chaos beseitigen bevor hier uniformierte Vollidioten kommen…. solangsam hab ich das Gefühl du willst auf den Schwachsinn gar nicht nützlich reagieren..."
     
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  16. Akataja

    Akataja Pirat

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    So ein liebevoller Faustschlag zur Erziehung konnte ganz schön weh tun und auch einen KriegerTyp wie Akataja in die Bewusstlosigkeit schicken, aber zum Glück nicht lange. Taja fragte sich beim erwachen, wie lange es dauern würde, bis er es gewöhnt wäre und ob dann endlich die Kopfschmerzen aufhören würden beim Aufwachen? Seine Sicht wurde langsam klar und er sah Yukiko und Beubo, Beubo hockte einfach nur am Boden, mit sich drehenden Spiralen in den Augen und sabbernd. Taja sprach die Frage aus, die ihm als erstes über die Lippen kam „Hast du es geschafft? Ist er wieder normal? Also... Beubonormal?“

    „Ich weiß es nicht.“ Yukiko klang genervt, also auf eine bestimmte Weise genervt die Taja schon kannte und die noch mehr Kopfnüsse bedeuten könnte „Ich glaub ich hab den richtigen Spruch erwischt, aber jetzt hockt er schon seid zwei Minuten da und hält Maulaffen feil!“


    „Wir müssten es irgendwie testen, aber wie?“ Taja kratzte sich am Hinterkopf und ging auf Beubo zu, er fuchtelte ihm mit der Hand vor dem Gesicht, aber keine Reaktion „Gut... ich versuch mal was... aber das wird ziemlich hart, ich habe echt Hemmungen das zu tun, aber wenn es für unseren Kapitän ist...“ Taja zog seinen rechten Handschuh aus und nahm seinen Zeigefinger in den Mund, verteilte ordentlich Speichel darauf und steckte ihn in Beubos Ohr.


    uuuuUUUUUAAAAAGH!“ Beubo sprang auf und rieb sich das Ohr „uääääh!“ er schüttelte sich heftig und versuchte Krampfhaft sein Ohr zu reinigen „igitt! igitt! igitt! igitt!“ Er sah zornig zu Taja und der Schwertkämpfer machte sich auf Runde zwei gefasst, aber dann wurden Beubos Augen groß und nass las er ihn am Mantel packte und weinerlicher Stimme fragte „Wiesooohohohohooo?“


    Taja seufzte erleichtert „Tut mir leid Käptn, ich bin zu weit gegangen.“ Er legte seine Hände auf Beubos Schultern „Niemals sollte ich diese furchtbare Technik anwenden, aber es gab keinen anderen Weg.“

    Der um einiges kleinere Beubo sah zu seinem Navigator auf „Ich weiß und ich vergebe dir.“

    Und die beiden umarmten sich. Wirklich? Gab es im Moment nicht wichtigeres als Spuckefinger und Umarmungen? Wie zum Beispiel annähernde Polizei und/oder Marine? Yukiko gab beiden auf einmal eine Kopfnuss und beide fielen mit dicken Beulen auf dem Kopf auf die Knie und sprachen gleichzeitig „Es tut uns leid!“

    „Hört auf dem Scheiß! Wir müssen uns die Vorräte schnappen und hier abhauen!“ Dabei hatte Yukiko bereits ein großes Fass mit Rum und eines mit Wasser geschultert.

    „Aber hier ist niemand zum handeln und unser Geld reicht nicht!“ meinte Beubo und sah sich um, er schien sich nur teilweise erinnern zu können, was geschehen war.

    „Hallo? Geht's noch?“ Yukiko sah in ihrer Verzweiflung zu Taja „Sag doch mal was!“

    „Er hat Recht. Wir sind Piraten, mit Ehre! Wir sollte uns nicht dazu hinablassen zu einfachen Dieben zu werden.“ Taja klang sehr überzeugt, er sah in die Richtung, aus der er die annähernden Feinde vermutete, sein langes silbernes Haar und der schwarze Mantel schwangen sachte im Wind „Wir sollten hier bleiben und uns einen ehrenhaften Ausweg überlegen, wir sollten vielleicht sogar kämpfen.“

    „Ohne diese Vorräte können wir die nächsten Wochen nur darauf hoffen, dass wir was angeln können und haben die ganze Zeit nur Fisch zu essen.“

    Plötzlich hatte Taja ein großes Fass mit eingelegtem Fleisch unter dem Arm und ein dickes Paket Käse unter dem anderen, auf dem Rücken hatte er eine Kiste mit Obst, wie hatte er das so schnell gemacht? „Wie gesagt, wir sollten uns schnappen war wir tragen können und machen das wir zurück zum Schiff kommen.“

    Yukiko und Taja sahen dann zu Beubo, der dabei war auf Zettel zu kritzeln und sie auf die Stände zu verteilen. „Was machst du da Spiralschädel? Schnapp dir zwei Wasserfässer und dann weg!“

    Beubo sah zu den beiden, grinsend, als wäre nichts passiert „Wartet noch kurz, ich lass ein paar Schuldscheine hier.“

    „Bitte was!?“

    „Naja wir können das doch nicht einfach so klauen? Sobald wir unseren ersten großen Schatz gefunden haben, kommen wir zurück und bezahlen unsere Schulden.“

    Taja meinte schwören zu können, dass er in den Augen seines Kapitäns erkennen konnte, dass er es völlig ernst meinte. Der Schwertkämpfer sah zurück zu Yukiko, er konnte ein ungewohntes ehrliches Lächeln auf seinen Lippen fühlen „Ja, ich denke der Kapitän ist wieder da.“


    Die Vorratskammern der Red Carpi waren gut gefüllt als das Piratenschiff ablegte und zwar nicht zu spät. Mit seinem Fernglas konnte Taja bereits die vertrauten Segel mit dem Möwen Emblem erkennen, aber ihr Kurs führte in eine andere Richtung. Sie konnten sehen wie die Insel am Horizont immer kleiner wurde.

    „Hey, Taja?“ Das war der Kapitän „Ich kann mich nicht ganz daran erinnern was passiert ist, ein paar Sachen waren wohl nur ein Traum. Haben wir wirklich gegeneinander gekämpft?“

    „Ja, das ist wirklich passiert. Ich nehme es dir nicht übel, du warst nicht Herr über deine Sinne und mir blieb keine Wahl, ich hoffe du kannst mir verzeihen.“

    „Und ich habe dich besiegt!?“

    „Hummm... nein, das war wohl wiederum nur ein Traum.“ Taja musste leise lachen.

    „Ah! Nein das glaube ich nicht!“

    Taja musste nur noch lauter lachen, er musste sich sogar Tränen aus den Augen reiben. Als er sich wieder konzentrieren konnte sah er wieder zu dem Braunhaarigen und sprach ehrlich „Hey Kapitän? Lass uns das irgendwann mal richtig unter uns ausmachen, okay?“

    Yukiko, Akataja und Beubo würden noch einige Zeit lang an diesen Tag denken, es war für alle drei ein denkwürdiges Abenteuer, aber keiner von ihnen konnte wissen, dass die Abenteuer die noch vor ihnen lagen, dies alles in den Schatten stellen sollte. Und so segelte die Red Carpi neuen Tagen entgegen, Tagen voller Spaß und Kummer, Streit, Kampf und Frieden, aber vor allem Tagen voller Abenteuer.


    ENDE